Bridge spielen zu viert  -  und trotzdem erfolgsorientiert

Vier Bridge-Spieler sind beisammen   -   was tun?

Russisch-Chicago ist die Lösung, das Hobby trotzdem sinnvoll zu betreiben. Die Boards werden normal gemischt und geteilt. Dann wird normal geboten und gespielt. Je nach der Zahl der gemeinsamen Figurenpunkte des stärkeren Paares (das ist nicht immer der Alleinspieler!) und der Gefahrenlage muss von ihm ein bestimmter Ziel-Score erreicht werden. Die Differenz zwischen dem Ziel-Score und dem erreichten Ergebnis wird wie bei Teamturnieren in IMPs umgerechnet und dem besseren Paar notiert.

Beispiel: Mit 25 gemeinsamen Figuren-Punkten sollte man in Gefahr einen Score von +440 erreichen. Produziert man jedoch einen Faller, so sind das -100. Die Differenz beträgt -540 und bringt dem Gegner 11 IMPs.

Für die Abrechnung finden Sie hier zum Herunterladen - jeweils mit den nötigen Tabellen - von Hans Rüter in Bad Homburg einen Vordruck im .doc-Format für eine Spielrunde, bei der nach jeweils maximal acht Boards die Partner gewechselt werden und jeder mit jedem spielt (insgesamt dann 24 Boards), sowie einen Abrechnungsbogen im PDF-Format für 2 x 16 Boards.

Viel Spaß!