SCORPROFI - Hilfe       (Stand: 21.02.2013)

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!Hilfe!
2 und mehr Computer
AB(C)-Klassen-Turniere
Abbruch
Abkürzungen
Ablauf
Abschlusstaste
Absturz
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Appendix-Mitchell
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Ausscheiden
Aussetztisch
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Boards
Boardsatz
Booten
Bridge-Hände
Bridge-Reisen
Bridge-Uhr
Bridgemate
Butler-Wertung
Club (Ranglistenmenü)
Club-Auswertungen
Club-Rangliste
Clubpunkte-Übersicht
Clubpunkte-Abrechnung
Clubturniere
Computer-Teilungen
Copyright
CP (im Hauptmenü)
CP-Faktor
CP-Sammelzertifikate
CP-Sammlerstatus
CP-Verzeichnis
CP-Zertifikate
CSV-Dateien
Datei-Müll
Datei-Verzeichnis
Dateiausgabe
Dateien
Dateikennzeichen
Dateiname
Datenarten / SCORPROFI
Dateneingabe
Datenspeicherung
Datum
Datumscore
dBase
Directory
Doppel-Individual
DOS
Dreiviertel-Howell
Drucker
Druckerport
Druckersteuerzeichen
Druckzeilen
duplizierte Boards
Durchgang
Durchschnitt
Editor
Ehepaare
Ergebnis
Ergebnisdienst
Ergebnisse eingeben
Ergebnisse-Verzeichnis
Erweiterung
Extension
falsche Boards gesp.
faules Board
Fehlermeldungen
Fortsetzungsturnier
Frequenzen
Funktionstasten
gemeinsamer Tisch
geteilter Score
Grenzen
Gruppen
Hammelsprung
Hardware
Hauptmenü
Hauptverzeichnis
HHJ-Turnierläufe
Hilfe-System
Homepage
Howell-Turnier
IMPs-across-the-field
Individualturnier
Initialisierungsdatei
Installation
Internet
Interwoven-Howell
Jahreswechsel
Karten stecken
Klasse wechseln
Klassen
Kneipen-Turnier
Korrekturen
Kurzwahl
Lauf
Lauf-Verzeichnis
Laufkarten (im Menü)
Laufkarten
Leerplatz
Linie
Losnummern
Maske
Maskenvariable
Massenspeicher
Masterpunkte
Matchpoint-Wertung
Maus
Menü-Navigation
Mitchell-Turnier
Mitgliedsnummer
Movement
Nachname
Nachzügler
neues Jahr
Null-Punkte-Score
Open-End-Turnier
Ortsname
Overlay-Datei
Paarturnier
Parameter
path
PBN-Format
Pfad
Privatablauf
Privatscores
Programm-Verzeichnis
Programmstart
Programmtest
Punktematrix
Punktesammler
Punktgleichheit
RAM-Disk
Rangliste
Ranglistenmenü
Ranglisten-Verzeichnis
Reisen
Relaistische
Root-Directory
Round Robin
Rover
Ruhetisch
Runden
Sammlerstatus
Sandkasten
Schweizer System
Scores
Scores eingeben
Scrambling
Simultanturnier
Sitztisch
Software
Sonderbehandlungen
speichern
Spieler
Spielerlisten-Änderung
Spielerliste
Spielernamen
Spielernummern
Split-Score
Sprung
Stammverzeichnis
Stapeldatei
Startplätze
Strafpunkte
Subdirectory
System
Systemdatum
Tastatur
Tausch
Team
Team scoren
Team-Namen
Teamliga
Teamturnier
Teilnehmer
Teilnehmernamen
Test
Tisch-Laufkarten
Tonzeichen
Turnier-Laufkarten
Turnier-Organisation
Turnierdatum
Turnierdaten
Turnierfaktor
Turnierläufe aus Datei
Turnierlauf
Turniermenü
Turnierteilnehmer
Turnierwahl
unbesetzter Platz
Unterverzeichnis
Veranstaltung
verfälschtes Board
Versionen
versteckte Optionen
Verzeich.neu:
Verzeichnis
Vordrucke
Vorname
Vorversion
Website
Windows
Windows Vista
Zahlen-Eingaben
Zuweisungen

  



Abschlusstaste

Abschlusstaste ist die Taste, mit der eine Eingabe beendet wurde -
meistens die Enter-Taste.

Hinweis: Abschlusstaste beim Eingeben der
Scores



Appendix-Mitchell

Appendix-Mitchell ist eine
Mitchell-Paarturnierform, bei der die
Zahl der Tische größer ist als die Zahl der Runden; trotzdem spie-
len alle Teilnehmerpaare alle Boardsätze. Die Zahl der Runden muss
eine Primzahl sein.

Entsprechend der Anzahl, wie viele Tische es mehr sind, gibt es
Relaistische-Paare.

Achtung! Bei einer solchen Tische-Runden-Kombination kann,
es muss aber nicht Appendix-Mitchell gespielt werden.

Es ist sinnvoll, Appendix-Mitchell mit Laufkarten zu spielen, wenn
nicht die meisten Teilnehmer gewandte Turnierspieler sind, weil der
Lauf recht kompliziert ist:
Beispiel (andere Tische-Runden-Kombinationen laufen entsprechend):
10 Tische, 7 Runden Appendix-Mitchell (Rundenzahl = Primzahl!)
Es gibt (10-7=) 3 Relaistische-Paare:
die Boards werden ausgetauscht
zwischen den Tischen 1 und 8, 2 und 9, 3 und 10 .
Zu Beginn sitzen wie auch sonst die Nord/Süd- und die Ost/West-Paare
an den Tischen entsprechend ihrer Paarnummer.
Dann wird nach jeder Runde wie folgt gewechselt:
die Nord/Süd-Paare 8 bis 10 bleiben an ihren Tischen,
die Nord/Süd-Paare 1 bis 7 gehen zwei Tische aufwärts
und überspringen dabei die Tische 8 bis 10 (von 6 (7) an 1 (2))
die Ost/West-Paare 1 bis 3 bleiben an ihren Tischen,
die Ost/West-Paare 4 bis 10 gehen einen Tisch aufwärts
und überspringen dabei die Tische 1 bis 3 (von 10 an 4)
die Boards gehen einen Tisch abwärts (von 4 an 3+10, von 1+8 an 7)

Ein eventuelles Scrambeln beeinflusst nur die Spielrichtung, nicht aber
die Bewegung der Paare: alle bewegen sich weiterhin so, als wäre die
Spielrichtung unverändert.



Arbeitsspeicher

Arbeitsspeicher ist der Arbeitsplatz, der im Computer einem Programm
und seinen Daten zur Verfügung steht - Gegensatz
Massenspeicher.

Es kann vorkommen, dass der Arbeitsspeicher nicht ausreicht für die
Tätigkeit, die Sie mit SCORPROFI begonnen haben. Dann sehen Sie meist
eine entsprechende Fehlermeldung auf dem Bildschirm.

Beseitigt der auf der nächsten Hilfe-Seite beschriebene Neustart des
Programms die Fehlermeldung nicht, so müssen Sie vor dem Start von
SCORPROFI mehr freien Arbeitsspeicher schaffen: Löschen Sie alle nicht
benötigten speicherresidenten Programme.

Falls auch das nicht hilft oder Sie sich damit nicht auskennen, so wen-
den Sie sich bitte an den Autor.
Gelegentlich hilft ein SCORPROFI-Neustart dem Problem ab. In diesem
Fall hat das Programm vorher irgendwo Speicherplatz belegt und danach
nicht mehr freigegeben. Das ist ein Programmfehler, den Sie dem Autor
mitteilen sollten, damit er behoben wird (Sie bekommen dann kostenlos
die berichtigte neue Version des Programms).

Damit der Fehler leichter zu finden ist, gehen Sie bitte so vor:
1. Schalten Sie Ihren Drucker ein und setzen Sie ihn möglichst auf
Schmaldruck, denn es wird ein Speicherplatz-Protokoll gedruckt.
2. Starten Sie SCORPROFI, und zwar mit dem Aufruf scprofi test .
3. Machen Sie die Arbeit, die Sie vor der Fehlermeldung getan haben,
bitte nochmals - selbstverständlich darf dies auch in Kurzform und
mit anderen Zahlen sein.
4. Schicken Sie dem Autor eine Fehlerbeschreibung und das Speicher-
platz-Protokoll.



Aussetztisch

im Paarturnier: ein Tisch, an dem ein Paar fehlt
und das andere deswegen pausiert
Etwas anderes ist ein
Sitztisch.

Im Individualturnier gibt es keinen Aussetztisch, weil mit Rovern
gespielt wird, wenn sich Spieler über volle Tische hinaus beteiligen.

Wenn es wegen der Paarezahl in mehr als einer Abteilung einen
Aussetztisch gibt, so bedenken Sie bitte, dass die Turnierteilnehmer
zum Spielen gekommen sind und nicht zum Pausieren. Wählen Sie deswegen
einen Spielmodus, bei dem Aussetztische möglichst vermieden werden:

Die wohl beste Methode ist, dass jeweils zwei beim Grundlauf spielfreie
Paare gegeneinander spielen. Nähere Informationen dazu finden Sie unter
"gemeinsamer Tisch".

Zur Not lassen sich Aussetztische (wenn es eine gerade Zahl ist) auch
vermeiden, indem mit ungleich großen Abteilungen gespielt wird.
Dazu muss in der Initialisierungsdatei die Variable mitchell1 ent-
sprechend gesetzt sein.



autoexec.bat

DOS-Programm, das nach dem Einschalten des Computers automatisch
abgearbeitet wird.



Backslash

das Zeichen "\", unentbehrlich in Dateinamen mit
Pfad
(SCORPROFI akzeptiert stattdessen auch "/").
Wahrscheinlich finden Sie es auf Ihrer Tastatur auf der Vorderseite
oder als besonders herausgestelltes Zeichen auf einer Taste.

Auf den Bildschirm können Sie es auf eine der folgenden Arten bringen:
gleichzeitig die Taste "Alt Gr" und die Taste mit dem "\" drücken;
gleichzeitig die Tasten "Strg", "Alt" und die mit dem "\" drücken;
die Taste "Alt" drücken und gleichzeitig auf dem Nummernblock "92"
eingeben.



Batchfile

Programm in der
DOS-Programmiersprache, das vom Computer zeilenweise
abgearbeitet wird. Das Dateikennzeichen ist stets .BAT.

Da für die Programmierung umfangreicher Aufgaben wesentlich leistungs-
fähigere Programmiersprachen zur Verfügung stehen, werden Batchfiles
in erster Linie beispielsweise zum Aufruf von Programmen eingesetzt -
hier ersparen Sie dem Anwender oft viele Eingaben.
Batchfile-Beispiele sind das zum Installieren von SCORPROFI verwendete
BRIINST.BAT sowie SCPROFI.BAT zum Programmstart.



Betriebssystem

Programm, das ein Computer braucht, um überhaupt etwas tun zu können
- wird normalerweise beim Kauf mitgeliefert.

Auf Personalcomputern wird heute meist ein
Windows-Betriebssystem von
Microsoft eingesetzt. SCORPROFI kann unter allen bisher erschienenen
Versionen verwendet werden. Außerdem läuft das Programm auch auf reinen
DOS-Computern, die es aber kaum noch gibt.



Booten

Neustart der Computertätigkeit (= Hochfahren des Computers):
nach dem Einschalten,
nach Drücken des Reset-Knopfes (falls vorhanden),
nach gleichzeitigem Drücken der Tasten Strg, Alt und Entf.

Alle Daten im
Arbeitsspeicher gehen verloren!



Linie

siehe unter
Gruppen



Butler-Wertung

Hinweise:
Auswertungsmethoden für Paar- und Individualturniere
Turnier mit Team- und Paar-Auswertung
Butler-Turnier für CP-Daten eingeben

Mit Hilfe der Butler-Wertung wird ein Paar- oder Individualturnier nach
Art eines Teamturniers ausgewertet, und zwar unter Berücksichtigung des
Abstands zwischen den Scores mit Hilfe des Datumscores.

Meist werden Turniere nach der Matchpoint-Wertung abgerechnet.
SCORPROFI erlaubt die nachträgliche Umstellung auf eine andere Methode
über Turniermenü: Scores - umrechnen .



CP-Verzeichnis

Alle Dateien, die mit Clubpunkten zu tun haben, speichert und sucht
SCORPROFI im CP-Verzeichnis:
Spielerlisten, Turniere- und Ergebnisse-
Dateien, Clubpunkte-Dateien; außerdem auch die Datei mit den vorgege-
benen Scores für Programmtests.

Standard für das CP-Verzeichnis ist das Unterverzeichnis CP des
Programm-Verzeichnisses. Nur dann, wenn Sie die Daten anderswo
speichern wollen, müssen Sie SCORPROFI mit dem Parameter CPdir
aufrufen; dir ist dabei der komplette Pfad zu dem von Ihnen
gewählten Verzeichnis.



Dateikennzeichen

der hinter dem Punkt stehende Teil des
Dateinamens
- auch als Erweiterung, Extension oder Nachname bezeichnet

SCORPROFI verwendet bei der Datenspeicherung unterschiedliche Datei-
kennzeichen für
Turnierläufe
Hinweis: Änderung eines Turnierlauf-Dateinamens
Turnierdaten
Hinweis: Änderung dieses Dateikennzeichens
Spielerlisten und Clubpunkteabrechnungsdateien
Ranglistendateien
Dateiausgaben



Dateiname

Ein Dateiname besteht aus maximal zwölf Zeichen:
xxxxxxxx.yyy
dem Hauptteil (Vorname) mit maximal acht Zeichen,
einem Punkt - nur nötig, wenn eine Erweiterung folgt -,
der Erweiterung (Extension, Nachname, Dateikennzeichen) - sie kann
auch fehlen.
Vor dem Dateinamen kann noch ein
Pfad stehen, der mit einem Backslash
enden muss.

Hinweise: SCORPROFI-Dateien
Dateinamen von Turnierläufe-Dateien
Turnier-Dateien
Clubpunkteabrechnungsdateien
Ranglistendateien



Datensicherung

Hinweise:
Fehlermeldung bei der Datensicherung
Arbeiten mit zwei oder mehr Computern
wie ein Parameter übergeben wird

Zusätzlich zur normalen Datenspeicherung auf Festplatte ist nach Been-
digung der Bearbeitung eines Turniers eine Datensicherung auf Diskette
oder einem anderen beweglichen Datenspeicher möglich.

Ist eine solche Datensicherung erfolgt, so stehen die Turnierdaten
auch nach einem Ausfall der Festplatte noch zur Verfügung.
Informationen dazu finden Sie unter
automatische Datensicherung auf externem Datenspeicher.



Datumscore

Datumscore ist der Durchschnitt aller Scores eines Boards, wobei
- wenn Sie nichts anderes wählen - je 1/7 der höchsten und der
niedrigsten nicht berücksichtigt werden, wenn mehr als 4 Scores
auszuwerten sind. Anstelle der Zahl "4" können Sie durch die
Variable butler in der
Initialisierungsdatei eine andere festlegen.

Der Datumscore dient als Basis für die Butler-Wertung:
entsprechend dem Unterschied zwischen Score und Datumscore gibt es
Plus- und Minuspunkte.



dBase

Computer-Datenverwaltungsprogramm, dessen Speicherformat sich weithin
als Standard durchgesetzt hat



Directory

siehe unter
Verzeichnis



DOS

abgekürzt für Disk Operating System: das früher meisteingesetzte
Betriebssystem für Personalcomputer. Führend waren MS-DOS von Microsoft
und PC-DOS von IBM in verschiedenen Versionen.

SCORPROFI läuft unter DOS, kann aber auch von Windows und OS/2 aus als
DOS-Programm gestartet werden. Gegenüber den meisten Windows-Versionen
ist der Betrieb direkt unter DOS vorzuziehen, weil dieses Betriebs-
system stabiler läuft, also weniger absturzgefährdet ist. -
Mit alt-F4 können Sie Windows beenden und auf die DOS-Ebene kommen.

Über den Punkt System des Hauptmenüs können sie Betriebssystem-
Funktionen wie Kopieren und Löschen für einige SCORPROFI-Daten und
andere Zwecke ohne Rückkehr zum Betriebssystem ausführen.



Editor

Ein Editor ist Programm zur Bearbeitung von Text-Dateien.

Über Hauptmenü: System - Editor
können Sie einen Mini-Editor für die
Initialisierungsdatei BRIDGE.INI
und für Druckersteuerzeichen-Dateien mit der Dateinamens-Erweiterung
.PRW aufrufen. Dieser besitzt nur die dafür erforderlichen Funktionen
und kann Zeilen mit bis zu 80 Zeichen verarbeiten.

Änderungen von Variablen in diesen Dateien werden sofort wirksam.

MS-DOS stellt seit der Version 5.0 den guten Editor EDIT zur Ver-
fügung. Es ist aber auch in fast allen guten Hilfsprogrammen eine Edi-
tor-Funktion enthalten.
Weniger gut lässt sich eine Textverarbeitung einsetzen: Hier müssen Sie
unbedingt dafür sorgen, dass die bearbeitete Datei wieder als ASCII-
Datei gespeichert wird, sonst wird sie unbrauchbar.

Um eine Datei "dateiname", die im Verzeichnis "verzeich" gespeichert
ist, mit dem MS-DOS-Editor EDIT zu bearbeiten, muss der Pfad auch das
Verzeichnis enthalten, in dem dieser Editor gespeichert ist. Dann gehen
Sie auf der DOS-Ebene mit cd verzeich ins Verzeichnis
und geben Sie dann edit dateiname ein.



Ergebnisse-Verzeichnis

SCORPROFI speichert und sucht alle Turnierergebnisse im Ergeb-
nisse-Verzeichnis. Standard dafür ist das Unterverzeichnis ERG
des
Programm-Verzeichnisses.

Nur dann, wenn Sie die Ergebnisse anderswo speichern wollen, müssen
Sie SCORPROFI mit dem Parameter ERGdir aufrufen; dir ist dabei der
Pfad zu dem von Ihnen gewählten Verzeichnis.



Erweiterung

das
Dateikennzeichen - siehe auch unter Dateiname



Extension

das
Dateikennzeichen - siehe auch unter Dateiname



Hardware

Hinweise:
Bildschirmfarben
Tastatur
Drucker

Hardware ist der Computer mit allem, was Greifbares dran und drin ist,
im weiteren Sinn auch der Drucker und eventuell anderes externes Zube-
hör (Peripherie). - Gegensatz: Software.
SCORPROFI läuft auf IBM-kompatiblen Computern mit 624 KByte Gesamt- und
(für die Normalversion) etwa 500 KByte freiem Arbeitsspeicher unter
MS-DOS ab Version 3.3.
Als Massenspeicher ist eine Festplatte notwendig.
Ohne Drucker ist zwar jede Eingabe und das Anschauen der Ergebnisse auf
dem Bildschirm möglich - das ist aber auf die Dauer zu wenig.



Howell-Turnier

Paarturnierform, bei der grundsätzlich jeder gegen jeden spielt
(Sonderfall:
Interwoven-Howell), wenn nicht aus Zeitgründen ein
verkürztes Turnier gespielt wird. Den Lauf kann jeder Teilnehmer
aus Lauf- oder Tischkarten ersehen.

Hinweise: Howell-Turnier an drei Tischen
Howell-Turnierlauf auswählen
verschobene Howell-Läufe
Startplätze ausgeben
Turnierlauf-Bewertung
Paarnummern

Hilfe: SCORPROFI verwendet nicht den gewünschten Turnierlauf

Für fast beliebige Tische/Runden-Kombinationen errechnet SCORPROFI
den Lauf über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Turnierlauf bereitstellen
- Howell-Turnier
- Näheres dazu finden Sie unter Howell-Paarturnierläufe.



Lauf-Verzeichnis

Alle Turnierläufe, die Sie eingegeben haben oder SCORPROFI errechnet
hat, speichert und sucht SCORPROFI im Lauf-Verzeichnis. Standard dafür
ist das Unterverzeichnis LAUF des
Programm-Verzeichnisses.

Wenn Sie die Läufe anderswo speichern oder gelegentlich einen Lauf
aus einem anderen Verzeichnis verwenden wollen, müssen Sie SCORPROFI
mit dem Parameter LAUFdir aufrufen; dir ist dabei der komplette Pfad
zu dem von Ihnen gewählten Verzeichnis.



Maske

Hinweis:
Maskenvariable

Buchstabenmuster, das beispielsweise den übereinstimmenden Teil
mehrerer verschiedener Dateinamen kennzeichnet.
Unter DOS steht dabei ein ? für irgendein beliebiges Zeichen und
ein * für mehrere beliebige Zeichen (es kann auch gar keines sein).



Massenspeicher

Als Massenspeicher, dem Aufbewahrungsort für Massen von Daten, die im
Arbeitsspeicher keinen Platz mehr haben, dient normalerweise in erster
Linie eine im Computer eingebaute Festplatte.

Außerdem gibt es externe Massenspeicher, mit denen Daten von einem
Computer zu einem anderen transportiert werden können:
Disketten, CD-ROMs, DVDs, Speicherstifte, Speicherkarten und andere.
Häufig kann SCORPROFI über Hauptmenü: System usw. seine Daten direkt
auf einen Massenspeicher kopieren oder von ihm holen. Nicht möglich ist
dieses Kopieren beispielsweise auf eine CD oder DVD.



Matchpoint-Wertung

Hinweis:
Auswertungsmethoden für Paar- und Individualturniere

Die Matchpoint-Wertung ist die übliche Art der Auswertung von Paar-
und Individualturnieren:
ein Paar bekommt für jeden Score, der auf derselben Seite schlechter
ist als sein eigener, zwei Punkte gutgeschrieben und für jeden glei-
chen Score einen Punkt. Der Abstand zwischen den Scores spielt dabei
keine Rolle.

Für Clubturniere legt SCORPROFI automatisch die Matchpoint-Wertung
zugrunde. Sonst wird bei der Eingabe der Daten gefragt, welche Wertung
angewendet werden soll. Sie können aber nachträglich die Auswertung auf
eine andere Methode umstellen über
Turniermenü: Scores - umrechnen



Mitchell-Turnier

Hinweise:
Rover-Paare und -Spieler
Roverpaar mit Aussetzrunde
gespeicherter Lauf mit Rover
Kneipen-Turnier
Teamturnier in Mitchell-Art
Paarnummern

Für manche Tische- und Rundenzahlen sind für Mitchell-Paarturniere
Besonderheiten zu beachten:
Mitchell-Paarturnier mit gerader Tischezahl
Rundenzahl kleiner als Tischezahl und Primzahl: Appendix-Mitchell
Turnier mit Roverpaar 9 Tische/9 Runden oder 15 Tische/15 Runden

Beim Mitchell-Paarturnier spielen die Paare einer Gruppe gegen die
Paare einer anderen Gruppe, und zwar grundsätzlich in der Art, dass
die eine Gruppe immer auf Nord/Süd und die andere immer auf Ost/West
spielt.

Es ist üblich, dass die Nord/Süd-Paare immer am selben Tisch spielen
und die Ost/West-Paare nach jeder Runde einen Tisch nach oben gehen
(vom letzten Tisch an Tisch 1). Die Boardsätze werden dagegen nach
jeder Runde einen Tisch nach unten gegeben (von Tisch 1 an den letz-
ten Tisch).

Da immer nur Nord/Süd-Spieler gegen Ost/West-Spieler spielen, ergibt
sich für jede Gruppe eine eigene Rangliste; das Turnier hat einen
Sieger auf Nord/Süd und einen auf Ost/West.

Will man für ein Mitchell-Turnier nur eine Rangliste, so spielt man es
mit Scrambling.

Nur in besonderen Fällen - wenn es mehr ums Vergnügen als um die Gewin-
nung einer genauen Rangliste geht und die Spieler jeder Stärke gleich-
mäßig auf Nord/Süd und Ost/West verteilt sind - sollte man die von
SCORPROFI gebotene Möglichkeit nutzen, die Ergebnisse beider Richtungen
ohne Scrambling in nur einer Rangliste zusammenzufassen. Dazu muss in
der Initialisierungsdatei die Variable mitchell1 entsprechend gesetzt
sein.

Beim Mitchell-Individualturnier bekommen die Teilnehmer zwar fortlau-
fende Spielernummern, spielen aber so, als wären sie auf vier Gruppen
verteilt. Jeder Spieler beginnt an jedem Tisch entsprechend seiner
Anfangs-Richtung, doch können an jedem Tisch bis zu drei Runden mit
Platzwechsel gespielt werden.

Auch hier gibt es für jede "Richtung" eine Rangliste und kann man durch
Scrambling erreichen, dass es nur eine Rangliste gibt. Üblicherweise -
auch von SCORPROFI - werden aber auch ohne Scrambling die vier Rang-
listen in nur einer zusammengefasst.



Nachname

das
Dateikennzeichen - siehe auch unter Dateiname



Overlay-Datei

Ein Programm mit vielen Funktionen beansprucht meist so viel Arbeits-
speicher, dass es leicht mit den durch
DOS gesetzten Grenzen für dessen
maximale Größe in Konflikt kommt. Dann hilft das Overlay-Verfahren:
Es wird immer nur der Teil des Programms im Arbeitsspeicher gehalten,
den man für raschen Zugriff benötigt. Die seltener benutzten Funktionen
werden nur so lange vom Massenspeicher in den Arbeitsspeicher geholt,
wie man sie benötigt.

Diese Funktionen sind in der Overlay-Datei gespeichert (Nachname .OVR).
Selbstverständlich braucht es Zeit, die Daten bei Bedarf vom Massen-
speicher zu holen. Bei einer schnellen Festplatte wird Ihnen dies aber
kaum auffallen.



Parameter

Hinweis: wie ein
Parameter übergeben wird

Parameter sind Mitteilungen an ein Programm, die ihm bei Bedarf beim
Programmstart übergeben werden und dann seinen Ablauf in bestimmter,
bei der Programmierung festgelegten Weise steuern. Die Übergabe erfolgt
in der Art, dass sie, jeweils durch Leerzeichen getrennt, dem Programm-
namen folgen.

Beispiel: scprofi sicha ergb:\erg cpb:\cp

Hier sind "sicha", "ergb:\erg" und "cpb:\cp" die insgesamt drei
Parameter.
SCORPROFI benötigt zum Ablauf keine Parameterübergabe, wenn das
Lauf-Verzeichnis, das Ergebnisse-Verzeichnis und das CP-Verzeichnis
in der im Installationsprogramm vorgesehenen Art festgelegt sind und
zum Drucken ein Epson LQ oder ein kompatibler Drucker verwendet wird.

Wenn Sie sich anders eingerichtet haben, berücksichtigt das Programm
jedoch - soweit vorhanden - die folgenden Parameter, die in beliebiger
Folge (Groß- oder Kleinbuchstaben beliebig) übergeben werden können:
beginnend mit LAUF (ohne Leertaste danach!): das Lauf-Verzeichnis
beginnend mit ERG: das Ergebnisse-Verzeichnis
beginnend mit CP: das CP-Verzeichnis
beginnend mit NAM: der Name der zu verwendenden Spielerliste
beginnend mit DRU: der Name der Druckersteuerzeichen-Datei
beginnend mit SICH: das Verzeichnis, in dem die Datensicherung erfolgt

Die mit den Parametern NAM oder DRU festgelegten Dateinamen werden auch
dann verwendet, wenn in der Initialisierungsdatei andere Dateinamen
angegeben sind.



path

DOS-Befehl, siehe unter Pfad



Pfad

1. Der Pfad ist eine dem
Dateinamen vorangestellte Angabe, die zeigt,
in welchem Verzeichnis die Datei gespeichert ist. Die Pfad-Bezeich-
nung muss mit einem Backslash enden.

2. Ist in der Datei autoexec.bat mit "path" ein Pfad deklariert, dann
sucht DOS nicht nur im aktuellen Verzeichnis nach einem aufgerufe-
nen Programm, sondern in allen Verzeichnissen, die in diesem Pfad
genannt sind.

Beispiel:
path=c:\;c:\dos;c:\bat (";" zwischen den Verzeichnisnamen!)
Jetzt sucht DOS auf dem Laufwerk C im Hauptverzeichnis (\) und
in den Verzeichnissen dos und bat.



Programm-Verzeichnis

Alle
Programm-Dateien, die SCORPROFI benötigt, müssen im selben Ver-
zeichnis gespeichert sein - dem Programm-Verzeichnis. Dafür legt das
Installationsprogramm im allgemeinen das Verzeichnis SCPROFI im
Hauptverzeichnis der Festplatte C an oder verwendet es das schon
vorhandene Verzeichnis BRIDGEKW.

SCORPROFI läuft aber auch in jedem anderen Verzeichnis; es müssen nur
die Pfade und Batchfile-Aufrufe dazu passen, wenn Sie nicht stets
"von Hand" zuerst ins Programm-Verzeichnis wechseln wollen.



Relaistische

Bei manchen Läufen wird ein
Boardsatz ausnahmsweise in einer Runde an
zwei Tischen - den Relaistischen - gleichzeitig gespielt. Dann werden
die Boards zwischen diesen Tischen ausgetauscht.

Auf den Spieler-Laufkarten ist in diesem Fall in einer Spalte "Tausch"
der Tisch angegeben, mit dem die Boards auszutauschen sind.

Beim Scoren von Boards mit Relaistischen ist wegen der Reihenfolge der
Paarungen besondere Aufmerksamkeit erforderlich.

Das Spielen der Boards an zwei Tischen verlangsamt den Turnierablauf.
Deswegen sollte nach Möglichkeit ein anderer Lauf gewählt werden.



Root-Directory

siehe unter
Hauptverzeichnis



Rover

Hinweise: Mitchell-Paarturnier mit Rover
an 9 Tischen über 9 Runden
oder an 15 Tischen über 15 Runden
Roverpaar mit Aussetzrunde
gespeicherter Turnierlauf mit Rover

Ein Roverpaar ist ein überzähliges Paar, das in einem Mitchell-Turnier
in jeder Runde an einen anderen Tisch geht und dort im allgemeinen das
Nord/Süd-Paar verdrängt, das dann spielfrei ist.
Das Roverpaar braucht eine Laufkarte.
(Wenn Sie Mitchell ohne Rover spielen wollen, finden Sie Informationen
dazu bei der Variablen mitchell1 in der Initialisierungsdatei.)

In einer Howell-Gruppe können mehrere Roverpaare an den Sitztischen
nach den normalen Howell-Laufkarten spielen.
Im Individualturnier kann es bis zu drei Roverspieler geben. Auch hier
verdrängt ein Rover in jeder Runde einen Spieler, der dann spielfrei
ist. Der Rover braucht eine Laufkarte.

Die Errechnung eines Roverlaufs für ein Mitchell-Paarturnier kann
einige Zeit beanspruchen. Sie können dazu vorgeben, ob das Roverpaar
keine Aussetzrunde haben soll
(wenn mehrere Durchgänge gespielt werden, dieses Paar von Anfang an
dabei ist und es nicht in jedem Durchgang aussetzen soll)
oder in welcher Runde es aussetzen soll
(beispielsweise in der ersten, wenn es erst nach Spielbeginn gekom-
men ist, oder in der letzten, wenn es vorzeitig weg muss).

Wenn SCORPROFI keinen Roverlauf ohne oder mit der gewünschten Aussetz-
runde findet, sucht es einen mit einer beliebigen.



Ruhetisch

Damit bei einem
Mitchell-Turnier mit gerader Tischezahl und eben-
sovielen Runden die Ost/West-Paare nicht auf Boardsätze stoßen,
die sie schon gespielt haben, wird ein solches Turnier üblicherweise
mit Ruhetisch und Relaistischen gespielt.

Hinweise: Ruhetisch-Ersatz
(als Notlösung mit unerfahrenen Spielern)
kein Ruhetisch, wenn die erste Runde als "Nullrunde"
nicht gespielt wird

Der Ruhetisch ist ein Platz für die Boards; mit den Plätzen der Spieler
hat er nichts zu tun. Vom Tisch darüber werden die Boardsätze hierher
gelegt, und sie werden dann auf ihrem Weg tischabwärts eine Runde lang
nicht gespielt. Vor der nächsten Runde werden sie an den nächstniedri-
geren Tisch geholt.

Der Ruhetisch muss in der Mitte zwischen den Relaistischen liegen.

Der üblichen Art entsprechend, sind bei SCORPROFI der Tisch 1 und der
Tisch mit der höchsten Nummer die Relaistische. Der Ruhetisch liegt
dann zwischen dem Tisch mit der
Nummer = halbe Tischezahl und dem nächsthöheren.

In der ersten Runde wird an den Relaistischen der Boardsatz 1 gespielt,
sonst an der unteren Hälfte der Tische der Boardsatz, der der Tischnum-
mer entspricht, an der oberen Hälfte der nächsthöhere.
Die Nord/Süd- und die Ost/West-Paare sitzen wie üblich an den Tischen
entsprechend ihrer Paarnummer.

Beispiel (andere Tischezahlen entsprechend):
10 Tische, 10 Runden mit Ruhetisch:
Die Boards werden ausgetauscht zwischen den Tischen 1 und 10.
In der ersten Runde werden gespielt
an den Tischen 1 und 10 der Boardsatz 1 im Wechsel
an den Tischen 2 bis 5 die Boardsätze 2 bis 5
an den Tischen 6 bis 9 die Boardsätze 7 bis 10.
Der Boardsatz 6 liegt am Ruhetisch (zwischen den Tischen 5 und 6).

Der Wechsel der Paare geschieht wie auch sonst bei Mitchell-Turnieren.
Ein eventuelles Scrambeln beeinflusst nur die Spielrichtung, nicht aber
die Bewegung der Paare: alle bewegen sich weiterhin so, als wäre die
Spielrichtung unverändert.

Die Boards kommen grundsätzlich einen Tisch tiefer,
aber (beim Beispiel mit 10 Tischen)
von den Relaistischen 1+10 an Tisch 9
vom Tisch 2 an die Relaistische 1+10
vom Ruhetisch an Tisch 5
vom Tisch 6 an den Ruhetisch



Scrambling

Scrambling ermöglicht es, bei einem
Mitchell-Turnier die Ergebnisse
aller Teilnehmer in nur einer Rangliste vergleichbar auszugeben. Dazu
werden während des Turnierlaufs die Seiten vertauscht; die bisherigen
Nord/Süd-Spieler spielen fortan auf Ost/West und umgekehrt. Die Bewe-
gungsweise der Paare verändert sich nicht.

Die beste Qualität des Turnierlaufs - Einzelheiten dazu finden Sie bei
der Howell-Turnierlauf-Bewertung unter "Vergleich der Spielrichtungen"
- bringt das Scrambeln nach etwa einem oder zwei Drittel der Zahl der
zu spielenden Runden.

SCORPROFI frägt Sie, nach welcher Runde gescrambelt werden soll (der
Vorschlag liegt bei zwei Drittel der Rundenzahl), und legt den Lauf
entsprechend fest. Sie können aber in Ihrer Initialisierungsdatei
diese clubinternen Sonderoptionen setzen:

scrambling=0, : Bei Clubturnieren wird nicht gefragt, sondern immer
ein Lauf ohne Scrambeln zugrundegelegt. Wollen Sie trotzdem
scrambeln, so müssen Sie ein "neues Turnier anderer Art" starten.
scrambling=9, : Nach einer entsprechenden Frage können Sie festlegen,
dass nach jeder Runde gescrambelt wird.

Es sind auch andere Formen mehrmaligen Scrambelns möglich, aber nicht
üblich. Deswegen werden sie von SCORPROFI nicht unterstützt.



Sitztisch

Ein Sitztisch ist (in erster Linie) im
Howell-Turnier ein Tisch, an
dem ein Paar das ganze Turnier über bleibt - vergleiche Aussetztisch.

Im (normal gespielten) Mitchell-Turnier bleiben alle Paare, die in der
ersten Runde auf Nord/Süd spielen, während des ganzen Turniers (bzw.
Durchgangs) an diesem Tisch.



Software

Das sind die Programme, die im Computer arbeiten - beispielsweise das
DOS-Betriebssystem und SCORPROFI.



Sprung

Bei einem
Mitchell-Paarturnier mit gerader Tischezahl kämen bei nor-
malem Wechsel die Ost/West-Paare, wenn sie die halbe Tischezahl absol-
viert haben, an Tische mit Boardsätzen, die sie schon gespielt haben.
Um das zu vermeiden, wird ein solches Turnier mit Ruhetisch gespielt,
wenn die Rundenzahl gleich der Tischezahl ist, und bei kleinerer Run-
denzahl mit Sprung:
Die Ost/West-Paare überspringen einmal einen Tisch, gehen also zwei
Tische nach oben.

Hinweise: Ruhetisch-Ersatz
(als Notlösung mit unerfahrenen Spielern)
erste Runde wird als "Nullrunde" nicht gespielt
Sprung-Runde ändern

Der Sprung kann technisch korrekt erfolgen in einer Zeitspanne, die
begrenzt ist
frühestens: Zahl der noch nicht gespielten Runden = halbe Tischezahl,
spätestens: Zahl der gespielten Runden = halbe Tischezahl.

SCORPROFI legt den Sprung ohne Rücksicht auf die Tischezahl so fest,
dass er dann erfolgt, wenn die Hälfte der Runden gespielt ist.

Hilfe: Korrektur, wenn ein Turnierleiter den Sprung nicht
ausführen ließ, als die halbe Rundenzahl gespielt war,
sondern erst später



Stapeldatei

deutsche Bezeichnung für
Batchfile



Subdirectory

siehe unter
Verzeichnis



Unterverzeichnis

siehe unter
Verzeichnis



Verzeich.neu:

Wenn SCORPROFI den Inhalt eines Verzeichnisses zeigt, damit Sie eine
Datei auswählen können, so ist dies als letzter Posten genannt.

Sie sollten ihn wählen, wenn Sie noch in einem anderen
Verzeichnis
oder in einem anderen Massenspeicher Daten der gesuchten Art
gespeichert haben - dann können Sie damit dorthin wechseln.



Verzeichnis

Hinweis: Verzeichnis
anlegen oder löschen

englisch: Directory
unter Windows sehr gut als Ordner bezeichnet
- ein Behälter, der Programme und Daten enthalten kann

Ein Verzeichnis ist eine Datei auf Diskette oder Festplatte oder ande-
rem Datenträger, deren Daten anzeigen, auf welche Programme und Daten
von hier aus der Zugriff möglich ist. Daten können auch weitere Ver-
zeichnisse sein, das sind dann Unterverzeichnisse (= Subdirectorys).

Das Hauptverzeichnis ist das erste Verzeichnis auf dem Datenträger und
Ausgangspunkt für alle Unterverzeichnisse.



Vorname

in Spielernamen und Spielerliste: siehe unter
Spielernamen
in Dateinamen: siehe unter Dateiname



Abteilung

Hinweise:
ungleich große Abteilungen
Kennfarben
duplizierte Boards
Klassen

Eine Abteilung ist die organisatorische Einheit, in der beim Mitchell-
System alle Spieler einer Gruppe gegen Spieler derselben anderen Grup-
pe, beim Howell-System die Spieler einer Gruppe untereinander spielen.

Ist x die Anzahl der Gruppen in einem Paarturnier, so ist die Zahl der
Abteilungen
mindestens x/2 - wenn alle Gruppen Mitchell spielen - und
höchstens x - wenn alle Gruppen Howell spielen.

Wenn es wegen der Paarezahl in mehr als einer Abteilung einen
Aussetztisch gibt, können jeweils zwei deswegen spielfreie Paare an
gemeinsamen Tischen gegeneinander spielen.

SCORPROFI gibt Ihnen dazu ggf. die nötigen Informationen.



Boardsatz

Zwei oder mehr
Boards, die von zwei Paaren (auch im Individual- und
Teamturnier) am selben Tisch nacheinander gespielt werden, bilden einen
Boardsatz.

SCORPROFI verwendet für die Boardsätze Boards mit aufeinanderfolgenden
Nummern (Ausnahme: 3-Tische-Howell-Paarturnier). Deswegen ist immer
höchste Boardnummer des Satzes = Satznummer x Boards pro Runde
Satznummer = höchste Boardnummer / Boards pro Runde

siehe auch unter Runde

Hinweise: Teamturnier: Zahl der Boards pro Runde ändern
Boardzettel drucken
duplizierte Boards



Durchgang

Hinweis:
Roverpaar mit Aussetzrunde

Ein Durchgang ist nach Kapitel I der Turnier-Bridge-Regeln ein ausge-
dehnter Spielabschnitt, während dessen geplant ist, eine festgelegte
Anzahl von Boards zu spielen.

Es ist also die Summe aller Runden, die nacheinander gespielt und
geschlossen abgerechnet werden.

Im Turnier werden entweder mehrere Durchgänge gespielt oder nur einer.

Wenn mehrere Durchgänge gespielt werden und der erzielbare Top nicht
in allen gleich ist, zeigt SCORPROFI
- beispielsweise bei einem Paarturnier mit 34 Paaren in 2 Gruppen,
2 Durchgänge mit je 13 Runden:
Howell: 2 x 8˝ Tische, Spielfreie spielen gegeneinander, Top 32;
Mitchell: 17 Tische, Top 24;
im ausgegebenen Zwischen- oder Endstand hier den Hinweis
"Punkte-Hochrechnung auf Top 32 von Top 24" .
Das geschieht immer, wenn der höchste Top aller abgerechneten Durch-
gänge (der Turniertop) höher ist als einer der Durchgangstops. Damit
die Ergebnisse der Boards aller Durchgänge gleichwertig sind, werden
die aus Boards mit niedrigerem Top entsprechend §§ 24 (4) und 28 (3)
der DBV-Turnierordnung hochgerechnet.

Dabei können sich Ergebnisse zeigen, über die Sie sich wundern werden.
Die Ursache dafür ist, dass für die Hochrechnung eine Formel anzuwenden
ist, die aus dem Top 24 nicht den Top 32 macht, sondern nur 31,7, und
aus der Null 0 nicht wieder 0, sondern 0,3.

Konsequenzen in SCORPROFI aus unserem Beispiel:
Erreichbare Punkte: Howell 26 x 32 = 832; Mitchell hochgerechnet
26 x 31,7 = 824,2; insgesamt nicht 2 x 832 = 1664, sondern 1656,2.
50 Prozent: Howell 416, Mitchell (ohne Hochrechnung) 312,
Gesamtturnier nicht erwartungsgemäß 2 x 416 = 832, sondern nur 828.

Durch die Hochrechnung werden beim hochgerechneten Durchgang die durch-
schnittlichen Prozentsätze höher: Der Top bringt weniger Punkte als 32,
aber trotzdem 100 Prozent. Die Null bringt Punkte und damit mehr als
0 Prozent (genauer: fast 1 %). Auch die dazwischen liegenden Ergebnisse
bringen mehr als vor der Hochrechnung.

Das kann sogar dazu führen, dass ein Paar im Gesamtergebnis einen
höheren Prozentsatz erreicht als in allen Durchgängen.



Gruppen

Bei größeren Turnieren sowie allen
Mitchell-Turnieren werden die Teil-
nehmer zur Ablaufs-Organisation auf mehrere Gruppen (Linien) verteilt.

SCORPROFI gibt allen Teilnehmern eine Paar- oder Spielernummer.
Diese Losnummer ergibt sich so:
Nummer der Gruppe x 100 + Platznummer innerhalb der Gruppe

Rover gehören nicht fest zu einer Gruppe und bekommen deswegen
Teilnehmernummern ab 1.

Laufende Nummern ab 1 bekommen die Turnierteilnehmer, wenn sie nicht
auf mehrere Gruppen verteilt sind (Howell-Turnier).

Von der Gruppe zu unterscheiden ist die Klasse.



Klassen

Hinweise: Clubturniere in
Klassen mit Auf- und Abstieg
zwei Klassen spielen verschobenes Howell
Klasse wechseln
mehrklassige Turniere mit Bridgemates erfassen
mehrklassige zeitversetzte Turniere
(in Variable cp1 unter
Clubpunkte-Vergabe, -Zertifikate und -Abrechnung)

In verschiedenen Klassen wird ein Turnier gespielt, wenn die Teilnehmer
- in der Regel nach Spielstärke getrennt - gleichzeitig mehrere vonein-
ander spieltechnisch unabhängige Turniere bestreiten.

Etwas anderes als eine Klasse ist eine Gruppe.

Für mehrklassige Turniere ist jede Klasse als selbständiges Turnier
auszuwerten. Es ist insgesamt am zweckmäßigsten, wenn Sie zumindest
die oberen Klassen nicht als Clubturnier eingeben, sondern dafür beim
Paarturnier "neues Turnier anderer Art" und beim Teamturnier eine der
anderen Auswahlmöglichkeiten wählen.

Zur Speicherung der Turnierdaten müssen den Klassen unterschiedliche
Dateikennzeichen aus je maximal drei Zeichen (Buchstaben und Ziffern)
zugeteilt werden. Diese Dateikennzeichen werden im Dialog erfragt;
SCORPROFI schlägt dafür eine Kombination von aktueller Kalenderwoche
und Wochentag vor. Da die Klassen am selben Tag spielen, ersetzen Sie
am besten das dritte Zeichen durch einen Buchstaben, der die Klasse
kennzeichnet. Eine versehentliche Doppelverwendung wird vom Programm
abgefangen.

Damit die Clubpunkte richtig errechnet werden können, ist
bei den Veranstaltungsdaten die Zahl der Tische in den darunter liegen-
den Klassen einzugeben (für einklassige Turniere ist diese Zahl 0 -
zur Korrektur der Eingabe siehe unter falsche Gesamt-Tischezahl).

Den Endstand der zu einer Veranstaltung gehörenden Klassen können
Sie gemeinsam auf einem Blatt ausdrucken, wenn Sie die Klassen ver-
bunden haben, wie es unter "Klasse wechseln" geschildert ist.
Dann werden Sie beim Ausdrucken der Rangliste für irgendeine der
Klassen gefragt, ob die Ausgabe für alle Klassen erfolgen soll.



Runden

Eine Runde ist nach Kapitel I der Turnier-Bridge-Regeln der Teil eines
Durchgangs, der ohne Platzwechsel stattfindet.

Es ist also der Turnierabschnitt, in dem zwei Paare (auch im Indivi-
dual- und Teamturnier) einen Boardsatz gegeneinander spielen.

Hinweise: Rundenzahl Paarturnier
Rundenzahl für Clubturniere
Rundenzahl Individualturnier
Rundenzahl verkleinern = Turnier abbrechen



Drucker

Hinweise:
Steuerungsvariable in der Initialisierungsdatei
Meldung "Bitte den Drucker druckbereit machen!"
zu Beginn jedes Blatts Zeilen frei lassen
Zeilenabstand vergrößern
Drucker justieren für Clubpunkt-Zertifikate
verschiedene Drucker wahlweise benutzen
Drucker druckt sehr langsam
Druck beginnt erst nach (längerer) Wartezeit
Druckerport festlegen
Achtung!
SCORPROFI ist ein DOS-Programm. Dies kann zu Problemen beim
Drucken mit neueren Computern und/oder Druckern führen. Wie
Sie die beheben können, finden Sie in diesen Informationen.

SCORPROFI wurde zuerst für den Einsatz eines Druckers Epson LQ 850
entwickelt unter Verwendung seiner Möglichkeiten, Drucktypen, Zeilen-
abstände und Druckspiegel entsprechend den Vorgaben des Programms zu
variieren.

Viele Drucker verstehen die Epson-Steuercodes, einige weit verbreitete
aber nicht. Für diese (fast) alle stehen für SCORPROFI die Steuerzei-
chen in Form von Druckersteuerzeichen-Dateien zur Verfügung.
Sollte Ihr Drucker im Standardmodus nicht wunschgemäß arbeiten, so kön-
nen Sie eine davon verwenden oder an Ihren Drucker anpassen.

Wenden Sie sich bei Problemen bitte an den Autor.

Falls Ihr Drucker bei Beginn jeder Arbeit ein leeres Blatt ausgibt,
setzen Sie bitte in Ihrer Druckersteuerzeichen-Datei den Wert der
Variablen zinit auf 2.

Die Druckqualität wird von SCORPROFI nur für das Ausdrucken der Club-
punkt-Zertifikate beeinflusst. Sonst erfolgt die Ausgabe immer in dem
Modus - Schnell- oder Schöndruck -, wie Ihr Drucker bei Druckbeginn
eingestellt ist. Meist reicht der Schnelldruck völlig aus.

Manche Drucker, die Proportionaldruck beherrschen - auch der Epson LQ
gehört dazu -, schalten bei dem von SCORPROFI veranlassten Zurücksetzen
auf die Standardeinstellungen ("Initialisieren") den Proportionaldruck
nicht ab, wenn dieser vorher eingestellt war. Anschließend ignorieren
sie dann die Steuerbefehle zum Umschalten auf andere Typenbreiten; das
Ergebnis ist ein unbrauchbarer Ausdruck.

Wenn Ihr Drucker auch dazu gehört, sollten Sie darauf achten, dass beim
Programmstart der Proportionaldruck nicht aktiv ist. Sie können aber
auch eine Druckersteuerzeichen-Datei einsetzen, in der vor der Varia-
blen prop8 kein Strichpunkt steht und dahinter der Steuerbefehl für das
Abschalten des Proportionaldrucks.



Spieler

siehe Auswahlpunkt "Spieler" im
Ranglistenmenü
Spielernamen
Turnierteilnehmer
Teilnehmernamen eingeben
Teilnehmernamen ausgeben
Teilnehmernamen ändern
Trennzeichen in Teilnehmernamen
Funktionstasten für Namensteile
Teilnehmerzahl ändern
Paar- und Spielernummern unter Gruppe



Hauptverzeichnis

auch Stammverzeichnis genannt
englisch: root-directory

erstes
Verzeichnis auf einer Diskette oder Festplatte oder einem
anderen Datenträger



Druckersteuerzeichen

Hinweis: Falls Sie irgendwelche Druckerprobleme nicht lösen können,
so wenden Sie sich bitte an den
Autor.

SCORPROFI verwendet ohne besonderes Zutun die Steuerzeichen eines
Druckers Epson LQ, um Drucktypen, Zeilenabstände und Druckspiegel
dem jeweiligen Bedarf entsprechend festzulegen.

Das Programm kann auch Steuerzeichen eines anderen Druckers verwenden,
wenn ihm diese in einer Steuerzeichendatei zur Verfügung gestellt wer-
den. Diese Datei sollte einen Namen in der Form briXXXXX.prw haben
(XXXXX bezeichnet den Drucker) und im Programm-Verzeichnis gespeichert
sein.

Damit SCORPROFI die Steuerzeichendatei erkennt, muss deren Dateiname
in der Initialisierungsdatei in der Variablen drucker genannt sein (das
ist die bessere Methode - der Name ist nur einmal einzusetzen) oder
beim Programmstart im Parameter druNNN als NNN übergeben werden.
(Statt briXXXXX.prw sind auch andere Bezeichnungen zulässig, und
.prw können Sie im Parameter weglassen.)

Die Druckersteuerzeichen-Datei ist eine Text-Datei, die Sie selbst mit
einem Editor erstellen oder (auch von SCORPROFI aus) ändern können. Am
Dateianfang finden Sie die notwendigen Hinweise für die Bearbeitung.

Jede SCORPROFI-Version enthält BRIMUST.PRW mit den Steuerzeichen des
Druckers Epson LQ 850 als Muster und weitere für Ihren bzw. andere
verbreitete Drucker.

Da Druckersteuerzeichen-Dateien nur sehr selten verändert werden,
werden sie bei einer Nachinstallation nicht durch neue ersetzt. Falls
doch einmal Änderungen erfolgten, werden die Anwender durch Hinweise
in der Beschreibung der Programmänderungen darauf aufmerksam gemacht.
Dann können sie ihre eigenen Daten in die neue Datei übernehmen.



Systemdatum

In jedem Computer, auf dem SCORPROFI läuft, befindet sich eine Uhr.
Zeit und Datum - die Systemzeit - können Sie mit den DOS-Befehlen date
und time sich zeigen lassen und ändern.

Bei Computern neueren Datums läuft die interne Uhr weiter, wenn das
Gerät abgeschaltet ist. Bei älteren Modellen müssen Sie nach dem Ein-
schalten Datum und Zeit eingeben.

SCORPROFI setzt das Datum ein und schlägt dafür das Systemdatum vor
als
Unterscheidungsmerkmal, damit gespeicherte Turnierdaten bei der
Clubpunkte-Abrechnung richtig behandelt werden,
in der Bezeichnung eines Clubturniers (wenn Sie nicht durch eine ent-
sprechende Eintragung in der Initialisierungsdatei darauf verzich-
tet haben).

Wenn Sie in einem solchen Vorschlag ein irres Datum sehen, haben Sie
entweder nach dem Einschalten des Computers kein Datum eingegeben, oder
die Batterie, die die Uhr weiterlaufen lässt, ist am Ende ihrer Nutzung
angekommen.

In diesem Fall müssen Sie sie durch eine neue ersetzen. Dies ist nicht
nur wegen des Datums erforderlich, sondern auch, weil der Computer
sonst einige Zeit später "vergisst", aus welchen Teilen er besteht.
Dann ist er nicht mehr betriebsbereit, weil er beispielsweise seine
Festplatte nicht mehr erkennt.



Datum

siehe
Systemdatum
Datum für die Speicherung von Turnierdaten
Datum in der Turnierbezeichnung eines Clubturniers



Initialisierungsdatei

Für einige Daten, die im Programm verwendet werden, benutzt SCORPROFI
programmierte Werte, an deren Stelle Sie mit Hilfe der Initialisie-
rungsdatei andere Werte einsetzen können.

Die Initialisierungsdatei ist eine Text-Datei - unter dem Namen
BRIDGE.INI im
Programm-Verzeichnis gespeichert - die Sie selbst mit
einem Editor ändern können (auch von SCORPROFI aus). An ihrem Anfang
finden Sie die notwendigen Hinweise für die Bearbeitung.

Jede Version von SCORPROFI enthält eine Initialisierungsdatei, die die
bisherige ersetzt. Lesen Sie deswegen bitte die Informationen unter
(Nach-)Installation.

Die Initialisierungsdatei enthält auch Daten, die Sie durch Parameter-
Übergabe festlegen können. Es gilt deswegen die Rangfolge
Parameter hat Vorrang vor Initialisierungsdatei
Initialisierungsdatei hat Vorrang vor Programmvorgabe

Am Anfang der mit SCORPROFI gelieferten Initialisierungsdatei ist ange-
geben, mit wie vielen Variablen Sie Daten nach Ihren eigenen Wünschen
festlegen können. Die Bedeutung dieser Variablen ist im Folgenden und
auf Hilfeseiten beschrieben, die von hier aus zu erreichen sind:

Arbeiten mit der Club-Rangliste
Clubpunkte-Vergabe, -Zertifikate und -Abrechnung
Druckersteuerung
Arbeiten mit Bridgemate


allgemeine Einstellungen:

piepser Tonsignal als Eingabe-Aufforderung, Warnung oder
Hinweis anderer Art

ton Dauer dieses Tonzeichens

turnierwahl Auswahlmethode für Turnierdaten

turniere Eingabeoption Clubturnier nicht zur Verfügung stellen

datensicherung Speicherplatz für die automatische Sicherung
von Turnierdaten

klassen Spielklassen eines Bridgeclubs verwalten und
Vorgabe der für Clubturniere festgelegten Turnier-
bezeichnung auch für Turniere anderer Art


Turnierläufe (Movements):

lauf Wenn für die gewählte Tische-/Runden-Kombination eines
neuen Howell-Paar- oder Individualturniers mehrere Läufe
gespeichert sind, verwendet SCORPROFI normalerweise
ohne Rückfrage den Lauf mit dem Dateikennzeichen .H
bzw. .I , wenn dieser vorhanden ist.
Ist lauf=1, gesetzt, so erfolgt auch in diesem Fall
eine Rückfrage, welcher Lauf verwendet werden soll.

team1 Wenn entsprechend gesetzt, kann nach Abfrage für ein Team-
turnier an 3 Tischen auch ein 1-1-Lauf gewählt werden.


Spielerlisten:

spieler Name der zu verwendenden Spielerliste

spielerliste auf 1 gesetzt, veranlasst diese Variable, dass alle
Änderungen einer Spielerliste in einer Datei
gespeichert und mit deren Hilfe leicht auf einen
anderen Computer übernommen werden können.

mitgliedsnummer genutzte Stellenzahl der Mitgliedsnummer (3 bis 6)


Clubturniere:

clubname2 Name des Clubs zur Verwendung in Clubturnier-Bezeichnung

clubturnier Vorgabe für Clubturnier-Bezeichnung

dateiNN Mit Hilfe dieser Variablen können Sie veranlassen, dass
SCORPROFI das Dateikennzeichen von Turnierdaten in
besonderer Weise festlegt, oder für Clubturniere, dass es
immer eingegeben werden muss. Um beispielsweise erkennen
zu können, an welchem Spielort ein Turnier eingegeben
wurde, können Sie einen Buchstaben bestimmen, mit dem
das Dateikennzeichen beginnen muss.

boards Anzahl der Boards (+/-2), die im Clubturnier gespielt
werden

boards2 Vorrang für die durch boards bestimmte Boards-Anzahl
oder den Grundsatz "möglichst viele Gegner"

mitchell Tischezahl, von der an ein Clubturnier nicht mehr in
Howell-, sondern in Mitchell-Form gespielt wird,
bzw. Veranlassung jedesmaliger entsprechender Abfrage

scrambling Mitchell-Clubturnier mit oder ohne Scrambling (j, oder n,)

reise1 Damit können Sie (für Bridge-Reisen) als Standard den
Turnierfaktor ˝ (anstelle von 1) festlegen


Turnierteilnehmer und Ablaufsdaten:

druckgross Druck der Teilnehmerliste normal oder - wenn der Platz auf
dem Blatt reicht oder immer - in hohen Buchstaben
Druck der Ablaufsdaten normal oder in hohen Buchstaben

vorname Wenn bei Teilnehmernamen der Vorname aus Platzgründen ge-
kürzt werden muss, nimmt SCORPROFI an, dass dies der vor-
dere Teil des Namens ist - Sie können dies mit Hilfe die-
ser Variablen anders festlegen.


Besonderheiten bei Mitchell-Paarturnieren:

mitchell1 - ausgewertet wird nach der Summe der folgenden Zahlen:
1 = SCORPROFI frägt bei einem Turnier ohne Scrambeln vor der
Ausgabe, ob die Nord/Süd- und die Ost/West-Paare in nur
einer Rangliste zusammengefasst werden sollen.
4 = Bei einem Turnier mit mehreren Abteilungen werden auch
ungleich große Abteilungen unterstützt.
8 = Für Turniere werden keine Läufe mit Roverpaar vorgeschla-
gen, sondern nötigenfalls ungleich große Abteilungen.


Wahlmöglichkeiten bei Teamturnieren:

team1 Mit dieser Variablen können Sie beliebige der folgenden
Besonderheiten festlegen:
dass nach Abfrage für 3 Tische auch ein 1-1-Lauf gewählt
werden kann,
dass für Teamturniere mit zusätzlicher Paarturnier-Wertung
beim Ergebnisdruck die Paare-Rangliste nur nach einer
Rückfrage mit ausgegeben wird,
dass bei Teamturnieren im Schweizer System nicht die
gleichen Tischnummern im Open und Closed Room verwen-
det werden, sondern im Closed die Tischnummern um 10
(oder ein Mehrfaches davon) höher sind.
dass bei Teamturnieren im Schweizer System mit einer
ungeraden Anzahl Teams nicht mit einem "Sandkasten"
gespielt wird, sondern immer ein Team spielfrei ist.


Teamturnier im Schweizer System:

teampaarungen
Auf Wunsch werden bei der Ausgabe der Paarungen Wege-
und Scorezettel für die Teams ausgedruckt, wenn nicht
der Vorgabewert 0 wirksam ist. - Es bewirken:
1 = einfacher Wegezettel:
wo und gegen wen spielen die Paare die nächste Runde
3 = zusätzlich zu 1 enthalten die Zettel einen Platz
zur Eintragung des Ergebnisses (in IMPs)
5 = zusätzlich zu 1 enthalten die Zettel Platz zur Eintragung
der Scores entsprechend der Zahl der Boards pro Runde


Scoren:

scoretasten Wahl der Abschlusstasten für die Scores-Eingabe

scoren1 - Der Wert dieser Variablen steuert, gesetzt als Summe
der entsprechenden Zahlen:
1 = Die Ausgabe der Blitz-Tops während der Eingabe
der Scores wird unterbunden.
2 = Für gleich hohe Scores mit anderem Vorzeichen ist nur
eine dafür passende andere Abschlusstaste zu drücken.
4 = Zuweisung Durchgangsschnitt gegen Ausgeschiedene erlauben

butler Festlegung der Scores-Mindestzahl für die Streichung der
Extremwerte bei der Errechnung des Datumscores.


Turnierergebnisse:

Bei einem Paarturnier über mehr als einen Durchgang können die
in den Durchgängen die erzielbaren Tops ungleich oder unter-
schiedliche maximale Punktezahlen erreichbar sein. Mit Hilfe der
Variablen

top1 können Sie festlegen, auf welche Weise trotzdem alle gespielten
Boards oder die Ergebnisse der Durchgänge gleichwertig behandelt
werden. - Alle näheren Informationen dazu finden Sie dort.

ergebnis Wenn diese Variable auf 1 gesetzt ist, wird der Titel über
der Rangliste eines Turniers nicht in hohen (bei manchen
Druckern schrägen) Buchstaben gedruckt, sondern normal.

Zur früher über diese Variable möglichen Ausgabe von Turnier-
Ranglisten als Textdatei siehe dort - die zugehörigen
Maskenvariablen sind

maskePergH maskePergT maskeSergT maskeTergT

rangdaten Wenn der Vorgabewert 2 gültig ist und Ranglistendaten
gespeichert sind, werden beim Druck von Turnier-Ranglisten
auch die TZ, SZ und EZ ausgegeben.

team1 Setzen Sie diese Variable so, dass sie 4 enthält, wenn für
Teamturniere mit zusätzlicher Paarturnier-Wertung beim
Ergebnisdruck nicht immer die Paare-Rangliste mit ausge-
geben werden soll.
Dann geschieht dies nur nach einer Rückfrage.

ergliste Druck kleiner Ergebnislisten einmal oder zweimal pro Blatt

ergletzter Damit können Sie bewirken, dass beim Ausdrucken des End-
stands die Namen des oder der Letzten verschwiegen werden
- diese Variable ist bei einem Turnier über mehrere
Durchgänge nicht und bei einem Mitchell-Paarturnier
mit Leerplatz und ohne Scrambling nur eingeschränkt
wirksam.
Auch in der Clubpunkte-Übersicht werden die Ergebnisse der
Letzten entsprechend dieser Variablen nicht ausgegeben.


Dateiausgabe:

dateiANSI Mit Hilfe dieser Variablen können Sie für die Ausgabe von
Windows-Textdateien ein beliebiges Dateikennzeichen fest-
legen. Sonst wird .ANS verwendet.

dateiausgabe Der Steuerung der Datenausgabe in Textdateien dienen

dateiname1 diese Variablen. Die Informationen dazu finden Sie in
der Initialisierungsdatei.


Verschiedenes:

ausspiel Im Normalfall enthalten alle Score-Vordrucke eine Spalte
zum Notieren des Ausspiels. Soll diese unterdrückt werden
- die anderen Spalten werden dann etwas breiter -, so ist
die Variable ausspiel auf 1 zu setzen.

stecken Dass zu Beginn eines Turniers die Teilnehmer computer-
geteilte Hände in die Boards stecken, kommt des öfteren
vor. Ein wenig problematisch ist das nur bei einem voll
besetzten Howell-Turnier: Hier müssen dafür die beiden
ersten Runden "umgewidmet" werden.
Da dies nur sehr selten der Fall ist, erfolgen die dafür
nötigen Abfragen nur, wenn stecken=1, gesetzt ist.

experte wenn 2 in der Kennzahl enthalten ist:
Beim Programmstart werden der programmintern für Overlays
reservierte und der für Programmdaten noch verfügbare
Arbeitsspeicher angezeigt sowie die Zahl der Dateien,
die noch geöffnet werden können.
Beim Errechnen von Howell-Turnierläufen werden alle
gefundenen Läufe auf dem Bildschirm angezeigt (sonst
wählt das Programm ohne Rückfrage selbst einen aus).
Es ist möglich, verschobene Howell-Läufe zu errechnen und
zu speichern - notwendig zur Verwendung der gleichen
Boards in mehreren parallel Howell spielenden Klassen
eines Turniers.
Es kommen für Mitchell-Turnierläufe Daten und Fragen, die
nur Turnierleitungs-Experten interessieren.
Beim Individualturnier kommen Fragen betreffend die
Wiederverwendung gespeicherter Basisläufe.
wenn 128 in der Kennzahl enthalten ist:
Es ist möglich, Boards zu scoren, die von Teilnehmern
öfter als ein Mal gespielt wurden. Dabei werden alle
erspielten Ergebnisse gewertet!
Diese Auswertung ist nur für Sonderfälle gedacht, bei
denen das mehrfache Spielen unberücksichtigt bleiben
kann, z.B. bei Anfängern.
Deswegen wird der Wert 128 beim SCORPROFI-Programmstart
nicht beachtet, sondern nur nach späteren Änderungen
der Initialisierungsdatei.

uhr1 Festlegung der Rundendauer für die Bridge-Uhr und damit
verbunden der auszugebenden Tonsignale - beides ist im
Programm änderbar.

vs beeinflusst den Programmablauf auf unterschiedliche Art
- ausgewertet wird nach der Summe der folgenden Zahlen:
1 = im Paarturnier können auch bei weniger als 17 Paaren zwei
Durchgänge gespielt werden



Tastatur

Je nach Alter und Hersteller Ihres Computers können Tasten mit dersel-
ben Aufgabe verschiedene Bezeichnungen tragen. Hier finden Sie deswegen
eine Übersicht, welche Möglichkeiten es noch gibt außer den in den Hil-
fetexten verwendeten:
Enter Return | Einfg Ins
Rücktaste <- | Entf Del
Esc | Pos1 Home
Tab |<- ->| | Ende End
Strg Ctrl | Bild↑ PgUp (Bi.↑)
Alt Alt | Bild↓ PgDn (Bi.↓)
AltGr früher nicht verwendet |
Pfeiltasten <- ↑ -> ↓

Hinweis : Funktionstasten



verschiedene Drucker wahlweise benutzen

Wenn Sie SCORPROFI mit verschiedenen Druckern verwenden, so ist
zunächst zu unterscheiden zwischen
a) solchen, die die Epson-LQ-Steuerbefehle verstehen, und
b) den anderen, die nicht zum Epson LQ kompatibel sind.

Für die Drucker unter a) können Sie eine
Druckersteuerzeichen-Datei
einsetzen, für die unter b) müssen Sie das tun.

Gehört der Drucker zu a) und wollen Sie keine Steuerzeichendatei ver-
wenden, so brauchen Sie nichts Besonderes zu tun und können Sie das
Programm normal (mit scprofi) starten. In der Initialisierungsdatei
BRIDGE.INI muss dann die Variable drucker undefiniert sein.

Im anderen Fall können Sie ohne Rücksicht darauf, was in der Initiali-
sierungsdatei steht, die Verwendung einer bestimmten Steuerzeichendatei
erzwingen, indem Sie beim Programmstart deren Namen (hier brimust.prw)
als Parameter übergeben:
scprofi drubrimust.prw (.prw kann weggelassen werden)
Die Datei muss im Programm-Verzeichnis gespeichert sein; sonst müssten
Sie zwischen dru und dem Dateinamen auch den kompletten Pfad nennen.

Eine andere Methode bedarf einiger Vorbereitungen, dafür ist die Anwen-
dung dann einfacher: Sie verwenden für jeden möglichen Drucker eine
eigene Programmstart-Stapeldatei.

Ein Beispiel:
Für den einen Drucker soll die Druckersteuerzeichen-Datei brihp5c.prw
für HP-Drucker eingesetzt werden, für den anderen die Datei briibm.prw
für IBM-Drucker. Beide Dateien liegen im Programm-Verzeichnis.
Dort, wo die Datei SCPROFI.BAT gespeichert ist (meist auf Festplatte C
im Verzeichnis BAT oder im Hauptverzeichnis), kopieren Sie auf DOS-
Ebene diese Datei mit
copy scprofi.bat hbridge.bat
(das h am Anfang steht für ein oder zwei Zeichen, die gut merkbar sein
und die Gedankenverbindung zum Druckernamen herstellen sollten).
Schließlich setzen Sie in der Datei hbridge.bat mit dem Editor in der
Zeile, die %1 %2 %3 ... enthält, zwischen %1 und %2 (jeweils ein Leer-
zeichen dazwischen) den Parameter für Ihre Druckersteuerzeichen-Datei
ein, also drubrihp5c.prw .

Nun folgt die Vorbereitung für den zweiten Drucker:
zuerst kopieren: copy hbridge.bat ibridge.bat
dann ersetzen Sie mit dem Editor in der Datei ibridge.bat
drubrihp5c.prw durch drubriibm.prw
- fertig.
So können Sie auch noch für einen dritten und weitere Drucker Start-
dateien bereitstellen.

Gestartet wird SCORPROFI jetzt nicht mehr mit scprofi , sondern
im Beispiel mit hbridge (für HP) oder ibridge (für IBM).
Die so aufgerufene Stapeldatei übergibt den Namen der Steuerzeichen-
datei ans Hauptprogramm.



Auswahl mehrerer Dateien oder Namen

Um Dateien oder Namen auszuwählen, bewegen Sie mit den
Pfeiltasten den
Leuchtbalken zum nächsten gewünschten Namen und markieren Sie ihn mit
der Leertaste - dies beliebig oft nacheinander. Wenn Sie bei einem
schon markierten Namen die Leertaste drücken, wird die Markierung
wieder gelöscht.

Mit der ENTER-Taste beenden Sie die Auswahl und bestätigen Sie die Mar-
kierungen.

Verzeich.neu (bei Dateinamen) wählen Sie nur, wenn Sie noch in einem
anderen Verzeichnis oder in einem anderen Massenspeicher Daten der
gesuchten Art gespeichert haben und diese verwenden wollen - dann kön-
nen Sie dorthin wechseln und dort auswählen.



Verzeichnis wählen

Um ein Verzeichnis auszuwählen, bewegen Sie mit den
Pfeiltasten den
Leuchtbalken zum gewünschten Namen und bestätigen Sie die Wahl mit
Enter.

Die Wahl des letzten Auswahlpunkts "Laufwerk wechseln" ermöglicht Ihnen
die Auswahl in einem anderen Laufwerk.



Bridge-Reisen

Turniere bei Bridge-Reisen können wie alle anderen Turniere organisiert
und ausgewertet werden - auch mit dem
Turnierfaktor ˝, für den 11 ein-
zugeben ist.

Über die Variable reise1 in der Initialisierungsdatei können Sie
festlegen, dass dieser Faktor automatisch für die als Clubturnier
eingegebenen Turniere verwendet wird.

Eine Spielerliste mit den Reise-Teilnehmern anzulegen ist sinnvoll. Es
ist notwendig, wenn Sie Clubpunkt-Zertifikate für die Teilnehmer aus-
drucken und eine Clubpunkte-Abrechnung für den Deutschen Bridge-Verband
erstellen wollen. Geben Sie für Punktesammler als Sammlerstatus-Kenn-
zeichen bitte V ein und sonst C .

Die Abrechnung und Zertifikate-Ausgabe starten Sie wie Club-Auswertun-
gen über
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- dann beachten Sie bitte die Hinweise auf dem Bildschirm.



Reisen

siehe unter
Bridge-Reisen



Programmtest

Hinweis:
alle Scores löschen

Wenn Sie sich mit SCORPROFI vertraut machen oder prüfen wollen, ob
das Programm für einen bestimmten Zweck geeignet ist, dann stellt
es Ihnen fürs Testen Erleichterungen zur Verfügung:
Sie können sich damit die Eingabe von Teilnehmernamen sowie von
Scores und anderen Ergebnissen ersparen.

Vergabe der Teilnehmernamen
SCORPROFI weist den Teilnehmern fiktive Namen entsprechend ihrer Los-
nummer zu, wenn Sie im Menü "Eingabe der Turnierdaten"
beim Paar- und Individualturnier die Ziffer 4,
beim Teamturnier die Ziffer 3 wählen.

Vergabe von Scores

Wenn im CP-Verzeichnis die Datei BRIXS.ASC gespeichert ist - das ist
normalerweise so -, dann können Sie bei allen Turnierarten jederzeit
Scores von SCORPROFI vergeben lassen, wenn Sie anstelle der Eingabe
eines Ergebnisses die Funktionstaste F5 drücken. SCORPROFI holt dann
den Score aus dieser Liste. Die Gefahrenlage wird dabei aber nicht
berücksichtigt.

alles vollautomatisch scoren

Für verschiedene Zwecke ist ein vollautomatisches komplettes Scoren
(ebenfalls ohne Berücksichtigung der Gefahrenlage) möglich. Der Ein-
stieg dazu ist immer versteckt hinter irgendeiner Eingabeaufforderung.
Er ist aber erkennbar an einem Hinweis
F1 : Hilfe (Programmtest)
oder ähnlich in der letzten Bildschirmzeile.
Drücken Sie hier die Funktionstaste F1, so kommen die Informationen
auf den Bildschirm, die Sie jetzt lesen.
Drücken Sie die ESC-Taste, so werden Sie gefragt, ob die Ergebnisse vom
Programm vergeben werden sollen. Die Antwort j(a) leitet dann das auto-
matische Scoren ein.

Für die folgenden Zwecke ist diese vollautomatische Ergebnisse-Vergabe
möglich:
Paar- und Individualturniere
(Turnier über einen Durchgang bzw. aktueller Durchgang):
nach Turniermenü: Scores - eingeben
Start bei der Frage
Sollen fertige Boardsätze während der Eingabe ausgedruckt werden?

Diese Ergebnisse-Vergabe ist auch bei Teamturnieren mit zusätzlicher
Paarturnier-Wertung möglich, denn bei diesen werden die Scores eben-
falls auf Paarturnier-Boardzetteln erfasst.

Teamturniere
vollrundig (Round Robin)
Turniere mit zusätzlicher Paarturnier-Wertung:
wie bei Paarturnieren (siehe oben)
Turniere ohne zusätzliche Paarturnier-Wertung:
Start im Bildschirm (zweite Bildschirmzeile)
Eingabe- und Auswertungsart festlegen
sowie später nochmals, wenn Sie die von den Teilnehmern errechne-
ten IMPs gewählt haben, nur für diese (Scores gibt es hier nicht)
bei der Eingabe der ersten Teamnummer
Schweizer System
Start im Abfragemenü Eingabeart (IMPs oder Scores) -
es werden immer die Scores vergeben



Tonzeichen

In der
Initialisierungsdatei steuert die Variable piepser , welche
Tonzeichen SCORPROFI ausgibt:
0 = gar keine
1 = nur Warnungen in besonderen Situationen, beispielsweise wenn
ein Board fertig gescort ist und Sie deswegen keine weiteren
Scores mehr eingeben können
(dieser Warnton sollte nur in Ausnahmefällen abgestellt werden)
2 = außerdem Signale bei der Scores-Eingabe, ob ein positiver oder
ein negativer Score oder Pass eingegeben wurde
3 = außerdem als Hinweis, solange das Programm die Eingabe einer
Antwort oder einer Zahl erwartet

Wenn die Tonzeichen (bei sehr schnellen Computern) zu schwach kommen,
können Sie sie mit Hilfe der Variablen ton verlängern.



Hilfe-System

Wo Sie im Programmlauf von SCORPROFI auch stehen - immer steht Ihnen
die Hilfe-Funktion zur Verfügung, ein Druck auf die Funktionstaste F1
genügt.

Falls im Programm vorgesehen - dies ist meistens der Fall -, bekommen
Sie dann Informationen zum aktuellen Programmstand; sonst erscheint die
Stichwörter-Übersicht.
Zu dieser kommen Sie auch, wenn Sie in irgendeinem Hilfefenster sind
und nochmals auf F1 drücken, oder von SCORPROFI aus durch gleichzeiti-
ges Drücken der Tasten Strg und F1.

Sollte die Stichwörter-Übersicht nicht kommen, sondern stattdessen der
Computer nur piepsen, so reicht der
Arbeitsspeicher nicht mehr aus.

In der Stichwörter-Übersicht können Sie mit den Pfeiltasten und Enter
auswählen, was Sie wissen wollen.

Wenn in einem Hilfefenster ein Begriff hervorgehoben ist, können Sie
mit der Enter-Taste spezielle Informationen dazu bekommen. Sind mehrere
Begriffe hervorgehoben, so wählen Sie vorher mit den Pfeiltasten, zu
welchem Sie diese Informationen wünschen.

So können Sie auch mehrere Informationsfenster nacheinander benutzen.
Durch gleichzeitiges Drücken der Tasten Alt und F1 kommen Sie immer
ins vorhergehende zurück.

Nach ein- oder zweimaligem Drücken der ESC-Taste sind Sie wieder an
Ihrem Ausgangspunkt im Programmlauf.

Einzelne Kapitel der SCORPROFI-Hilfe können Sie so ausdrucken:

Rufen Sie im Internet die Seite www.bridge-wiese.de auf;
wählen Sie Scoreprogramm SCORPROFI und suchen Sie die Informationen
zum SCORPROFI-Hilfe-System;
schauen Sie über Anschauen oder nach Herunterladen und Speichern
die Hilfe-Datei an und gehen Sie zum gewünschten Kapitel;
markieren Sie den gewünschten Abschnitt mit der Maus und lassen Sie
das Markierte drucken.

Das SCORPROFI-Hilfesystem wird laufend ausgebaut - Ihre Anregungen dazu
sind willkommen und werden sicherlich berücksichtigt.



Individualturnier

Hinweise:
Tische/Runden
Individualturnier-Sonderläufe
Individualturnierlauf auswählen
Boards mischen und teilen
Doppel-Individualturnier (aus zwei Paarturnieren)

Hilfe: SCORPROFI verwendet nicht den gewünschten Turnierlauf

Alle Teilnehmer bekommen fortlaufende Spielernummern, beginnend mit 1.
Besonderheiten gegenüber der Auswertung von Paarturnieren gibt es kaum.

Sie können mit SCORPROFI
Turnierlauf vorbereiten
Hauptmenü: Individual - neues Turnier
Laufkarten drucken mit Spielernamen
Turniermenü: Laufkarten
Turnier vorzeitig abbrechen
Scores eingeben, ausgeben und korrigieren, berichtigte Scores und
Strafpunkte vergeben, Scores umrechnen Matchpoint <-> Butler
Ergebnis errechnen und ausgeben
Turniermenü: Ergebnis



Grenzen

Damit SCORPROFI auch auf Computern läuft, die noch nicht über so viel
Arbeitsspeicher verfügen, wie es die neueste Programmmode verlangt,
sind als Grenzen zur Zeit die folgenden Zahlen festgelegt - die
meisten davon können für größeren Speicher problemlos erhöht werden:

für Paarturniere:
4 bis 100 Teilnehmerpaare
Länge der Namen der Spieler eines Paares zusammen
bis zu 32 Zeichen einschließlich Schrägstrich dazwischen
bis zu 6 Gruppen mit 5 bis 40 Plätzen
bis zu 5 Durchgänge mit bis zu 25 Runden mit bis zu 6 Boards/Runde

für Individualturniere:
8 bis 123 Spieler
Länge eines Spielernamens bis zu 20 Zeichen
bis zu 25 Runden mit bis zu 6 Boards/Runde

für Paar- und Individualturniere
bis zu 30 Boardsätze, bis zu 60 Boards mit bis zu 50 Eintragungen
Sonderbehandlungen für maximal 40 Spieler pro Board und
für maximal 40 Paarungen pro Durchgang

für Teamturniere:
bei Round-Robin-Turnieren
3 bis 20 Teams,
ab 13 Tischen mindestens 2,
9 bis 12 Tische mindestens 3,
sonst mindestens 4 Boards pro Begegnung
bei Turnieren im Schweizer System:
7 bis 123 Teams,
Spielerzahl bis zu 6 x Teamanzahl, aber maximal 500 Spieler,
deren Namen nicht aus einer Spielerliste genommen werden
bis zu 25 Runden mit bis zu 48 Boards/Runde
Länge der Namen der Spieler eines Teams zusammen
bis zu 60 Zeichen einschließlich Schrägstrichen dazwischen

für die CP-Abrechnung:
bis zu 500 Turniere in einer Clubpunkte-Abrechnung
Spielerlisten mit bis zu 500 Spielern und Paaren werden im
Arbeitsspeicher gehalten, übergroße bis zur Obergrenze 3000
auf Festplatte oder der schnelleren RAM-Disk.



fremdsprachige Buchstaben

Im üblichen Zeichensatz nicht, aber im internationalen Zeichensatz
enthaltene Buchstaben können Sie nach Drücken der Funktionstaste F9
aus einer Tabelle auswählen.



versteckte Optionen

Hier finden Sie Hinweise auf einige Möglichkeiten, die SCORPROFI Ihnen
bietet, die aber entweder sehr selten benötigt werden oder (nach An-
sicht des Programmautors) nicht empfehlenswert sind, aber auf Kunden-
wunsch ins Programm aufgenommen wurden. Sie einzusetzen, erfordert
besondere Einstellungen in der
Initialisierungsdatei und eventuell
auch etwas mehr Arbeitsaufwand.

Paarturnier Howell: Lauf für 3 Tische mit z.B. 25 Boards
computergeteilte Boards stecken (volle Tische)
Paarturnier Mitchell: ungleich große Abteilungen
Scoren Paarturnier: Zuweisung Durchgangsschnitt / null Punkte
Teamturnier Round Robin: 1-1-Lauf an drei Tischen
Teamturnier Schweizer System: ungerade Paarezahl ohne Sandkasten



Bedienungshinweise

SCORPROFI führt Sie mit
Menüs und Dialogen durch das Programm.

Die Eingaben erfolgen nur über die Tastatur. Der Einsatz einer Maus
ist nicht vorgesehen (im Haupt- und im Turniermenü aber möglich).

Wenn die Frage eines Dialogs eine Antwort Ja oder Nein erwartet, so
geben Sie bitte J oder N (groß oder klein) ein, ohne die Enter-Taste
zu drücken. Statt J akzeptiert SCORPROFI auch das Y (nützlich, wenn
ein integrierter Zehnerblock aktiviert ist).

Auch viele Zahleneingaben - insbesondere in Auswahlmenüs - erfolgen
nur über Ziffern ohne Enter, wenn die Zifferneingabe eindeutig ist.

Bei der Eingabe von Namen und ähnlichem können Sie
mit der Rücktaste das Zeichen vor dem Cursor löschen,
mit der Taste "Entf" das Zeichen unter dem Cursor löschen,
mit der Tab-Taste die ganze Eingabe löschen,
mit den Pfeiltasten sich im eingegebenen Text bewegen,
mit der Taste "Einfg" umschalten zwischen Einfügen / Überschreiben.

Wird eine Eingabe vorgegeben und entspricht sie Ihren Wünschen, so
bestätigen Sie das mit der Enter-Taste. Wenn Sie zuerst eine der Pfeil-
tasten drücken, können Sie vorher die Vorgabe nach Ihren Wünschen abän-
dern. Sofort eine Zeichen-Taste löscht die Vorgabe und leitet Ihre
eigene Eingabe ein. Haben Sie auf diese Weise die Vorgabe versehentlich
gelöscht, dann können Sie sie durch Druck auf die ESC-Taste wiederher-
stellen (das geht aber nur ein Mal!).

Sind Sie irgendwo im Programm gelandet, wo Sie gar nicht hin wollten?
Oder wollen Sie einen Test abbrechen? Und es ist nicht ersichtlich, wie
Sie wieder herauskommen können?

Dann versuchen Sie es bei der nächsten Eingabe, die der Computer von
Ihnen verlangt, zuerst mal mit ESC - eventuell zweimal. Wenn das nicht
hilft, tut's vielleicht die Taste 0 (null). Wenn's auch damit nichts
ist, machen Sie mit beliebigen Eingaben weiter, bis der Computer eine
Eingabe anderer Art erwartet - dann dasselbe Spiel nochmals.

Wenn Sie trotzdem nicht auf einen ordentlichen Ausstieg stoßen, dann
sagen Sie bitte dem Autor, wo Ihnen dies zugestoßen ist. Seine Aufgabe
ist es, den Ausstieg noch zu schaffen - und Sie bekommen dafür die neue
SCORPROFI-Version.



Copyright

SCORPROFI ist ein Programmsystem
zur Ausrichtung und Auswertung von Bridgeturnieren und
zur Clubpunkteverwaltung eines Bridgeclubs einschließlich
Abrechnung mit dem Deutschen Bridge-Verband.

Alle Rechte liegen beim Autor
Klaus-Peter Wiese Ruf 07161-816376 (Vorwahl vom Ausland:)
Jahnstraße 14 ( ++49-7161 )
D-73114 Schlat E-Mail: klaus-peter@bridge-wiese.de
Website im Internet: www.bridge-wiese.de

Die Programmnutzung ist nur entsprechend den jeweils mit ihm
getroffenen Vereinbarungen zulässig.



Versionen

Früher gab es von SCORPROFI außer der Vollversion noch ein paar andere.
Jetzt gibt es aber nur noch eine:

das kostenlos aus dem Internet herunterladbare Scoreprogramm SCORPROFI,
das alles enthält, was im Bridge-Alltag benötigt wird, und noch einiges
darüber hinaus.



Menü-Navigation

Im
Hauptmenü und im Turniermenü werden immer nur solche Punkte zur Wahl
gestellt, die nach dem Stand der Eingaben ausgeführt werden können.

Sie wählen, was Sie wünschen, indem Sie
entweder mit den Pfeiltasten den Leuchtbalken zur entsprechenden
Position führen - meist finden Sie in der untersten Bildschirm-
zeile Erläuterungen dazu - und die Enter-Taste drücken,
oder indem Sie das dort hervorgehobene Zeichen eingeben.

Finden Sie in einem Fenster hinter einem Stichwort drei Punkte ...,
so öffnet seine Wahl ein Fenster mit weiteren Stichwörtern.

Mit der ESC-Taste kommen Sie in das übergeordnete Fenster zurück.

Hinweis: Bildschirmfarben



Clubturniere

Achtung!
Turnierdatum

Hinweise: Turnierrangliste drucken und speichern
altes Turnier aufrufen

Für die regelmäßig gespielten Club-Paar- und -Teamturniere - dafür wer-
den Sie SCORPROFI sicherlich am meisten einsetzen - gibt das Programm
die Werte einiger Daten vor und erspart Ihnen so manche Eingaben. Meh-
rere dieser Werte können Sie mit Hilfe der Initialisierungsdatei selbst
festlegen - sie sind unten mit (änderbar) gekennzeichnet.

Die Eingabe der Daten für alle anderen Paarturniere beginnen Sie mit
der Wahl von "Turnier anderer Art", die für Teamturniere entsprechend.
Es sind dafür einige Daten mehr einzugeben.

Dies sind die verwendeten Vorgaben:

Das Clubturnier wird gespielt über 26 bis 28 Boards (änderbar)
in einer Klasse mit einfacher Clubpunktezuteilung,
als Paarturnier
an bis zu zwölf Tischen (änderbar) nach dem Howell-System,
darüber als gescrambeltes (änderbar) Mitchell über 13 Runden,
als Teamturnier nach Möglichkeit mit zusätzlicher Paarturnier-Wertung.

Eine Turnierbezeichnung (änderbar) mit Clubnamen und Datum wird vorge-
geben (diese müssen Sie selbstverständlich nicht übernehmen).

Die Teilnehmernamen sind grundsätzlich in Kurzwahl einzugeben.

Die Auswertung eines neuen Club-Paarturniers erfolgt - wenn Sie Ihre
Spielerliste eingegeben und Ihre Howell-Turnierläufe gespeichert haben
- in folgenden Schritten:

Hauptmenü: Paar - neues Clubturnier
- damit verlassen Sie das Hauptmenü; es geht weiter im Dialog.

Turnierdaten-Dateikennzeichen festlegen
Wenn Sie nicht in der Initialisierungsdatei mit der Variablen
dateiNN etwas anderes bestimmt haben, geschieht dies meist
automatisch, ohne dass Sie es bemerken.

Turnierbezeichnung festlegen
Der Turniername ist einzugeben. Wenn der Vorschlag von SCORPROFI
(Sie können ihn in der Initialisierungdatei abändern) Ihnen zusagt,
drücken Sie nur die Enter-Taste; sonst ändern Sie ihn ab (siehe
Bedienungshinweise) oder geben Sie ein, was Sie wollen, und beenden
Sie Ihre Eingabe mit der Enter-Taste.
(Der Vorschlag enthält, wenn der Platz in einer Zeile ausreicht,
in Klammern den Nachnamen der Turnierdateien. Die Ausdrucke mit
dem Turniertitel sollen es Ihnen so erleichtern, bei Bedarf
nochmals auf die Turnierdaten zuzugreifen.
Diesen Nachnamen finden Sie zu dieser Zeit auch unten auf dem
Bildschirm, ebenso das aktuelle Datum.)

Eingabemodus für Turnier- und Teilnehmerdaten wählen
(1) ist die beste Wahl, wenn Sie eine umfangreiche Teilnehmerliste
haben und die Losnummern der Paare schon festliegen.
Mit (2) geht es bei weniger Teilnehmern schneller oder wenn die
Teilnehmerliste schon nach den Losnummern geordnet ist, weil Sie
hier keine Losnummern eingeben müssen.
(3) wählen Sie, wenn zur Zeit der Eingabe noch nicht feststeht, wie
viele Paare beim Turnier mitspielen. Die Losnummern können Sie
später selbst zuteilen oder vom Computer auslosen lassen.
Mit (4) keine Teilnehmernamen einzugeben, ist in erster Linie zur
Arbeitsersparnis bei Programmtests sinnvoll.

Danach sind zum Teil in unterschiedlicher Reihenfolge entsprechend dem
Bedarf die weiteren Angaben zu machen.

Wie viele Teilnehmerpaare?
Die Zahl der Teilnehmerpaare ist einzugeben.
Welche Spielerliste soll verwendet werden?
Diese Frage kommt nur, wenn im CP-Verzeichnis mehrere Spielerlisten
gespeichert sind.
Wählen Sie dann die gewünschte mit Leuchtbalken und Enter.
Eingabe der Teilnehmernamen
Sie erfolgt in Kurzwahl.
Wenn Sie den Eingabemodus (1) gewählt haben, dann müssen Sie auch
die Losnummer jedes Paares eingeben. Unzulässige Eingaben werden
abgefangen.

Berichtigung von Teilnehmernamen
Solange der Name auf dem Bildschirm steht, können Sie ihn berichti-
gen. Dazu drücken Sie die Funktionstaste F6. Dann ist die Nummer der
fehlerhaften Eingabe zu nennen - die Ordnungsnummer, nicht die Los-
nummer! - und der Name nochmals einzugeben.
Außerdem ist nach dem Abschluss der Eingaben jede Namenskorrektur
möglich.
Nameneingabe nach Eintreffen
Im Eingabemodus (3) entscheiden Sie nach der Nameneingabe, ob sofort
die Losnummern zugeordnet werden oder die Eingabe später eventuell
fortgesetzt werden soll.
Die Losnummern können von Ihnen oder vom Computer verteilt werden.
Wollen Sie die Eingabe fortsetzen, so kommen Sie ins Turniermenü.

Turnierdatum eingeben
Mit den Turnierdaten wird das Turnierdatum abgespeichert. Für die
Clubpunkte-Abrechung ist dieses ein wichtiges Ordnungs- und Kon-
trollmerkmal. Es sollte deswegen unbedingt richtig sein - eine Aus-
nahme gilt nur für zwei gleichartige Turniere am selben Tag.

Wenn Sie ein Clubturnier nicht am Turniertag auswerten, dann geben
Sie hier bitte das Turnierdatum ein anstelle des Vorschlags, der das
aktuelle Systemdatum zeigt. Die mit dem Vorschlag übereinstimmende
Jahreszahl können Sie weglassen.

Die Ausgabe des Movements zeigt, dass die Turnierdaten komplett sind.
Sie kommen nun ins Turniermenü "Veranstaltung ... Hauptmenü".
Hier wählen Sie "Scores", wenn Sie scoren wollen.

Board wählen
Sie können die Boards in beliebiger Reihenfolge scoren. Einstellige
Boardnummern sind mit nachfolgender ENTER-Taste einzugeben, zwei-
stellige nur mit den beiden Ziffern.
Scores eingeben
Ist ein Board fertig eingegeben, so werden Sie meist sofort durch
Eingabe der Nummer das nächste wählen. Die anderen Möglichkeiten -
beispielsweise C oder K für eine Korrektur - sehen Sie auf dem
Bildschirm.

Auswertung beenden
Sind alle Boards eingegeben, so wählen Sie
Z = Abgang und dann 1 = Ergebnisse auswerten
- wenige Sekunden später sehen Sie den Endstand.
(Auch zur Unterbrechung der Eingaben aus irgendeinem Grund wählen
Sie mit Z den Abgang und dann entsprechend weiter.)
Danach können Sie entweder die Rangliste ausdrucken oder ins Tur-
niermenü zurückkehren. Von hier aus leiten Sie alle weiteren Mani-
pulationen ein, die Sie brauchen.



Paarturnier anderer Art

Hinweise: Paarturnier
an zwei Tischen
Fortsetzungsturnier
altes Turnier aufrufen

Für Club-Paarturniere, die nicht in dem unter Clubturniere genann-
ten Rahmen liegen, sowie für andere Paarturniere beginnen Sie die Ein-
gabe der Turnierdaten mit
Hauptmenü: Paar - neues Turnier anderer Art
- danach geht's weiter entsprechend der Benutzerführung von SCORPROFI.

Hier können Sie Paarturniere jeglicher Art auswerten, wenn sie in die
Grenzen von SCORPROFI passen.
Zu Beginn werden ein paar Eingaben mehr verlangt. Die Teilnehmernamen
können auch hier in Kurzwahl eingegeben werden.



altes Turnier

Als altes Turnier ist jedes Turnier aufzurufen, für das Sie schon
irgendwelche Daten eingegeben haben - das kann ein voll ausgewertetes
Turnier sein (um die Daten zu korrigieren oder nur auszugeben) oder
eines, für das Sie vorher nur einen Teil der Turnierdaten eingegeben
haben und das Sie nun weiter bearbeiten wollen.

Hinweise:
Auswahlmethode für Turnierdaten
Dateikennzeichen der Turnierdaten



Bildschirm

Hinweis:
Bildschirmfarben

Windows stellt SCORPROFI nach der Installation oft nur ein kleines
Bildschirmfenster zur Verfügung, in dem der Text schlecht zu lesen
ist. Abhilfe schafft eine besser geeignete Zeichengröße. Dafür können
Sie die Fenster-Eigenschaften meistens an zwei Stellen beeinflussen.
Je nach Windows-Version kann der Ablauf von der nachfolgenden Schil-
derung mehr oder weniger abweichen.

Eine Einstellungsart geht über das SCORPROFI-Icon auf dem Desktop.
Rechtsklick darauf, Linksklick auf Eigenschaften, Linksklick auf
Schriftart. Jetzt aktivieren Sie links "Beide Schriftarttypen" und
rechts den Schriftgrad 10 x 18 oder einen ähnlichen.

Die andere Einstellungsart geht im SCORPROFI-Fenster über das kleine
Symbol ganz links oben neben dem Fensternamen. Rechtsklick darauf,
Linksklick auf Eigenschaften, Rasterschriftart aktivieren und 10 x 18.

Falls ein entsprechender Hinweis kommt, geben Sie noch die Anweisung,
diese Einstellung für alle Fenster mit dem gleichen Namen zu verwenden.



Bildschirmfarben

Bildschirmfarbprobleme gibt es seit längerem kaum mehr. Alle normalen
Textteile und auch die besonders hervorgehobenen
im Haupt- und im Turniermenü sowohl der zur Wahl stehende Punkt als
auch die Zeichen, die zur Wahl der anderen Punkte einzugeben sind,
in anderen Auswahlmenüs die zur Wahl stehende Position,
im Hilfe-System das zur Wahl stehende Stichwort und die anderen wähl-
baren Stichwörter sowie besondere Hervorhebungen
sind meist klar lesbar.

Sollten Sie dennoch Farbprobleme haben, so setzen Sie sich bitte mit
dem
Autor in Verbindung.



Paarturnier

Hinweise:
Tische/Runden Paarnummern
Paarturnier an zwei Tischen ... mit fünf Paaren
Turnier mit Team- und Paar-Auswertung
Paarturnier-Auswertungsmethoden
Turnier mit unterschiedlichen Durchgangs-Tops

Sie können mit SCORPROFI
Turnierlauf vorbereiten (Howell oder Mitchell oder gemischt, auch
mit gemeinsamem Tisch für sonst spielfreie Paare aus verschiedenen
Abteilungen, auch mit ausgesparter erster Runde zum Stecken compu-
tergeteilter Hände oder zum Vermeiden doppelter Begegnungen)
Hauptmenü: Paar - neues Clubturnier
oder Paar - neues Turnier anderer Art

Laufkarten drucken mit Teilnehmernamen
Turniermenü: Laufkarten
Turnier oder Durchgang vorzeitig abbrechen

Scores eingeben, ausgeben und korrigieren, berichtigte Scores und
Strafpunkte vergeben, Scores umrechnen Matchpoint <-> Butler
Ergebnis errechnen und ausgeben
Turniermenü: Ergebnis
Clubpunkt-Zertifikate drucken
Privatscores ausgeben
Vordrucke ausgeben zur Erfassung der Scores



Paarturnier an zwei Tischen

Ferienzeit - Bridgenachmittag - was tun an zwei Tischen?
Spielen Sie ein Paarturnier in Teamart!

Es geht über drei
Runden. Jedes Paar bildet in jeder Runde mit einem
anderen Paar zusammen ein Team, und die beiden Teams spielen gegenein-
ander. Die Ergebnisse, die jedes Paar aus den drei Teamkämpfen erreicht
hat, werden addiert und führen zum Endstand.

Clubpunkte können für ein solches Turnier nach der Masterpunkt-Ordnung
des Deutschen Bridge-Verbands nicht vergeben werden
(und auch keine Strafpunkte).

So ist der Ablauf:

Zu Beginn sitzen Paar 1 an Tisch 1 und Paar 2 an Tisch 2 auf Nord/Süd,
Paar 3 an Tisch 1 und Paar 4 an Tisch 2 auf Ost/West.

Nach jeder Runde wechselt am Tisch 2 das Nord/Süd-Paar auf Ost/West,
das Ost/West-Paar von Tisch 1 geht an Tisch 2 auf Nord/Süd,
das Ost/West-Paar von Tisch 2 geht an Tisch 1 auf Ost/West.
Paar 1 behält immer seinen Platz an Tisch 1 auf Nord/Süd.

In jeder Runde wird ein Boardsatz geteilt und an beiden Tischen im
Austausch gespielt.

Wollen Sie ein solches Turnier mit SCORPROFI auswerten, so gehen Sie
über Hauptmenü: Paar - neues Turnier anderer Art
und geben Sie dann die Daten entsprechend den Aufforderungen auf dem
Bildschirm ein.

Gescort wird mit Teamzetteln. Das Rechnen übernimmt der Computer.

Das Programm gibt den Teams der ersten Runde die Nummern 1 und 2,
denen der zweiten 3 und 4 und denen der dritten 5 und 6.

Wenn Sie beim Auswerten eine Möglichkeit vermissen, die wegen der
Seltenheit dieser "Turnierform" weggelassen wurde, dann wenden Sie
sich bitte an den Autor.



Paarturnier mit fünf Paaren

Wenn Sie nur fünf Paare sind, dann spielen Sie am besten Individual-
turnier. Sollten Sie das aus irgendeinem Grund nicht und dafür lieber
in Kauf nehmen wollen, dass jedes Paar eine lange Runde pausieren muss,
dann hilft Ihnen SCORPROFI auch hier:

Geben Sie die Turnierdaten für ein Turnier mit sechs Paaren ein, für
das fehlende Paar einen Fiktivnamen. Anschließend wählen Sie
Turniermenü: Boards - korrigieren -
>Teilnehmer in allen Boardsätzen streichen< .
Wenn Sie noch die Nummer des fehlenden Paares eingegeben haben, können
Sie zuletzt wie üblich die Scores eingeben und auswerten.

Beachten Sie bitte die Informationen für ein
3-Tische-Howell-Turnier.



Doppel-Individual

Bei einem Doppel-Individualturnier spielt jeder Spieler zwei Paartur-
niere nacheinander mit zwei verschiedenen Partnern. Aus den zusammen-
gefassten Ergebnissen beider Turniere ergibt sich der Platz jedes
Teilnehmers in der Rangliste.

Mit SCORPROFI werten Sie das erste dieser Turniere als normales Paar-
turnier aus. Für das zweite wählen Sie dann
Hauptmenü: Paar -
Fortsetzungsturnier
und danach die Option 1 = für Einzelspieler .



Paarturnier-Auswertungsmethoden

Hinweis:
Umrechnungen zwischen den Auswertungsmethoden

Paar- und Individualturniere können nach diesen vier Methoden
ausgewertet werden:

Matchpoint-Wertung (TBR § 78 A)
Butler-Wertung (TBR § 78 B)
Wertung IMPs-across-the-field (TO § 26 (9))
Gesamtpunktverfahren (TBR § 78 C)
Die Rangliste wird nach der Summe aller Scores erstellt.
Deswegen ist die Methode nur für zweilinige Mitchell-Turniere
sinnvoll verwendbar, bei denen die Teilnehmer alle Boards spielen.
Sie wird von SCORPROFI nicht zur Verfügung gestellt.



IMPs-across-the-field

Hinweis:
Auswertungsmethoden für Paar- und Individualturniere

Mit Hilfe der Wertung IMPs-across-the-field wird ein Paar- oder
Individualturnier so nach Art eines Teamturniers ausgewertet:

Der Score eines Paares wird mit allen anderen Scores des Boards auf der
gleichen Seite verglichen; der Unterschied wird nach der Tabelle in
TBR § 78 B in IMPs umgerechnet. Die Summe der IMPs ist das Ergebnis des
Paares für dieses Board.

Obwohl nicht in der DBV-Turnierordnung vorgesehen, wurde ergänzend dazu
in DBV-Turnieren so verfahren:

Die Summe der in einer Runde gegen einen Gegner insgesamt erzielbaren
IMPs wird nach oben begrenzt auf eine Zahl, die nach einer in der
Turnierausschreibung festgelegten Formel ermittelt wird.

SCORPROFI unterstützt diese Besonderheit auf die folgende Art:
Sie werten das Turnier ganz normal aus. Wenn alle Scores eingegeben
sind - auch später nach jeder eventuellen Score-Änderung - wählen Sie
Turniermenü: Ergebnis - korrigieren
und geben Sie die maximal pro Runde gewinnbaren IMPs ein. Die darüber
hinaus gehenden werden dann in der Punktematrix verrechnet: Sie werden
von der Punktesumme in der Zeile "Summe" abgezogen; die Zeile "ber."
(berichtigt) zeigt die für das Endergebnis berücksichtigten IMPs.

Die meisten Turniere werden nach der Matchpoint-Wertung abgerechnet.
SCORPROFI erlaubt die nachträgliche Umstellung auf eine andere Methode
über Turniermenü: Scores - umrechnen .



Umrechnung Matchpoint / Butler / IMPs-across-the-field

Für die Umrechnung zwischen den
Auswertungsmethoden für Paar- und
Individualturniere gilt entsprechend TO § 28 (9) z.B. das Folgende:
Matchpoint Butler
Punkte-Zuweisung als Durchschnitt oder als Punkte bezogen auf den Top
20 % -9 Pt.
(Minusdurchschnitt) 40 % -3 Pt.
(Durchschnitt) 50 % 0 Pt. Bei IMPs-across-the-field
(Plusdurchschnitt) 60 % 3 Pt. werden die Butler-Punkte
70 % 6 Pt. multipliziert mit der um 1
Strafpunkte-Abzug als Durchschnitt oder verminderten höchsten Zahl
fix Punkte bezogen auf den Top von Anschriften in einem
10 % 3 Pt. der Boards.
20 % 6 Pt.
50 % 15 Pt.



Punktgleichheit

Hinweis: Punktgleichheit im
Teamturnier

Für Paar- und Individualturniere ist die Rangfolge für Punktgleiche
geregelt in TO § 26 (6) und (7). In der Praxis werden sie fast immer
auf den gleichen Platz gesetzt.

Ist das nicht möglich, so ist wie folgt zu verfahren
(eine aufwändige Programmierung dafür ist angesichts der Seltenheit
nicht sinnvoll, und es geht leichter als es sich liest):

Legen Sie eine ausgedruckte Gesamtrangliste des Turniers bereit.
Drucken Sie die Privatscores der Punktgleichen aus über
Turniermenü: Ergebnis - drucken - Privatscores - für mehrere Paare.
Suchen Sie in den Privatscores das bestplatzierte andere Paar, gegen
das alle Punktgleichen gespielt haben.
Wer gegen dieses Paar das beste Ergebnis erzielte, wird auf den ersten
Rang der Punktgleichen gesetzt.
(Wenn im Turnier Durchgänge mit unterschiedlichen Tops gespielt wurden
- aus der Gesamtrangliste durch die Punkte-Hochrechnung ersichtlich -,
können Sie anstelle einer Umrechnung nach TO § 28 (3) die Prozente
vergleichen.)
Können Sie so noch keine Rangfolge bestimmen, so verfahren Sie ebenso
mit dem nächstbestplatzierten anderen Paar, gegen das alle Punkt-
gleichen gespielt haben - und so fort bis zur Entscheidung.



Blitz-Top

Bei den meisten Paarturnieren wird während der Eingabe der Scores als
Blitz-Top der aus den bisher fertig eingegebenen Boards errechnete
Stand an der Spitze angezeigt.

Mit der Variablen scoren1 in der
Initialisierungsdatei kann diese
Anzeige abgeschaltet werden.



Mitchell-Spielplan

Im Mitchell-Spielplan sehen Sie an den Kreuzungspunkten
der Zeilen mit den Nord/Süd-Paaren
und der Spalten mit den Ost/West-Paaren
entweder Striche - dann spielen diese Paare nicht gegeneinander -
oder vierstellige Zahlen, wobei Nullen durch Leerstellen ersetzt sind.

Jede Zahl zeigt für die Begegnung der beiden Paare
in den beiden ersten Stellen die
Runde und
in den beiden letzten Stellen den Boardsatz, den sie spielen.

Steht vor einer Zahl ein Doppelkreuz (#), so wird der Boardsatz in der
angegebenen Runde an mehr als einem Tisch gespielt (Relaistische).
(Beim Ausdrucken des Spielplans ist die Zahl dann unterstrichen.)



Laufkarten

Hilfe: nach
falschen Laufkarten gespielt

Es zeigt für alle Runden
eine Spieler-Laufkarte - meist nur als "Laufkarte" bezeichnet -
an welchem Tisch der Teilnehmer welche Boards gegen wen spielt,
beim Individualturnier auch den Partner,
wenn nötig in einer Spalte "Tausch" den Relaistisch,
beim Teamturnier durch das Wort "neu", dass der Boardsatz
neu gemischt werden muss
eine Tisch-Laufkarte für einen Tisch, welche Turnierteilnehmer an ihm
welche Boards spielen
eine Board-Laufkarte für einen Boardsatz, welche Turnierteilnehmer ihn
an welchem Tisch spielen

"welche Boards" bei den Spieler- und Tisch-Laufkarten ergibt sich aus
dem Boardsatz, der bei dem eingesetzten Lauf für die jeweilige Runde
festgelegt ist, und der vom Anwender bestimmten Zahl der Boards pro
Runde. Wenn Sie dafür 1 eingeben, wird nur die Nummer des Boardsatzes
ausgegeben.

Die Board-Laufkarten dienen der Information des Turnierleiters, falls
sich dafür gelegentlich ein Bedarf ergibt. Auch Tisch-Laufkarten können
für diesen Zweck ausgegeben werden.

Laufkarten drucken
Laufkarten eingeben (z.B. um alte Laufkarten weiterzuverwenden)
Laufkarten prüfen
(stimmen vorhandene Laufkarten mit einem gespeicherten Lauf überein?):
siehe Howell-Turnierläufe vergleichen
(entsprechend auch für Individualturnier)
Laufkarten zeigen auf Bildschirm oder speichern in Datei:
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Laufkarten ausgeben usw.
(entsprechend für Team- und Individualturnier)
Laufkarten konservieren

siehe auch unter Turnierlauf



Movement

siehe unter
Turnierlauf



Turnierlauf

weitere Informationen:
Laufkarten
(!) Turnierläufe beim Arbeiten mit 2 oder mehr Computern
Howell-Paarturnierlauf errechnen
Turnierlauf: nach Laufkarten eingeben -
Dateinamen ändern - kopieren - löschen
Paarturnierlauf: kontrollieren - ändern
Turnierläufe-Dateien
Howell-Turnierlauf auswählen
Individualturnierlauf auswählen
gespeicherter Mitchell-Paarturnierlauf mit Rover
Turnier oder Durchgang vorzeitig abbrechen
Turnierablauf bei schwierigen Turnierdaten

Zur Errechnung des Movements eines Turniers verwendet SCORPROFI Tur-
nierläufe, die im Lauf-Verzeichnis gespeichert sind. Wenn ein benötig-
ter Lauf nicht gespeichert ist, errechnet ihn das Programm. Das ist bei
einem Mitchell-Turnier, das ohne Rover gespielt wird, eine Sekunden-
sache und kann hier problemlos jeweils bei Bedarf erfolgen.

Für Paarturniere nach Howell, Mitchell-Turniere mit Rover und die
meisten Individualturniere sollten Sie die benötigten Läufe jedoch
schon vorab bereitstellen. Sie brauchen sie, damit Sie die dafür
benötigten Laufkarten ausdrucken können. Außerdem dauert hier die
Errechnung umso länger, je größer die Tischezahl ist.

(Achtung! Arbeiten mit 2 oder mehr Computern)

Die von SCORPROFI ermittelten Turnierläufe
entsprechen den 1988 vom Deutschen Bridge-Verband herausgegebenen
Anweisungen für Turnierleiter
oder stammen aus einem der Bücher
Alex Groner: Duplicate Bridge Direction
Hallén/Hanner/Jannersten: Movements - a fair approach
oder werden nach eigenem Algorithmus errechnet.

Turnierlauf suchen
Ist ein Lauf für eine bestimmte Tische/Runden-Kombination
eines Paar- oder Individualturniers gespeichert?
(Teamturnierläufe werden bei Bedarf errechnet.)

Turnierlauf errechnen für Paarturnier:
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Turnierlauf bereitstellen
Unterstützt werden die Systeme
Howell und
Mitchell:
mit oder ohne Sprung, mit oder ohne Scrambling,
mit oder ohne Roverpaar
(spielfreie Runde für Rover: beliebig festlegbar oder keine)
auch Appendix-Mitchell
(siehe auch unter Tische/Runden)

Turnierlauf errechnen für Individualturnier:
Hauptmenü: Lauf - Individualturnier - Turnierlauf
(siehe auch unter Tische/Runden)

Turnierlauf errechnen für Teamturnier:
Es können Laufkarten ausgedruckt werden
für Round-Robin-Teamturniere mit 3 bis 20 Teams:
Hauptmenü: Lauf - Teamturnier - Laufkarten
(Der Vermerk "(+Paarwtg.)" auf einer solchen Laufkarte zeigt,
dass der Lauf für ein Turnier mit zusätzlicher Paarewertung
verwendet werden kann.)
Für verkürzte Teamturniere im Schweizer und Dänischen System kann
SCORPROFI die Paarungen errechnen sowie Ablaufsdaten und Ergebnisse
ausgeben.



Paarturnier Tische/Runden

Hinweise: Paarturnier
an zwei Tischen
Howell-Turnier an drei Tischen
Paarturnier mit fünf Paaren

SCORPROFI kann Howell- und Mitchell-Paarturnierläufe in vielerlei
Tische/Runden-Kombinationen errechnen und auswerten:

Howell-Läufe für
3 bis 20 Tische pro Abteilung,
Rundenzahl beliebig im Rahmen
größer als Tischezahl oder gleich ungerade Tischezahl,
mindestens 5
kleiner als doppelte Tischezahl, aber nicht mehr als 25
(nicht für jede Tische/Runden-Kombination gibt es einen Lauf!)
Mitchell-Läufe für
5 bis 40 Tische pro Abteilung,
Rundenzahl beliebig im Rahmen
mindestens 60 % der Tischezahl, aber mindestens 5
höchstens Tischezahl, aber nicht mehr als 25
(nicht für jede Kombination gibt es einen Lauf mit Roverpaar!)

Daraus ergeben sich die folgenden möglichen Rundenzahlen:
alle Runden wenn 1. Runde nicht gespielt wird
Tische Howell Mitchell Howell Mitchell
3 5 - 4 -
4 5 - 7 - 5 - 6 -
5 6 - 9 3 - 5 6 - 8 3 - 4
6 7 - 11 4 - 6 7 - 10 4 - 5
7 8 - 13 5 - 7 8 - 12 5 - 6
8 9 - 15 5 - 8 9 - 14 5 - 7
9 10 - 17 6 - 9 10 - 16 6 - 8
10 11 - 19 6 - 10 11 - 18 6 - 9
11 12 - 21 7 - 11 12 - 20 7 - 10
12 13 - 23 8 - 12 13 - 22 8 - 11
13 14 - 25 8 - 13 14 - 24 8 - 12

alle Runden wenn 1. Runde nicht gespielt wird
Tische Howell Mitchell Howell Mitchell
14 15 - 25 9 - 14 15 - 24 9 - 13
15 16 - 25 9 - 15 16 - 24 9 - 14
16 17 - 25 10 - 16 17 - 24 10 - 15
17 18 - 25 11 - 17 18 - 24 11 - 16
18 19 - 25 11 - 18 19 - 24 11 - 17
19 20 - 25 12 - 19 20 - 24 12 - 18
20 21 - 25 12 - 20 21 - 24 12 - 19
21 - 13 - 21 - 13 - 20
22 - 14 - 22 - 14 - 21
23 - 14 - 23 - 14 - 22
24 - 15 - 24 - 15 - 23
25 - 15 - 25 - 15 - 24

Die Mindest-Rundenzahl ergibt sich zum Teil aus § 24 (2) der Turnier-
ordnung des Deutschen Bridge-Verbandes. Danach ist ein Movement unzu-
lässig, bei dem ein Paar weniger als 60 % der im Spiel befindlichen
Boards spielt.

Falls Sie aus irgendeinem Grunde weniger spielen wollen als die Min-
dest-Rundenzahl, so können Sie zunächst eine zulässige Rundenzahl wäh-
len und dann das Turnier vorzeitig abbrechen.



Individualturnier Tische/Runden

Hinweise: Mitchell-Individualturnier an mehr als
13 Tischen
Turnierläufe mit Rover-Spielern

SCORPROFI kann Individualturnierläufe errechnen und ermöglicht die Ein-
gabe von Läufen nach Tischkarten für
2 bis 30 Tische, auch mit bis zu drei Rover-Spielern.

Die Rundenzahl ist
bei der Eingabe bis 25 wählbar,
bei der Errechnung
für bis zu 4 Tische fest vorgegeben,
für 5, 6 und 8 Tische auswählbar aus einer Reihe von Vorgaben,
für 7 und 9 bis 30 Tische (meist Mitchell-Individualturnier)
fast immer festsetzbar von 7 bis 25.
(nicht für jede Tische/Runden-Kombination gibt es einen Lauf!)

Wenn nur ein Lauf mit größerer Rundenzahl als gewünscht möglich ist,
können Sie in manchen Fällen diesen zugrundelegen und dann im Turnier
die Rundenzahl verringern über
Turniermenü: Boards - korrigieren



Paarturnierlauf nach Laufkarten eingeben

Hinweis:
Turnierlauf-Dateinamen ändern

SCORPROFI hat einen Lauf errechnet, der mit Ihren Spieler- oder Tisch-
Laufkarten nicht übereinstimmt. Sie wollen aber keine neuen Laufkarten
drucken, sondern Ihre Unterlagen weiter verwenden.

Oder Sie wollen ein Turnier nach einem ganz speziellen Lauf durch-
führen, den SCORPROFI nicht errechnen kann, für den Sie aber Lauf-
karten haben.

Dann geben Sie einmalig den Lauf nach Ihren Spieler- oder Tisch-Lauf-
karten in den Computer ein, um ihn beliebig oft nutzen zu können:
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Turnierlauf bereitstellen
- Turnier nach Laufkarten/Tischkarten.

Sie beantworten zuerst die Fragen nach der Zahl der Tische und der Run-
den. Falls mit diesen Daten schon ein Lauf gespeichert ist, macht Sie
SCORPROFI darauf aufmerksam.

Sie können dann trotzdem einen neuen Lauf eingeben. Der gespeicherte
alte wird dadurch nicht gefährdet: mit verschiedenen Dateikennzeichen
können beide gespeichert und später wahlweise verwendet werden.
Nun sind nacheinander die Daten aller Laufkarten einzugeben. Die Ein-
gabe erfolgt spaltenweise, weil es so am schnellsten und am sichersten
geht. - Beachten Sie bitte, dass SCORPROFI die Eingaben hier nicht
prüfen kann, sondern auch die unsinnigsten akzeptiert. Erst bei der
anschließenden Kontrolle werden Fehleingaben aufgedeckt.

Diese Kontrolle zeigt Ihnen auch die Daten für die Bewertung des Laufs.
Wenn Sie damit nicht zufrieden sind, sollten Sie ein Umsteigen auf
Spieler- oder Tisch-Laufkarten nach einem von SCORPROFI errechneten
besseren Lauf erwägen.



Howell-Paarturnierlauf errechnen

Achtung! Verwendung alter Spieler- und Tisch-
Laufkarten

Hinweis: Turnierlauf-Bewertung

Wenn für ein Turnier oder für Laufkarten ein Turnierlauf für eine
Tische-Runden-Kombination benötigt wird, für die noch keiner gespei-
chert ist, so ruft SCORPROFI den Berechnungs-Programmteil selbst auf.

Wollen Sie einen Lauf bereitstellen, so wählen Sie
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Turnierlauf bereitstellen
- Howell-Turnier
Die Zahl der Tische und der Runden ist einzugeben.
Für die meisten Tische/Runden-Kombinationen gibt es eine Vielzahl mög-
licher Howell-Läufe, nur für wenige keinen.

Von den Paarungen der ersten Runde ausgehend, geht die Entwicklung des
kompletten Laufs nach dem üblichen Algorithmus sehr schnell.
Die erste Runde können Sie nach der Frage
"Wie sollen die Paarungen der ersten Runde
als Basis der Folgerunden ermittelt werden?"
vom Computer errechnen lassen oder
aus Spieler- oder Tisch-Laufkarten eingeben.

Bei der Eingabe können Sie nach einem Eingabefehler nach jeder Zeile
mit ESC den Programmteil ohne Speicherung verlassen. Sie führt nicht zu
einem brauchbaren Ergebnis, wenn der Lauf nach einem anderen Algorith-
mus aufgebaut ist - das zeigt dann die Kontrolle.



Laufkarten drucken

Hinweise: Laufkarten mit
Rover im Turnier
Howell-Paarturnier an drei Tischen
Tisch-Laufkarten

Spieler-Laufkarten können gedruckt werden
als neutrale Laufkarten zur wiederholten Verwendung über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier
- Laufkarten ausgeben - auf Drucker
(entsprechend für Individual- oder Teamturnier)
oder als Turnier-Laufkarten mit den Namen der Teilnehmer.

Für Spieler-Laufkarten ist sowohl die Ausgabe im Normaldruck als auch
im Großdruck möglich.

Normaldruck in Schnelldruck-Qualität reicht im allgemeinen aus für
Laufkarten, die Sie für nur eine Turnierveranstaltung benötigen.

Für neutrale Laufkarten, die Sie in Ihrem Club immer verwenden wollen,
sollten Sie auf Ihrem Drucker die beste Druckqualität einstellen (Sans
Serif bei Epson LQ), weil sie dann besser lesbar sind.

Der Laufkarten-Großdruck ist in erster Linie für sehbehinderte Turnier-
teilnehmer gedacht, aber auch nützlich, wenn bei manchen Teilnehmer-
und Runden-Zahlen im Normaldruck zur Papier-Ersparnis die Zeilen etwas
eng zusammengerückt worden sind.

Dieser Druck führt allerdings bei den meisten Druckern, die nicht mit
dem Epson LQ kompatibel sind, nicht zu befriedigenden Ergebnissen.

Stellen Sie für den Großdruck Ihren Drucker bitte auf Schnelldruck
(Draft-Modus) ein - die Qualität ergibt sich durch viermaliges Drucken
jeder Zeile. Deswegen dauert der Großdruck auch wesentlich länger als
der Normaldruck.

Sie brauchen die Spieler-Laufkarten nicht für alle Turnierteilnehmer zu
drucken, sondern können die Ausgabe beschränken beispielsweise auf die
Rover oder die Teilnehmer in einer Howell-Abteilung eines größeren
Turniers.



Turnierlauf-Dateinamen ändern

Damit SCORPROFI einen gespeicherten Turnierlauf für die Auswer-
tung verwenden kann, muss sein Name aufgebaut sein, wie es unter
Turnierläufe-Dateien beschrieben ist.

Die Nachnamen von Turnierlauf-Dateinamen können Sie ändern über
Hauptmenü: System - Turnierläufe - Namen ändern
- ausgenommen einige spezielle Howell-Turnierläufe.

Dies ist beispielsweise sinnvoll, wenn Sie zwei Turnierläufe durch ihre
Nachnamen unterscheiden wollen, um aus irgendeinem Grund bei gegebener
Tische- und Rundenzahl einmal den einen Lauf einzusetzen, ein andermal
aber einen anderen - siehe unter
"Howell-Turnierlauf auswählen" und
"Individualturnierlauf auswählen"



Laufkarten konservieren

Wenn Sie mit SCORPROFI Laufkarten für Ihre Turniere ausgedruckt haben,
können Sie diese
ungeschützt verwenden - dann sind sie nach kurzer Zeit verschmutzt -
oder in Sichttaschen stecken - die sind meist recht teuer -
oder laminieren - dafür brauchen Sie recht teures Gerät -
oder mit etwas Arbeitsaufwand:
Sie legen die ausgedruckten Laufkarten (Vorsicht! keine Falten!)
unzerschnitten auf die Klebeseite von transparenter Selbstklebefolie
(DC-Fix oder ähnlich). Darauf legen Sie wieder eine solche Folie,
Klebeseite auf Klebeseite. Zuletzt zerschneiden Sie (am besten mit
einem Papierschneider) das Ganze in laufkartengroße Teile.

Für die Rückseite können Sie anstelle der transparenten Folie auch
irgendeine andere verwenden, beispielsweise verschiedenfarbige bunte
zur Unterscheidung von Laufkartengruppen.



Paarturnierlauf kontrollieren

Statistische Daten über Paarturnierläufe werden auf den Bildschirm
ausgeben nach
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Kontrolle
sowie nach der Eingabe und auf Wunsch nach der Errechnung eines
Turnierlaufs.

Insbesondere nach der Eingabe eines Laufs nach Spieler- oder Tisch-
Laufkarten werden Fehleingaben hier aufgedeckt, denn Sie sehen u.a.
In welchen Runden sind welche Paare spielfrei?
Gibt es Doppelbegegnungen oder mehrmals gespielte Boardsätze?
In welchen Runden wird ein
Boardsatz nicht gespielt?
Welche Boardsätze werden gleichzeitig an mehreren Tischen
(Relaistische) gespielt?
Welche Boardsätze sind in der dritten Runde noch nicht gemischt?

Besonders interessant ist die Kontrolle für Howell-Turniere. Sie gibt
Ihnen nämlich auch Hinweise für die Bewertung eines Laufs.

Bei Mitchell-Turnieren zeigt die Kontrolle die Daten immer ohne Scramb-
ling - dieses wird erst bei der Ermittlung des Laufs für ein Turnier
oder für den Laufkartendruck berücksichtigt.



Howell-Turnierlauf bewerten

Die wichtigsten Bewertungskriterien für die Qualität eines Howell-Tur-
nierlaufs finden Sie bei der
Kontrolle unter den Untertiteln
"Boardsätze/Runden" und "Vergleich der Spielrichtungen".

Unter "Boardsätze/Runden" sehen Sie für jeden Boardsatz eine Zahlen-
kette mit den Runden, in denen er (bei voll besetztem Turnier) nicht
gespielt wird. Beginnt diese mit 1 und geht sie beispielsweise bis 4
ohne Unterbrechung (also "1 2 3 4"), so zeigt dies, dass der Boardsatz
noch vor der fünften Runde gemischt und geteilt werden muss - dem
schnellen Turnierfluss ist das nicht dienlich.

Das Ideal ist ein Lauf, bei dem die längste Kette "1", also kein "1 2"
enthalten ist - die letzten Boards werden dann schon nach der ersten
Runde geteilt.

Mit dem "Vergleich der Spielrichtungen" hat es folgende Bewandtnis:
Ein Paar spielt ein Board genau genommen nicht gegen das Paar, das mit
ihm am Tisch sitzt, sondern gegen die anderen Paare, die dieses Board
in derselben Richtung spielen.

Der Vergleich zeigt für alle Paare, wie viele Boardsätze sie in dersel-
ben Richtung wie die anderen spielen. Je ausgeglichener diese Zahlen
sind, desto besser gibt das Ergebnis den Vergleich zwischen allen
Teilnehmern wieder. Die Verteilung wird umso unausgeglichener, je mehr
Sitztische es im Turnier gibt.



Turnierlauf suchen

Dazu müssen Sie wissen, was der
Turnierlauf-Dateiname zeigt.
Dann haben Sie diese Möglichkeiten:

Lauf für ein Howell- oder Mitchell-Paarturnier suchen:
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Kontrolle
- Howell-Turnier/Mitchell-Turnier
Lauf für irgendein Paarturnier oder ein Individualturnier suchen:
Hauptmenü: System - Turnierläufe - kopieren
und danach (1) Paarturnier oder (3) Individualturnier wählen.

Auf dem Bildschirm werden nun alle gespeicherten entsprechenden Läufe
geordnet angezeigt, und Sie können sehen, ob der gewünschte dabei ist.
Durch Druck auf die ESC-Taste kommen Sie sofort ins Hauptmenü zurück.



Howell-Turnierläufe vergleichen

Um festzustellen, ob ein von SCORPROFI errechneter Howell-Lauf mit
Ihren Spieler- oder Tisch-Laufkarten übereinstimmt, geben Sie die
zugehörigen Laufkarten aus über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Laufkarten ausgeben
- auf Drucker/Bildschirm -
dann für Spieler-Laufkarten: neutrale Spieler-Laufkarten
für Tisch-Laufkarten: Tisch-Laufkarten
- Howell-Turnier

Beantworten Sie bitte die Fragen nach der Zahl der Tische, der Runden
und der Boards pro Runde (die sind nicht für das Movement von Bedeu-
tung, aber für die Anzeige der Laufkarten).

Die Frage
"Sollen die Laufkarten nur für
ausgesuchte Teilnehmer ausgegeben werden?"
- sie kommt nicht bei Tisch-Laufkarten - beantworten Sie mit n(ein).
Dann druckt SCORPROFI die Laufkarten oder zeigt sie nacheinander auf
dem Bildschirm, und Sie können sie mit den vorhandenen vergleichen.

Wenn Sie nur wenige Abweichungen feststellen, ist es zweckmäßig, dass
Sie diese Abweichungen notieren, wenn Sie danach den SCORPROFI-Lauf
ändern wollen.



Paarturnierlauf ändern

Der häufigste Grund, einen gespeicherten Turnierlauf zu ändern, sind
geringfügige Abweichungen zwischen einem Lauf, dessen Laufkarten wei-
terverwendet werden sollen, und dem von SCORPROFI für dieselbe Tische-
und Rundenzahl errechneten. Wenn es viele Abweichungen sind, lohnt sich
das Ändern nicht - dann geht die
Eingabe der Laufkarten schneller.

Sie können einen Lauf ändern über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Turnierlauf ändern

Nach einem Hinweis betreffend falsche Eingaben müssen Sie den Lauf wäh-
len, der zu ändern ist - unter Turnierläufe-Dateien finden Sie, welche
Daten die zur Wahl gestellten Dateinamen zeigen. Dann werden auf dem
Bildschirm alle Tischkarten gezeigt, und Sie können - die häufigste
Änderung - die Paarnummern einer Runde vertauschen, aber auch Paarnum-
mern oder Boardsätze ändern.

Anschließend zeigt SCORPROFI, wenn Sie etwas geändert haben, die
Kontrolldaten des Laufs, die eventuelle Fehler beim Ändern aufdecken.

Wenn es um die Weiterverwendung von Laufkarten geht, sollten Sie dann
zu Ihrer Sicherheit den Lauf im Computer nochmals mit diesen Laufkarten
vergleichen.



Turnierlauf-Übersicht

Die Turnierlauf-Übersicht kann bis jetzt nur für Mitchell-Turniere
ausgegeben werden. Für Howell-Turniere ist als Ersatz die Ausgabe von
Board-Laufkarten möglich.

Hinweis: Inhalt der Turnierlauf-Übersicht



Howell-Paarturnier an drei Tischen

Hinweis:
Alternativlauf mit Relaistischen

Für ein solches Turnier stellt Ihnen SCORPROFI grundsätzlich einen Lauf
zur Verfügung, für den einige Besonderheiten gelten:

Das Turnier geht über fünf Runden. In jeder Runde werden zwei von zehn
Boardsätzen gespielt. Die Kombination der Sätze ist in jeder Begegnung
anders.

Ein Boardsatz besteht aus einem bis vier Boards, die alle mit derselben
Ziffer enden: beispielsweise Boards 5, 15 und 25. Auf den Laufkarten
werden alle Boardnummern genannt oder jeweils die erste und die letzte
des Satzes (5..35).

Manche Funktionen von SCORPROFI können für dieses Turnier nicht aus-
geführt werden (beispielsweise die Ausgabe von Privatscores und die
Lauf-Kontrolle).



gespeicherter Mitchell-Paarturnierlauf mit Rover

Ist für eine bestimmte Tische/Runden-Kombination ein Mitchell-Turnier-
lauf mit Rover gespeichert, so legt SCORPROFI diesen der Auswertung
eines neuen Turniers oder der Ausgabe von Laufkarten zugrunde. Dabei
wird nicht berücksichtigt, ob und in welcher Runde der
Rover spielfrei
ist.

Wenn Sie wollen, dass der Rover nicht oder in einer bestimmten Runde
spielfrei ist, können Sie zunächst prüfen, ob der gespeicherte Lauf
Ihrem Wunsch entspricht (Laufkarte des Roverpaars anschauen). Tut er
es nicht, dann müssen Sie einen neuen Turnierlauf bereitstellen.

Nach einem entsprechenden Hinweis können Sie den alten Lauf über-
schreiben oder beide Läufe mit verschiedenen Erweiterungen speichern.



Mitchell-Individualturnier

Individualturniere an sieben oder 9 bis 30 Tischen werden meist
nach dem
Mitchell-System durchgeführt. Die Rundenzahl können
Sie von 7 bis 25 (an sieben Tischen bis 21) frei wählen.

Beim Errechnen eines Laufs sucht SCORPROFI einen, bei dem möglichst
wenige Boardsätze benötigt und alle Boardsätze möglichst gleich oft
gespielt werden. Für mehr als 13 Tische kann dafür eine besondere
Entwicklungsweise eingesetzt werden.

Für manche Tische/Runden-Kombinationen, insbesondere mit Rover-Spieler,
findet SCORPROFI keinen Lauf oder bei vielen Teilnehmern nur einen, für
den mehr Boardsätze benötigt werden, als SCORPROFI für ein Turnier
verarbeiten kann. Deswegen müssen Sie bei Bedarf vorher den geeigneten
Lauf durch Probieren suchen und beispielsweise die Rundenzahl variieren
(ein Programmtest kann in einem solchen Fall nicht schaden).
Entsprechend dem, wie sich Spieler und Boardsätze nach jeder Runde
bewegen, ist jeder Lauf entweder
regelmäßig:
Spieler und Boardsätze bewegen sich nach einfachen Regeln;
Laufkarten sind nicht erforderlich
teil-regelmäßig:
nur die Spieler bewegen sich nach einfachen Regeln;
die Spieler der Gruppe 1, die auf Nord beginnen, sollten Laufkar-
ten bekommen und danach in allen Runden die Boards beschaffen
unregelmäßig:
Spieler und Boardsätze bewegen sich unregelmäßig;
alle Spieler brauchen Laufkarten
oder ein Sonderlauf

Rover-Spieler brauchen immer eine Laufkarte.

Bei einem regelmäßigen oder teil-regelmäßigen Lauf gibt es nach jeder
Runde
entweder einen großen Wechsel:
Nord bleibt am Tisch
Ost geht einen Tisch aufwärts, Süd zwei Tische, West drei Tische
Alle Spieler gehen auf ihre Anfangs-Spielrichtung
Bei einem regelmäßigen Lauf gehen die Boards einen Tisch abwärts
oder einen kleinen Wechsel:
Ost, Süd und West tauschen am Tisch in Uhrzeigerrichtung ihre Plätze
(Ost geht auf Süd, Süd auf West, West auf Ost)
Bei einem regelmäßigen Lauf bleiben die Boards am Tisch oder
gehen sie einen Tisch abwärts
Für den Tische-Wechsel kommt nach dem letzten Tisch wieder Tisch 1
(im Kreis).

Für 7, 11, 13, 17, 19, 23 und 29 (Primzahlen) sowie 25 Tische errechnet
SCORPROFI regelmäßige Läufe.

Ist die Rundenzahl nicht größer als Tischezahl,
so erfolgt nach jeder Runde ein großer Wechsel.

In der ersten Runde ist die Nummer des Boardsatzes gleich der Tisch-
nummer.
7, 11, 13, 17, 19, 23, 25 oder 29 Tische (regelmäßiger Lauf),
Rundenzahl ist größer als Tischezahl (K)
oder gar größer als die doppelte Tischezahl (G)

Fällt die Rundenzahl unter
K, dann erfolgt ein großer Wechsel nach jeder zweiten, bei
G nach jeder dritten Runde.
Am Ende des Turniers kann es noch eine oder zwei Restrunden ohne
großen Wechsel geben.

Beim kleinen Wechsel bleiben die Boards am Tisch.

Am Tisch 1 liegen vor der ersten Runde die bis zum ersten großen Wech-
sel benötigten (K: 2; G: 3) Boardsätze, an den Folgetischen stets
gleich viele in anschließender Nummernfolge.

Ist die Tischezahl weder eine Primzahl noch 25, so haben die folgenden
Turniere einen regelmäßigen Lauf:
Tische: 14 20 21 22 26 27 28 30
Runden maximal: 7 10 11 11 13 9 7 10

Es erfolgen nach jeder dritten Runde ein großer Wechsel und davor zwei
kleine Wechsel.
Die Boards gehen nach jeder Runde einen Tisch abwärts.
In der ersten Runde ist die Nummer des Boardsatzes gleich der Tisch-
nummer.

9, 10, 12, 15; 14, 16, 18, 20, 21, 22, 24, 26, 27, 28 oder 30 Tische,
Rundenzahl ist größer als oben genannt:

Der Lauf ist teil-regelmäßig oder unregelmäßig.

Auch ein unregelmäßiger Lauf kann zu Beginn des Turniers einige Runden
lang regelmäßig sein. Ob und wie weit dies der Fall ist, können Sie
sehen, wenn Sie über
Hauptmenü: Lauf - Individualturnier
- Laufkarten ausgeben - auf Bildschirm
die Laufkarten anschauen.

Während SCORPROFI einen unregelmäßigen Lauf sucht, sehen Sie in der
letzten Bildschirmzeile eine Angabe wie
Lauf über 9 Tische gesucht, über 7 Tische (maximal 21 Runden) gefunden

Das bedeutet:
Gesucht wird ein Lauf, bei dem die Spieler mit neun verschiedenen Part-
ner- und Gegnerschaften, also mit insgesamt 27 Personen am Tisch zusam-
mentreffen.
Gefunden wurde bisher nur ein Lauf über sieben Tische, bei dem man dann
(7 x 3 =) 21 Personen trifft.
Mit diesem Lauf können bis zu 21 Runden gespielt werden. Wollen sie
nicht mehr Runden spielen, dann können Sie die Suche mit ESC abbrechen.
Achtung!
Bei gleicher Tische/Runden-Kombination weichen Läufe voneinander
ab, wenn die Spieler nicht an gleich viele Tische kommen.
Wenn beispielsweise - siehe oben - ein Lauf über neun Tische
gesucht wird, ist ein gefundener Lauf über sieben Tische anders
als ein gefundener Lauf über acht Tische.

Je näher die Rundenzahl unter einem Mehrfachen der Zahl der "gefundenen
Tische" liegt, desto öfter werden die Boards gespielt. Auch die Zahl
der benötigte Boardsätze kann davon abhängen: Grundsätzlich ist sie
niedriger, wenn die Boards öfter gespielt werden.

Beispiel 10 Tische 15 Runden: Sie brauchen 30 Boardsätze bei sieben,
aber nur 20 bei acht oder neun "gefundenen Tischen".



Spielerliste

Achtung!
Änderung von Spieler-Kürzeln

Hilfe: neues Turnier mit alter Spielerliste ausgewertet

weitere Hinweise: Spielerliste erstellen und verändern
Änderungen auf anderen Computer übernehmen
Spielerliste anwenden
Spielerliste ausgeben
Spielerliste für neue Abrechnungsperiode
Spielerliste kopieren/löschen
Clubpunkteabrechnungsdateien (zum Dateinamen u.ä.)
Verhältnis CP-Daten / Turnierdaten

Eine Spielerliste ermöglicht die Eingabe der Namen von Turnierteilneh-
mern in Kurzform (Kurzwahl) - das ist sinnvoll in erster Linie für
Clubturniere, an denen sich stets der gleiche Spielerkreis beteiligt,
aber auch für wiederholte übergeordnete Turniere.

Zu diesem Zweck enthält die Spielerliste für jeden darin Aufgenommenen
den Namen, wie er beispielsweise in Teilnehmer- und
Ergebnislisten ausgegeben werden soll, und
ein Kürzel.

Nach den Kürzeln wird die Spielerliste alfabetisch sortiert. Dabei
liegen die Ziffern vor den Buchstaben und die deutschen Umlaute
hinter dem Z.

Außerdem ist die Spielerliste Basis für die Clubpunkte-Abrechnung
sowie für clubinterne Auswertungen. Dafür werden die folgenden Daten
gespeichert:
die Spielberechtigung in der A/B(/C)-Klasse des Clubs
der Punktesammler-Status
aus der letzten Clubpunkte-Abrechnung:
der Masterpunkte-Bestand und die Rest-Clubpunkte
für die nächste Abrechnung:
die Clubpunkte aus den Turnieren des Clubs und aus Zertifikaten
während der Abrechnung:
die neuen Masterpunkte und Rest-Clubpunkte

Wenn sie nicht mehr als 500 Spieler und Paare enthält, wird die benö-
tigte Spielerliste im Arbeitsspeicher gehalten. Das ermöglicht immer
einen schnellen Zugriff.

Dagegen muss für übergroße Spielerlisten ein Massenspeicher eingesetzt
werden. Wenn dies eine Festplatte ist, kann das Ablegen und Holen der
Daten dort zu Zeitproblemen führen. Deswegen sollten Sie dafür unbe-
dingt eine RAM-Disk bereitstellen.



Spielerliste erstellen und verändern

Achtung!
Änderung von Spieler-Kürzeln
Hinweise: Spielernamen
Funktionstasten für Namensteile
Spieler-Paare
Ehepaare
Behandlung der Spielernamen beim
Ausdrucken von Clubpunkt-Zertifikaten

Die Erstellung und Bearbeitung der Spielerliste erfolgt über
Hauptmenü: CP - Spielerliste
Ausnahme: Erstellung einer Spielerliste
für eine neue Abrechnungsperiode
Einzugeben sind für jeden Spieler
der Name, wie er beispielsweise in Teilnehmer- und Ergebnislisten aus-
gegeben werden soll,
ein Kürzel,
das Kennzeichen für den Punktesammler-Status und
die Mitgliedsnummer.
Mit der ESC-Taste kommen Sie zurück in die vorangehende Spalte.

Die Eingabe in eine Spielerliste beenden Sie, indem Sie eine Null oder
ESC als Spielernamen eingeben.

Außer über Hauptmenü: CP - Spielerliste
ist es auch im Rahmen der Eingabe von Turnierteilnehmern und bei den
Vorbereitungen für eine Clubpunkte-Abrechnung möglich, eine Spieler-
liste zu erweitern.



Spielerliste anwenden

Wenn im
CP-Verzeichnis nur eine Spielerliste liegt, wird diese auto-
matisch für alle in Betracht kommenden Aktionen eingesetzt.

Sind mehrere Spielerlisten gespeichert, so werden Sie - wenn nicht eine
mit dem Parameter NAM festgelegt ist - aufgefordert, eine davon zu wäh-
len, sobald SCORPROFI sie braucht. Die gewählte Liste wird dann während
des ganzen Programmlaufs verwendet.

Ist später eine andere Liste einzusetzen, so brauchen Sie SCORPROFI
nicht neu zu starten. Sie können über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - andere Spielerliste aktivieren
auf die jetzt gewünschte Spielerliste umstellen.



Spielerliste ausgeben

Über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Spielerliste ausgeben
können Sie eine Spielerliste mit Namen und
Kürzeln auf den Bildschirm
oder den Drucker ausgeben oder in einer Datei speichern.

Bei Spielerlisten, die auch zur Clubpunkte-Abrechnung angelegt worden
sind, wird auch der Punktesammler-Status ausgegeben.



Spielerliste für neue Abrechnungsperiode

Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- neue Abrechnungsperiode

- danach legt SCORPROFI die Spielerliste für eine neue Abrechnungs-
periode an. Dieser Aufruf sollte sofort nach der
Clubpunkte-Abrechnung
erfolgen.

Außer den Spielernamen und -kürzeln sowie dem Sammlerstatus werden aus
der abgerechneten Spielerliste die neuen Masterpunkte und Rest-Club-
punkte übertragen.

Im Dateinamen der neuen Spielerliste ist entweder - Normalfall -
die Jahreszahl um 1 höher als bei der alten
oder Sie können - wenn mehr als eine Abrechnung jährlich erfolgt -
die Jahreszahl belassen und einen anderen Kennbuchstaben festlegen.



Turnierteilnehmer in Spielerliste aufnehmen

Der normale Weg, eine
Spielerliste zu erweitern, geht über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Namen hinzufügen

Weitere Gelegenheiten dazu bieten sich,
wenn Sie Namen von Turnierteilnehmern in Kurzwahl-Form erfassen und
dabei einen (nach Drücken der Leertaste) voll eingegeben haben,
wenn Sie gespeicherte Turnierergebnisse für die Clubpunkte-Abrechnung
auswerten und SCORPROFI dabei auf einen Teilnehmer stößt, für den
kein Kürzel gespeichert ist,
wenn Sie für die Clubpunkte-Abrechnung zusätzliche Turnierergebnisse
erfassen und dabei einen Teilnehmernamen voll eingegeben haben.

Dann werden Sie gefragt, ob dieser Teilnehmer in die Spielerliste auf-
genommen werden soll. Dabei wird auf Wunsch geprüft, ob der neu aufzu-
nehmende Spieler schon in der Liste enthalten ist. Bei dieser Prüfung
werden Namen wie
Frau Maier Fr. Maier Fr.Maier Maier
stets als vier verschiedene Namen gewertet - es ist also nötig, sich
genau an ein gewähltes Schreibschema zu halten.

Im übrigen müssen Sie dieselben für die Spielerliste benötigten Daten
eingeben wie beim normalen Erstellen einer Spielerliste.



CP-Sammlerstatus

Grundlage für die
Clubpunkte-Abrechnung und die mit SCORPROFI
möglichen clubinternen Auswertungen ist der Punktesammler-Status, der
bei der Nameneingabe für die Spielerliste erfragt und in ihr
gespeichert wird.

Damit wird festgelegt
ob ein Spieler Clubpunkte sammelt und wo diese abgerechnet werden,
ob ein Spieler bei clubinternen Auswertungen berücksichtigt wird,
und zwar nach diesem Schema:
Punktesammler: im Club in fremdem Club nein
mit clubinternen Auswertungen V F oder G C
ohne clubinterne Auswertungen (Gastspieler) E oder S K
(E und G: mit Einzel-, F und S: mit Sammelzertifikat)

Für Clubpunkte-Abrechnungen bei Bridge-Reisen verwenden Sie am besten
nur die Kennzeichen V und C.

Selbständig vergibt SCORPROFI als Status-Kennzeichen

0 für Ehepaare
2 für Paare, die eingegeben wurden, weil sie oft zusammen spielen
- für alle Spieler in Spielerlisten, die nicht für Clubpunkte-
Abrechnungen verwendet werden (sondern z.B. nur für über-
geordnete Turniere)



Spielerliste - Paare

Um bei der Auswertung von Paarturnieren eine schnellere Eingabe solcher
Paare zu ermöglichen, die oft zusammen spielen, aber keine
Ehepaare
sind, können diese Paare unter nur einem Kürzel in der Spielerliste
erfasst werden. Dazu müssen beide Spieler schon vorher einzeln oder als
Ehepartner in der Spielerliste enthalten sein.

Die Aufnahme von Paaren erfolgt über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Paare hinzufügen

Die Paar-Kürzel beginnen stets mit X. Die folgenden maximal vier Zei-
chen können Sie frei festlegen.

Die Paare werden wie die Einzelspieler in der Spielerliste gespeichert.
Die Standard-Reihenfolge der Partnernamen ist dabei Frau vor Mann, wenn
die Namen der Frauen mit "Frau ", "Fr." oder "Frl." beginnen, sonst al-
fabetisch.

Wenn Sie die Namen der Spieler mit Vornamen gespeichert haben, erfragt
das Programm die gewünschte Reihenfolge.



Funktionstasten für Namensteile

Bei der Eingabe von Namen in eine Spielerliste oder als Turnierteil-
nehmer können Sie die am häufigsten vorkommenden Namensteile durch
Drücken einer Funktionstaste auf den Bildschirm bringen:
mit F2 Ehepaar (merke: es sind zwei Spieler)
mit F3 Frau (merke: Ladies first)
mit F4 Herr



Spieler-Kürzel

Achtung!
Änderung von Spieler-Kürzeln

Das Kürzel - maximal fünf Zeichen (Buchstaben und Ziffern) - ist das
Ordnungsmerkmal der in die Spielerliste aufgenommenen Spieler und
Paare; danach wird sie alfabetisch sortiert. Dabei liegen die Ziffern
vor den Buchstaben und die deutschen Umlaute hinter dem Z.

Die Kürzel sollten mit einem Buchstaben beginnen, weil sie vom Programm
zeichenweise ausgewertet werden. SCORPROFI wandelt bei der Eingabe alle
Buchstaben in Großbuchstaben um und überwacht, dass jedes Kürzel nur
einmal verwendet wird.
Falls Sie nur mit Zahlenkürzeln arbeiten wollen, sollten alle Nummern
aus gleich vielen Ziffern bestehen (dazu sind ggf. Nullen voranzuset-
zen), sonst ist die Reihenfolge beispielsweise
18 19 2 20 21 ..... 28 29 3 30 31 .
Die programmgesteuerte Kürzelvergabe für Ehepartner ist mit reinen Zah-
lenkürzeln nicht möglich.

Mit Buchstabenkürzeln ist es empfehlenswert, die Kürzel nicht zu kurz
zu wählen, damit Ihre Liste für die Aufnahme neuer Spieler anpassungs-
fähig bleibt. Für längere Kürzel brauchen Sie bei der späteren Verwen-
dung der Spielerliste meistens nicht mehr Zeichen einzugeben!

Bei Namen, die mit Sch beginnen, lassen Sie im Kürzel das H am besten
weg: dann haben Sie danach noch drei statt zwei Zeichen zur Unterschei-
dung verfügbar.



Fehlermeldung "Namenskürzel ..... nicht enthalten"

Mit den Turnierdaten werden die
Kürzel der Teilnehmer gespeichert. Sie
sind hier eine wichtige Grundlage für die Clubpunkte-Abrechnung. Wurde
ein Kürzel während eines Clubpunkte-Abrechnungszeitraums verändert und
dies nicht auch rückwirkend getan, so kann diese Fehlermeldung kommen.

Verfahren Sie dann bitte entsprechend diesen Informationen.



Spielernamen

Hinweis: Buchstaben aus
fremden Sprachen (z.B. é )
Kürzung von Teilnehmernamen

Damit SCORPROFI die Spielernamen beim Speichern der Ergebnisse von
externen Simultanturnieren, beim Ausdrucken von Clubpunkt-Zertifikaten
und bei der Clubpunkte-Abrechnung richtig behandelt, müssen Sie bei
der Eingabe in die Spielerliste oder als Turnierteilnehmer einige
Dinge beachten. Im Folgenden finden Sie außerdem eine Empfehlung, wie
sich in der Praxis die Vergabe von Spielernamen bewährt hat.

Sie können Spielernamen mit Frau, Herr, Fr., Hr. und anderen Bestand-
teilen eingeben. Günstiger ist aber - zumindest für die Spielerliste -
Vorname + Familienname, weil dann die Vornamen für die Clubpunkte-Ab-
rechnung schon zur Verfügung stehen.

Dabei können Sie, ganz wie Sie es gewohnt sind, den Familiennamen
zuerst oder nach dem Vornamen nennen - Sie müssen es nur immer gleich
machen: "Doris Müller" ist ebenso möglich wie "Müller Doris".
Wenn Sie den Familiennamen voranstellen, darf danach kein Komma folgen:
"Müller, Doris" ist nicht zulässig. Und in der Initialisierungsdatei
müssen Sie dann die Variable vorname=2, setzen.

Vermeiden Sie bitte unbedingt, Vornamen abzukürzen mit Fr. oder Hr. -
sie werden sonst vom Programm wie "Frau" oder "Herr" verarbeitet und
zum Teil auch so ausgeschrieben.

Als Sammelnamen für mehr als einen Spieler kann SCORPROFI nur das
Ehepaar verarbeiten.



Spielerlisten-Änderung

Achtung!
Änderung von Spieler-Kürzeln

Wenn Sie SCORPROFI auf zwei oder mehr Computern einsetzen - im Spiel-
lokal und daheim - und überall dieselbe Spielerliste verwenden, so ste-
hen Sie bald vor dem Problem: Wie bekomme ich Änderungen der Spieler-
liste auf den anderen Computer?

Die Lösung dieses Problems: Setzen Sie in Ihrer Initialisierungsdatei
die Variable spielerliste dafür entsprechend Ihren Wünschen. Dann
speichert SCORPROFI in einer zugehörigen Änderungsdatei selbsttätig
alle Kürzel-, Spielernamen- und Sammlerstatus-Änderungen. Mit Hilfe
dieser Datei können Sie auf dem anderen Computer die Spielerliste
automatisch ebenso ändern.
Setzen Sie bitte die Variable spielerliste nur dann so, wenn Sie tat-
sächlich Spielerlisten-Änderungen übernehmen wollen. Sonst wird wegen
der Speicherungen der Programmlauf unnötigerweise ein wenig langsamer.

Nach der automatischen Speicherung beginnen Sie die Übernahme so:
Änderungsdatei kopieren über
Hauptmenü: System - CP-Daten - verschieben (oder kopieren)
- nur die Änderungsdatei .
Als Ziel ist in der Regel a: für eine Diskette einzugeben oder
entsprechend ein anderer Buchstabe für ein anderes Speichermedium.

Wenn Sie die Änderungsdatei nicht verschieben, sondern kopieren, liegt
sie immer noch im Quellverzeichnis und wird sie dort weiter verwendet.
Das kann zu Problemen führen, weil dann bei nochmaliger Nutzung diesel-
ben Datensätze nochmals aufgerufen werden.

So geht es auf dem anderen Computer weiter:
Diskette oder anderes bewegliches Speichermedium einlegen.
Wahl Hauptmenü: CP - Spielerliste - Spielerliste anpassen .
Der Menüpunkt "Spielerliste ... nach Änderungsliste ... ändern"
leitet die Änderungen ein. Meist werden Sie dazu noch angeben
müssen, wo die Änderungsliste gespeichert ist - a: oder
entsprechend ein anderer Buchstabe ist die richtige Antwort.

Über die anderen Menüpunkte können Sie die Änderungsdatei auf Bild-
schirm oder Drucker ausgeben lassen oder Datensätze darin löschen.

SCORPROFI sorgt dafür, dass die vom Quell-Computer kommende Änderungs-
datei eine auf dem Ziel-Computer gebildete nicht überschreibt und keine
Verwechslungen vorkommen:
Die Original-Änderungsdatei hat das Dateikennzeichen .SA1;
beim Kopieren wird es auf .SAA abgeändert.

Wenn Sie die Änderungsdatei nicht verschoben, sondern kopiert haben
(siehe dazu Text oben), müssen Sie gelegentlich über
Hauptmenü: System - CP-Daten - löschen - nur die Änderungsdatei
diese löschen. (Maximal kann sie 500 Datensätze aufnehmen.)



Punktesammler

siehe bei
CP-Sammlerstatus



Sammlerstatus

siehe bei
CP-Sammlerstatus



Mitgliedsnummer

Die Verbands-Mitgliedsnummer jedes Spielers wird in der Spielerliste
gespeichert. Sie wird bespielsweise bei der Clubpunkte-Abrechnung mit
ausgegeben.

Ihre Stellenzahl wird in der
Initialisierungsdatei in der
Variablen mitgliedsnummer festgelegt.



Clubpunkte-Abrechnung

Hinweise:
CP-Turnierdaten ausgeben
zweite Spielerliste für CP-Abrechnung verwenden
CP-Abrechnung für Nachzügler erstellen
mehrklassige zeitversetzte Turniere
(unter Clubpunkte-Abrechnung)
Verhältnis CP-Daten / Turnierdaten
Daten für den Deutschen Bridge-Verband

Hilfe: neues Turnier mit alter Spielerliste ausgewertet
Turnierdaten werden nicht erfasst

Für die Abrechnung der Clubpunkte beim Deutschen Bridge-Verband -
normalerweise wohl einmal jährlich oder für jede Bridge-Reise - werden
drei Dateien (CP-Dateien) verwendet, die im CP-Verzeichnis gespeichert
werden:
eine Spielerliste mit den Spielerdaten
eine Turnieredatei mit den Turnierdaten
eine Ergebnissedatei mit den Turnierergebnissen

Für jede Abrechnung müssen diese Dateien neu erstellt werden. Sie
brauchen sich aber nur um die Spielerliste zu kümmern; die anderen
Dateien stellt SCORPROFI bei Bedarf selbst bereit.

Ihre Spielerliste haben Sie bestimmt schon angelegt zur Erfassung von
Turnierteilnehmern durch Kurzwahl. Die Turniere, deren Ergebnisse in
die Abrechnung aufgenommen werden sollen und die Sie mit SCORPROFI aus-
gewertet haben, müssen im Ergebnisse-Verzeichnis oder auf anderen
zugriffsbereiten Massenspeichern gespeichert sein (beispielsweise auf
bereitliegenden Disketten ohne Schreibschutz).

Falls Sie von den nachfolgenden Arbeiten schon welche ausgeführt haben,
müssen Sie eventuell vor der Clubpunkte-Abrechnung - beispielsweise
nach irrtümlicher Doppeleingabe mit abweichendem Turnierdatum - Tur-
nierergebnisse aus den CP-Dateien löschen.

Die Clubpunkte-Abrechnung erstellen Sie nach
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- Abrechnung vorbereiten und drucken
in folgenden Schritten, von denen Sie die meisten in der dort angegebe-
nen Art auch außerhalb der Abrechnung einzeln aufrufen können:

Wahl der Spielerliste
Wenn Sie mehrere Spielerlisten gespeichert haben, müssen Sie fest-
legen, zu welcher die Abrechnung zu machen ist (es muss eine Liste
sein, deren Dateiname eine Jahreszahl enthält).
Falls durch vorangegangene Arbeiten oder durch Parameter-Übergabe
eine andere Spielerliste aktiviert wurde - das erkennen Sie daran,
dass diese falsche Spielerliste im Bildschirmtitel genannt ist -,
müssen Sie die richtige aufrufen über
Hauptmenü: CP - Spielerliste -
andere Spielerliste aktivieren

Erfassung von Turnierergebnissen
Die Antwort auf die Frage
"Sollen gespeicherte Turnierergebnisse übernommen werden?"
dürfte meist j(a) sein.

Eingabe von Turnierergebnissen
Die Antwort auf die Frage
"Müssen noch Turnierergebnisse manuell eingegeben werden?"
ist j(a), wenn nicht alle gespielten Turniere mit SCORPROFI
ausgewertet worden sind.

Eingabe und Änderung von Clubpunktedaten
Turnierfaktoren ändern (auch Turnierdatum ändern)
Zertifikate-Punkte erfassen
Clubpunkte-Abrechnung drucken
Die Frage
"Sind die Daten druckfertig?"
beantworten Sie mit j(a), wenn bis hierher alles fertig und in Ord-
nung ist. Die Antwort n(ein) führt zurück ins Hauptmenü.

Falls mit Ihrem Drucker nicht wie vorgesehen die Daten von
12 Turnieren / 30 oder 28 Spielern auf ein Blatt passen,
müssen Sie in der Druckersteuerzeichen-Datei, die zu diesem
Drucker gehört, die Variablen blattbreite / blattlänge
auf einen niedrigeren Wert setzen.

Falls irgendwann irgendetwas schief gegangen ist, können Sie problemlos
alle Arbeitsgänge wiederholen, solange Sie noch keine Daten gelöscht
haben.

Nach der Clubpunkte-Abrechnung sollten noch die folgenden Arbeiten
ausgeführt werden:

Spielerliste für die nächste Abrechnungsperiode anlegen

Auslagern der bisher erfassten Turnierdaten und der alten Clubpunkte-
Dateien, mit denen Sie gerade die Abrechnung erstellt haben
(Löschen Sie bitte nur Daten, die Sie mit Sicherheit nicht mehr
benötigen - Vorsicht! Nachzügler! -, über
Hauptmenü: System - Turnierdaten / CP-Daten - löschen .)



Turnierfaktor

Der Turnierfaktor (CP-Faktor) ist die Zahl, mit der die Clubpunkte in
den Tabellen der Masterpunkt-Ordnung für die Wertung eines Turniers
multipliziert werden.

Für
Clubturniere speichert SCORPROFI den Turnierfaktor 1; für Turniere
anderer Art wird er erfragt.

Der Turnierfaktor ˝ wird nur bei Bridge-Reisen verwendet.
Mit dem Turnierfaktor 0 bewirken Sie, dass ein Turnier weder bei der
Clubpunkte-Abrechnung noch bei der Clubpunkte-Übersicht berücksichtigt
wird.

Hinweis: Turnierfaktoren ändern



CP-Turnierdaten ausgeben

Über
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- Turnierdaten ausgeben
können Sie von allen für die Clubpunkte-Abrechnung erfassten Turnieren
auf Bildschirm oder Drucker nach Wahl ausgeben
eine Übersicht mit Datum, Turnierart, Tischezahl, Tischezahl über alle
Klassen, Turnierfaktor und Anzahl der von den Punktesammlern
insgesamt gewonnenen Clubpunkte;
die Ergebnisse ausgewählter Turniere mit Platzierung der Teilnehmer
sowie den erzielten Prozenten und den gewonnenen Clubpunkten.



Erfassung von Turnierergebnissen

Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- spezielle Abrechnungs-Vorbereitungen
- Turnierergebnisse erfassen

Nach zwei Kontrollfragen, die normalerweise beide mit j(a) zu beantwor-
ten sind, werden alle Turnierergebnisse vom
Ergebnisse-Verzeichnis oder
von anderen Massenspeichern in die zugehörigen Clubpunkte-Dateien über-
nommen. Dabei sind Meldungen und Rückfragen des Programms möglich, die
Sie ggf. bitte entsprechend beantworten:
wenn für die Eingabe der Teilnehmer eines Turniers keine oder nicht die
jetzt zugrundegelegte Spielerliste verwendet wurde;
wenn die Ergebnisse eines Turniers schon erfasst sind;
wenn ein Turnier noch nicht fertig ausgewertet ist und deswegen nicht
für die Abrechnung erfasst werden kann;
wenn für einen Turnierteilnehmer bei den Turnierdaten kein Spielerkür-
zel gespeichert, der Teilnehmer aber in der Spielerliste enthalten
ist (weil er erst später in die Spielerliste aufgenommen wurde);
wenn ein Turnierteilnehmer nicht in der Spielerliste enthalten ist -
Sie können ihn dann noch aufnehmen.

Sooft Sie die folgende Frage
"Sollen noch weitere, anderswo gespeicherte Turnierergebnisse
für die Clubpunkte-Abrechnung erfasst werden?"
bejahen, weil Sie beispielsweise noch Turnierergebnisse auf Diskette
oder anderswo gespeichert haben, folgen die Übernahme dieser Ergebnisse
in derselben Art wie geschildert und dann die Frage
"Sollen die Turnierergebnisse im [Ergebnisse-Verzeichnis] für
die Clubpunkte-Abrechnung erfasst werden?"
- die Antwort ist n(ein), wenn dies schon vorher geschehen ist
(der Computer hat sich das nicht gemerkt - sollten Sie versehentlich
trotzdem j(a) antworten, so passiert aber nichts, denn doppelt werden
die Resultate nicht erfasst).
Dann wählen Sie Laufwerk und ggf. Verzeichnis, wo die weiteren Tur-
nierergebnisse liegen, und es kommt dann wieder wie oben die Frage
"Sollen noch weitere, anderswo gespeicherte Turnierergebnisse
für die Clubpunkte-Abrechnung erfasst werden?"



Ergebnisse eingeben

Hilfe: Korrektur falscher Eingaben | Taste Ende drücken

Wenn Sie nicht alle gespielten Turniere mit SCORPROFI ausgewertet
haben, können Sie die anderen trotzdem bei der
Clubpunkte-Abrechnung
und für die Club-Rangliste berücksichtigen.

Aufruf für die Clubpunkte-Abrechnung - auf Wunsch gleichzeitig auch
für die Club-Rangliste:
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- spezielle Abrechnungs-Vorbereitungen
- Turnierergebnisse eingeben

Aufruf nur für die Club-Rangliste:
Ranglistenmenü: Turniere - Turniere eingeben

Zur Turnierart zeigt die Fußzeile
Turnierart: H Howell, M Mitchell 2-linig, I Individual, 4/5/6 Team

Für Mitchell-Paarturniere mit zwei Ranglisten (Nord/Süd und Ost/West
getrennt) ist M einzugeben, für alle anderen Mitchell-Paarturniere H.

Bei Teamturnieren gilt eine Besonderheit, die auf § 10 c der Master-
punkt-Ordnung des Deutschen Bridge-Verbands beruht:
Die für das Team gewährten Clubpunkte werden gleichmäßig auf diejenigen
Teammitglieder verteilt, die mindestens 50 Prozent der Boards gespielt
haben. Das können 4, 5 oder 6 Spieler sein.
Sie geben deswegen für das Teamturnier ein, wie viele Spieler in dem
Team gespielt haben, wo diese Zahl am größten ist. Meist wird es wohl
die Zahl 4 sein.

Irrtümliche Doppeleingaben fängt SCORPROFI ab (Index dafür sind
Turnierdatum, Turnierart und Gesamt-Tischezahl).

Die Eingaben für die Clubpunkte-Abrechnung sollen auch für andere
clubinterne Auswertungen verwendet werden. Deswegen sind entsprechend
den Vorgaben auf dem Bildschirm nicht nur die Ergebnisse der Club-
punkte-Gewinner einzugeben, sondern die aller Teilnehmer.

Die auf die Frage
Wie viele Punkte sind (als 100 Prozent) erreichbar?
einzugebende Punktezahl ist für die CP-Abrechnung nicht von Bedeutung,
aber für die Errechnung der Gewinn-Prozente für clubinterne Auswer-
tungen. Bei Teamturnieren ohne Paarewertung beträgt diese Zahl
25 mal Zahl der gespielten Teamkämpfe.

SCORPROFI akzeptiert keine Punktezahl, die höher ist als die einge-
gebene 100-Prozent-Zahl. Diese muss also mindestens so groß sein wie
die höchste im Turnier erreichte Punktezahl.

Falls Ihnen die Ergebnisse in Prozent zur Verfügung stehen, können Sie
100 anstelle dieser Punktezahl und danach die erreichten Prozente (ge-
rundet) anstelle der gewonnenen Punkte eingeben.

Die Ergebnisse eines Paar- oder Individualturniers, das nach der
Butler-Methode ausgewertet worden ist, müssen auf die im Folgenden
beschriebene Art eingegeben werden, weil SCORPROFI keine negativen
Punktezahlen akzeptiert:

Die Punktezahl für 100 % ist 100.
Dann müssen Sie die Punkte in Prozente umrechnen nach den Formeln
Faktor = 10 / Zahl der maximal gespielten Boards
und für jeden Teilnehmer
Prozente = Punktezahl x Faktor + 50 .
Das gerundete Ergebnis geben Sie als Punktezahl ein.

Die Vorgabe "bis" ist zu ändern, wenn mehrere Teilnehmer punktgleich
sind.

Die Eingabe der Turnierergebnisse beenden Sie, indem Sie statt des
Datums eines weiteren Turniers einen Bindestrich eingeben.

Die nachträgliche Korrektur einer Eingabezeile, deren Richtigkeit Sie
auf die Frage "alle Eingaben dieser Zeile in Ordnung?"
bestätigt haben, ist nicht möglich.

Sie können aber die Speicherung falscher Daten verhindern, indem Sie
in einer beliebigen Zeile in die Spalte "bis" 0 (null) eingeben
und dadurch die Dateneingabe für das Turnier abbrechen oder
nach der letzten Turnierzeile die Frage
"alle Eingaben dieses Turniers in Ordnung?"
mit N(ein) beantworten.



Eingabe und Änderung von Clubpunktedaten

Neue Namen in die Spielerliste einzufügen oder das Sammlerstatus-
kennzeichen eines Spielers zu ändern ist möglich über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Namen hinzufügen
oder
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Daten ändern

Die bei der Clubpunkte-Abrechnung gestellte Frage
"Wollen Sie hierfür ins Hauptmenü zurückkehren?"
beantworten Sie also mit n(ein), wenn die Spielerliste in Ordnung ist.

Jetzt kommt die Liste aller Punktesammler Ihres Clubs auf den Bild-
schirm. Markieren Sie bitte mit der Leertaste alle, bei denen Sie eine
der Zahlen ändern wollen, und beenden Sie die Markierung mit der Enter-
Taste. Dann geben Sie die gewünschten Zahlen ein.



Turnierfaktoren ändern

Solange Turniere noch nicht für die
Clubpunkte-Abrechnung erfasst
worden sind, können ihre Turnierfaktoren geändert werden über
Turniermenü: Veranstaltung - korrigieren

Später ist es nur noch im Rahmen der Abrechnung möglich, wenn die Frage
"Sollen die Turnierfaktoren überprüft und ggf. verändert werden?"
bejaht wird.

Dann braucht Ihr Computer eine geraume Zeit, bis er zu allen erfassten
Turnieren die von Ihren Sammlern gewonnenen Clubpunkte errechnet hat.
Diese zeigt er dann einschließlich anderer Turnierdaten - Turnier-Tag,
Art, Tischzahl in der Klasse, Tischezahl insgesamt, Turnierfaktor -,
und Sie können ggf. markieren, für welche Turniere Sie den Turnierfak-
tor entsprechend der Masterpunkt-Ordnung anders festlegen wollen.



Zertifikate-Punkte erfassen

Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- spezielle Abrechnungs-Vorbereitungen
- Zertifikate-Punkte eingeben

Hier können Sie, falls nicht schon unter "
Eingabe und Änderung von
Clubpunktedaten" komplett erledigt, weitere Clubpunkt-Zertifikate
einzeln erfassen: Sie bejahen die Frage
"Müssen noch Clubpunkte aus Turnier-Zertifikaten erfasst werden?"
und markieren dann, für welche Punktesammler dies geschehen soll.



Clubpunkte-Abrechnung drucken

Sie können wählen zwischen
dem Druck der Abrechnung als Tabelle für den Verband oder
der Ausgabe als Schnelldruck beispielsweise für vereinsinterne Zwecke.

Beim Druck der Tabelle für den Verband kommen zwischen die Spalten
senkrechte Linien. Ein Nadeldrucker druckt diese im Grafikmodus und
braucht dazu recht lange. Der Schnelldruck ohne diese Linien spart
fast zwei Drittel der Druckzeit ein.

Nach Eingabe des Titels (die Vorgabe müssen Sie ergänzen und können Sie
beliebig ändern) wird die Clubpunkteabrechnung gedruckt.

Hinweise: mehrklassige
zeitversetzte Turniere
(unter Clubpunkte-Abrechnung)
Daten für den Deutschen Bridge-Verband



Turnierergebnisse löschen

Wenn aus irgendeinem Grund die Daten eines Turniers aus den CP-Dateien
entfernt werden müssen,
beispielsweise nach Änderung der Gesamt-Tischezahl
oder des
CP-Datums eines Turniers
oder nach irrtümlicher Doppeleingabe mit abweichendem Turnierdatum,
können Sie dies tun über
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- spezielle Abrechnungs-Vorbereitungen
- Turnierergebnisse löschen

Nach einer Löschung wegen Änderung der Gesamt-Tischezahl oder des
CP-Datums können Sie das Turnier anschließend neu erfassen.



Clubpunkte-Abrechnung für Nachzügler

Wenn Sie Ihre Clubpunkte-Abrechnung für das vergangene Jahr oder gar
ein noch früheres schon lange erstellt haben, will vielleicht ein Club-
mitglied, das bisher keine Punkte gesammelt hat, mit dem Sammeln begin-
nen und noch die Punkte für die vergangene Zeit bekommen - das ist nach
den Bestimmungen durchaus möglich.

Haben Sie die Abrechnungsdaten noch gespeichert (beispielsweise auf
Disketten), dann können Sie mit SCORPROFI eine Nachtragsabrechnung für
einen oder entsprechend auch für mehrere Spieler erstellen, wie es im
Folgenden beschrieben ist. Das kann aber - je nach der Anzahl Ihrer
Clubpunkte-Sammler - ziemlich arbeitsaufwändig sein; deswegen sollten
Sie prüfen, bevor Sie es so tun, ob nicht vielleicht das Ausschreiben
von Clubpunkt-Zertifikaten von Hand oder ein anderer Weg der Abrech-
nung mit dem Verbands-Masterpunkt-Sekretariat einfacher ist.

Nach Ihrer Wahl der SCORPROFI-Methode holen Sie alle
CP-Daten des
Abrechnungszeitraums auf Ihre Festplatte über
Hauptmenü: System - CP-Daten - holen

Dann machen Sie von der Spielerliste eine Kopie, denn sie muss geändert
werden. Das können Sie tun über
Hauptmenü: System - CP-Daten - kopieren
- als Ziel wählen Sie ein beliebiges anderes Verzeichnis, vielleicht
ein neu angelegtes, das Sie sich gut merken müssen -
oder auf DOS-Ebene durch Kopieren auf einen beliebigen Namen, z.B. mit
dem Befehl copy
(ohne die Klammern <>, aber mit den richtigen Namen einzugeben).

Nun ändern Sie die (alte) Spielerliste über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Daten ändern
wie folgt:
Sie ersetzen für alle Spieler, die das Sammlerstatuskennzeichen V
haben, dieses Kennzeichen durch C. Dann setzen Sie für den Nachzügler
- es können auch mehrere sein - auf dieselbe Art das Kennzeichen V.

Jetzt können Sie auf ganz normale Art eine Clubpunkte-Abrechnung
erstellen. Da nur der Nachzügler den Sammlerstatus V hat, wird nur
er darin aufgenommen.

Danach kommt die Restauration entweder mit SCORPROFI oder unter DOS.

Spielerliste löschen:
Hauptmenü: System - CP-Daten - löschen
oder del
Spielerliste wieder holen oder umbenennen:
Hauptmenü: System - CP-Daten - verschieben
(die vorher wegkopierten Daten vom anderen Verzeichnis)
oder ren
und dann mit SCORPROFI:
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Daten ändern
Setzen Sie das Sammlerstatuskennzeichen des Nachzüglers auf V.

Zuletzt lagern Sie die verwendeten CP-Daten wieder aus mit
Hauptmenü: System - CP-Daten - verschieben ,

ändern Sie im nachfolgenden Abrechnungszeitraum den Sammlerstatus des
Nachzüglers über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Daten ändern

und seine Clubpunktedaten über
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- spezielle Abrechnungs-Vorbereitungen
- Spielerdaten eingeben



CP-Faktor

siehe unter
Turnierfaktor



Clubpunkte-Übersicht

Über Hauptmenü: CP - Clubpunkte
- Auswertung für Bridge-Club - Clubpunkte-Übersicht
können Sie für clubinterne Zwecke eine Clubpunkte-Übersicht ausdrucken
ähnlich der
Clubpunkte-Abrechnung für den Verband. Diese enthält für
alle Spieler mit dem Sammlerstatus C oder V und auf Wunsch auch für
die mit F aus allen erfassten Turnieren die Platzierung und die
"erreichten" Clubpunkte (auch 0 Punkte werden ausgegeben).

Turniere mit dem Turnierfaktor 0 kommen nicht in die Übersicht.
Außerdem werden die Ergebnisse der Letzten nicht mit ausgegeben, wenn
Sie in Ihrer Initialisierungsdatei für die Variable ergletzter einen
Wert von 1 bis 4 angesetzt haben.

Wenn Sie auf dem gleichen Weg die Bildschirmausgabe wählen oder die
Druckausgabe ohne Turnierergebnisse, dann werden (soweit die Turniere
für die CP-Daten erfasst sind) für alle Spieler ausgegeben
die Zahl der gespielten Turniere
die Summe der daraus erreichten Clubpunkte
der Durchschnitt Clubpunkte pro Turnier,
und zwar nach beliebigem Merkmal geordnet.



Masterpunkte

siehe unter
Clubpunkte-Abrechnung
Turnierfaktor



Turnierdaten erfasst (Turnier-Identifizierung)

Mit den Turnierdaten speichert SCORPROFI eine Zahl, die sich aus der
Gesamt-Tischezahl, der Turnierart (Howell, Mitchell, Team, Individual)
und dem
Turnierdatum (ohne das Jahrhundert) ergibt.

Wenn zufällig diese drei Daten bei zwei Turnieren übereinstimmen (ein
Mitchell-Turnier mit Scrambeln gilt dabei als Howell-Turnier), so wird
bei der Erfassung der Turnierdaten für die Clubpunkte-Abrechnung eines
davon nicht berücksichtigt.

Um diesen Mangel zu beheben, müsste die Speicherung der Turnierdaten
sowohl in den Turnier- als auch in den CP-Abrechnungsdateien so ver-
ändert werden, dass alle SCORPROFI-Anwender alle diese Dateien auf das
neue Format umstellen müssten. Dieser Aufwand ist durch das so seltene
Zusammentreffen der drei gleichen Daten nicht gerechtfertigt.

Die beiden folgenden Methoden verhelfen Ihnen trotzdem zu einer korrek-
ten Abrechnung. Grundlage ist immer, dass SCORPROFI eine um 10 kleinere
Jahreszahl bei den CP-Daten wie die richtige auswertet, aber bei der
Identifizierung als eine andere behandelt - jedoch nur die um 10 klei-
nere. Nur auf diese Differenz prüft das Programm; andere falsche Jah-
reszahlen können zu konfusen Ergebnissen führen!

Die aufwändigere, aber immer mögliche Art ist, dass Sie die Ergebnisse
eines nicht erfassten Turniers für die CP-Abrechnung extra eingeben.
Damit diese Eingabe nicht auch als Doppelerfassung abgelehnt wird,
geben Sie hier entweder den richtigen Tag mit dem Jahr zehn Jahre frü-
her oder ein nur wenig abweichendes anderes Datum ein.

Wenn Sie schon zu Beginn der Turnierdateneingabe für das zweite Turnier
wissen, dass es sich um ein solches "Doppelturnier" handelt, können Sie
sich die Extra-Eingabe für die CP-Abrechnung ersparen, indem Sie auf
die Frage "Mit welchem Turnierdatum sollen die Turnierdaten
für die spätere Clubpunkteabrechnung gespeichert werden?"
den Tag richtig und das Jahr zehn Jahre früher eingeben.

Das falsche Jahr wird nach außen überhaupt nicht sichtbar werden, das
falsche Datum nur unbedeutend. Und das alles wird sicherlich nur selten
nötig sein.



CP-Dateien löschen

Über Hauptmenü: System - CP-Daten - löschen
können Sie
Clubpunkteabrechnungsdateien löschen.
Sie können zu Spielerlisten, die Sie anschließend noch auswählen,
entweder mit "alle Dateien" alle Dateien (Spielerliste, Turniere-
und Ergebnissedatei) löschen
oder mit "ohne Spielerliste" die Spielerliste erhalten
- dies ist nützlich, wenn Sie aus irgendeinem Grund zu dieser Spie-
lerliste eine von Grund auf neue CP-Abrechnung erstellen wollen.

Achtung! Turnierergebnisse, die nicht aus den Turnierdaten übernommen,
sondern von Hand eingegeben wurden, gehen endgültig verloren!

bei Löschung Vorsicht! Nachzügler!



Turnierdatum in CP-Daten

Das Turnierdatum ist eines der drei
Turniermerkmale, mit denen ein
Turnier von SCORPROFI identifiziert wird. Es wird bei der Erfassung von
Turnierergebnissen für die CP-Abrechnung automatisch übernommen und bei
der Eingabe von Ergebnissen von Turnieren, die nicht mit SCORPROFI aus-
gewertet wurden, erfragt und gespeichert.

Die Korrektur eines Turnierdatums ist für ein mit SCORPROFI erfasstes
Turnier möglich über
Turniermenü: Veranstaltung - korrigieren
und außerdem im Rahmen der Clubpunkte-Abrechnung, und zwar versteckt
unter Turnierfaktoren prüfen
hinter der Frage
Sollen die Turnierfaktoren überprüft und ggf. geändert werden?
die Sie dann bejahen müssen.



zweite Spielerliste für CP-Abrechnung verwenden

Alle folgenden Ausführungen betreffen eine Erweiterung von SCORPROFI,
die in Arbeit und für den Anwender noch nicht verwendbar ist.

Wenn Ihr Club gelegentlich Turniere durchführt, an denen sich ungewöhn-
lich viele Spieler beteiligen, die sonst nicht dabei sind - beispiels-
weise Nachbarschafts- und Städteturniere -, so ist dafür der Einsatz
einer besonderen zweiten
Spielerliste sinnvoll, damit die für den All-
tag besser überschaubar bleibt.

SCORPROFI ermöglicht es Ihnen, in Ihrer Clubpunkte-Abrechnung und für
andere Auswertungen auch die mit dieser zweiten Spielerliste erfassten
Turniere zu berücksichtigen. Voraussetzung: die Spieler aus der ersten
Spielerliste müssen in der zweiten mit demselben Kürzel erfasst sein.

Für eine solche zweite Spielerliste und die Turniere, für die sie ver-
wendet wurde, gelten die folgenden Besonderheiten:

für die Spielerliste:
Sie kann über mehrere Abrechnungsperioden verwendet werden, solange die
Kürzel mit der ersten Liste übereinstimmen.
für die Turniere:
Wenn Clubpunkt-Zertifikate ausgedruckt werden, geschieht dies für alle
Spieler, die nicht mit dem CP-Sammlerstatus C, K oder V in der ersten
Spielerliste gespeichert sind.

Vor der Erfassung der Turnierdaten für die CP-Abrechnung muss für jedes
Turnier bestätigt werden, dass es zu berücksichtigen ist.



CP-Sammelzertifikate

Um sowohl den Masterpunkt-Beauftragten der Bridge-Clubs als auch dem
Masterpunkt-Sekretariat des Deutschen Bridge-Verbands einige Arbeit zu
ersparen, ermöglicht es SCORPROFI, für Punktesammler in anderen Clubs
nicht für jedes Turnier ein
Clubpunkt-Zertifikat auszugeben, sondern
ein Sammelzertifikat für einen frei wählbaren Zeitraum - maximal den
Abrechnungszeitraum des Clubs.

Im Folgenden finden Sie dazu Informationen zu den Themen
Sammelzertifikate-Abrechnungszeitraum
berücksichtigte Spieler
Turniere-Übersicht
Zertifikate-Druck / Arbeitsablauf

Sammelzertifikate-Abrechungszeitraum

Abrechnungszeit für die Sammelzertifikate ist maximal der Clubpunkte-
Abrechnungszeitraum des Vereins. Eine kürzere Zeit dafür zu wählen
ist beispielsweise sinnvoll, wenn Sie für Ihren Club einmal jährlich
abrechnen, aber Sammelzertifikate ausdrucken wollen für Gäste aus
Clubs, die das halbjährlich tun.

Zur Festlegung des Sammelzertifikate-Abrechnungszeitraums wählen Sie
aus der Turniereliste das erste und das letzte Turnier, die in die
Abrechnung kommen sollen. Für den Zertifikatedruck müssen Sie dabei
unbedingt Acht geben, dass kein Turnier mehrmals berücksichtigt wird -
SCORPROFI kann das nicht für Sie tun.

berücksichtigte Spieler

Sammelzertifikate werden ausgedruckt für Spieler, die in der Spieler-
liste mit dem CP-Sammlerstatus F oder S gespeichert sind.

Spielern, die partout kein Sammelzertifikat, sondern Einzelzertifikate
wollen, können Sie den CP-Sammlerstatus E oder G geben.

Wenn Ihr Club überhaupt keine Sammelzertifikate ausgeben will, müssen
Sie in Ihrer Initialisierungsdatei die Variable cp1 entsprechend set-
zen. Das sollten Sie aber nur tun, wenn bei Ihnen nur sehr wenige Zer-
tifikate für Fremdsammler anfallen.

Turniere-Übersicht

Basis für die Ausgabe der Sammelzertifikate ist die Turniere-Übersicht.

Diese enthält nur alle Turniere, in denen wenigstens einer der Stamm-
gäste Clubpunkte gewinnen konnte, aber alle diese Spieler, auch wenn
sie nichts gewonnen haben. Es wird die Gesamtpunktzahl aus der gewähl-
ten Abrechnungszeit ermittelt ohne Berücksichtigung von Turnieren davor
und danach.

Sie können die Turniere-Übersicht beliebig oft für beliebige Zeiträume
ohne Zertifikate ausdrucken, beispielsweise um sie zur Information der
Stammgäste in Ihrem Club auszuhängen.

Zertifikate-Druck / Arbeitsablauf

Gedruckt werden zuerst die Turniere-Übersicht und dann die Zertifikate
dazu - beides für den von Ihnen gewählten Zeitraum.

Die Ausgabe starten Sie mit
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- Abrechnung vorbereiten ... - für Sammelzertifikate
Der weitere Ablauf ist dann fast wie bei der Clubpunkte-Abrechnung.



unbesetzter Platz

Einen unbesetzten Platz legen Sie fest, indem Sie als Namen "0" (null)
oder "unbesetzt" (ohne Gänsefüßchen) eingeben.

Falls für die Nameneingabe für das bearbeitete Turnier eine Spieler-
liste bestimmt ist
- das ist für
Clubturniere die Regel und kann für Turniere anderer Art
festgelegt worden sein; Sie erkennen es daran, dass am Eingabeplatz nur
ein kleiner Strich ist -,
müssen Sie vor der Taste 0 die Leertaste drücken.



Turnierteilnehmer

Teilnehmernamen
eingeben
Teilnehmernamen ausgeben
Teilnehmernamen ändern
Turnierteilnehmer umsetzen (= Losnummern vertauschen)
Teilnehmerzahl ändern

Hinweise: Paar- und Spielernummern siehe unter Gruppe
Trennzeichen in Teilnehmernamen
Kürzung von Teilnehmernamen
Ausscheiden eines Turnierteilnehmers

Hilfe: falsche Spielerliste aktiviert
Namenskürzel eines Spielers schon erfasst



Teilnehmernamen eingeben

Hinweise:
Spielernamen
bei Kurzwahl Teilnehmer eingeben,
die nicht in der Spielerliste sind
Funktionstasten für Namensteile
fremdsprachige Buchstaben
Trennzeichen in Teilnehmernamen
Kürzung von Teilnehmernamen

Hilfe: falsche Spielerliste aktiviert
Namenskürzel eines Spielers schon erfasst
falsche Teilnehmernummer eingegeben
Nameneingabe abbrechen
Namenseingabe rückgängig machen

Die Teilnehmernamen können Sie - je nach Turnierart - eingeben
ungeordnet zusammen mit der Losnummer -
Teilnehmerzahl muss feststehen,
geordnet nach Gruppen und Plätzen -
Teilnehmerzahl muss feststehen,
ungeordnet nach Anmeldung oder Eintreffen -
Teilnehmerzahl unbestimmt,
gar nicht - SCORPROFI vergibt dann fiktive Teilnehmernamen.

Nach Drücken der Funktionstaste F6 können Sie während der Eingabe einen
vorher eingegebenen Namen korrigieren, solange er auf dem Bildschirm
sichtbar ist.

Wenn Sie die Namen durch Kurzwahl eingeben, fängt SCORPROFI jede
Doppeleingabe ab.

Bei der geordneten Eingabe kennzeichnen Sie durch die Ziffer 0 einen
unbesetzten Platz.

Die ungeordnete Eingabe brechen Sie auf dieselbe Art ab.
Wenn es die Nameneingabe "nach Eintreffen" ist, können Sie sie später
fortsetzen oder endgültig beenden. Die Teilnehmernummern können dann
manuell zugeteilt oder vom Computer ausgelost werden.



Teilnehmernamen ändern

Hinweise:
unbesetzter Platz
Turnierteilnehmer umsetzen (= Losnummern vertauschen)
Namenskürzel eines Spielers schon erfasst

Der Weg zur Änderung eines Teilnehmernamens geht meist über
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren

Während der Nameneingabe können Sie jedoch nach Drücken der Funktions-
taste F6 jeden vorher eingegebenen Namen korrigieren, solange er auf
dem Bildschirm sichtbar ist.

Die Namenskorrektur ist nur dann nicht ganz leicht, wenn Sie die
Teilnehmernamen aus einer Spielerliste genommen haben und die Ände-
rung daran scheitert, dass SCORPROFI nicht zulässt, dass ein Spieler
(genauer: ein Namenskürzel) zweimal in der Teilnehmerliste steht.

Wenn ein Namenstausch hier nicht weiter hilft, dann müssen Sie zuerst
den einen Teilnehmer durch einen Dummy (z.B. xxx) ersetzen, dann den
zweiten durch den ersten und zuletzt den Dummy durch den zweiten.



Teilnehmerzahl ändern

Eine Änderung der festgelegten Teilnehmerzahl eines Paar- oder
Individualturniers ist in den folgenden Fällen erforderlich und
mit SCORPROFI möglich:

es kommt
ein Nachzügler, der noch mitspielen darf
mehrere Nachzügler kommen und sollen noch berücksichtigt werden
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3) oder (4)
die Turnierdaten sind eingegeben, aber ein oder mehrere angemeldete
Teilnehmer fehlen
Teilnehmer aus einer vorbereiteten Teilnehmerliste kommen nicht;
die Turnierdaten sind noch nicht eingegeben
Turniermenü: Teilnehmer - löschen

angemeldete und eingegebene Teilnehmer kommen nicht, dafür aber andere
soweit möglich, ersetzen Sie Fehlende durch Hinzugekommene;
eine etwaige Differenz ist dann auf die passende oben genannte
Art zu beheben
Sie können aber auch sofort
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3)

Korrekturen der Teilnehmerzahl eines verkürzten Teamturniers sind
dort beschrieben.



falsche Teilnehmernummer eingegeben

Wenn Sie die Turnierteilnehmer ungeordnet mit Losnummer eingeben, gibt
es zunächst keine Möglichkeit, eine falsch eingegebene Losnummer zu
berichtigen. SCORPROFI lässt aber auch nicht zu, eine Losnummer ein
weiteres Mal zu verwenden.

Geben Sie in diesem Fall bei dem Teilnehmer, dem die falsch eingegebene
Losnummer zugewiesen ist, die Losnummer ein, die beim ersten Mal rich-
tig gewesen wäre. Dann sind die Losnummern der beiden betroffenen Teil-
nehmer vertauscht.

Sie können nun sofort (als Korrektur mit Hilfe der Funktionstaste F6)
oder nach dem Ende der Eingaben die falsch zugeteilten Losnummern durch
einen
Namenstausch berichtigen.



Kurzwahl

Hinweise: Teilnehmer eingeben, die
nicht in der Spielerliste sind
unbesetzter Platz
Eingabe abbrechen
Teilnehmernamen eingeben,
wenn falsche Spielerliste aktiviert

Kurzwahl ist die Eingabe der Namen von Turnierteilnehmern mit Hilfe
einer Spielerliste. Sie brauchen hier für jeden nur das erste Zeichen
seines Kürzels einzugeben, dann werden die dazugehörigen Namen gezeigt.
Die Auswahl erfolgt mit dem Leuchtbalken oder durch Eingabe weiterer
Zeichen und wird mit der Enter-Taste beendet.
Fehleingaben können Sie rückgängig machen
mit der TAB-Taste (alle eingegebenen Zeichen werden gelöscht) oder
mit der Rücktaste (das letzte eingegebene Zeichen wird gelöscht).

Den Schrägstrich "/" als Trennzeichen zwischen den Namen von Paartur-
nier- oder Team-Partnern setzt SCORPROFI selbst ein.

Alle Kürzel von Paaren - nicht von Ehepaaren - beginnen mit X.

Bei Kurzwahl akzeptiert SCORPROFI keine Doppeleingabe. Geprüft wird, ob
das Kürzel schon in der Teilnehmerliste vorkommt. In Langform eingege-
bene Teilnehmernamen werden nicht geprüft.



Nachzügler

Hinweise: Nachzügler in Turnier mit
Karten-Stecken
Nachzügler beim Teamturnier
Clubpunkte-Abrechnung für Nachzügler
Die Einfügung eines Nachzüglers in ein Paar- oder Individualturnier
(oder mehrerer bei einem Mitchell-Paarturnier) erfolgt auf unterschied-
liche Art je nach Turnierart und Stand der Eingaben:

es wurde noch nicht zu spielen begonnen
ein Howell-Paarturnier mit einer Gruppe
mit ungerader Paarezahl:
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
und den Nachzügler auf den unbesetzten Platz setzen
mit gerader Paarezahl:
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3)
- es sind dann andere Laufkarten auszugeben -
ein Mitchell-Paarturnier mit zwei Gruppen (eine Abteilung)
mit ungerader Paarezahl
mit halbem Tisch:
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
und den Nachzügler auf den unbesetzten Platz setzen
mit Roverpaar:
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3)
- es gibt dann kein Roverpaar mehr -
mit gerader Paarezahl:
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3)
ein Paarturnier mit mehr als zwei Gruppen,
ein Individualturnier mit vollen Tischen,
ein Individualturnier mit neun Spielern:
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3)

es wird schon gespielt und soll nicht neu begonnen werden
ein Howell-Paarturnier mit einer Gruppe
mit ungerader Paarezahl:
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
und den Nachzügler auf den unbesetzten Platz setzen
- die Boards der ersten Runde müssen nachgespielt werden -
mit gerader Paarezahl (nur möglich bei mindestens 4 Tischen):
- die Ablaufsdaten müssen schon eingegeben sein -:
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (4)
- die Laufkarten bleiben; es wird nichts nachgespielt
(Hinweis: Spielweise) -
ein Mitchell-Paarturnier mit zwei Gruppen (eine Abteilung)
mit ungerader Paarezahl
mit halbem Tisch:
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
und den Nachzügler auf den unbesetzten Platz setzen
- die Boards der ersten Runde müssen nachgespielt werden
mit Roverpaar:
wenn das Roverpaar spielt, bekommt es die Paarnummer des
verdrängten Paares;
es gibt einen zusätzlichen Tisch mit dem in der ersten
Runde spielfreien Paar und dem Nachzügler;
die Paare am zusätzlichen Tisch bekommen die entspre-
chenden Paarnummern (siehe unter Gruppen);
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3);
die Boards der ersten Runde müssen nachgespielt werden

ein Mitchell-Paarturnier mit zwei Gruppen (eine Abteilung)
mit gerader Paarezahl:
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3)
- das Nachzüglerpaar wird Rover mit spielfreier Runde 1 -
oder Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (4)
- damit können Sie auch mehrere ganze Tische hinzufügen -
ein Paarturnier mit mehr als zwei Gruppen:
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3)
ist möglich, wenn Sie den Nachzügler als Rover einfügen oder mit
ihm einen Leerplatz besetzen können

ein Individualturnier mit vollen Tischen:
es wird der Lauf mit Rover (ein Spieler mehr) gewählt;
der Nachzügler soll in der ersten Runde spielfrei sein
(Laufkarten-Anschauen zeigt, wer dies ist:
Hauptmenü: Lauf - Individualturnier
- Laufkarten ausgeben - auf Bildschirm
- neutrale Spieler-Laufkarten);
Veranstaltungsdaten korrigieren mit Wahl (3)
ein Individualturnier mit jetzt 10 Spielern muss neu begonnen werden



Teilnehmer fehlt

Über Turniermenü:
Veranstaltung - korrigieren
und danach die Wahl (3) können Sie Ihre Turnierdaten in allen Fällen
berichtigen. Einen eventuellen Rover setzen Sie auf einen frei gewor-
denen Platz.

Meist können Sie aber einfacher über
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
die Fehlenden durch einen Leerplatz ersetzen - insbesondere bei einem
vollbesetzten Paarturnier ohne Leerplatz.

Es sollte nicht sein, ist aber schon passiert: Sie bekommen danach fal-
sche Ausgaben. Dann informieren Sie bitte den Autor: es ist nämlich
eine speziell in Ihrer Situation unzulässige Eingabeweise vom Programm
nicht abgefangen worden, und das muss er korrigieren.

Eine beschränkte Möglichkeit, den Ausfall vorgesehener Teilnehmer zu
berücksichtigen - insbesondere nach Turnierbeginn -, bietet außerdem
die Option Teilnehmer in allen Boardsätzen streichen
der Korrektur von Boardsätzen.



Teilnehmernamen austauschen

Die einfachste Art, beim Paar- oder Individualturnier die Losnummern
zweier Turnierteilnehmer auszutauschen (das ist dasselbe wie der Aus-
tausch der Teilnehmernamen zwischen zwei Plätzen), ist die folgende:

Geben Sie als Namenskorrektur bei einem Teilnehmer als "neuen Namen"
die Losnummer des anderen Teilnehmers ein (bei
Kurzwahl nach Drücken
der Leertaste). Die Rückfrage, ob die beiden Teilnehmer vertauscht wer-
den sollen, beantworten Sie nach Prüfung mit j(a).

Ausnahme:
Während oder direkt nach der ungeordneten Nameneingabe geben Sie bitte
statt der Losnummer die laufende Nummer ein. Bei der Rückfrage werden
auch hier die Losnummern gezeigt.

Beim Teamturnier können Sie Teamnummern austauschen, solange noch keine
Resultate eingegeben sind. Dies geschieht über
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren .

Wenn Ihnen danach die Teamliste gezeigt wird, markieren Sie eines der
zu vertauschenden Teams und merken Sie sich die Nummer des anderen -
diese müssen Sie später nach der Wahl des Menüpunktes 5 eingeben.



Namenseingabe rückgängig machen

Hinweis:
Ausscheiden eines Teilnehmers

Sie haben bei der Nameneingabe nach Eintreffen mit Kurzwahl soeben
einen Spieler des letzten Paares eingegeben, und nun kommt dessen
Partner nicht.

Geben Sie dann den ersten Spieler des Paares nochmals ein. SCORPROFI
akzeptiert dies nicht. Danach können Sie mit Leertaste und Ziffer 0 die
Eingabe ohne dieses Halbpaar abschließen.

In anderen Fällen müssen Sie nach Beendigung der Turnierdaten- und
Teilnehmereingabe vom Turniermenü aus über "Veranstaltung korrigieren"
oder "Teilnehmer korrigieren" gehen.



Nameneingabe abbrechen

Wenn Sie die Eingabe der Teilnehmernamen vorzeitig abbrechen wollen -
beispielsweise weil Sie erst nach Beginn der Nameneingabe mit
Kurzwahl
feststellten, dass eine falsche Spielerliste aktiviert ist -,
dann kommen Sie aus dem Eingabe-Programmteil heraus
bei Kurzwahl durch Druck auf die ESC-Taste,
sonst durch Eingabe von 00 (zwei Nullen) als Namen.
Die bisher eingegebenen Namen werden nicht gespeichert, sondern gehen
verloren!

Wenn die falsche Spielerliste aktiviert war, dann aktivieren Sie nun
vor der neuen Nameneingabe die richtige Spielerliste über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - andere Spielerliste aktivieren



Auswahl von Namen

Um einen Namen auszuwählen, bewegen Sie mit den
Pfeiltasten den Leucht-
balken zu ihm und wählen Sie ihn mit der Enter-Taste.

Wenn Sie einen Namen eingeben wollen, der nicht in der Namensliste ent-
halten ist, so wählen Sie zuerst "neuen Namen eingeben".
Die Eingabe erfolgt dann in der für dieses Turnier festgelegten Weise
durch Kurzwahl oder in Langform.

Falls Sie versehentlich "neuen Namen eingeben" gewählt haben, so kommen
Sie in die Auswahltabelle zurück, wenn Sie anstelle der Eingabe eines
Namens die ESC-Taste drücken und die danach folgende Frage verneinen.



Teilnehmernamen

Hinweise:
Spielernamen
Teilnehmernamen eingeben
Teilnehmernamen ausgeben
Teilnehmernamen ändern

Teilnehmer sind die Teams in einem Teamturnier,
die Paare in einem Paarturnier und
die Spieler in einem Individualturnier,
aber auch die einzelnen Spieler eines Teams oder eines Paares.

Damit SCORPROFI die Teilnehmernamen richtig behandelt, ist zu beachten:
Verwendung von Trennzeichen ( , und / )
Namen für mehrere Spieler (z.B. Geschwister)
Ehepaare
Ortsnamen in Teilnehmernamen
Buchstaben aus fremden Sprachen (z.B. é )

Die Länge des Gesamtnamens einschließlich Trennzeichen ist begrenzt
bei Paaren auf 32 Zeichen,
bei Teampartnern auf 60 Zeichen.
Wenn die Namen der Partner zusammen zu lang sind, werden
sie gekürzt, bis sie in die Begrenzung passen.



Kurzwahl: volle Teilnehmernamen eingeben

Ist ein Teilnehmer nicht in der Spielerliste enthalten, so können Sie
bei der Namenseingabe durch Kurzwahl seinen Namen so eingeben:
Drücken Sie zuerst die Leertaste. Auf dem Bildschirm erscheint dann an
der Eingabeposition eine gestrichelte Linie. Jetzt können Sie den vol-
len Namen
eingeben.
(Dies gilt auch, wenn Sie als Namen die Ziffer 0 eingeben wollen.)

Bei Paar- und Teamturnieren müssen Sie das für jeden Partner einzeln
tun - nur Ehepaare können Sie als "Ehepaar xxx" gemeinsam eingeben.
Geben Sie bitte zwischen den Partnern keinen Trennstrich / ein! Das
tut SCORPROFI automatisch.

Die in Langform eingegebenen Spieler können Sie anschließend, wenn Sie
es wollen, in die Spielerliste aufnehmen.



Leerplatz

siehe unter
unbesetzter Platz



Trennzeichen in Teilnehmernamen

SCORPROFI verwendet in Teilnehmernamen zwei Trennzeichen, die hier
nicht für andere Zwecke eingesetzt werden dürfen:
den Beistrich (Komma) , vor dem
Ortsnamen und
den Schrägstrich (Bruchstrich) / zwischen den Partnern.

Der Beistrich beendet den Spielernamen vor dem Ortsnamen.
Sie dürfen dafür kein anderes Zeichen verwenden, weil die Kürzung
der Teilnehmernamen damit arbeitet.

Der Schrägstrich trennt die Namen der Partner in einem Paar oder einem
Team. SCORPROFI fügt ihn bei der Namenseingabe selbst ein.
Das Programm benötigt dieses Trennzeichen für das Ausdrucken der Club-
punkt-Zertifikate.



Ausscheiden

eingegebener Teilnehmer fällt vor Turnierbeginn aus:
Paarturnier:
Sind schon alle Teilnehmer eingegeben:
Teilnehmer fehlt.
Sonst ersetzen Sie über
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
das fehlende Paar durch ein noch nicht eingegebenes.
Teamturnier im Schweizer System:
Dieser Fall ist im Programm noch nicht vorgesehen.
Wenn Sie das fehlende Team über
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
durch ein noch nicht eingegebenes ersetzen können, ist alles gut.
Sonst müssen Sie unter zwei Möglichkeiten wählen:
Sie geben alle Teilnehmer neu ein oder
Sie werten die erste Runde aus, als wäre das fehlende Team
nicht angetreten; danach lassen Sie es ausscheiden.

Teilnehmer scheidet nach Turnierbeginn aus:
Paarturnier (§ 25 der DBV-Turnierordnung, insbesondere Ziffer 3):
Mit SCORPROFI können Sie
alle Begegnungen des ausgeschiedenen Paares in einem Durchgang
oder in einem Turnier über einen Durchgang löschen über
Turniermenü: Boards - korrigieren -
>Teilnehmer in allen Boardsätzen streichen<
wenn ein Paar zwischen zwei Durchgängen ausscheidet oder
noch nicht ein Drittel der Boards gespielt hat;
für nicht mehr gespielte Begegnungen durch entsprechende
Score-Eingabe dem Ausgeschiedenen null Punkte und seinem
Gegner Plusdurchschnitt oder Durchgangsschnitt zuweisen
wenn ein Paar schon einen vollen Durchgang oder in einem Tur-
nier über einen Durchgang ein Drittel der Boards gespielt hat.

Teilnehmer scheidet nach Turnierbeginn aus:
Teamturnier im Schweizer System:
Zwischen zwei Runden können Sie jederzeit das Ausscheiden
von Teams eingeben.



Ortsname

Als Ortsnamen erkennt SCORPROFI, was in einem Spielernamen nach einem
Komma steht: geben Sie so bitte an, woher der Spieler kommt, wenn Sie
dies wünschen.

Bei der
Kürzung von Teilnehmernamen werden Ortsnamen weggelassen, wenn
es erforderlich ist.

(Verwenden Sie in Spielernamen das Komma nie für andere Zwecke,
beispielsweise nie zur Trennung von Vor- und Familiennamen!
Sie können sonst bei der Kürzung von Teilnehmernamen unerwartete
Ergebnisse bekommen.)



Dateiwahl

Um eine Datei auszuwählen, bewegen Sie mit den
Pfeiltasten den Leucht-
balken zum Ziel und wählen Sie dieses mit Enter.

Verzeich.neu wählen Sie nur, wenn Sie noch in einem anderen Verzeichnis
oder in einem anderen Massenspeicher Daten der gesuchten Art gespei-
chert haben und diese verwenden wollen - dann können Sie dorthin wech-
seln und dort auswählen.



Turnierdaten

Hinweise:
Klassen
Turnier-Dateien (speziell: Datei-Kennzeichen)
Verhältnis Turnierdaten / CP-Daten / Ranglistendaten
für Clubpunkte-Abrechnung erfasste Turnierdaten ausgeben

Unter SCORPROFI können Sie die unten aufgeführten Daten eines Paar-
oder Individualturniers und ähnlich auch eines Teamturniers eingeben
oder errechnen lassen.

Immer dann, wenn Sie im Turniermenü sind, können Sie das Programm
abbrechen, denn jede Datengruppe wird automatisch gespeichert.
Diese Daten stehen dann für weitere Eingaben, zur Ausgabe und für Kor-
rekturen über den Aufruf als "altes Turnier" (vom Hauptmenü aus) und
für die Clubpunkte-Abrechnung zur Verfügung.

Veranstaltungsdaten:
Turniername, Teilnehmerzahl,
Verteilung der Teilnehmer auf Gruppen,
Zahl der Durchgänge, Turnierfaktor u.a.
Spielerdaten: Teilnehmernamen
Ablaufsdaten: für jeden Durchgang
Rundenzahl, Anzahl der Boards pro Runde,
Verteilung der Gruppen auf Abteilungen
Boarddaten: Lauf der Boardsätze in den Abteilungen
Scores: die in jedem Board in jeder Runde erspielten Ergebnisse
Ergebnisse: Zusammenfassung der Ergebnisse der Scores

Außer den eingegebenen Daten speichert SCORPROFI mit den Turnierdaten
automatisch von der Spielerliste, die für die Eingabe der Teilnehmer-
namen verwendet wurde, die Jahreszahl und den Kennbuchstaben (JJA in
ihrem Dateinamen).

Damit die Clubpunkte-Abrechnung korrekt abläuft, darf diese Kennung
grundsätzlich nicht verändert werden. Einzige Ausnahme: wenn nach der
Clubpunkte-Abrechnung und dem Anlegen einer neuen Spielerliste ein
neues Turnier noch mit der alten Spielerliste ausgewertet wurde.



halber Tisch oder Roverpaar?

Wenn zwei
Gruppen in einer Abteilung ein Mitchell-Turnier spielen, hat
das Spielen mit Roverpaar den Vorteil, dass alle Boards in allen Runden
gespielt werden.

Ein Nachteil ist dagegen, dass das Roverpaar eine Laufkarte braucht und
dass - wenn nur das Roverpaar eine Laufkarte hat - keines der zu Beginn
auf Nord/Süd sitzenden Paare vorher weiß, ob und wann es vom Roverpaar
verdrängt wird.

Entsprechendes gilt auch für größere Turniere.



Abbruch

Sie können ein Turnier oder bei einem Paarturnier einen Durchgang vor-
zeitig abbrechen, wenn beispielsweise die Zeit nicht mehr reicht.
SCORPROFI löscht dann aus dem Lauf die nicht mehr gewünschten Runden;
die anderen bleiben gleich, schon eingegebene Scores erhalten.

Sie wählen dazu
Turniermenü: Boards - korrigieren -
>Turnier / Durchgang vorzeitig abbrechen<
und beantworten dann die Frage des Programms nach der gewünschten
Rundenzahl.

Sie können den Abbruch rückgängig machen, indem Sie über
Turniermenü: Ablauf - korrigieren
wieder die ursprünglichen Ablaufsdaten eingeben.

Achtung!
Wenn der vorzeitige Abbruch bei einem Turnier erfolgen soll, bei dem
Bridgemates eingesetzt werden, so sind
Besonderheiten zu beachten.

Achtung!
Wenn Sie die Abbruch-Methode einsetzen wollen, um auf eine Runden-
zahl zu kommen, die sonst nicht erreichbar ist - beispielsweise bei
einem Individualturnier -, so müssen Sie unbedingt darauf achten,
dass dann nicht Boards nur ein- oder zweimal gespielt werden und da-
mit unsinnige Ergebnisse bringen: Schauen Sie die Boardläufe an über
Turniermenü: Boards - anzeigen


Achtung!
Der abgekürzte Lauf stimmt meist nicht mit dem überein, den - falls
möglich - SCORPROFI auf dem direkten Weg für die kleinere Rundenzahl
ermittelt. Das kann Folgen haben - hier am Organisationsbeispiel mit
30 Paaren geschildert:

Sie haben mit der Abbruch-Methode die Rundenzahl verkleinert, hier
von 9 auf 8, und dann für die Teilnehmer Turnier-Laufkarten ausge-
druckt. Später ändern Sie noch weitere Daten, vielleicht weil einer
der gemeldeten Teilnehmer zunächst nicht gekommen ist.
Wenn SCORPROFI danach die Boardläufe neu errechnet, so ermittelt es
den Lauf für 8 Runden. Dieser weicht hier beträchtlich von dem von
9 auf 8 Runden verkürzten Lauf ab.

Wenn Sie diesen verkürzten Lauf wollen, müssen Sie deswegen
1.) über Turniermenü: Ablauf - korrigieren
wieder 9 Runden eingeben
2.) über Turniermenü: Boards - korrigieren -
>Turnier / Durchgang vorzeitig abbrechen<
nochmals auf 8 Runden verkürzen.



Veranstaltungsdaten korrigieren

Hinweis:
Änderung des Dateikennzeichens der Veranstaltungsdaten

Wenn Sie über
Turniermenü: Veranstaltung - korrigieren
die Korrektur von Veranstaltungsdaten einleiten, folgt ein unterschied-
licher Programmablauf je nach dem, ob Sie erst Teilnehmernamen oder
auch andere Daten oder auch schon Scores eingegeben haben.

Der häufigste Grund, Veranstaltungsdaten zu ändern, ist eine Änderung
der Teilnehmerzahl, weil Angemeldete nicht gekommen oder Nachzügler zu
berücksichtigen sind. In diesem Fall werden Ihnen die gespeicherten
Veranstaltungsdaten gezeigt und - entsprechend Ihren bisherigen Einga-
ben - maximal fünf Möglichkeiten zur Auswahl angeboten:

(1) Korrektur dieser Daten und Löschung aller später eingegebenen
(2) Turniernamen, Turnierfaktor, Turnierdatum,
evt. Protestgebühr oder Gesamt-Tischezahl ändern
(3) Änderung der Turnierdaten unter Verwendung der bisherigen Teil-
nehmernamen - die Ablaufsdaten sind neu einzugeben
(4) Howell-Turnier:
Hinzufügen eines Paares unter Erhaltung der bisherigen Daten
Mitchell-Turnier:
Hinzufügen von Tischen; die bisherigen Tische bleiben unverändert
(0) keine Korrektur

Nach der Wahl von (1) sind alle Daten neu einzugeben. Die vorher einge-
gebenen Teilnehmernamen sind verloren.

Nach (3) geben Sie die Turnierdaten neu ein, auch die Teilnehmerzahl
und die Aufteilung der Teilnehmer auf Gruppen. Falls diese nicht gleich
wie vorher ist, ordnen Sie danach alle Teilnehmer, wie Sie es wollen,
den Gruppen und Plätzen zu. Dabei können Sie für jeden Platz entweder
einen der vorher eingegebenen Namen aus einer Liste auswählen oder neue
Namen eingeben.

Die Wahl (4) ermöglicht es Ihnen, wenn bereits mit dem Spielen begonnen
wurde,
in ein voll besetztes Howell-Turnier an 4 oder mehr Tischen noch einen
Nachzügler aufzunehmen
- das Turnier geht mit den ausgegebenen Laufkarten weiter
(Hinweis: Spielweise)
an ein Mitchell-Turnier noch Tische anzuhängen
- dazu müssen alle Tische voll besetzt sein
(sonst ersetzen Sie zuerst den Leerplatz durch einen Nachzügler),
und es darf kein Turnier mit Roverpaar sein

Dieser Punkt wird nur zur Wahl gestellt, wenn die Ablaufsdaten für das
Turnier eingegeben sind.



Kennfarbe

Wenn ein Turnier in mehreren
Abteilungen gespielt wird, so wird für
jede eine Kennfarbe festgelegt. Diese informiert in erster Linie die
Teilnehmer, wo sie spielen müssen, kann aber auch beim Eingeben der
Scores die richtige Abteilung wählen helfen.

Als Kennfarben wählen Sie am besten die Farben der Tischdecken, aber
auch Tischnummern, Boardhüllen oder Boardzettel sind möglich. Ideal
ist es, wenn alle diese Farben übereinstimmen.



falsche Gesamt-Tischezahl

Die häufigste Ursache hierfür ist, dass eine obere
Klasse eines Club-
turniers als Clubturnier eingegeben wurde. Dann wird die Zahl der
Tische in darunter liegenden Klassen nicht erfragt - Clubturniere
betrachtet SCORPROFI stets als einklassig.

Die Korrektur der Gesamt-Tischezahl kann nur bei den Turnierdaten
erfolgen, weil diese Zahl bei der Clubpunkte-Abrechnung zur Turnier-
Identifikation benötigt wird.
Rufen Sie dazu das Turnier als altes Turnier auf und beginnen Sie die
Korrektur mit
Turniermenü: Veranstaltung - korrigieren

Dem folgt, solange noch keine Scores eingegeben sind, ein Auswahlmenü,
in dem Sie
2 = ..... Gesamt-Tischezahl ..... ändern
wählen.
Im folgenden Auswahlmenü wählen Sie die Position
die Zahl der Tische in den darunter liegenden Klassen.
Anschließend geben Sie diese Zahl richtig ein.

Beachten Sie bitte den Hinweis, der danach folgt, wenn es sich um ein
Turnier handelt, das für eine Clubpunkte-Abrechnung zu berücksichtigen
ist.



Turnierwahl

Für die Auswahl von
Turnierdaten - nötig, wenn Sie
ein altes Turnier aufrufen oder
Systemfunktionen auf Turnierdaten anwenden wollen -
stehen zwei Methoden zur Verfügung:
SCORPROFI zeigt entweder die Titel an, unter denen Sie die Turnierdaten
anzeigen und ausdrucken ließen,
oder die Namen der Dateien, in denen die Turnierdaten gespeichert sind
(diese unterscheiden sich durch das Dateikennzeichen).

Für die Anzeige der Titel benötigt SCORPROFI wesentlich mehr Zeit als
für die Dateinamen, weil das Programm dafür zuerst alle gespeicherten
Turnierdaten laden muss, um daraus die Titel zu holen.

In der Initialisierungsdatei können Sie mit der Variablen turnierwahl
festlegen, welche Auswahlmethode verwendet wird oder ob Sie jedes Mal
die Methode neu wählen können.

Bei der Anzeige der Turniertitel stehen davor am Anfang der Zeilen
maximal vier Zeichen.
Davon zeigt das erste die Turnierart (Paar, Individual oder Team);
die anderen enthalten das Dateikennzeichen der Turnierdaten.

Wenn ein Turniertitel nicht in die Zeile passt, muss er gekürzt werden.
Damit trotzdem das Ende, wo im allgemeinen das Turnierdatum liegt, auf
den Bildschirm kommt, werden dann so viele Zeichen durch einige Punkte
ersetzt, dass das Ende sichtbar bleibt.



Startplätze

Wenn Sie mit
Tischlaufkarten ein Howell-Turnier spielen lassen, wissen
die Teilnehmer zunächst nicht, wo sie in der ersten Runde zu spielen
haben. Damit sie nicht von Tisch zu Tisch gehen und dies aus den auf-
gelegten Laufkarten heraussuchen müssen, können Sie diese Plätze auf
Bildschirm und Drucker ausgeben lassen über
Turniermenü: Boards - Startplätze



Datenarchivierung

Nach dem
Jahreswechsel, aber auch nach jeder Clubpunkte-Abrechnung
sollten Sie die bis dahin angefallenen Turnier- und CP-Daten in ein
anderes Verzeichnis auf der Festplatte (notfalls auch auf Disketten
oder andere Speichermedien) auslagern. Löschen Sie diese Daten bitte
erst, wenn Sie sie bestimmt nie mehr benötigen.

Das Auslagern vermeidet Kollisionen von Turnierdaten mit gleichem
Dateikennzeichen und verhindert außerdem, dass für ein neues Turnier
die alte Spielerliste eingesetzt wird. Trotzdem können Sie die Daten
bei Bedarf noch verwenden - Zugriff bekommen Sie über Verzeich.neu.

So beispielsweise können Sie die Daten umquartieren:

Verzeichnis für die auszulagernden Daten anlegen:
Hauptmenü: System - Verzeichnis - anlegen
dann z.B. Daten042 für Daten 2004 / 2. Halbjahr, maximal 8 Zeichen

Turnierdaten auslagern:
Hauptmenü: System - Turnierdaten - verschieben
dann (evt. nach Wahl 1 oder 2) Turniere markieren
und Ziel eingeben, hier Daten042
Nach dem Kopieren kommt eine Rückfrage wegen Löschens, Anwort j(a).

CP-Daten auslagern:
Hauptmenü: System - CP-Daten - verschieben
dann die alten CP-Daten markieren
und Ziel eingeben, auch hier Daten042

- fertig: Alle markierten Daten liegen jetzt
nur noch im Verzeichnis Daten042 .

Dazu der Vollständigkeit wegen noch:
Endgültig nicht mehr benötigte Daten löschen Sie über
Hauptmenü: System - Turnierdaten / CP-Daten - löschen
und das Verzeichnis, in dem sie gespeichert waren, über
Hauptmenü: System - Verzeichnis - löschen
- dazu muss dieses Verzeichnis leer sein!



Scoren mit Relaistischen

Wenn ein Board in einer
Relaisrunde an zwei Tischen nacheinander
gespielt wurde, weiß SCORPROFI nicht, in welcher Reihenfolge dies
geschah. In diesem Fall sind als Warnung die Zeilennummern auf dem
Bildschirm besonders hervorgehoben.

Sie müssen dann beim Eingeben der Scores prüfen, ob hier die Reihen-
folge der Paarungen auf Bildschirm und Boardzettel übereinstimmt. Ist
das nicht der Fall, so müssen Sie die Ergebnisse vertauscht eingeben,
jedes zu der Paarung, zu der es gehört.

So gehen Sie vor, wenn Sie die Ergebnisse einmal doch in falscher Folge
eingegeben haben - entweder während der Eingabe oder als Korrektur:

Führen Sie den Leuchtbalken auf die erste der beiden Zeilen, die die
vertauschten Scores enthalten.
Drücken Sie die Funktionstaste F7.

SCORPROFI vertauscht dann die Teilnehmernummern, aber nicht die Scores.



Scores

Hinweise:
Vordrucke ausgeben zur Erfassung der Scores
Split-Scores
alle Scores löschen
Board nicht werten
zu viele Boards gespielt
falsche Boards gespielt

Mit SCORPROFI können Sie für Paar-, Team- und Individualturniere Scores
eingeben, korrigieren und ausgeben. Welche Möglichkeiten Sie haben und
wie Sie diese anwenden können, ist je nach Turnierart dabei anders.

Suchen Sie deswegen bitte Näheres
für Paar- und Individualturniere / für Teamturniere unter
Scores eingeben Scores eingeben
Scores auf Bildschirm ausgeben Scores auf Bildschirm ausgeben
Scores ausdrucken Scores ausdrucken
Scores korrigieren Scores korrigieren
auch berichtigte Scores vergeben
Strafpunkte vergeben
verfälschte Boards korrekt abrechnen
Scores umrechnen Matchpoint <-> Butler

Die Auswertung der Scores erfolgt nach den Bestimmungen der
Turnierordnung 2000 des Deutschen Bridge-Verbands.



Scores für Paar- und Individualturniere eingeben

Achtung! Wenn beim Scoren auf dem Bildschirm einige Zeilennummern
auf dem Bildschirm besonders hervorgehoben sind, so weist
dies darauf hin, dass hier das Board in einer
Relaisrunde
mehrmals gespielt wurde. Beim Eingeben dieser Scores müs-
sen Sie dann auf die richtige Reihenfolge achten.

Hinweise: Durchschnittszuweisungen (z.B. 60%/40%)
Split-Score eingeben (z.B. 170/-50)
Scores und Teilnehmernummern während der Scores-Eingabe
korrigieren
Boards während des Scorens sofort ausdrucken
Board nicht werten

Für die Eingabe von Scores wählen Sie im
Turniermenü: Scores - eingeben

Sie dürfen die Boards in beliebiger Reihenfolge scoren.
Dazu geben Sie ein
einstellige Boardnummern mit nachfolgender ENTER-Taste,
zweistellige nur mit den beiden Ziffern.

Gibt es in einer Runde keinen gültigen Score, so geben Sie hier als
Score 2 ein - Sie werden dann gefragt, wie die Paare zu behandeln sind.
Normale Durchschnittszuweisungen (z.B. 60/40) können
Sie sehr schnell ohne diesen Umweg eingeben.
Mit der Funktionstaste F3 brechen Sie die Eingabe eines Boards ab -
Sie können später an derselben Stelle weitermachen.



Scores korrigieren

Hinweise:
Split-Score eingeben (z.B. 170/-50)
alle Scores löschen
Sonderbehandlungen von Teilnehmern korrigieren
Hilfe: nach falschen Laufkarten gespielt

Scores und andere Boarddaten können korrigiert werden:

im Eingabemodus während der Eingabe der Scores,
im Korrekturmodus.



verfälschtes Board

Bei einem verfälschten Board wurden nicht alle Scores mit derselben
Kartenverteilung erzielt, sondern mindestens ein Score mit einer
anderen - siehe Turnierordnung § 27.
Zum Scoren eines solchen Boards gehen Sie so vor:

Sie stellen fest, welche Scores mit welcher Verteilung gespielt wurden.
Wird in mehreren
Abteilungen gespielt, so ist meist eine der Verteilun-
gen in mehreren Abteilungen gespielt worden.

Jede dieser Verteilungen bekommt eine laufende Nummer, beginnend mit 1
- in den meisten Fällen werden es nur die Nummern 1 und 2 sein (maximal
sechs verschiedene Verteilungen kann SCORPROFI berücksichtigen). Auf
dem Boardzettel vermerken Sie bei jedem Score die Nummer der Vertei-
lung, mit der er erspielt wurde.

Dann geben Sie die Scores für alle Paarungen in den Computer ein, als
wäre das Board normal gespielt worden. Anschließend wählen Sie aber
K = Korrektur
und danach 3 = verfälschtes Board scoren.
Nun müssen Sie zu jeder Zeile die Nummer der Verteilung eingeben, die
Sie vorher dort vermerkt haben.

Das ist alles - der Computer macht den Rest.

Bei der Ausgabe erkennen Sie ein verfälschtes Board daran, dass zum
Score die Nummer der Verteilung addiert worden ist.
(Ein Rundpass wird dadurch zu 10 + Nummer.)



Boards ausdrucken

Die Board-Ausdrucke ermöglichen den Teilnehmern eine leichtere und bes-
sere Kontrolle als die gelegentlich noch gezeigten Frequenztafeln - bei
diesen kann kein Mensch prüfen, ob gerade sein +980 richtig eingegeben
ist, wenn eines dabei ist.

Darüber hinaus kann die
Punktematrix ausgegeben werden, die für jeden
Teilnehmer für jedes Board die hier erzielten Punkte zeigt. Hier sind
auch die Punkte für berichtigte Scores aufgeführt, die mit den Boards
noch nicht ausgegeben werden können.

Hinweise: Boards während des Scorens sofort ausdrucken
Ausgabe von Scores, die keine Zehnerzahlen sind:
Scores von verfälschten Boards



Boards sofort ausdrucken

Wenn Sie ein Turnier zu scoren beginnen, stellt Ihnen SCORPROFI zuerst
die Frage
Sollen fertige Boardsätze während der Eingabe ausgedruckt werden?

Diese Option soll - insbesondere bei größeren Turnieren, wenn die Teil-
nehmer die Ergebnisse sehen und prüfen wollen - die Wartezeit bis zum
Ende der Eingabe der Ergebnisse und des anschließenden Ausdruckens ver-
kürzen. Die Boards mit den Scores werden geordnet ausgedruckt, auch
wenn sie ungeordnet eingegeben werden.

Sie sollten diese Frage aber nur dann bejahen, wenn Ihr Drucker einen
Datenspeicher besitzt; sonst werden Sie beim Eingeben der Scores behin-
dert und brauchen Sie insgesamt mehr Zeit.

Die obige Frage ist auch der versteckte Einstieg zum vollautomatischen
Scoren für Testzwecke, falls dieses möglich ist.
Näheres dazu finden Sie unter
Programmtest.



nach falschen Laufkarten gespielt

Sie haben ein Turnier ausgewertet, alle Scores eingegeben und stellen
nun fest, dass der vom Computer bereitgestellte Lauf (C-Lauf) nicht mit
den verwendeten Laufkarten (L-Lauf) übereinstimmt.

Wie Sie am besten weitermachen, hängt davon ab, ob Sie den Lauf der
Laufkarten, also den L-Lauf,
A: ebenfalls im Computer gespeichert haben
- beispielsweise in einem anderen Verzeichnis oder mit anderem
Datei-
Nachnamen als Zweit-, Reserve- oder Ex-Lauf
B: nicht gespeichert haben, aber leicht bekommen können
- weil er beispielsweise noch auf einer Diskette gespeichert ist
C: zwar nicht gespeichert haben, aber in Zukunft immer einsetzen
wollen
D: nicht gespeichert haben und nie mehr verwenden wollen

A. Der L-Lauf ist im Computer in einem anderen Verzeichnis
oder mit anderem Dateinamen gespeichert

Die folgende Methode funktioniert (vorläufig) nur bei einem
Howell-Paarturnier mit einer Gruppe über einen Durchgang:

Klären Sie, welchen Datei-Nachnamen der L-Lauf hat und wo er
gespeichert ist - Sie können die Boardsätze der gespeicherten
Läufe anschauen über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Laufkarten - Bildschirm
- Board-Laufkarten - Howell-Turnier

Dann geht es weiter, wie es unten unter E beschrieben ist.

B. Der Lauf der Laufkarten (L-Lauf) ist leicht zu bekommen

Speichern Sie den L-Lauf im Lauf-Verzeichnis - sein Datei-Nachname
muss mit H beginnen.

Dann geht es weiter, wie es unten unter E beschrieben ist.

C. Der Lauf der Laufkarten soll künftig immer eingesetzt werden, er ist
aber noch nirgends gespeichert

Geben Sie den L-Lauf nach den Laufkarten in Ihren Computer ein.

Dann geht es weiter, wie es unten unter E beschrieben ist.

D. Der Lauf der Laufkarten soll nicht mehr verwendet werden und ist
auch nirgends gespeichert

Für diesen Fall gibt es leider keine praktische Computer-Lösung.
Die Paarnummern der Scores zu ändern, wäre fast eine Lebensarbeit.
Deswegen bleibt Ihnen außer der manuellen Auswertung nur der oben
genannte Weg C - auch wenn Sie für den einzugebenden Lauf sonst
keine Verwendung haben.

E. Abschluss für alle Methoden

Rufen Sie für Ihr Turnier die Scores-Korrektur auf über
Turniermenü: Scores - korrigieren
und drücken Sie auf die Frage, welches Board zu korrigieren ist,
die ESC-Taste.

Eventuell müssen Sie jetzt noch das Verzeichnis wählen, wo der
gesuchte Lauf gespeichert ist.
Aus den gezeigten Läufen wählen Sie den L-Lauf aus.

Alles andere erledigt Ihr Computer.



Board nicht werten

Bei der Korrektur, ein Board nicht zu werten, werden alle Daten des
Boards gelöscht - auch die Paarungen der einzelnen Runden. Deswegen
lässt sich diese Korrektur nur rückgängig machen, wenn mindestens ein
Board des
Boardsatzes nicht so behandelt worden ist - die Paarungen
können dann aus diesem rekonstruiert werden.
So gehen Sie vor, um während der Eingabe der Scores zu veranlassen,
dass ein Board nicht gewertet wird:
Board aufrufen - Funktionstaste F3 drücken - C oder K drücken
und dann die Fragen auf dem Bildschirm beantworten.

Um die Korrektur "Board nicht werten" rückgängig zu machen, wählen Sie
Turniermenü: Scores - korrigieren
und dann dieses Board.



Strafpunkte

Hinweis: Strafpunkte für
falsches Stecken von Computerhänden

Bei Paar- und Individualturnieren werden Strafpunkte stets durch
Korrektur eines Boards vergeben.

Grund dafür ist, dass der Anlass, einen Turnierteilnehmer mit Straf-
punkten zu belegen, meist ein bestimmtes Board betrifft. Die Strafe
muss bei der Ausgabe dieses Boards erwähnt und deswegen mit den Board-
daten gespeichert werden.

Wenn die Strafpunkte kein bestimmtes Board betreffen, lassen sie sich
sinnvoll irgendeinem Board zuordnen - beispielsweise einem der jeweils
gespielten Runde oder dem ersten der ersten Runde (das passt sogar zu
§ 32 Ziffer 8 der Turnierordnung).

Zur Strafpunkte-Vergabe gehen Sie in den Korrekturmodus (1) und wählen
Sie dann mit der Funktionstaste F8 die Sonderbehandlung von Paaren.

Der Abzug der Strafpunkte erfolgt in der Punktematrix,
die Bildschirm-Ausgabe mit den Boards, ausgedruckt werden sie
ebenfalls mit den Boards sowie nach der Rangliste.

Bei einem Paarturnier an zwei Tischen können keine Strafpunkte vergeben
werden.

Bei Teamturnieren starten Sie die Strafpunkte-Vergabe mit
Turniermenü: Ablauf - korrigieren .
Eine Korrektur erfolgt durch Vergabe der richtigen Strafpunktezahl
- diese kann auch 0 sein.



Scores eingeben

Hinweise:
Durchschnitts-Eingaben (z.B. 60/40)
Eingabe null Punkte / Durchschnitt nach Ausscheiden
Split-Score eingeben (z.B. 170/-50)
Eingabe mit Tonzeichen
Achtung!
Es ist nicht möglich, die Eingabe eines Scores mit dem Vorzeichen
( + oder - ) zu beginnen. Das Vorzeichen wirkt immer als Abschluss-
taste. Stimmt es mit dem Vorzeichen des vorangegangenen Scores über-
ein, so wird dieser wiederholt; sonst lehnt SCORPROFI die Eingabe ab
(mögliche Ausnahme: gleich hoher Score mit anderem Vorzeichen).

Sie sollen mit SCORPROFI alle Scores möglichst schnell eingeben können.
Deswegen geht dabei manches etwas anders, als Sie es sonst vielleicht
gewohnt sind. Das werden Sie aber bald nicht mehr anders haben wollen.
Die Scores werden ohne Vorzeichen und ohne die Null am Ende eingegeben.
Für Folgescores gleicher Höhe brauchen Sie nur die Abschlusstaste noch-
mals zu drücken (oder ggf. die negative Abschlusstaste dafür).

Abschlusstasten sind, wenn Sie in der Initialisierungsdatei bei der
Variablen scoretasten keinen Wert oder einen anderen Wert als 2 ein-
gesetzt haben,
für positive Scores die ENTER- und die Plustasten,
für negative Scores die Leer- und die Minustasten (= Bindestriche)
sowie Punkt und Komma (am besten im Zahlenblock, wenn verfügbar).

Ist für scoretasten der Wert 2 eingesetzt, so beenden Sie die Eingabe
bei positiven Scores mit der Leer- oder einer Plustaste,
bei negativen Scores mit einer ENTER- oder einer Minustaste (= Binde-
strich), einem Punkt oder einem Komma (Zahlenblock!).

(Gedächtnishilfe: Ist scoretasten=2, so ist für die Eingabe
der auf dem Boardzettel links stehenden positiven Scores
die links liegende Leertaste zu drücken und
für die rechts stehenden negativen die rechts liegende ENTER-Taste.)

Für Rundpass ist 1 einzugeben.
Score-Korrekturen (und auch manche anderen) sind schon während der
Eingabe möglich: Sie bewegen mit den Pfeiltasten den Leuchtbalken zum
falschen Score und geben ihn dann neu ein.

SCORPROFI prüft, ob die eingegebenen Scores möglich sind und zur
Gefahrenlage passen. Bei unwahrscheinlichen Ergebnissen - mehr als
fünf Überstiche oder Faller bzw. mehr als drei kontrierte Überstiche
oder Faller - müssen Sie (nach einem akustischen Hinweis) die Richtig-
keit der Eingabe extra bestätigen.

Seien Sie sich aber bitte bewusst, dass SCORPROFI nur den geringsten
Teil der vorkommenden Falschaufschriebe und -eingaben feststellen kann.
Alle plausiblen Fehleingaben (z.B. 110 statt 140) bleiben unentdeckt.

Wenn SCORPROFI Ihnen scheinbar richtige Ergebnisse als zweifelhaft oder
unmöglich meldet, dann prüfen Sie bitte, ob bei dem Board die Gefahren-
lage den Bestimmungen in § 2 der Turnier-Bridge-Regeln entspricht.



Durchschnitt

Sonderfall: Zuweisung
null Punkte / Durchgangsschnitt

Normale Durchschnittszuweisungen nach § 28 der Turnierordnung
sind am schnellsten einzugeben beispielsweise als Score 5040
(mit der End-Null, aber ohne weitere Abschlusstaste!):
hier bekommen Nord/Süd 50 % Durchschnitt nach § 28 Ziffer 6 und
Ost/West 40 % Minusdurchschnitt nach Ziffer 7.

Mit anderen Eingabekombinationen von 40, 50 und 60
läuft es entsprechend (immer Nord/Süd zuerst eingeben!).

Für die Eingabe eines Durchgangsschnitts (z.B. nach TO § 27 (6) 3c)
ist eine aufwändigere Eingabemethode erforderlich (diese kann auch
sonst angewendet werden): Während der Eingabe eines Boards oder
im Korrekturmodus (1) geben Sie nach Druck auf die Funktions-
taste F8 den Score 2 und dann die gewünschten Zuweisungen ein.

Bei der Ausgabe der Boards werden berichtigte Scores vermerkt, es wer-
den jedoch noch keine Punkte dafür ausgewiesen. Diese hängen oft vom
persönlichen Durchschnitt ab, und dieser wird erst in der Punktematrix
errechnet. Dort werden die Punkte dann richtig ausgegeben.



alle Scores löschen

Dass Sie alle eingegebenen Scores löschen wollen, wird zwar in der
Praxis kaum vorkommen, kann aber bei
Programmtests nützlich sein.

Auf die folgende Art ist das - allerdings nur bei Paar-, nicht aber bei
Individualturnieren - möglich: Nach
Turnier-Menü: Teilnehmer - korrigieren
ersetzen Sie irgendeinen Teilnehmernamen mit der Eingabe 0 durch
unbesetzt (merken Sie sich den Namen bitte: Sie müssen ihn später
durch eine nochmalige Korrektur wieder einsetzen).

Sie bekommen dann eine Warnung, dass die eingegebenen Scores gelöscht
würden, und beantworten die Frage
Wollen Sie trotzdem die Änderung vornehmen?
mit j(a).



Scores auf dem Bildschirm

Hinweis: Ausgabe von Scores, die keine Zehnerzahlen sind:
Scores von
verfälschten Boards

Für die Ausgabe der Scores auf den Bildschirm verdienen drei Punkte
eine besondere Erwähnung:

Wenn es sich um ein überlanges Board handelt (mehr als 17 Eintragungen
auf einem Boardzettel), so können Sie die Tabelle mit den Pfeiltasten
↑ und ↓ so bewegen, dass Sie alle Eintragungen sehen können.

Wenn zu viele Sonderbehandlungen von Paaren wegen Platzmangels nicht
auf dem Bildschirm angezeigt werden können, sehen Sie stattdessen einen
entsprechenden Hinweis. Beim Ausdrucken der Boards werden immer alle
Sonderbehandlungen mit ausgegeben.

Durchschnittszuweisungen werden angezeigt, es werden jedoch noch keine
Punkte dafür ausgewiesen. Diese hängen oft vom persönlichen Durch-
schnitt ab, und dieser wird erst in der Punktematrix errechnet. Dort
sind diese Punkte dann enthalten.



Sonderbehandlungen

Hinweise: Sonderbehandlungen von Teilnehmern
korrigieren
Split-Scores (z.B. 170/-50)
Sonderbehandlungen in Teamturnieren

Eine Sonderbehandlung ist erforderlich, wenn ein Board in einer Runde
für eines der Paare oder für beide Paare kein spieltechnisch korrektes
Ergebnis erbracht hat oder dieses Ergebnis aus einem besonderen Grund
berichtigt werden muss:

Zuweisung berichtigter oder künstlicher Scores
Punkte-Zuteilungen (Dezimalen werden auf ganze Punkte gerundet)
Strafpunkte-Abzüge

Für berichtigte oder künstliche Scores ist die Durchschnitts-Zuweisung
während der Eingabe der Scores die einfachste Vergabe-Methode. Sie ist
auch danach im Korrekturmodus (1) möglich.

Für spezielle Punkte-Zuteilungen geben Sie während des Scorens oder im
Korrekturmodus (1) den Score 2 ein und wählen Sie dann entsprechend.
(Dezimalen werden auf ganze Punkte gerundet.)

Strafpunkte können nur im Korrekturmodus (1) vergeben werden - eben-
falls nach Eingabe des Scores 2.

Pro Durchgang können maximal 42 Sonderbehandlungen gespeichert werden,
jede mit den Entscheidungen für beide Paare am Tisch.



Korrekturen während der Eingabe der Scores

Zur Korrektur eines Scores führen Sie den Leuchtbalken dorthin und
geben Sie den Score dann neu ein.

Diese am häufigsten notwendigen Korrekturen von Teilnehmernummern sind
während der Eingabe möglich:
Mit der Funktionstaste F6 vertauschen Sie in der aktiven Zeile (wo
der Leuchtbalken steht) Nord/Süd mit Ost/West (wenn die Spieler das
Board verdreht gespielt haben).

Mit F7 vertauschen Sie die Spieler der aktiven Zeile mit denen der
nächsten Zeile (wenn bei einer
Relaisrunde die Scores in der fal-
schen Reihenfolge eingegeben wurden).



Sonderbehandlungen von Teilnehmern korrigieren

Wenn die Korrektur keine Strafpunkte betrifft, ist sie sehr einfach:
Führen Sie im
Korrekturmodus (1) den Leuchtbalken in die Scores-
Spalte der Zeile, wo zu korrigieren ist. Geben Sie hier ein
den neuen Score oder
eine neue Durchschnittszuweisung oder
F8, wenn Punkte zuzuteilen sind.

So verfahren Sie, wenn Strafpunkte zu ändern sind:
Gehen Sie in den Korrekturmodus (2).
Hier wählen Sie die Sonderbehandlungen.

Danach werden alle eingegebenen Sonderbehandlungen aller Abteilungen
gelöscht. Die Scores werden nicht verändert.
Anschließend müssen Sie alle zutreffenden Sonderbehandlungen -
Durchschnittszuweisungen am einfachsten als Score-Berichtigung -
für dieses Board neu eingeben, damit sie berücksichtigt werden
können.
(Geschieht dies nicht, so wird bei ungültigen Scores für die
betroffenen Spieler das Board als nicht gespielt angesehen
und ihr Endergebnis entsprechend dem persönlichen Durchschnitt
aufgewertet.)



Boarddaten im Korrekturmodus ändern

Hinweis:
Split-Scores (z.B. 170/-50)

In den Korrekturmodus kommen Sie
gleich nach dem Scoren eines Boards oder einer Abteilung,
auch wenn Sie die Eingabe mit der Funktionstaste F3 beendet haben,
durch die Wahl von K (oder C) = Korrektur ,
sonst über Turniermenü: Scores - korrigieren .

Entsprechend den Hinweisen rechts auf dem Bildschirm müssen Sie im
Korrekturmodus zuerst wählen:
(1) wenn Sie Scores oder Teilnehmernummern ändern oder Split-Scores
oder Sonderbehandlungen von Paaren eingeben wollen
(2) zum Löschen aller Scores einer Abteilung,
zum Löschen aller Scores und Sonderbehandlungen eines Boards,
zum Löschen der Sonderbehandlungen eines Boards.
(Wird in mehreren Abteilungen gespielt, so werden Sonderbe-
handlungen von Paaren nur gelöscht, wenn die Scores aller
Abteilungen gelöscht werden oder wenn Sie speziell die
Löschung der Sonderbehandlungen wählen.)
(3) wenn ein Board als verfälschtes Board zu scoren ist
(4) wenn ein Board nicht gewertet werden soll
(beispielsweise weil der Boardzettel nicht zu finden ist)

Der Korrekturmodus (1) dient der Änderung von Scores oder Teilnehmer-
nummern sowie der Eingabe von Sonderbehandlungen von Paaren (beispiels-
weise Punkte-Zuteilungen oder Strafpunkte-Zuweisungen). Führen Sie dazu
zuerst den Leuchtbalken auf die Zeile, in der zu korrigieren ist. Hier
können Sie dann
N/S mit O/W vertauschen,
wenn diese Paare das Board verdreht gespielt haben:
Funktionstaste F6 drücken
Teilnehmernummern mit denen der nachfolgenden Zeile vertauschen,
wenn beim Eingeben der Scores die Reihenfolge bei Relais-
tischen nicht beachtet wurde:
Funktionstaste F7 drücken
(diese beiden Korrekturen sind auch während der Eingabe möglich)
Spielernummern ändern,
wenn ein Board nicht von den Spielern gespielt wurde,
die es hätten spielen müssen:
mit Strg + <- oder Strg + -> (oder F9 oder F10)
den Leuchtbalken in die Spalte führen, wo die Spieler-
nummer zu ändern ist, und dort die richtige eingeben
einen Score ändern:
mit Strg + <- oder Strg + -> (oder F9 oder F10)
den Leuchtbalken in die Scores-Spalte führen und dort
den richtigen Score eingeben
einen Split-Score eingeben (z.B. 170/-50)
(diese Korrekturen sind auch während der Eingabe möglich)
besondere Scores oder Strafpunkte zuweisen:
Funktionstaste F8 drücken
(Der Abzug der Strafpunkte erfolgt in der Punktematrix.)

Im Korrekturmodus (2) werden nach Wahl gelöscht
alle Scores einer Abteilung,
alle Scores und Sonderbehandlungen eines Boards,
alle Sonderbehandlungen eines Boards.
(Wird in mehreren Abteilungen gespielt, so werden Sonderbe-
handlungen von Paaren nur gelöscht, wenn die Scores aller
Abteilungen gelöscht werden oder wenn Sie speziell die
Löschung der Sonderbehandlungen wählen.)

Mit der Wahl des Korrekturmodus (3) starten Sie die Bearbeitung eines
verfälschten Boards.

Mit dem Korrekturmodus (4) veranlassen Sie, dass ein Board - beispiels-
weise wenn der Boardzettel nicht auffindbar ist - nicht gewertet wird.



faules Board

siehe unter
verfälschtes Board



Split-Score

Ein Split-Score wird vergeben, wenn ein Score durch die Turnierleitung
oder ein Schiedsgericht in zwei unterschiedliche Ergebnisse für N/S
und O/W aufgeteilt wird. In diesem Fall wird beim Scoren für alle N/S-
Paare der N/S- und für alle O/W-Paare der O/W-Score zugrundegelegt.

Um einen Split-Score mit den anderen Scores
einzugeben, drücken Sie
bei der entsprechenden Paarung zuerst die Taste 3 und Enter. Dann
geben Sie in einem Fenster den Score des O/W-Paares ein - immer mit
dem Vorzeichen für Nord/Süd! - und anschließend auf die normale Art
den des N/S-Paares.

Im Korrekturmodus berichtigen Sie zuerst den eingegebenen Score, wenn
er nicht mit dem des N/S-Paares übereinstimmt. Dann - ebenfalls nach
der vorangegangenen Wahl 1 - geben Sie für den Score des O/W-Paares
zuerst 3 ein und danach im Extra-Fenster den Split-Score mit dem Vor-
zeichen für Nord/Süd.

Bei der Ausgabe von Boards mit Split-Scores wird immer der N/S-Score
aufgeführt und der O/W-Score in einer Fußnote erwähnt. Die Punkte sind
für jede Seite mit dem zugehörigen Score errechnet.

Bei Team-Turnieren mit Scores-Eingabe werden die Split-Scores wie bei
Paarturnieren eingegeben.

Bei IMPs-Eingabe geben Sie zuerst normal eines der beiden Split-
Ergebnisse ein. Danach wählen Sie über
Turniermenü: Ablauf - korrigieren und 3 = Ergebnis splitten
die betroffenen Teams und anschließend das zu ändernde Ergebnis.
Dafür geben Sie das andere Split-Resultat ein.

Split-Score korrigieren:
Geben Sie zuerst wieder 3 und dann den richtigen Split-Score ein.
Der N/S-Score kann auf die normale Art geändert werden.

Split-Score löschen:
Paar- und Individual- sowie alle Teamturniere mit Scores-Eingabe:
Geben Sie zuerst 3 und danach den vorher an diesem Platz stehenden
N/S-Score als Split-Score ein.
Teamturniere mit IMPs-Eingabe:
Geben Sie als IMPs-Korrektur das richtige Resultat der Begegnung ein.

Achtung!

In den folgenden (seltenen) Fällen können Split-Scores vom Programm
(noch) nicht korrekt verarbeitet werden:

Teamturnier:
bei 2-2-Turnierläufen, wenn in einer Begegnung mehrmals Boards mit
der gleichen Nummer gespielt werden
wenn Sie in einem Turnier mit zusätzlicher Paarewertung für ein
Board mehr als einen Split-Score eingeben



CP-Zertifikate

Hinweise: Clubpunkt-Zertifikate
ausdrucken über Dateiausgabe
Sammelzertifikate für Clubturniere

Clubpunkt-Zertifikate können für Clubpunkte-Gewinner ausgedruckt werden

für die Teilnehmer eines Paar-, Team- oder Individualturniers nach dem
Ende des Turniers über
Turnier-Menü: Ergebnis - ausdrucken - Clubpunkte

und für die Teilnehmer an einer Bridge-Reise vor ihrer jeweiligen
Abreise über
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- Abrechnung vorbereiten und drucken - für Bridge-Reise

Die Clubpunkte werden nach der Masterpunkt-Ordnung des Deutschen
Bridge-Verbands in der Fassung vom 01. Oktober 2001 errechnet.

Zum Ausdrucken benötigen Sie die Vordrucke, die der Verband zu diesem
Zweck drucken ließ und die Sie vom Masterpunkt-Sekretariat kostenlos
bekommen können. Diese Clubpunkt-Zertifikat-Vordrucke gibt es auf
Einzelblättern im Format DIN A 4 und im Endlos-Format.

Die meisten neueren Drucker können nur Einzelblätter verarbeiten. Sie
können aber auch hier Endlos-Vordrucke verwenden, wenn Sie von diesen
die Lochränder abtrennen und sie dann auf Einzelblattlänge abreißen.

"Einzelblattlänge" sind grundsätzlich vier Vordrucke untereinander,
insgesamt 12 Zoll lang, also länger als DIN A 4. Manche Drucker haben
aber einen kleineren Druckspiegel und können keine vier Vordruckepaare
ordnungsgemäß bedrucken. Versuchen Sie dann bitte das Drucken mit nur
drei Zertifikaten untereinander. Dazu müssen Sie in der zugehörigen
Druckersteuerzeichen-Datei die Variable blattzert=3, setzen und
natürlich die Endlosvordrucke auf 3 x 2 Zertifikate abreißen.

Die Vordrucke führen Sie Ihrem Drucker zu, wie er es erfordert. Die
Lage des Drucks auf dem Vordruck müssen Sie wahrscheinlich dann noch
justieren. Schiebt der Drucker nach dem bedruckten Blatt ein Leerblatt
durch, so können Sie dies mit blattzert=14, unterbinden.

Wenn sich an Ihren Clubturnieren auch Punktesammler aus anderen Clubs
beteiligen, bietet SCORPROFI in erster Linie die Möglichkeit, für diese
Teilnehmer Sammelzertifikate auszugeben. Das erspart Ihnen, Zertifikate
von Hand auszuschreiben oder wie oben beschrieben auszudrucken.

Falls Sie aber diese Mehrarbeit vorziehen, so können Sie dies
für einzelne Spieler, wenn Sie diesen den CP-Sammlerstatus E oder G
zuweisen, oder allgemein, wenn Sie in der Initialisierungsdatei die
Variable cp1 entsprechend gesetzt haben. Dann wählen Sie nach
Turniermenü: Ergebnis - ausdrucken - Clubpunkte
aus, für welche der zur Wahl stehenden Spielergruppen Zertifikate zu
drucken sind - möglich sind je nach Einstellung E F G S sowie Spieler,
die in der Spielerliste nicht enthalten sind.

(Hinweis: Zum Justieren werden Zertifikate für beliebige Spieler
ohne die Beschränkung auf Fremdsammler ausgedruckt.)

Wenn der Papierwechsel und das Justieren recht zeitaufwändig sind -
bei vielen Druckern ist es so -, geht das Ausschreiben von Hand
schneller.

Entsprechend der für Teilnehmerlisten am häufigsten angewendeten
Schreibweise der Teilnehmernamen - bei den Damen wird "Frau" zum
Namen hinzugesetzt, bei den Herren nichts - behandelt SCORPROFI
für die Zertifikate die Namen so:
Wenn "Frau ", "Fräulein ", "Frl.", "Mrs.", "Miss " oder "Mr."
darin vorkommt, bleiben sie unverändert.
"Herr " im Namen wird in "Herrn " abgeändert.
"Fr." am Namensanfang wird durch "Frau " ersetzt, "Hr." durch
"Herrn ".
Ein mehrteiliger Name, zum Beispiel aus Vor- und Zunamen bestehend,
der nicht mit "Hr." beginnt und weder "Dr.", "sen.", "senior",
"jun." noch "junior" enthält, wird nicht geändert.
Sonst wird dem Namen "Herrn " vorangestellt.



Punktematrix

Die Punktematrix, die Sie sich mit
Turniermenü: Ergebnis - anzeigen/ausdrucken - Punktematrix
zeigen lassen oder entsprechend auch ausdrucken können, verdankt ihre
Existenz der Notwendigkeit, die Ergebnisse aus den Boards schnell den
Spielern zuzuordnen.

Sie zeigt übersichtlich, wie viele Punkte jeder Teilnehmer wo gewonnen
hat, seine Nullen und seine Tops. Auch Punkte, die bei der Ausgabe der
Boards noch nicht ausgegeben werden können - beispielsweise, weil sie
vom persönlichen Durchschnitt abhängen - sind in der Matrix richtig
ausgewiesen.

Die letzte Zeile "ber." dient der Aufwertung des Ergebnisses von Spie-
lern, die an halben Tischen aussetzen mussten. Außerdem werden hier die
"erworbenen" Strafpunkte abgezogen.



Turnierrangliste

Hinweise: Ranglisten mehrerer
Klassen gemeinsam ausdrucken
Punkte-Hochrechnungsfaktoren
Rangliste als Textdatei speichern
Ausgabeform festlegen durch Maskenvariable

Da ein Turnierergebnis meist nicht nur einmal ausgedruckt wird, druckt
SCORPROFI zur Papierersparnis bei bis zu 30 Turnierteilnehmern zwei
Ranglisten auf ein Blatt, wenn mehr als eine Rangliste gewünscht wird.

Wenn Sie immer nur eine Rangliste pro Blatt bekommen wollen, so setzen
Sie in der Initialisierungsdatei die Variable ergliste auf 1.

Weitere Beeinflussungsmöglichkeiten durch die Initialisierungsdatei:

Mit ergtitel=1, veranlassen Sie, dass die Turnierbezeichnung über der
Rangliste nicht in hohen (bei HP-Druckern in schrägen) Buchstaben
gedruckt wird.

Mit der Variablen ergletzter können Sie bewirken, dass beim Aus-
drucken des Endstands die Namen des oder der Letzten verschwiegen
werden. Diese Festlegung ist allerdings bei einem Turnier über mehrere
Durchgänge nicht und bei einem Mitchell-Paarturnier mit Leerplatz und
ohne Scrambeln nur eingeschränkt wirksam.



Privatscores

Hinweis: Privatscores für
Teamturniere

Privatscores können Sie
für nur einen Durchgang oder für alle bisher gespielten Durchgänge
eines Paarturniers
ausdrucken, auf den Bildschirm ausgeben oder in eine Datei speichern,
und zwar für nur ein Paar, für mehrere Paare oder für alle Paare,
beginnend mit
Turniermenü: Ergebnis - anzeigen/ausdrucken/speichern - Privatscores.

Die Ausgabe in eine Datei ermöglicht es Ihnen, Paarturnier-Privatscores
elektronisch an Interessenten zu verschicken.

Achtung!
Jede Privatscores-Speicherung überschreibt die für das betreffende
Turnier eventuell schon gespeicherten Privatscores. Es ist deswegen
ratsam, alle benötigten Privatscores gemeinsam in einer Datei zu
speichern.

Bei allen Ausgaben werden für alle Runden auch die Gegner genannt und
die Ergebnisse (in Prozent der erreichbaren Punkte), die diese Gegner
im Turnier oder im jeweiligen Durchgang erzielt haben.



Clubpunkt-Zertifikate - Druck-Lage justieren

Es wird meistens erforderlich sein, vor dem Ausdrucken von Clubpunkt-
Zertifikaten die Lage des Drucks noch so zu verändern, dass er richtig
auf den Vordruck kommt. SCORPROFI erlaubt deswegen, so oft zunächst zur
Probe zwei nebeneinander liegende Zertifikate zu bedrucken, bis Sie da-
mit zufrieden sind. Dann erst lassen Sie alle Zertifikate drucken.

Probleme kann es geben, wenn Ihr Drucker nicht genau mit dem genormten
Zeilenabstand (6 Zeilen pro Zoll) druckt - schon bei verschiedenen
Modellen hat sich das gezeigt: dann liegt der Druck am Anfang der Seite
richtig, am Ende aber nicht mehr. Wenn sich das nicht durch Verschieben
nach oben oder unten einigermaßen ausgleichen lässt, haben Sie keine
Möglichkeit, mit einem solchen Drucker ordentliche CP-Zertifikate zu
drucken.
Das Justieren läuft unterschiedlich ab je nachdem, ob Sie auf Endlos-
vordrucke drucken oder auf Vordrucke mit
Einzelblattlänge.

Bei Endlosvordrucken können Sie das Justieren von Hand durch Verschie-
ben des Vordrucks im Drucker vornehmen. Soweit es Ihr Drucker zulässt
und Sie die Variablen hoch tief links rechts in Ihrer
Druckersteuerzeichen-Datei entsprechend gesetzt haben, können Sie die
Lage des Drucks auf dem Vordruck aber auch mit Hilfe der Pfeiltasten
↑ und ↓ verändern: wenn Sie diese drücken, wird der Druck in kleinsten
Schritten in der entsprechenden Richtung verschoben. Das machen Sie so
oft, bis er richtig liegt.

Die beendete Justierung bleibt gültig, solange SCORPROFI läuft.
Für eine eventuell nötige neue Justierung müssen Sie das Programm
verlassen und neu starten.

Drucker mit Einzelblatteinzug stellen im allgemeinen für jedes Blatt
den oberen Rand neu ein. Mit den folgenden Schritten können Sie die
Druck-Lage dauerhaft festlegen:

1. Setzen Sie in der aktiven Druckersteuerzeichen-Datei die Variablen
schiebenrechts=-1, und schiebentief=0, .
2. Starten Sie irgendein Turnier und wählen Sie dann
Turniermenü: Ergebnis - ausdrucken - Clubpunkte
Nach sinnvoller Beantwortung einiger Fragen verlangen Sie die Aus-
gabe eines Probedrucks.

3. Wenn der Druck nicht so liegt, wie es sein soll, können Sie ihn
durch mehrmaliges Drücken der entsprechenden Pfeiltasten in
kleinsten Schritten die gewünschte Richtung verschieben. Die Wirkung
sehen Sie am nächsten Probedruck.
(Sie müssen für jeden Probedruck neue Vordrucke zuführen - es
dürfen auch weniger als vier Stück untereinander sein. Grund-
sätzlich genügt einer, wenn Ihr Drucker damit zurechtkommt.)
Dies wiederholen Sie, bis die Lage des Drucks in Ordnung ist.
4. Sobald Sie bestätigt haben, dass der Druck richtig auf dem Vordruck
liegt, meldet Ihnen SCORPROFI, um wie viele kleinste Schritte er
verschoben worden ist. Diese Zahlen setzen Sie in Ihre Drucker-
steuerzeichen-Datei ein für die Variablen schiebenrechts und
schiebentief .
SCORPROFI verwendet dann künftig automatisch immer diese Werte.
Vorsicht!

Wenn Druckdaten - beispielsweise die Unterschrift - recht weit nach
rechts reichen, so ist es möglich, dass durch Rechts-Verschieben des
Drucks die Zeile so weit nach rechts geht, dass der Drucker ein oder
mehr Zeichen nicht mehr auf diese Zeile drucken kann. Wenn er diese
dann erst an den Anfang der nächsten Zeile druckt, verschiebt sich bei
jedem Zertifikat der ganze Druck, und die Ausgabe wird unbrauchbar.

Abhilfe:
Machen Sie die Zeile kürzer, indem Sie - hier für das Beispiel -
in Ihrer Initialisierungsdatei in der Variablen cpsignum eine kürzere
Unterschrift festlegen.



Privatscores für Teams

Analog zu Paarturnieren können Sie auch für Teamturniere Privatscores
ausdrucken, und zwar für ein Team, mehrere Teams oder alle Teams.

Ausgegeben werden die Ergebnisse und die Scores aller Begegnungen
sowie, wenn der Platz reicht, der Endstand des Turniers.

Die Ausgabe starten Sie mit
Turniermenü: Ergebnis - ausdrucken - Privatscores

Nicht vorgesehen ist die Ausgabe von Privatscores für die einzelnen
Paare bei einem Teamturnier mit zusätzlicher
Paarturnier-Wertung.



Turnierergebnisse speichern

Über Turniermenü: Ergebnis - speichern
können Sie für Turnierdaten in Dateien ausgeben beispielsweise
(1) für Ihre Clubmitteilungen oder eine
Website den Turnier-Endstand,
(2) Paarturnier-Privatscores zum E-Mail-Versand an Turnierteilnehmer,
(3) zur Auswertung als Simultanturnier alle erforderlichen Daten.
Für (1) und (2) bieten Ihnen Textverarbeitungsprogramme, HTML-Editoren
und E-Mail-Programme dann die Möglichkeit zur Weiterverarbeitung nach
Ihren Wünschen.

Für (1) können Sie mit Hilfe verschiedener Maskenvariablen in der
Initialisierungsdatei die Art und die Anordnung der Daten weitgehend
selbst festlegen.

Die nicht für ein Simultanturnier bestimmten Dateien werden gespeichert
im Ergebnisse-Verzeichnis unter dem Namen briANNN.TTT. Darin bezeichnet
A die Turnierart (P/aar, T/eam oder I/ndividual);
NNN (1 bis 3 Zeichen) ist das Turnierdaten-Dateikennzeichen;
für TTT stehen unterschiedliche Kennzeichen je nach der Dateiart.

Der Dateiname und der Speicherort werden auf dem Bildschirm angezeigt.



Dateiausgabe

Hinweise:
Ausgabeformate
Programme zur Weiterverarbeitung

Einen großen Teil der Daten, die mit SCORPROFI ausgedruckt werden
können, können Sie auch als Dateien speichern, die mit anderen
Computerprogrammen weiter verarbeitet werden können:

Turnierergebnisse (auch Privatscores), Clubpunkt-Zertifikate,
Laufkarten, Spielerlisten sowie Clubpunkte-Abrechnungen und
andere Clubauswertungen wie die Club-Rangliste und den Wett-
bewerb "Bester Partner".

Dies ist insbesondere nützlich für Veröffentlichungen im Internet und
in Clubzeitschriften, aber auch für Anwender mit Druckerproblemen.



Ausgabeformate für Dateiausgabe / Ergebnisdienst

Hinweis:
Weiterverarbeitung der Textdateien

Entsprechend dem Ziel, wofür die Datenausgabe erfolgt, geht die Ausgabe
entweder in eine ANSI-Textdatei für Windows-Programme
(Dateikennzeichen Standard .ANS - siehe nächste Seite)
oder in eine ASCII-Textdatei für DOS-Programme
(Dateikennzeichen .ASC)
oder in eine Internet-Textdatei (Dateikennzeichen .HOM) oder eine
HTML-Datei (Dateikennzeichen .HTM) zum Veröffentlichen in einer
Website im Internet
oder in Dateien beliebiger Art, deren Format und Dateikennzeichen
durch das Auswertungsprogramm vorgegeben werden, beispielsweise
zur Auswertung von Simultanturnieren.

Für ANSI-Textdateien ist .ANS das vorgegebene Dateikennzeichen. Sie
können aber statt dessen ein beliebiges anderes festlegen, das besser
geeignet ist für den Aufruf des Programms, mit dem Sie die Dateien
bearbeiten wollen. Diese geschieht mit Hilfe der Variablen dateiANSI
in der Initialisierungsdatei, z.B. durch dateiANSI=.txt, für die
Verwendung von .TXT .



Dateiausgabe: Weiterverarbeitung

Als Textdateien ausgegebene Daten enthalten die notwendigen Zeilen-
umbrüche, aber keine TAB-Stops (die jedes Programm anders behandelt),
sondern stattdessen immer die nötige Anzahl Leerzeichen. Die Weiter-
verarbeitung sollte deswegen nicht mit einer Proportionalschrift
erfolgen, sondern mit gleich breiten Schriftzeichen wie z.B. Courier,
Courier New oder Terminal.

Am problematischsten ist die Ausgabe für Teamturniere mit Paarewertung
mit voller Ergebnistabelle, weil hier die Zeilen im Tabellenbereich
sehr lang sind. Sie können aber die Tabelle weglassen mit Hilfe der
Variablen maskeTergT in der
Initialisierungsdatei (ohne T darin).

Die im Folgenden aufgeführten Erfahrungen können auch Sie nutzen.

ANSI-Textdateien:
Unter verschiedenen Windows-Versionen liefern gleiche oder
gleichnamige Microsoft-Programme unterschiedliche Ergebnisse
von sehr gut bis kaum brauchbar.
MS-Works: Etwas mühsam führt dieses Programm in der Textverarbeitung
nach Markieren des Textes und Umstellung der Schriftart auf eine
passende Größe zu einem ordentlichen Bild.
Notepad: Nur ab Windows 98 kann die Schriftart auf eine gute Ausgabe
eingestellt werden, wenn diese nicht sofort erfolgt.

Winword: Damit nicht Leerzeichen unterschlagen und (willkürliche?)
Abschnittswechsel und Zeilenumbrüche eingefügt werden, muss
entweder vor dem Laden der .ANS-Datei über Format - Formatvorlage
das Format "Nur Text" eingestellt oder das Dateikennzeichen auf
.TXT oder .DOC abgeändert werden.
Wordpad: gute Anzeige nach Markieren des Textes und Umstellung der
Schriftart auf Courier (Format - Schriftart).

ASCII-Textdateien: nichts Negatives bekannt.

Internet-Textdateien:
UltraEdit: einwandfreie Verarbeitung als präformatierter Text
(pre /pre) möglich.



Ergebnisdienst

siehe unter
Dateiausgabe



Maskenvariable

Ihre
Initialisierungsdatei enthält eine Anzahl Maskenvariable, deren
Name mit "maske" beginnt. Mit ihrer Hilfe können Sie selbst festlegen,
in welcher Form (Inhalt und Anordnung) die jeweiligen Daten ausgegeben
werden. Die Festlegung gilt für die Dateiausgabe und etwas einge-
schränkt auch fürs Drucken, aber nur selten für die Bildschirmausgabe.

In einer Maskenvariablen stehen für jede Datenart ein oder mehrere
Zeichen. Informationen, was dadurch bestimmt wird, finden Sie in der
Initialisierungsdatei. Hier ein Beispiel für die Variable maskePergT
- Speicherung des Endstands eines Paar-/Individualturniers:

______1_2NNNNNNNNNN3495

Gespeichert werden in jedem Datensatz, also für alle Turnierteilnehmer,
die durch die Zeichenart und -folge festgelegten Daten, und zwar
für 1 die Platznummer (mit einem Punkt danach)
für 2 die Paarnummer bzw. Spielernummer
für 3 die Punktezahl
für 4 die erzielte Prozentezahl
für 5 die gewonnenen Clubpunkte
für 9 die Durchgangsprozente, wenn es mehrere Durchgänge gab
für N der Teilnehmername
(dafür wird für jedes N der Platz für vier Zeichen zur Ver-
fügung gestellt; dieser Raum wird bestmöglich ausgenutzt).

Fehlt z.B. die 2, so wird die Paarnummer nicht ausgegeben.
Die zusätzliche Ausgabe von Daten aus der Club-Rangliste kann mit 6
und 7 veranlasst werden.

Mit dem Zeichen _ oder mehreren wird die Zahl der Leerplätze vor und
zwischen den Daten auf einen anderen Wert als 2 festgelegt.
Außerdem können die Zeichen . , / verwendet werden.

Wird ein Datensatz länger als zulässig, so verkürzt ihn das Programm
bestmöglich.

Gegenwärtig gibt es die folgenden Maskenvariablen:

maskePergT für den Endstand eines Paar- oder Individualturniers
für eine Textdatei
maskePergH für den Endstand eines Paar- oder Individualturniers
für eine Website (mit Umwandlung der Umlaute und ß)
maskeTergT für den Endstand eines Teamturniers
maskeSergT für den Endstand eines Simultan-Paarturniers
für eine Textdatei
maskerang für Club-Ranglisten

Die Form der Dateinamen hängt vom Dateiinhalt und vom Speicherformat
ab. Nach der Speicherung werden der Dateiname und der Speicherplatz
auf dem Bildschirm angezeigt.



Clubpunkt-Zertifikate ausdrucken über Dateiausgabe

Auch Computer-Drucker-Kombinationen, die mit DOS-Programmen wie
SCORPROFI keine guten Ausdrucke erlauben, können über die
Dateiausgabe
Clubpunkt-Zertifikate sauber aufs Papier bringen. Ein wenig Aufwand
ist dafür zwar erforderlich, aber so ist es mir gut gelungen:

1. CP-Zertifikate in Datei speichern über Turniermenü: E S C T usw.

2. die Datei BRIPxxxC.ANS im SCORPROFI-Ergebnisse-Verzeichnis mit Word
öffnen (P steht hier für Paarturnier, xxx für das Dateikennzeichen
der Turnierdaten)

3. über Datei - Seite einrichten wählen:
Papierformat: Hochformat
Seitenränder: oben 0,7 cm, unten 0,5 cm,
links 0,1 cm, rechts 0,5 cm
(Alle späteren Meldungen, das Format gehe über den bedruckbaren
Bereich hinaus, habe ich ignoriert.)

4. das ganze Dokument markieren (mit Strg + A)

5. über Format - Absatz wählen: Zeilenabstand genau 6 pt
(Das ist der halbe normale Zeilenabstand und erforderlich, weil
der Abstand der DIN-A4-CP-Vordrucke 17˝ Zeilen beträgt.)

6. in der Symbolleiste wählen
1. die Schriftart: Das muss eine sein, deren Zeichen alle gleich
breit sind - keine Proportionalschrift. Solche Schriften sind
z.B. Courier, Courier New, Enola, LetterGothic und Terminal.
2. den Schriftgrad: Der muss so sein, dass die Druckzeilenlänge
(auch die Zeile mit der vorgedruckten Unterschrift) gut zur
Breite der Blätter passt - ausprobieren!

7. Clubpunkt-Zertifikat-Vordrucke im Format DIN A 4 in den Drucker
legen und drucken

Sollten Sie so nicht zu einem guten Ergebnis kommen, so informieren
Sie bitte den Autor.



Dateien

Hinweise: Dateinamen von
Turnierläufe-Dateien
Turnier-Dateien
Clubpunkteabrechnungsdateien
Ranglistendateien
Fehlermeldung "Datei ... konnte nicht geöffnet werden"

Die Namen aller SCORPROFI-Dateien beginnen mit BRI, damit daran
sofort erkennbar ist, dass sie zu diesem Programmsystem gehören.

Die einzige Ausnahme ist die Druckersteuerzeichen-Datei:
sie kann unter einem abweichenden Namen gespeichert sein.

SCORPROFI arbeitet mit den folgenden
im Massenspeicher liegenden Dateien:

aus dem Lieferumfang des Programms:
Programme und Programm-Hilfsdateien
Initialisierungsdatei
Druckersteuerzeichen-Datei
Clubpunktelisten
Scoresliste
(Turnierläufe)
vom Programm erstellt:
Turnierläufe
Spielerlisten
Turnierdaten
Teamscores
Clubpunkteabrechnungsdateien
Ranglistendateien



Datenspeicherung

SCORPROFI speichert
Turnierdaten nach jedem Abschnitt einer Eingabe
oder Auswertung automatisch im Ergebnisse-Verzeichnis. Die gespeicher-
ten Turnierdaten bleiben bei einem eventuellen späteren Programmabsturz
- beispielsweise durch Stromausfall - erhalten.

Trotzdem sollten Sie SCORPROFI, wie auch jedes andere Computerprogramm,
nur dann mit einer der Tastenkombinationen Strg-C, Strg-Untbr oder
Strg-Alt-Entf, mit dem Resetknopf oder mit dem Ausschalter am Computer
beenden, wenn das Programm sich aufgehängt hat. Wenn Sie nicht den vor-
gesehenen Weg über Hauptmenü: Ende gehen, könnte es sonst sein,
dass der Eingabeabschnitt entgegen Ihren Erwartungen noch nicht abge-
schlossen ist und deswegen Daten verloren gehen.

Sollte der Platz auf dem dafür gewählten Massenspeicher für die Spei-
cherung nicht ausreichen, so weist SCORPROFI Sie darauf rechtzeitig
hin. Sie können dann ohne Verlust vieler Eingaben zuerst Speicherplatz
schaffen
entweder durch Löschen gespeicherter Daten
oder Auslagern auf Diskette oder ein anderes Speichermedium
über Hauptmenü: System - Turnierdaten/CP-Daten - verschieben
oder - wenn Sie ein dafür geeignetes Programm besitzen und es bedienen
können - durch Komprimieren von aktuell nicht benötigten Daten.



System

Hinweise:
Clubpunkteabrechnungsdateien
Turnierdaten-Auswahl

Über diesen Punkt des Hauptmenüs können sie einige DOS-Funktionen für
SCORPROFI-Daten ohne Rückkehr auf die DOS-Ebene ausführen sowie Vor-
drucke ausgeben, die speziell auf die Abwicklung von Turnieren mit
SCORPROFI abgestimmt sind:

Turnierergebnisse auf Diskette oder anderen Speicher oder in anderes
Verzeichnis kopieren oder verschieben, von dort übernehmen
oder im Ergebnisse-Verzeichnis löschen,
Dateikennzeichen von Turnierergebnissen ändern
Hauptmenü: System - Turnierdaten

Spielerlisten und Clubpunkte-Dateien auf Diskette oder anderen Speicher
oder in ein anderes Verzeichnis kopieren oder verschieben, von
dort übernehmen oder im CP-Verzeichnis löschen
Hauptmenü: System - CP-Daten
Turnierlauf-Dateinamen ändern,
Turnierläufe kopieren, von Diskette oder anderem Speicher
übernehmen oder löschen
Hauptmenü: System - Turnierläufe
ein neues Unterverzeichnis anlegen,
beispielsweise um Turnierdaten des vergegangenen Jahres auszulagern
- deswegen wird Ihnen ein entsprechender Dateiname für ein
Unterverzeichnis im Programm-Verzeichnis vorgeschlagen -
Hauptmenü: System - Verzeichnis - anlegen

ein Unterverzeichnis löschen - dazu muss es leer sein
Hauptmenü: System - Verzeichnis - löschen

die Initialisierungsdatei BRIDGE.INI und Druckersteuerzeichen-Dateien
mit der Dateinamens-Erweiterung .PRW mit einem Editor ändern
(Änderungen von Variablen in diesen Dateien werden sofort wirksam)

Vordrucke ausgeben
zur Erfassung der Namen von Turnierteilnehmern
zum Notieren der Scores von Paarturnieren
(auch mit aufgedruckten Computerteilungen)
zum Notieren der Scores von Teamturnieren



Programme und Programm-Hilfsdateien

Im
Programm-Verzeichnis des gewählten Massenspeichers liegen die
Dateien, die SCORPROFI zum Laufen immer braucht oder benutzt, wenn sie
vorhanden sind:
BRIDGE1.EXE und BRIDGE1.OVR das Hauptprogramm
wenn vorhanden:
BRIDGE.INI zur Initialisierung von Ablaufsdaten
BRIDGE.HLP Daten für das Hilfe-System
brixxxxx.prw Druckersteuerzeichen-Datei
BRIZCHN.GRF Zeichensatz für Tisch-Laufkarten

Die .EXE-Datei ist startfähig komprimiert gespeichert, damit sie im
Massenspeicher weniger Platz beansprucht. Im Arbeitsspeicher ist ihr
Platzbedarf mehr als doppelt so groß.



Turnierläufe-Dateien

Hinweise:
Turnierlauf
Turnierlauf-Dateinamen ändern

Turnierläufe werden im Lauf-Verzeichnis gespeichert.
Ihr Dateiname briATTRR.AXY zeigt
in A die Turnierart, und zwar
im Vornamen : P = Paar- I = Individual- T = Teamturnier
im Nachnamen : H = Howell-Paarturnier I = Individualturnier
M = Mitchell-Paarturnier T = Teamturnier
in TT beim Paar- und Teamturnier die Zahl der Tische
beim Individualturnier bis 24 Tische Zahl der Spieler,
darüber Zahl der Tische über 25
und als Kennzeichen für die Rover-Zahl
C für 0, D für 1, E für 2, F für 3
in RR die Zahl der Runden

in XY beim Howell-Paarturnier spezielle Turnierläufe, und zwar
mit YB einen Lauf eines Barometer-Turniers
mit YI einen Interwoven-Howell-Lauf
mit YK den Lauf eines Kneipen-Turniers
mit YS einen Sonderlauf anderer Art
mit YT, dass der Lauf für ein Teamturnier mit
zusätzlicher Paarturnier-Auswertung geeignet ist

in XY beim Mitchell-Paarturnier die Art des Laufs
00 : normaler Lauf
X = 1 : mit Roverpaar 2 : Appendix-Mitchell
3 : Appendix-Mitchell mit Roverpaar
Y = 2 : mit Sprung 8 : mit Ruhetisch

in XY beim Individualturnier in der Regel
die Anzahl der benötigten Boardsätze

in XY beim Teamturnier in X den Lauf: 1 = 1-1-Lauf 2 = 2-2-Lauf
in Y, ob der Lauf für eine zusätzliche Paarturnier-Wertung
geeignet ist: 1 = nein 2 = ja

Sonst können in XY weitere, von Ihnen gewählte Zeichen stehen, um
verschiedene Turnierläufe zu unterscheiden
- siehe unter "Howell-Turnierlauf auswählen"
und "Individualturnierlauf auswählen".



Turnier-Dateien

Hinweis:
Turnierdaten archivieren

Während der Bearbeitung eines Turniers werden am Ende jedes Arbeitsab-
schnitts die Daten automatisch im Ergebnisse-Verzeichnis gespeichert.
Mit Hilfe dieser Turnierdaten können Sie Turnierergebnisse nochmals
anschauen, ausdrucken oder korrigieren. Außerdem werden sie für die
Clubpunkte-Abrechnung verwendet.

Der Name aller Turnier-Dateien hat die Form briADDX.NNN. Darin ist
NNN (ein bis drei Zeichen) das Turnierdaten-Dateikennzeichen für alle
Daten eines Turniers.
Im vorderen Namensteil briADDX.NNN wird das Folgende gezeigt:
in A die Turnierart:
P = Paarturnier I = Individualturnier T = Teamturnier
in DD die Datenart:
TU = Veranstaltungs- und Ablaufsdaten
SP = Spielerdaten
SN = Namen von Spielern, die nicht in der Spielerliste sind
SZ = Daten der Boardsätze
BD = Boarddaten (in Teamturnieren auch Scores in BD0)
MX = Ergebnisse-Matrix
und für Teamturniere BD0 = gespeicherte Scores
in X der Durchgang, aus dem die Daten stammen
- bei briATU, briASP, briATS und briASN fehlt diese Ziffer, weil
diese Daten sich auf das gesamte Turnier beziehen
- bei Teamturnieren enthält briTBD0 die Scores der Begegnungen

Gelegentlich - beispielsweise für ein Paarturnier mit ungleich großen
Abteilungen - wird zusätzlich eine Datei BRITXT.NNN gespeichert, die
Daten zum Turnierlauf enthält.

Außerdem werden auf Wunsch Turnierdaten im Rahmen der Dateiausgabe
gespeichert. Diese Dateien gehören aber eigentlich nicht mehr zu den
Turnierdaten, denn sie können von SCORPROFI in keiner Weise weiter
bearbeitet werden, sondern nur mit anderen Programmen.



Clubpunkteabrechnungsdateien

Hinweis:
CP-Daten archivieren

Clubpunkteabrechnungsdateien sind Spielerlisten und die für die
Clubpunkte-Abrechnung benötigten Turnieredateien und Ergebnisse-
dateien. Diese werden im CP-Verzeichnis gespeichert. Die
Dateinamen haben die Form brixcAAB.NNN.

Über Hauptmenü: System - CP-Daten
können Sie die Clubpunkteabrechnungsdateien kopieren, verschieben oder
löschen.

bei Löschung Vorsicht! Nachzügler!

In den Dateinamen brixcAAB.NNN zeigt
AA die beiden letzten Ziffern des Abrechnungsjahres
oder bei einer Zweit-Spielerliste die Buchstaben ZZ
oder bei einer anderen Spielerliste, die nicht für eine
Clubpunkte-Abrechnung vorgesehen ist, die Buchstaben JJ
B einen vom Benutzer gewählten Kennbuchstaben, der es ermöglicht,
mehrere gleichzeitig genutzte Spielerlisten zu unterscheiden
- sinnvoll ist dafür beispielsweise der Anfangsbuchstabe des
Club-Ortes
NNN das Dateikennzeichen, und zwar
SPI für eine Spielerliste
TUR für eine Turnieredatei
ERG für eine Ergebnissedatei
SA1 und SAA für eine Änderungsdatei
Alle Clubpunkteabrechnungsdateien verwenden das dBase-Datenformat.
Die Zuordnung der Daten zueinander besorgen
in der Spielerliste das Feld KURZ,
in der Turnieredatei die Felder TNR, ANFANG_ERG und ANZAHL_ERG,
in der Ergebnissedatei die Felder TURNIER und KUERZEL.

Damit diese Zuordnung nicht zerstört wird, dürfen Sie ohne entspre-
chende Anpassungen (dazu gehören einige Computerkenntnisse, insbe-
sondere über das dBase-Datenformat) keinesfalls ändern:
in der Spielerliste die Spieler-Kürzel
in den anderen Dateien den Inhalt der vorher erwähnten Felder
(das ist nur über ein Fremdprogramm möglich),
in der Ergebnissedatei Bestand und Reihenfolge der Datensätze
(auch das ginge nur mit einem Fremdprogramm - auch die als
gelöscht markierten Datensätze müssen in der Datei bleiben).



Dateikennzeichen der Turnierdaten

Alle Dateien eines Turniers - meistens
bei Paarturnieren fünf für den ersten Durchgang
und je drei für jeden weiteren,
bei Individualturnieren fünf,
bei Teamturnieren vier bis sieben -
bekommen dasselbe
Dateikennzeichen. Grundsätzlich ist dafür jede
beliebige Kombination aus bis zu drei Buchstaben und Ziffern möglich;
Groß- und Kleinbuchstaben werden jedoch gleich behandelt.

Standard-Dateikennzeichen ist für SCORPROFI eine Zahl,
beispielsweise 123, die sich zusammensetzt aus
der Nummer der Kalenderwoche, hier 12, und
der Nummer des Wochentags, hier 3 (Montag = 1, Sonntag = 7).

Die Verwendung eines abweichenden Standard-Dateikennzeichens können
Sie veranlassen, wenn Sie in der Initialisierungsdatei die Variable
dateiNN=8, setzen. Dann werden die Wochentage nicht durch 1 bis 7,
sondern durch A (Montag) bis G (Sonntag) gekennzeichnet.

Für Clubturniere wird automatisch das Standard-Dateikennzeichen ver-
wendet, wenn nicht in der Initialisierungsdatei durch die Variable
dateiNN etwas anderes festgelegt oder am selben Tag schon ein Turnier
eingegeben worden ist. Sonst nennt das Programm bei Beginn der Eingaben
für ein neues Turnier das Standard-Dateikennzeichen als Vorgabe (die
Sie nicht zu übernehmen brauchen).

Eine Änderung des Dateikennzeichens - wenn Sie beispielsweise ein Club-
turnier erst später ausgewertet haben, die Daten aber mit dem Standard-
Dateikennzeichen gespeichert haben wollen - ist leicht möglich über
Hauptmenü: System - Turnierdaten - umbenennen .

Bei der Eingabe oder Änderung des Dateikennzeichens fängt das Programm
eine versehentliche Doppelverwendung ab.



Datenarten / SCORPROFI

Turnierdaten - CP-Daten - Ranglistendaten

das sind die Datenkreise, mit denen SCORPROFI arbeitet. Die meisten
Funktionen des Programms laufen innerhalb eines Datenkreises ab; nur
gelegentlich gibt es einen Datenaustausch, der nicht ausdrücklich vom
Anwender aufgerufen worden ist.

Wenn Sie darüber Bescheid wissen, werden Sie die Arbeitsweise des
Programms besser verstehen und leichter mit ihm arbeiten können.

Alle Turnierdaten werden im
Ergebnisse-Verzeichnis, die CP-Daten im
CP-Verzeichnis und die Ranglistendaten im Ranglisten-Verzeichnis
gespeichert.

Turnierdaten sind alle Daten, die Sie zur Auswertung eines Turniers
eingeben oder SCORPROFI danach errechnet:
die Veranstaltungsdaten, die Teilnehmer, die Ablaufsdaten, die Scores
und die Sonderbehandlungen.

CP-Daten sind alle Daten, die SCORPROFI für die Clubpunkte-Abrechnung
und andere über die Turniere hinausgehenden Auswertungen einsetzt.
Basis ist die Spielerliste, die Sie auch für die Eingabe der Turnier-
teilnehmer verwenden. Vielleicht geben Sie außerdem noch die Ergebnisse
von Turnieren ein, die Sie nicht mit SCORPROFI ausgewertet haben.

Für alle Arbeiten für die (Club-)Rangliste verwendet SCORPROFI die
Ranglistendaten. Auch dafür können Sie Turnierergebnisse eingeben.

Wenn Sie Daten der einen Art bearbeiten - ändern, kopieren, löschen
oder was sonst -, so hat das auf die der anderen keine Auswirkung.

Die Ausnahme: Das Eingeben von Turnierergebnissen gleichzeitig sowohl
für die CP- als auch für die Ranglistendaten ist möglich über
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Masterpunkte-Abrechnung für Verband
- spezielle Abrechnungs-Vorbereitungen - Turnierergebnisse eingeben

Die Frage ist berechtigt: Warum werden Turnierergebnisse in allen drei
Datenkreisen gespeichert und nicht nur an einem Platz und von dort für
alle Programmfunktionen eingesetzt?

Die Clubpunkte-Abrechnung und die Ranglistenermittlung verarbeiten von
Turnierergebnissen fast die gleichen Daten: Spielernamen und -kürzel
sowie die Turniererfolge, gemessen an den gewonnenen Punkten, aus denen
sich für die CP-Abrechnung die Platzierung und für die Rangliste die
Prozente ergeben.

Ein wesentlicher Unterschied aber: Die CP-Abrechnung geht über einen
begrenzten Zeitraum, fast immer ein Jahr oder weniger, die Rangliste
aber über eine grundsätzlich unbegrenzte Zeit. Da für jede CP-Abrech-
nung zusätzlich weitere, spezifische Daten gespeichert werden (alte
Masterpunkte und Restpunkte, Turnierfaktoren, Tischezahl in Klassen
unter der verarbeiteten u.a.), ist die "Vereinigung" mit den Rang-
listendaten nicht sinnvoll.

Der Datenkreis Turnierdaten enthält eine Menge Daten, die für die
Clubpunkte-Abrechnung und für die Rangliste von keinerlei Bedeutung
sind (Veranstaltungs- und Ablaufsdaten, Scores u.a.).

Die Turnierdaten werden nach der Übernahme der Ergebnisse in die beiden
anderen Datenkreise normalerweise nicht mehr benötigt und können dann
archiviert oder sogar gelöscht (nicht empfehlenswert) werden. Auch
diese Daten können deswegen nicht sinnvoll mit denen aus anderen Daten-
kreisen vereinigt werden.

Für Turnierauswertungen brauchen Sie von den CP-Daten die Namen
und die Kürzel aus der Spielerliste. Die Kürzel werden automatisch
in die Teilnehmerdaten aufgenommen. Deswegen ist bei Kürzel-Änderungen
besondere Vorsicht angebracht.

Die Übernahme von Turnierdaten in die CP-Daten erfolgt nur, wenn Sie
die entsprechenden Programmteile aufrufen. Danach dürfen Sie solche
Turnierdaten nicht mehr ändern, ohne die geänderten Daten wieder in
die CP-Daten zu übernehmen.

In einigen Fällen macht SCORPROFI Sie darauf aufmerksam, wegen der
Vielzahl möglicher Änderungen aber nicht in allen.

Ähnliches gilt für die Übernahme von Spieler- und Turnierdaten in
die Ranglistendaten.

Sie können Ranglistendaten mit in den ausgedruckten oder gepeicherten
Endstand von Turnieren aufnehmen, wenn Sie in der Initialisierungsdatei
die Variable rangdaten entsprechend setzen.



Ranglistendateien

Ranglistendateien werden im
Ranglisten-Verzeichnis gespeichert.

Es sind dies eine Spieler-Datei mit allen für die Rangliste erfassten
Spielern (Dateiname brixr.rs),

für jedes Kalenderjahr eine Turniere-Datei mit allen ausgewerteten
Turnieren (Dateiname brixrAA.rt - in AA steht das Jahr)

und für jeden Kalendermonat eine Ergebnisse-Datei mit allen Turnier-
ergebnissen aller Spieler (Dateiname brixrAAA.re - in AAA steht
der Kalendermonat, durchnummeriert ab Januar 1988, also 144 für
den Dezember 1999).



Datei-Verzeichnis

Im Verzeichnis DATAUSG, einem Unterordner im
Programm-Verzeichnis
SCPROFI oder BRIDGEKW, speichert SCORPROFI alle Daten für
Dateiausgaben, die zu "speichern" ihm aufgegeben wurde. Unter
welchem Dateinamen die Speicherung erfolgte, wird danach auf dem
Bildschirm angezeigt.

Die Daten eines EBL- oder WBF-Simultanturniers werden in vier Dateien
C.TXT, E.TXT, P.TXT und R.TXT gespeichert. Sonst beginnt der Dateiname
grundsätzlich mit einem Buchstaben, der den Datenbereich kennzeichnet.
Bei Turnierdaten folgen das Kennzeichen der Turnierart (I, P, T) und
ihr Dateikennzeichen (ggf. mit Y aufgefüllt auf drei Zeichen):

C: Spielerliste / CP-Abrechnung
E: Turnierdaten und -ergebnisse
I: Laufkarten Individualturnier
L: Turnier-Laufkarten (mit Teilnehmernamen)
M: Simultanturniere Masters Roy René
P (und auch Q): Laufkarten Paarturnier
R: Club-Rangliste
T: Laufkarten Teamturnier



Datenspeicherung

Sie kommen hier zu den Informationen

zur allgemeinen
Datenspeicherung - wie SCORPROFI Daten aller Art im
"Gedächtnis" und auf Lager hält,

zur Datensicherung andernorts, damit sie im Falle des Verlusts im
Computer nicht ganz verloren sind,

zur Datenarchivierung, damit die Daten, die für den Tagesbedarf und
die nächste Clubpunkte-Abrechnung nicht mehr benötigt werden,
trotzdem noch erreichbar sind, beispielsweise für weiter zurück
reichende Arbeiten für die Club-Rangliste.



CSV-Dateien

CSV-Dateien sind Textdateien zur Speicherung oder zum Austausch einfach
strukturierter Daten. "CSV" steht dabei für Character Separated Values,
weil die einzelnen Werte durch ein spezielles Trennzeichen, z.B. durch
einen Strichpunkt, getrennt werden. Die Datensätze werden in der Regel
durch einen Zeilenumbruch abgeschlossen.

Ein allgemeiner Standard existiert für das Dateiformat nicht. Das
Trennzeichen selbst und der Zeilenumbruch sollten nicht in den Daten-
elementen vorkommen. Sonst müssen sie, um die Eindeutigkeit zu gewähr-
leisten, besonders gekennzeichnet werden, beispielsweise durch Voran-
stellen eines Markierungszeichens wie "\" oder durch Setzen von
Anführungszeichen um das Datenelement.

Am Anfang einer CSV-Datei sind vor den Daten oft noch Zeilen mit Infor-
mationen über den Aufbau der Datensätze gespeichert. Als Dateiendungen
sind .CSV und .TXT üblich.

Das für Bridge-Daten verwendete
PBN-Format ist ein Beispiel für
CSV-Dateien. Es verwendet das Komma als Trennzeichen.

SCORPROFI speichert die mit Bridgemates erfassten Kontraktdaten von
Turnieren im Ordner DATAUSG in CSV-Dateien mit Strichpunkte-Trenn-
zeichen.



!Achtung!

Gelegentlich ist bei der Nutzung von SCORPROFI besondere Aufmerksamkeit
erforderlich. Hier ist der Überblick über diese Situationen:

Spielerliste: Änderung von
Spieler-Kürzeln
Howell-Paarturnier: Verwendung alter Spieler- und Tisch-Laufkarten
Mitchell-Paarturnier: Sprung-Runde ändern
Mitchell-Paarturnier mit Rover an 9 Tischen über 9 Runden
oder an 15 Tischen über 15 Runden
Clubturniere: Turnierdatum
Scoren: Scoren mit Relaistischen
Split-Scores bei verfälschten Boards
Drucken: Drucker ist nicht bereit
Clubpunkte-Daten: Änderung von CP-Dateien
Computerteilungen: gespeicherte Hände nicht doppelt verwenden



Turnierdatum

Achtung!

Mit den Turnierdaten wird auch das Turnierdatum abgespeichert. Für die
Clubpunkteabrechung ist es ein wichtiges Ordnungs- und Kontrollmerkmal.
Es sollte deswegen unbedingt richtig sein - eine Ausnahme gilt nur für
zwei
gleichartige Turniere am selben Tag.

Falls Sie ein Turnier nicht am Turniertag auswerten, dann geben Sie
auf die entsprechende Frage auf dem Bildschirm das Turnierdatum ein.
Die mit dem Vorschlag übereinstimmende Jahreszahl können Sie weglassen.

Wenn Sie die Turnierteilnehmer ohne Hilfe einer Spielerliste eingeben,
setzt das Programm als Turnierdatum das Systemdatum ein.

Hinweis: Turnierdatum ändern



Howell-Spieler- und -Tisch-Laufkarten

Achtung!

Wenn Sie vorhandene Spieler- oder Tisch-Laufkarten weiterverwenden
wollen und deswegen zur Bereitstellung des Turnierlaufs die erste
Runde daraus eingegeben haben, so müssen Sie den danach vom Computer
errechneten Lauf unbedingt mit Ihren Laufkarten
vergleichen - ins-
besondere dann, wenn es sich um ein verkürztes Turnier handelt. Der
Seitenwechsel an den Sitztischen (außer dem an Tisch 1) folgt nämlich
keinem Algorithmus und wird deswegen wohl nie übereinstimmen.

Abhilfe schafft dann
entweder, den Lauf komplett aus den Laufkarten einzugeben
oder, meist einfacher, den vom Computer errechneten Lauf zu ändern.



Änderung von Spieler-Kürzeln

Mit den Turnierdaten werden die
Kürzel der Teilnehmer gespeichert. Sie
sind später Grundlage der Clubpunkte-Abrechnung.

Wenn ein Spielerkürzel geändert wurde - z.B. wegen Namensänderung durch
Heirat oder Aufnahme in ein Ehepaar-Kürzel -, so wirkt dies nur für die
Zukunft. Damit es auch für die Vergangenheit wirkt, müssen dort alle
alten Kürzel durch das neue ersetzt werden.

Dies tut ein SCORPROFI-Programmteil für Sie, den Sie über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Spielerkürzel rückwirkend ändern
aufrufen können, und zwar in den Turnierdaten, den CP-Daten und den
Ranglistendaten. Sie können dann mit allen Daten des Spielers arbeiten,
als hätte er schon immer das neue Kürzel gehabt.

Bei den mit X beginnenden Paare-Kürzeln werden - für Sie normalerweise
unsichtbar - die Kürzel der beiden Partner gespeichert. Sie werden
ebenfalls von dem aufgerufenen Programmteil entsprechend verändert.



Änderung von CP-Dateien

Achtung!

Damit die Clubpunkte korrekt abgerechnet werden können, dürfen
CP-Dateien nur mit SCORPROFI verändert werden.

Besonderes ist zu tun nach der Änderung eines
Spieler-Kürzels.



Drucker ist nicht bereit

Achtung!

Wenn Sie im Programmlauf die Meldung
Bitte den Drucker druckbereit machen!
auf dem Bildschirm sehen, so haben Sie eine Funktion gewählt, die etwas
drucken soll; der Drucker ist aber nicht dazu bereit (nicht eingeschal-
tet? - kein Papier drin? - oder gar kein Drucker angeschlossen?).

Sie können den Drucker nun druckbereit machen und Enter drücken, dann
geht es wie vorgesehen weiter. Können oder wollen Sie dies aber nicht
tun, so drücken Sie zweimal die Enter-Taste. SCORPROFI leitet dann
die Ausgabe auf den Bildschirm um oder kehrt ins Auswahlmenü zurück.

Oft kommt die Meldung auch, wenn an einem schnellen Computer ein
langsamerer Drucker angeschlossen ist - der Computer hat dann nicht
lange genug auf die Bereitschafts-Meldung des Druckers gewartet. In
diesem Fall brauchen Sie nur die Enter-Taste zu drücken.

Ähnliches gilt nach der Meldung
Drucker meldet: kein Papier.
Bitte in Ordnung bringen und ENTER drücken.
und meist nach der Meldung
Datenausgabe nicht möglich:
Drucker oder Speichereinheit nicht bereit?
Bitte in Ordnung bringen und ENTER drücken
oder mit ESC abbrechen.

In diesem Fall war der Drucker druckbereit, er ist dies jetzt oder war
es zwischendurch aber nicht mehr. (Danach kommt eventuell auch noch
Bitte den Drucker druckbereit machen! )

Falls Sie hier mit ESC abbrechen wollen, müssen Sie möglicherweise die
ESC-Taste sehr oft drücken, bis der Computer wunschgemäß reagiert.

Beim Ausdrucken der Tisch-Laufkarten im Grafikmodus ist der Abbruch mit
der ESC-Taste überhaupt nicht möglich. Hier kommen Sie - wenn Sie den
Drucker nicht aktivieren können - nur durch einen kompletten Programm-
abbruch wieder heraus
(Tasten Strg + Untbr oder Strg + C oder Ctrl + C).
Ein Datenverlust ist damit nicht verbunden.

Mancher Drucker gibt auf die Anfrage des Computers, ob er betriebsbe-
reit sei, ein vom Standard abweichendes, ein verspätetes oder gar kein
Signal zurück. In solchen Fällen kann trotz der wiederholten Aufforde-
rung "Bitte den Drucker druckbereit machen!" korrekt gedruckt werden.

Falls Sie immer diese Aufforderung bekommen, obwohl der Drucker stets
bereit ist, können Sie die Meldung unterbinden, indem Sie in Ihrer
Druckersteuerzeichen-Datei den Wert der Variablen zbereit (normal: 1)
auf 2 setzen. Dann fehlt aber auch die Kontrolle, und das Programm kann
stehen bleiben, solange der Drucker nicht bereit ist.

Wenn Sie für die Variable zbereit den Wert 3 einsetzen, unterbleiben
die Aufforderungen nur beim Ausdrucken der Grafikzeichen für die Spiel-
kartensymbole in den Computerteilungen.

In der DOS-Box von OS/2 funktioniert die Kontrolle überhaupt nicht.
Hier läuft das Programm auf irgendeine Weise weiter; vielleicht druckt
OS/2 das Gewünschte, oder es streut irgendwann eine Fehlermeldung da-
zwischen.

Es wurde auch schon beobachtet, dass ein bestimmter Drucker an ver-
schiedenen Computern unterschiedlich reagiert.



Fehlermeldungen

Hier finden Sie einige Fehlermeldungen, die Ihnen bei der Arbeit mit
SCORPROFI begegnen können:
(1) Bitte den Drucker druckbereit machen!
(2) Drucker meldet: kein Papier.
Bitte in Ordnung bringen und ENTER drücken.
(3) Datenausgabe nicht möglich:
Drucker oder Speichereinheit nicht bereit?
Bitte in Ordnung bringen und ENTER drücken
oder mit ESC abbrechen.
(4) Datei ... konnte nicht geladen werden
(5) Datei ... konnte nicht geöffnet werden
(6) ResetFile-Fehler 2 mit Datei ...

(7) Die Datei ... kann nicht verwendet werden ...
(8) Daten ... nicht im im aktuellen Format gespeichert ...
(9) Datei ... nicht gespeichert: Fehler 199 in CopyFile
(10) benötigter Speicher von ... Byte ist nicht verfügbar
(11) wegen Speichermangels nicht erfasst ...
(12) Namenskürzel ... ist in der Spielerliste ... nicht enthalten!
(13) Speichervariable voll belegt: Nicht erfasst ...
(14) Fehler: Nicht erfasst ...
(15) Fehler 149
(16) Fehler PB 571 und Fehler PB 580
(17) ... zweimal die Teilnehmernummer ...
(18) Die für den Drucker angemeldeten Grafikdaten sind nicht
in Ordnung

Die Fehlermeldung Runtime error ....
- damit ist immer ein Programmabsturz verbunden -
sollte Ihnen eigentlich nie begegnen. Aber vielleicht sind Sie im Pro-
gramm einen Weg gegangen, den der Autor noch nie gegangen ist, und des-
wegen hat dieser die Fehlerquelle noch nicht entdeckt.
Informieren Sie ihn deswegen bitte genau über das, was Sie getan haben
und was sich dabei ereignet hat - wichtig ist auch die Fehlernummer,
die auf dem Bildschirm gezeigt wird.

Falls Sie auf eine andere Fehlermeldung stoßen, dann wenden Sie
sich bitte ebenfalls an den Autor, damit diese Hinweise ergänzt
werden können.



Fehlermeldung "Datei ... konnte nicht geöffnet werden"

... oder eine ähnliche Fehlermeldung, manchmal mit Angabe des Grundes.

Wenn die Datei nicht existiert, ist die Ursache klar. Sonst sind wahr-
scheinlich schon so viele Dateien offen, dass vom
Betriebssystem keine
weitere geöffnet werden kann.

Wie viele Dateien maximal offen sein können, wird gesteuert durch die
Variable files in der Datei config.sys , die Sie sicherlich im
Hauptverzeichnis Ihrer Festplatte C finden.

config.sys ist eine Textdatei, die Sie mit jedem Editor anschauen und
bearbeiten können. Wenn hier als eigene Zeile steht
FILES=40 (oder eine höhere Zahl),
sollte SCORPROFI ohne diese Fehlermeldung laufen. Ist es nicht so, dann
ändern oder ergänzen (näher am Ende als am Anfang) Sie die Datei bitte
entsprechend. Die Änderung wird erst nach einem Neustart Ihres Compu-
ters wirksam.

Falls die Datei vorhanden ist, die nicht geöffnet werden konnte, und
Sie die Fehlermeldung trotz FILES=40 (oder höher) bekommen, so wenden
Sie sich bitte an den Autor - insbesondere wenn nach einem SCORPROFI-
Neustart alles in Ordnung ist. Dann hat das Programm wohl vergessen,
ein paar nicht mehr verwendete Dateien zu schließen, und das muss er
in Ordnung bringen.



Fehlermeldung "Fehler: Nicht erfasst ..."

Diese Fehlermeldung oder die Meldung
wegen Speichermangels nicht erfasst ...
bekommen Sie wahrscheinlich nur beim Arbeiten mit Spielernamen aus der
Spielerliste. Sie zeigt, dass der Arbeitsspeicher Ihres Computers nicht
mehr ausreicht für die Arbeit, die Sie begonnen haben.

Wie Sie jetzt vorgehen sollten, finden Sie unter dem Hilfe-Stichwort
Arbeitsspeicher.



Fehlermeldung "benötigter Speicher ... ist nicht verfügbar"

Für die Arbeit, die Sie begonnen haben, reicht der
Arbeitsspeicher
Ihres Computers nicht mehr aus.

Lesen Sie dazu bitte dieses Hilfe-Stichwort.



Fehlermeldung "... Grafikdaten sind nicht in Ordnung"

Diese Meldung kann nur beim Ausdrucken von
Tisch-Laufkarten im
Grafikmodus kommen.

Eine mögliche Ursache ist, dass eine Druckersteuerzeichen-Datei aktiv
ist, die die Steuerzeichen für den Grafikdruck noch nicht enthält (die
an ihrem Anfang angegebene Variablenzahl liegt unter 60). Abhilfe fin-
den Sie dann hoffentlich unter Installation.

Ist das nicht der Fall, so setzen Sie sich bitte mit dem Autor in Ver-
bindung - wir müssen dann noch den Weg suchen, die Grafik mit Ihrem
Drucker aufs Papier zu bringen.



Fehlermeldung "Speichervariable voll belegt: Nicht erfasst ..."

Manche Daten hält SCORPROFI auf eine Art im Arbeitsspeicher, die höch-
stens 500 Daten fassen kann. Normalerweise reicht diese Anzahl völlig
aus - es ist ja nicht zu erwarten, dass beispielsweise
sich mehr als 500 Spieler an einem Teamturnier beteiligen, die nicht
über eine Spielerliste aufgenommen wurden, oder
mehr als 500 Turniere für eine Clubpunkte-Abrechnung auszuwerten sind.

Sollte Ihnen diese Fehlermeldung begegnen, so informieren Sie bitte den
Autor über den Weg, der dazu geführt hat.



Fehlermeldung "Datei ... nicht gespeichert: Fehler 199 ..."

Die Fehlermeldung
Datei ... nicht gespeichert: Fehler 199 in CopyFile
kann bei der
Datensicherung angezeigt werden.

Ursache: Im Hauptverzeichnis der Sicherungsdiskette ist nur Platz für
eine begrenzte Zahl von Dateinamen (meist 112). Sind so viele Dateien
gespeichert und will SCORPROFI dann noch weitere sichern, so ist dies
nicht möglich und kommt diese Meldung.

Sie können es verhindern, indem Sie dafür sorgen, dass auf der Siche-
rungsdiskette nie so viele Dateien gespeichert werden.

Ist die Fehlermeldung aber einmal da, so gehen Sie am besten so vor:
ins Hauptmenü gehen
Eingabe: S(ystem) - T(urnierdaten) - L(öschen)
falls danach (1) und (2) zur Wahl gestellt, wählen Sie nach Belieben
den Leuchtbalken zu Verzeich.neu führen und
das mit der Leertaste markieren
Eingabe: a: (das Laufwerk Ihrer Sicherungsdiskette)
mit Leuchtbalken und Leertaste die Turniere markieren, die Sie
auf dieser Diskette entbehren können und löschen wollen
Eingabe: Enter
das Turnier, von dem Sie ausgegangen sind,
aufrufen als altes Turnier
Eingabe: E(nde) - dann werden die Daten gesichert



Druckerport

Über den Druckerport sendet der Computer die auszugebenden Daten
an den angeschlossenen Drucker.

Möglich sind parallele (LPT1, LPT2 ...), serielle (COM1, COM2 ...),
USB- und drahtlose Verbindungen. DOS-Programme wie SCORPROFI können
nur eine parallele oder serielle Verbindung nutzen. Diese wird über
die Variable port in der
Druckersteuerzeichen-Datei festgelegt.

Wie mit anderen Verbindungen ausgedruckt werden kann, finden Sie unter
"Drucken mit modernen Computer-Ausstattungen".



... zweimal die Teilnehmernummer ...

Nach der Fehlermeldung
Im Board ... gibt es zweimal die Teilnehmernummer ...
bricht SCORPROFI die Errechnung des Turnierergebnisses ab.

Ursache für diese Meldung kann sein, dass bei diesem Board eine Teil-
nehmernummer auf eine schon vorhandene abgeändert wurde - dann trifft
der Text zu, und Sie müssen das Board durch eine Nummernkorrektur in
Ordnung bringen.
Hinweis dazu:
zu viele Boards gespielt

Wenn Ihre Prüfung des Boards zeigt, dass keine Teilnehmernummer doppelt
vorhanden ist, liegt der Grund für die Fehlermeldung wahrscheinlich in
einer fehlerhaften Teilnehmerliste:

Bei noch nicht geklärten Fehleingaben oder fehlerhaften Korrekturen in
der Teilnehmerliste ist es möglich, dass für zwei verschiedene Teilneh-
mer dieselbe Losnummer gespeichert wird. Das Programm ordnet dann beim
Erstellen der Punktematrix aus den Boarddaten zwei Ergebnisse demselben
Teilnehmer zu. Die Folge ist die obige Fehlermeldung.

Vielleicht können Sie über
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
die betroffenen Teilnehmer zur Korrektur aufrufen, dann neu eingeben
und so den Fehler beseitigen.

Falls dies nicht möglich ist, so wenden Sie sich bitte an den Autor -
möglichst mit einer genauen Schilderung, was Sie bezüglich der Teil-
nehmernamen vorher getan haben.



Fehler 149

Diese Fehlermeldung tritt auf, wenn SCORPROFI nach der Eingabe oder
Korrektur von Teilnehmernamen feststellt, dass die Zahl der Namen nicht
mit der in den Turnierdaten gespeicherten entsprechenden Zahl überein-
stimmt.

Das darf vom Programmlauf her eigentlich nie der Fall sein. Dass es
trotzdem hin und wieder vorkommt, liegt wahrscheinlich an irgendwelchen
Fehleingaben oder fehlerhaften Korrekturen. Damit diese künftig abge-
fangen werden können, informieren Sie bitte den
Autor darüber, was Sie
vor dieser Fehlermeldung getan haben.



Fehler PB 571 und Fehler PB 580

Eine dieser Fehlermeldungen kann vielleicht beim Bearbeiten von Daten
für gemeinsame Tische auftreten, wenn ein Sonderfall vorliegt, der bei
der Programmierung nicht berücksichtigt wurde.

Bitte teilen Sie dies dann dem
Autor mit und geben Sie ihm folgende
Informationen dazu:

Zahl der Paare, Rover, Gruppen, Abteilungen?
Welche Gruppen spielten in welchen Abteilungen?
Welche Plätze waren in welchen Gruppen nicht besetzt
- von Anfang an, durch Streichungen als Boardsätze-Korrektur - ?
Wie war in der Initialisierungsdatei die Variable mitchell1 gesetzt?



Fehlermeldung "Die Datei ... kann nicht verwendet werden ..."

In dieser Meldung steht höchstwahrscheinlich am Ende des Dateinamens
kein
Dateikennzeichen, und dann hat sie folgenden Grund:

Im Ergebnisse-Verzeichnis sind noch Reste von Turnierdaten gespeichert,
die nach einem nicht programmgemäßen Abbruch (z.B. durch Stromausfall
oder Drücken von Strg + C) darin geblieben sind - vielleicht bei einem
Programmtest.

Am besten löschen Sie diese Reste über
Hauptmenü: System - Turnierdaten - löschen ,
indem Sie in der Tabelle auf dem Bildschirm mit der Leertaste die Tur-
niere markieren, bei denen hinter BRIxTU. kein Dateikennzeichen steht.



Fehlermeldung "... nicht im im aktuellen Format gespeichert ..."

Ursache dieser Meldung ist normalerweise, dass Turnierdaten nicht mit
der jetzt laufenden SCORPROFI-
Version erfasst worden sind, sondern mit
einer, die ein anderes Datenformat verwendet.

Abhilfe schafft dann ggf. die Umstellung des Formats.
Vorsicht! Diese ist nur in einer Richtung möglich.

Eine mögliche andere Ursache finden Sie bei der Fehlermeldung
"Die Datei ... kann nicht verwendet werden ..."



Fehlermeldung "ResetFile-Fehler 2 mit Datei ..."

Das Programm hat die angegebene Datei nicht gefunden. Vielleicht stimmt
der Dateiname, aber der Pfad ist nicht in Ordnung. Das hat seinen Grund
dann wohl irgendwo im vorangegangenen Programmablauf.

Wahrscheinlich klappt alles, wenn Sie SCORPROFI neu starten und es
nochmals versuchen.

Auf jeden Fall sollten Sie aber den
Autor informieren, damit er mit
Ihrer Hilfe die Fehlerquelle suchen und beseitigen kann.



Hauptmenü

Hinweis:
Navigation

Ins Hauptmenü kommen Sie nach dem Programmstart sowie aus dem
Turniermenü durch Wahl des Punkts "Hauptmenü".

Von hier aus können Sie
mit "Paar" die Auswertung eines Paarturniers einleiten,
mit "Team" die eines Teamturniers oder
mit "Individual" die eines Individualturniers.

Außerdem erreichen Sie von hier aus alle Programmfunktionen, die nichts
mit der Auswertung eines bestimmten Bridgeturniers zu tun haben:
Lauf: Turnierlauf/Laufkarten errechnen und ausgeben
CP: Clubpunkte-Abrechnung, Spielerlisten
Blätter: Kartenverteilungen für Turnier ausgeben
Hilfe: Informationen über das SCORPROFI-Hilfesystem
System: DOS-Funktionen für SCORPROFI-Daten
Ende: Programm SCORPROFI beenden; zurück zu DOS



Bridge-Hände

siehe unter
Blätter



Team

Hinweis: Turnier mit
Team- und Paar-Auswertung

Über den Hauptmenü-Punkt Team kommen Sie zu den Programmfunktionen
zur Abwicklung von Teamturnieren. Diese werden gespielt
vollrundig (jeder gegen jeden = Round Robin) oder
verkürzt nach dem Schweizer System, hier evt.
mit Abschluss nach dem Dänischen System).

Für vollrundige Teamturniere mit 3 bis 20 Teams können Laufkarten
ausgedruckt werden über
Hauptmenü: Lauf - Teamturnier - Laufkarten



Lauf

Über diesen Punkt des Hauptmenüs erreichen Sie die Programmfunktionen
zur
Errechnung von Turnierläufen
Eingabe von Turnierläufen nach Spieler- oder Tisch-Laufkarten
Kontrolle und Änderung von Turnierläufen
Ausgabe von Laufkarten auf Drucker oder Bildschirm

siehe auch unter Turnierlauf



CP (im Hauptmenü)

Über diesen Punkt des Hauptmenüs erreichen Sie die Programmfunktionen
Clubpunkte-Abrechnung
clubinterne Auswertungen
Erstellung und Bearbeitung von Spielerlisten
(Club-)Ranglisten-Arbeiten



Blätter

Zur Durchführung von Turnieren mit computergeteilten Händen, die nach
dem Zufallsprinzip erzeugt wurden, kann SCORPROFI für Sie Verteilungen
(1) erzeugen und in einer Bridge-Hände-Datei speichern,
(2) erzeugen und danach gleich ausdrucken,
(3) erzeugen, speichern und ausdrucken,
(4) aus einer gespeicherten Bridge-Hände-Datei ausdrucken
über
(1) Hauptmenü: Blätter oder
Hauptmenü: System - Bridge-Hände - erzeugen
(2) Hauptmenü: Blätter oder
Hauptmenü: System - drucken - Paarturnier-Scorezettel
(3) Hauptmenü: System - drucken - Paarturnier-Scorezettel
(4) Hauptmenü: Blätter oder
Hauptmenü: System - drucken - Paarturnier-Scorezettel

Außerdem können Sie Boards in einer Bridge-Hände-Datei ersetzen durch
selbst eingegebene über
Hauptmenü: System - Bridge-Hände - ersetzen .

Das ist auch der Weg, eine Bridge-Hände-Datei komplett mit selbst
gefertigten oder ausgesuchten Verteilungen zu erstellen:
Zuerst vom Programm eine Mutterdatei speichern lassen nach oben (1)
und dann alle Hände durch die gewollten ersetzen.

Das Bridge-Hände-Verzeichnis HAENDE , ein Unterverzeichnis des
Programm-Verzeichnisses, ist der Standard-Speicherplatz für
Bridge-Hände-Dateien. Sie können diese über
Hauptmenü: System - Bridge-Hände
in ein anderes Verzeichnis kopieren, aus einem anderen Verzeichnis
holen oder löschen.

Der Dateiname von Bridge-Hände-Dateien wird automatisch vergeben und
hat die Form brihdAAB.CCD . Darin zeigt
AA die beiden letzten Ziffern des Kalenderjahres,
B den Kalendermonat (A = Oktober, B = November, C = Dezember),
CC den Kalendertag der Erzeugung der Verteilungen,
D die laufende Nummer der an einem Tag erzeugten Dateien (1-9).

Achtung!
Wenn Sie gespeicherte Verteilungen für ein Turnier verwenden wollen,
müssen Sie sich unbedingt davor hüten, schon gespielte Hände ein
zweites Mal einzusetzen - es sei denn, Sie tun es aus einem wohl
überlegten Grund.

Zur Verwendung im Turnier drucken Sie die Verteilungen aus
- oben (2) bis (4) -
als Boardzettel mit aufgedruckten Computer-Teilungen
über Hauptmenü: System - drucken - Paarturnier-Scorezettel ,
zum Aufkleben auf Boardzettel im Format DIN A4 hoch oder DIN A5 quer
über Hauptmenü: Blätter .
Auf Wunsch bekommen Sie auch eine Gesamtübersicht über alle Boards.

Bei den Aufklebe-Teilungen werden auf ein Blatt acht Hände gedruckt.
Der Druck erfolgt so, dass er auf Selbstklebeetiketten im Format DIN A5
passt, beispielsweise auf Computer-Etiketten Herma Artikel 8269.
Nach dem Zerschneiden können Sie diese auf den Platz für das Eintragen
der Hände aufkleben.

(Die genannten Etiketten werden nur im 1000-Stück-Karton verkauft.
Der Autor kann deswegen vom Vorrat welche abgeben;
Preis pro Blatt (2 Etiketten für je 4 Boards) 20 Cent.)

Hinweis: computergeteilte Karten stecken



Turniermenü

Ins Turniermenü (Veranstaltung ... Hauptmenü) kommen Sie, wenn Sie im
Hauptmenü einen der Punkte "Paar", "Team", "Individual" gewählt haben.

Von hier aus erreichen Sie alle Programmfunktionen zur Auswertung eines
bestimmten Paar-, Team- oder Individualturniers. Es werden von den mög-
lichen immer nur die Funktionen zur Wahl gestellt, die nach dem Stand
der Eingaben ausgeführt werden können:
Veranstaltung: Turnierdaten, die für alle Durchgänge gelten
Teilnehmer: Namen der Turnierteilnehmer
Ablauf: Turnierdaten der Durchgänge
Boards: Daten der gespielten Boardsätze
Laufkarten: Laufkartendruck für Turnierteilnehmer
Scores: Ergebnisse und andere Daten der gespielten Boards
Ergebnis: Turnier-Zwischen- und Endergebnisse
Hauptmenü: Rückkehr zum Hauptmenü

Hinweis: Navigation



Veranstaltung

Über diesen Punkt des Turniermenüs erreichen Sie die Programmfunktionen
zur Eingabe, Ausgabe und Korrektur derjenigen
Turnierdaten (ausgenommen
Teilnehmernamen), die bei einem Turnier über mehrere Durchgänge in
allen Durchgängen gleich sind:
Veranstaltungsname, Turnierdatum,
Zahl der Teilnehmer und deren Aufteilung auf Gruppen,
Zahl der Durchgänge, Abrechnungsmethode, Protestgebühr,
Turnierfaktor, Zahl der Tische in nachfolgenden Klassen

Hinweis: Änderung des Dateikennzeichens von Veranstaltungsdaten



Teilnehmer

Über diesen Punkt des Turniermenüs erreichen Sie die Programmfunktionen
zur
Eingabe, Ausgabe und Änderung der Namen der Turnierteilnehmer.

In beschränktem Umfang kann auch die Teilnehmerzahl über diesen Punkt
geändert werden.

Hinweise: Paar- und Spielernummern siehe unter Gruppe
Streichung von Teilnehmern nach Turnierbeginn
Teamturnier: Nachzügler
Ausscheiden eines Teams



Ablauf

Hinweise: mögliche Tische/Runden-Kombinationen
für
Paarturnier und Individualturnier
Privatablauf
weitere Korrekturmöglichkeiten erreichbar über
Turniermenü - Boards - korrigieren

Über Turniermenü - Ablauf erreichen Sie die Programmfunktionen
zur Eingabe, Ausgabe und Korrektur von Ablaufsdaten:
bei einem Paarturnier für jeden Durchgang
Aufteilung der Gruppen auf die Abteilungen (Movement),
Spielsystem, Rovereinsatz,
Rundenzahl, Zahl der Boards pro Runde
bei einem Individualturnier
Rundenzahl, Zahl der Boards pro Runde
bei einem Teamturnier alle den Ablauf betreffenden Daten



Boards

Hinweise:
Boardzettel drucken
verfälschtes Board (faules Board)
Boards-Anzahl bei Clubturnieren
duplizierte Boards

Über diesen Punkt des Turniermenüs erreichen Sie die Programmfunktionen
zur Errechnung, Ausgabe und Korrektur des Laufs der für einen Durchgang
eingesetzten Boardsätze.

Die nachfolgend genannten Korrekturen sind möglich - die Nummern sind
unterschiedlich je nach den gebotenen Möglichkeiten:
automatische Korrektur wegen Veränderung der Teilnehmerdaten
wenn nach einer Änderung der Boardlauf neu errechnet werden soll
Sprung- / Scrambel-Runde ändern (Sprung-Runde nur einmal!)
Turnier / Durchgang vorzeitig abbrechen
Korrektur einzelner Boardsatzdaten
z.B. zusätzliche Paarung einfügen, Paarung streichen,
Paarnummern ändern, Paarnummern einer Runde vertauschen
z.B. wenn falsche Laufkarten verwendet wurden
Teilnehmer in allen Boardsätzen streichen
- sie werden dann als ausgeschiedene Teilnehmer behandelt
Teilnehmer umsetzen (auf Platz mit anderer Nummer)
Runde anhängen mit denselben Paarungen wie in der ersten Runde,
aber mit anderen Boards
- wenn ein Mitchell-Turnier mit gerader Tischezahl vollrundig
ohne Ruhetisch und Relaistische gespielt werden soll

Alle diese Korrekturen außer der ersten wirken sich nur auf den
aktuellen Durchgang aus. Sie werden unwirksam, wenn später zu diesem
Durchgang die Ablaufsdaten korrigiert werden.

Die Korrektur >Teilnehmer in allen Boardsätzen streichen< ist in der
Praxis noch wenig erprobt. Deswegen sollten Sie immer, wenn Sie sie
eingesetzt haben, anschließend über
Turniermenü: Boards - anzeigen
die Boardsätze anschauen und prüfen sowie die Besonderheiten bei der
Turnierorganisation berücksichtigen.

Wenden Sie sich bei Problemen bitte an den Autor.



Laufkarten (im Menü)

Über diesen Punkt des Turniermenüs können Sie für die Teilnehmer eines
Turniers Laufkarten ausdrucken, die den Teilnehmernamen tragen.

Allgemein gültige Laufkarten
drucken Sie dagegen über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier/Individualturnier
- Laufkarten ausgeben - auf Drucker

Sie brauchen Laufkarten nicht für alle Turnierteilnehmer zu drucken,
sondern können die Ausgabe beschränken beispielsweise auf die Rover
oder die Teilnehmer in einer Howell-Abteilung eines größeren Turniers.



Ergebnis

Über diesen Punkt des Turniermenüs erreichen Sie die Programmfunktionen
zur Errechnung und Ausgabe und von Turnier-Zwischen- und Endergebnissen
sowie zur Speicherung dieser Daten als Textdatei:
für Paar- und Individualturniere
Rangliste
Punktematrix
Clubpunkt-Zertifikate
für Paarturniere außerdem Privatscores
für Teamturniere Rangliste
Einzelergebnisse der Teams
Privatscores der Teams
Clubpunkt-Zertifikate
für alle Turniere Speicherung von Turnierergebnissen



!Hilfe!

Wenn Sie für ein Problem schnell Hilfe brauchen und nicht genau wis-
sen, wo Sie sie finden können - schauen Sie hier!

Sie finden hier Hilfe zu
Programm spinnt
Dateneingabe Veranstaltungsdaten
Korrekturen Teilnehmernamen
Fehlermeldungen des Computers Turnier-Ablauf
Drucker-Probleme Laufkarten
Clubpunkte-Abrechnung Scoren
Datei-Müll
zu viele Boards gespielt
zwei Turniere am gleichen Tag (Clubpunkte-Abrechnung)
Arbeiten mit zwei oder mehr Computern



Hilfe Teilnehmernamen

falsche Spielerliste aktiviert
bei Kurzwahl Teilnehmer eingeben, die nicht in der Spielerliste sind
Funktionstasten für Namensteile
Namenskürzel eines Spielers schon erfasst
falsche Teilnehmernummer eingegeben
Rückkehr in die Teilnehmernamen-Auswahltabelle
Nameneingabe abbrechen
Namenseingabe rückgängig machen
Trennzeichen in Teilnehmernamen
Kürzung von Teilnehmernamen



Hilfe Veranstaltungsdaten

Gesamt-Tischezahl ist falsch (Tische in unteren Klassen falsch)
Paarturnier mit 4 oder 5 Paaren
Turnierlauf-Auswahl nicht mehr möglich
neues Turnier mit alter Spielerliste ausgewertet
zwei Turniere am gleichen Tag (Clubpunkte-Abrechnung)



Hilfe Clubpunkte-Abrechnung

Turnierdatum ändern
Gesamt-Tischezahl (-?) ist falsch
Turnierdaten werden in der Turniere-Datei nicht erfasst
Turnierergebnisse löschen
neues Turnier mit alter Spielerliste ausgewertet



Hilfe Laufkarten

nach
falschen Laufkarten gespielt
alte Laufkarten weiterverwenden



Hilfe Scoren

zu viele Boards gespielt
nach falschen Laufkarten gespielt
alle Scores löschen



Hilfe Turnier-Ablauf

Paarturnier mit
4 oder 5 Paaren
Turnierablauf bei schwierigen Turnierdaten
für ein Clubturnier legt SCORPROFI eine falsche Rundenzahl fest
SCORPROFI verwendet nicht den gewünschten Turnierlauf
für ein Howell-Paarturnier
für ein Individualturnier
Turnierlauf-Auswahl nicht mehr möglich
Open-End-Turnier spielen
Korrektur Boardzahl pro Runde beim Teamturnier
Streichung von Teilnehmern nach Turnierbeginn
Turnier oder Durchgang vorzeitig abbrechen
nach falschen Laufkarten gespielt
Sprung im Mitchell-Paarturnier in der falschen Runde



Korrekturen

Fast alles, was Sie mit SCORPROFI irgendwann errechnet oder eingegeben
haben, können Sie auch korrigieren. Hier finden Sie, wo Ihnen gesagt
wird, wie das zu machen ist:

Korrektur
Turnierdaten und -ergebnisse
Turnierläufe
Spielerlisten
CP-Abrechnungsdaten



Korrektur Turnierdaten und -ergebnisse

Korrektur
Veranstaltungsdaten: Turniername
Teilnehmerzahl
Gesamt-Tischezahl
Turnierfaktor
Dateikennzeichen der Daten
Teilnehmernamen
Ablaufsdaten
Boardzahl pro Runde beim Teamturnier
Boardläufe
Scores
IMPs (bei Teamturnieren)
Endergebnis: Korrektur ist nur
über Scores-Korrektur möglich



Korrektur Turnierläufe

Korrektur
Paarturnierläufe



Korrektur Spielerlisten

Korrektur
Spielerliste



Korrektur CP-Abrechnungsdaten

Korrektur
Clubpunktedaten
Turnierergebnisse



Dateneingabe

Vorgabe versehentlich (durch Zeicheneingabe) gelöscht
Zahleneingaben



Tastenfunktionen im Mini-Editor

Im Editor zur Bearbeitung der Initialisierungsdatei und der
Druckersteuerzeichen-Dateien sind die folgenden Pfeiltasten-
funktionen verfügbar:
?????????????????????????????????????????????????????????
| Taste normal | Strg + Taste |
???????????????????????????????????????????????????????????????????
| ? | zum Zeichen davor | zum vorangehenden Wort |
| ? | zum nächsten Zeichen | zum nächsten Wort |
| ↑ | zur vorangehenden Zeile | |
| ↓ | zur nächsten Zeile | |
| Pos 1 | zum Zeilenanfang | zum Bildschirm-Anfang |
| Ende | zum Zeilenende | zum Bildschirm-Ende |
| Bild ↑ | zum vorangehenden Bildschirm | zum Textanfang |
| Bild ↓ | zum nachfolgenden Bildschirm | zum Textende |
???????????????????????????????????????????????????????????????????

und diese weiteren Tastenfunktionen:
???????????????????????????????????????
| Taste normal |
???????????????????????????????????????????????????
| Einfg | Wechsel Einfügen-/Überschreib-Modus |
| Entf | Zeichen unterm Cursor löschen |
| Rücktaste | vorangehendes Zeichen löschen |
| Esc | Editor verlassen |
| F1 | Hilfe |
| F2 | Datei speichern |
| alt + L | Zeile löschen |
| alt + W | löschen bis zum nächsten Wort |
| alt + X | Editor verlassen |
???????????????????????????????????????????????????



Hilfe Drucker

Hinweise: Meldung "Bitte den Drucker
druckbereit machen!"
Drucker druckt sehr langsam
Druck beginnt erst nach (längerer) Wartezeit
verschiedene Drucker wahlweise benutzen

Beim Ausdrucken von Computerteilungen kommt es vor, dass der Drucker
Unsinn ausgibt. Die Ursache ist wahrscheinlich, dass vor SCORPROFI ein
anderes Programm aktiv war und Druckersteuerzeichen im Arbeitsspeicher
gelassen hat.
Starten Sie dann Ihren Computer neu und drucken Sie das Gewünschte
nochmals - sicherlich mit besserem Erfolg.
Sonst - und in anderen solchen Fällen - wenden Sie sich bitte an den
Autor.



Howell-Turnierlauf auswählen

Hinweise:
Turnierlauf-Dateinamen ändern
Turnierlauf-Auswahl nicht mehr möglich

Wenn Sie Howell-Paarturniere mit denselben Tische- und Rundenzahlen
nach unterschiedlichen Läufen spielen wollen, beispielsweise einmal
nach Tischkarten, ein andermal aber nach abweichenden Laufkarten, so
sollten Sie Läufe verwenden, in deren Nachnamen nach dem H noch
andere Zeichen enthalten sind. Dann werden bei Bedarf die Namen dieser
Läufe gezeigt, und Sie können einen davon auswählen.
Wenn ein Lauf gespeichert ist, dessen Nachname nach dem H kein wei-
teres Zeichen enthält, so verwendet SCORPROFI grundsätzlich diesen ohne
Rückfrage. Sie können aber die Auswahl unter mehreren Läufen erzwingen,
indem Sie in Ihrer Initialisierungsdatei die Variable lauf=1, setzen.

Falls Sie den Lauf eines Turniers bei einer Rückfrage ausgewählt
haben, sollten sie ihn registrieren - beispielsweise durch Aufnahme
eines Vermerks in die Turnierbezeichnung. Dann können Sie später,
wenn es erforderlich ist (z.B. zur Einfügung eines Nachzüglers),
wieder denselben Lauf wählen.



gemeinsamer Tisch

Wenn ein Paarturnier in mehreren
Abteilungen gespielt wird und
(1) in mehr als einer Mitchell-Abteilung Roverpaare spielen oder
(2) in mehr als einer Mitchell-Abteilung auf Nord/Süd oder auf
Ost/West ein Paar fehlt oder
(3) die Paare-Zahl in mehr als einer Howell-Abteilung ungerade ist,
so ist in jeder solchen Abteilung in jeder Runde ein Paar spielfrei.

Diese Paare können Sie gegeneinander spielen lassen. Wenn Sie die Fol-
gehilfe (1), (2) oder (3) aufrufen, finden Sie alle näheren Angaben
zu den Läufen.



Läufe, die es nicht gibt

Nach (manchmal) langem Rechnen hat SCORPROFI herausgefunden, dass sein
Berechnungs-Algorithmus für die folgenden Tische/Runden-Kombination
keinen Lauf findet - Sie können sich das Errechnen also sparen:

Howell-Paarturnier: 4 Tische / 5 Runden
Individualturnier: 9 Tische / mehr als 21 Runden

Dieser Hinweis wird erweitert, sobald eine weitere solche Kombination
bekannt ist.



Hammelsprung

siehe unter
Sprung



Open-End-Turnier

Sie wollen ein Turnier über möglichst viele
Runden spielen lassen,
wissen aber noch nicht, wie viele Runden die Teilnehmer in der verfüg-
baren Zeit schaffen werden.

Dazu wählen Sie bei der Eingabe der Ablaufsdaten die höchste Runden-
zahl, die in Frage kommt. Vor der Eingabe der Scores können Sie dann
die Rundenzahl verringern auf die tatsächlich gespielte.

Bei Mitchell-Paarturnieren mit Sprung müssen Sie darauf achten, dass
dieser zur richtigen Zeit erfolgt. Nach
Turniermenü: Ablauf - anzeigen
gibt Ihnen SCORPROFI die entsprechende Auskunft.

Achtung! Damit keine unsinnigen Turnierergebnisse entstehen, müssen
die zuerst gewählte und die tatsächlich gespielte Rundenzahl
zusammenpassen. Insbesondere bei einem Individualturnier ist
darauf zu achten, dass nicht Boards nur ein- oder zweimal ge-
spielt werden. Schauen Sie deswegen die Boardläufe für den
verkürzten Lauf an über
Turniermenü: Boards - anzeigen



Individualturnierlauf auswählen

Hinweis:
Turnierlauf-Dateinamen ändern

Wenn Sie aus irgendeinem Grund Individualturniere mit denselben Spie-
ler- und Rundenzahlen nach unterschiedlichen Läufen spielen wollen,
beispielsweise einmal nach Tischkarten, ein andermal aber nach abwei-
chenden Laufkarten, so sollten Sie Läufe verwenden, in deren Nachnamen
nach dem I noch andere Zeichen enthalten sind. Dann werden bei Bedarf
die Namen dieser Läufe gezeigt, und Sie können einen davon auswählen.

Wenn ein Lauf gespeichert ist, dessen Nachname nach dem I kein wei-
teres Zeichen enthält, so verwendet SCORPROFI grundsätzlich diesen ohne
Rückfrage. Sie können aber die Auswahl unter mehreren Läufen erzwingen,
indem Sie in Ihrer Initialisierungsdatei die Variable lauf=1, setzen.

Falls Sie den Lauf eines Turniers bei einer Rückfrage ausgewählt
haben, sollten sie ihn registrieren - beispielsweise durch Aufnahme
eines Vermerks in die Turnierbezeichnung. Dann können Sie später,
wenn es erforderlich ist, wieder denselben Lauf wählen.



Mitchell-Paarturnier mit Ruhetisch-Ersatz

Ein
Mitchell-Turnier mit gerader Tischezahl und ebensovielen Runden
sollte mit Ruhetisch und Relaistischen gespielt werden.
Nehmen überwiegend unerfahrene Spieler teil und kann der Turnierleiter
nicht seine volle Aufmerksamkeit dem Ablauf widmen, so können dabei
aber Probleme auftreten.

Dann kann als Notlösung wie folgt vollrundig gespielt werden:

Sie wählen zunächst den Turnierlauf mit einer Runde weniger. Diesen
Lauf - es ist ein Lauf mit Sprung - verlängern Sie um eine Runde.
In dieser letzten Runde treffen dann wieder die Gegner aus der ersten
Runde aufeinander, aber mit anderen Boards.

Mit SCORPROFI machen Sie es so:

Sie geben zunächst die Daten für den Turnierlauf mit einer Runde
weniger ein. Dann wählen Sie
Turniermenü: Boards - korrigieren
und danach den Menüpunkt >Runde anhängen ...<



Karten stecken

Hinweise:
falsches Stecken von Computerhänden
Nachzügler in Turnier mit Karten-Stecken

Für ein Turnier mit vorgegebenen oder computergeteilten Händen brauchen
Sie entweder von Hand oder mit Hilfe einer Mischmaschine vorbereitete
Boards oder müssen Sie die Karten zu Beginn des Turniers von den Teil-
nehmern stecken lassen. Dieses Stecken kann vor oder in der ersten
Runde geschehen. Berücksichtigen Sie für Ihre Zeitplanung bitte, dass
das Stecken ungefähr gleich viel Zeit benötigt wie eine normale Runde.

Wird in der ersten Runde gesteckt oder werden dafür bei einem voll
besetzten Howell-Turnier die beiden ersten Runden "umgewidmet", so
lässt SCORPROFI bei den Boards diese Runden weg. Sonst gibt es für
das Scoren keine Besonderheiten.

In Mitchell-Turnieren sind - mit einer Ausnahme, weiter unten - schon
in der ersten Runde alle Boards im Einsatz. Deswegen stecken in dieser
die Teilnehmer die sonst dafür vorgesehenen Boards entsprechend den auf
den Boardzetteln ausgedruckten oder aufgeklebten Verteilungen.

Die Ausnahme ist der Lauf mit Relaistischen und Ruhetisch:
gerade Tischezahl, Rundenzahl = Tischezahl (pro Abteilung).
In diesem Fall verwenden Sie den "Ruhetisch-Ersatz-Lauf", bei dem
ebenfalls alle Boards schon in der ersten Runde zu spielen sind. In
der letzten Runde spielen die Paare gegeneinander, die gemeinsam
gesteckt haben - aber andere Boards.

Nach der "Teilerrunde" erfolgt ein normaler Wechsel, und das Turnier
läuft von der zweiten Runde als Runde 1 an wie üblich.

In einem Howell-Turnier mit einem halben Tisch sind die Boards vor
Turnierbeginn zu stecken. Den Grund erkennen Sie aus der Laufkarte des
Phantompaares. Wenn das beispielsweise an 5˝ Tischen das Paar 12 ist,
so hat dieses Paar zu spielen in Runde 1 gegen Paar 1 den Boardsatz 1,
in Runde 2 gegen Paar 2 den Boardsatz 2 usw. bis zur Runde 11 gegen
Paar 11 den Boardsatz 11.

So wird deswegen gesteckt: Das Paar 1 steckt den Boardsatz 1, das
Paar 2 den Boardsatz 2 usw. - jedes Paar den Boardsatz, den es gegen
das fehlende Paar zu spielen hätte. Und nach dem Stecken wird alles
ganz normal gespielt; jedes Paar ist spielfrei bei den Boards, die es
gesteckt hat.

Für ein voll besetztes Howell-Turnier an 4 Tischen gibt es den Lauf
BRIP0406.HYS über 6 Runden mit 8 Boardsätzen, bei dem die Teilnehmer
vor Turnierbeginn die Boards stecken, die sie nicht spielen.

Bei den meisten anderen solchen Turnieren ist das Karten-Stecken zu
Beginn möglich, wenn dafür die beiden ersten Runden "umgewidmet"
werden. Dafür sind zusätzliche Abfragen erforderlich. Diese erfolgen
nur, wenn in der Initialisierungsdatei die Variable stecken=1,
gesetzt und das Turnier als "Turnier anderer Art" gestartet worden ist.

Als Runde 1 wird die sonst dritte Runde gespielt. Vorher holt und
steckt jedes Paar einen Boardsatz, den es später nicht mehr spielt.
Wenige Paare bekommen nichts zu tun, weil es weniger Boardsätze als
Teilnehmerpaare gibt.

Damit die Teilnehmer sehen können, welche Boards sie stecken müssen,
benötigen sie spezielle Laufkarten. Diese können Sie als Turnier-
Laufkarten ausdrucken (über Turniermenü: L) oder als neutrale
Spieler-Laufkarten (über Hauptmenü: L P L). Beim Ausdrucken der
neutralen Laufkarten müssen Sie berücksichtigen, dass zwei Runden
weniger gespielt werden als die Rundenzahl, die sie zuerst eingeben.

Zum Karten-Stecken geht jedes Paar an einen beliebigen Platz, an dem
nicht andere Teilnehmer zwangsläufig zuschauen müssen.

Bei 5 und mehr Tischen kann es Tische/Runden-Kombinationen geben, bei
denen nicht alle Boardsätze zum Stecken verteilt werden können, weil
nicht alle Boards in den beiden ersten Runden zu spielen wären. Welche
das sind, hängt von den errechneten Läufen ab. Aus den SCORPROFI-
Standardläufen sind so bekannt:
5 Tische 8 Runden: Boardsätze 3 und 6
6 Tische 11 Runden: Boardsatz 3
8 Tische 15 Runden: Boardsatz 11
9 Tische 15 Runden: Boardsatz 10 (einwandfrei hier: 16 Runden)
Solche Boardsätze werden bei der Laufkarten-Ausgabe angezeigt.

Von 12 Howell-Tischen an wird das Karten-Stecken nicht mehr zur
Verfügung gestellt, weil hier in aller Regel Mitchell gespielt wird.

Bei Teamturnieren ist das Karten-Stecken vor der ersten Runde möglich,
wenn an einer ungeraden Tischezahl Round Robin mit zusätzlicher Paare-
wertung gespielt wird. Aus seinen Laufkarten sieht jedes Team, welchen
der Boardsätze (es sind so viele wie die Zahl der Tische) es nicht
spielt - diesen steckt es vor der ersten Runde.



erste Runde weglassen wegen doppelter Begegnungen

Es ist möglich, dass Paare in verschiedenen
Durchgängen mehrmals auf-
einandertreffen, beispielsweise wenn in mehreren Abteilungen ein Platz
nicht besetzt ist oder ein Roverpaar spielt und die dadurch spielfreien
Paare gegeneinander gesetzt werden.

Diese Paare sind dann immer solche mit derselben Platznummer innerhalb
ihrer Gruppe. Sie spielen auch in der Mitchell-Begegnung ihrer
Gruppen gegeneinander, und zwar in der ersten Runde.

Wenn Sie wollen, dass solche Paare nur einmal aufeinandertreffen, so
können Sie diese erste Runde auslassen. Danach erfolgt ein normaler
Wechsel, und das Turnier läuft wie üblich weiter.
Für das Scoren gibt es keine Besonderheiten. SCORPROFI lässt bei den
Boards die ausgelassene erste Runde weg.



gemeinsamer Tisch von "Rover-Vertriebenen"

Wurden zwei spielfreie Paare von
Rovern verdrängt, so spielen sie an
einem zusätzlichen gemeinsamen Tisch beider Abteilungen gegeneinander.
Dieser Tisch bekommt die Nummer 91. Er wird der Abteilung mit der nied-
rigeren Nummer zugeordnet. Auf Nord/Süd spielt immer das Paar aus die-
ser Abteilung (auch nach eventuellem Scrambeln). Gespielt werden die
Boards, die dieses Paar an seinem Stamm-Tisch gespielt hätte, im Aus-
tausch mit diesem Tisch (Relaistische).

Die beiden Rover-Vertriebenen haben in ihrer Gruppe dieselbe Platznum-
mer. Folglich treffen sie, falls ihre Gruppen in einem anderen Durch-
gang gegeneinander spielen, in der ersten Runde dieses Durchgangs eben-
falls aufeinander. Um das zu verhindern, sollten Sie die erste Runde
jedes Durchgangs wegfallen lassen, wenn sie nicht sowieso schon nur für
das Stecken von computergeteilten Händen verwendet wird.

Die Auswirkungen des gemeinsamen Tisches können Sie sich über
Turniermenü: Boards - anzeigen
für alle Boardsätze zeigen lassen.
Sind in einer Runde zwei Roverpaare spielfrei, so können auch diese -
allerdings nur mit etwas Nachhilfe in Handarbeit - gegeneinander spie-
len. Dazu brauchen Sie die folgenden Daten:

In welchen Abteilungen spielen die Roverpaare?
Ablaufsdaten anschauen über
Turniermenü: Ablauf - anzeigen

In welcher Runde sind die Roverpaare spielfrei? (= Aussetzrunde)

Welche Boardsätze spielen die Roverpaare nicht?
Rover-Laufkarten anschauen - ausgedruckte oder über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Laufkarten ausgeben
- auf Bildschirm - neutrale Spieler-Laufkarten

Einen solchen nicht gespielten Boardsatz legen Sie fest für das Spiel
der Roverpaare gegeneinander.
An welchem Tisch wird dieser Boardsatz in der Aussetzrunde gespielt?
Boardsätze anschauen über
Turniermenü: Boards - anzeigen
Dieser Tisch in der Abteilung mit der niedrigeren Nummer ist der
Relaistisch für das Spiel der Roverpaare gegeneinander.

Die Roverpaare spielen in ihrer Aussetzrunde am Tisch 91 den festgeleg-
ten Boardsatz im Austausch mit dem Relaistisch.

Nun müssen Sie noch das Spiel der Roverpaare gegeneinander in den
gespielten Boardsatz einfügen, bevor Sie mit dem Scoren beginnen:

Wählen Sie nach
Turniermenü: Boards - korrigieren -
>Korrektur einzelner Boardsatzdaten<
den von den Roverpaaren gespielten Boardsatz und fügen Sie in der
Abteilung mit der niedrigeren Nummer in der Aussetzrunde die Paarung
der Roverpaare ein. Wer auf Nord/Süd spielt, können Sie dabei frei
festlegen.



gemeinsamer Tisch von "Mitchell-Waisen"

Paare aus verschiedenen
Mitchell-Gruppen, deren Gegenpaar fehlt, können
am einfachsten gegeneinander spielen, wenn alle diese Bedingungen er-
füllt sind:
die unbesetzten Plätze liegen in verschiedenen Abteilungen
die unbesetzten Plätze haben in ihrer Gruppe dieselbe Platznummer
(z.B. 112 und 212)
die Gruppen spielen in derselben Spielrichtung (z.B. auf Nord/Süd)

Wenn Sie die spielfreien Paare gegeneinander spielen lassen wollen,
aber nicht alle Bedingungen erfüllt sind, setzt SCORPROFI ein Paar so
um, dass es einen einwandfreien Lauf festlegen kann. Dieses Paar behält
dann seine Losnummer, spielt aber so, als hätte es eine andere.

Das spielfreie Paar aus der Abteilung mit der höheren Nummer geht in
die andere Abteilung und spielt dort am Tisch mit derselben Nummer wie
sonst auf Ost/West, und zwar auch nach einem eventuellen Scrambeln.

Die Auswirkungen des gemeinsamen Tisches können Sie sich über
Turniermenü: Boards - anzeigen
für alle Boardsätze zeigen lassen.



gemeinsamer Tisch von "Howell-Waisen"

Damit Paare aus verschiedenen
Howell-Gruppen, deren Gegenpaar fehlt,
gegeneinander spielen können, dürfen keine verschobenen Howell-Läufe
gespielt werden und müssen die unbesetzten Plätze in ihrer Gruppe die-
selbe Platznummer haben (z.B. 112 und 212).

SCORPROFI frägt Sie beim Eingeben der Ablaufsdaten, ob die spielfreien
Paare gegeneinander spielen sollen.

Achtung!
Wenn Sie die spielfreien Paare gegeneinander spielen lassen, ohne dass
die oben genannte Bedingung erfüllt ist, so errechnet SCORPROFI ohne
Kontrollmöglichkeit einen unbrauchbaren Lauf (bei dem beispielsweise
Paare mehrmals auf dieselben Boards treffen).

Sie haben deswegen auch die Möglichkeit, die Eingabe zu unterbrechen,
um die Turnierdaten so zu ändern, dass die Bedingungen erfüllt werden.

Dazu müssen Sie dann
vom Hauptmenü aus das Turnier nochmals aufrufen (Paar / altes Turnier)
und über
Veranstaltung / korrigieren oder
Teilnehmer / korrigieren oder
Ablauf / korrigieren
Daten eingeben, die den Bedingungen entsprechen.

Wenn Sie die spielfreien Paare gegeneinander spielen lassen wollen,
dann organisiert SCORPROFI den Lauf entsprechend.

Das spielfreie Paar aus der Abteilung mit der höheren Nummer geht in
die andere Abteilung und spielt dort am Tisch mit derselben Nummer wie
sonst, aber in der anderen Spielrichtung.

Die Auswirkungen des gemeinsamen Tisches können Sie sich über
Turniermenü: Boards - anzeigen
für alle Boardsätze zeigen lassen.



Rover-Mitchell 9 Tische 9 Runden oder 15 Tische 15 Runden

Bei diesen Turnieren (Tische und Runden die gleiche ungerade Dreierzahl
- auch mit einer Runde weniger, wenn die normale erste Runde zum Aus-
geben computergeteilter Hände oder zur Vermeidung doppelter Begegnungen
als Nullrunde nicht gespielt wird) ist ein normaler Roverlauf nicht
möglich.
An 9 Tischen gehen deswegen in Abteilungen, in denen ein Roverpaar
spielt, die Ost/West-Paare mit den Endziffern 6 und 9 nicht wie üblich
immer einen Tisch aufwärts, sondern
das 6-Paar in der Tischefolge 6 - 7 - 2 - 9 - 1 - 5 - 3 - 4 - 8,
das 9-Paar in der Tischefolge 9 - 1 - 8 - 3 - 4 - 2 - 6 - 7 - 5.
Es ist empfehlenswert, für diese Paare Laufkarten auszudrucken.

An 15 Tischen spielt das Rover-Paar die letzte Runde auf Ost/West.



verschobene Howell-Läufe

Wenn zwei
Howell-Abteilungen parallel dieselben Boards spielen sollen,
so müssen auch in der zweiten Runde an einigen Tischen noch Boards
dupliziert werden. Das kostet Zeit.

Schneller geht es, wenn Sie einen Lauf wählen, bei dem nur in den
ersten zwei Runden geteilt wird, und dann verschobene Howell-Läufe
spielen lassen. Dann werden in der zweiten Abteilung alle Paarungen
eine Runde nach vorne verschoben (dafür die der ersten Runde an den
Schluss) und so alle Boardsätze schon in der ersten Runde geteilt und
dupliziert.

Sie sollten für alle Paare Turnier-Laufkarten ausdrucken. Für die der
zweiten Abteilung ist es absolut erforderlich - normale neutrale
Laufkarten sind hier wegen der Runden-Verschiebung nicht verwendbar.

Außerdem brauchen Sie für das Auslegen der Boards vor der ersten Runde
eine Übersicht, die Ihnen zeigt, wo welche Boardsätze gespielt werden.
Diese bekommen Sie über
Turniermenü: Boards - ausdrucken

Ist ein Boardsatz in der ersten Runde in beiden Abteilungen zu spielen,
so werden die Boards auf beide verteilt, gemischt, gespielt, dupliziert
und dann ausgetauscht.
Boardsätze, die in der ersten Runde nur in einer Abteilung gespielt
werden, kommen komplett dorthin zum Mischen, Spielen und Duplizieren.

Ähnlich kann verfahren werden, um in einem Turnier in zwei Klassen
parallel die gleichen Boards im Howell-System zu spielen. Das kommt nur
sehr selten vor und ist weniger erfahrenen Turnierleitern auch nicht zu
empfehlen. Deswegen können die Voraussetzungen dafür - weil die beiden
Klassen keine rechnerische Verbindung miteinander haben - in SCORPROFI
nur geschaffen werden, wenn in der Initialisierungsdatei die Variable
experte=2, gesetzt ist.

Dann müssen Sie den verschobenen Lauf ermitteln und speichern beginnend
mit Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Turnierlauf bereitstellen
- Howell-Turnier
und nach Eingabe der Laufdaten mit der Option
"Errechnung als verschobener Howell-Lauf".
Dieser Lauf wird gespeichert mit dem Dateikennzeichen .HYV . Er kann
wie jeder andere Howell-Lauf eingesetzt werden -
also für eine der beiden Parallel-Klassen
(Hinweis: Howell-Turnierlauf auswählen)
und zum Ausdrucken neutraler Spieler-Laufkarten
(Pannenhilfe: nach falschen Laufkarten gespielt).

Nach der Errechnung eines verschobenen Laufs wird angezeigt, welche
Boardsätze sowohl beim normalen als auch beim verschobenen Lauf in der
ersten Runde gespielt werden. Falls ein Platz nicht besetzt ist, muss
das der eines der dazu angegebenen Paare sein, damit trotzdem alle
Boardsätze in der ersten Runde geteilt und dupliziert werden können.

Diese Information können Sie später jederzeit wieder bekommen über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Kontrolle - Howell-Turnier .



Tisch-Laufkarten

Hinweise:
Startplätze ausgeben
Spieler-Laufkarten drucken
Fehlermeldung beim Drucken im Grafikmodus

Eine Tisch-Laufkarte zeigt für alle Runden für einen Tisch, welche
Turnierteilnehmer an ihm welche Boards spielen.

Sie können Tisch-Laufkarten auf zwei Arten ausdrucken:
groß (Format DIN A4) zum Auflegen auf die Tische und damit zur
Steuerung des Turnierablaufs oder
klein zur Information des Turnierleiters, beide Arten über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Laufkarten ausgeben
- auf Drucker - Tisch-Laufkarten
(entsprechend auch für ein Individualturnier)

Tisch-Laufkarten zum Auflegen können für Howell-Paarturniere an
drei Tischen im Textmodus, sonst im Text- oder im Grafikmodus
ausgegeben werden. Für den Grafikdruck muss die Datei BRIZCHN.GRF
im Programm-Verzeichnis gespeichert sein.

Beim Grafikmodus können alle Spieler ihre Daten - wo sie in der
nächsten Runde zu spielen haben - seitenrichtig lesen. Der Druck
ist viel schöner als der Textdruck - je nach Drucker-Auflösung
fast wie Buchdruck. Die Ausgabe dauert jedoch - abhängig auch
vom verfügbaren Arbeitsspeicher - wesentlich länger.

Der Grafikmodus ist nicht bei jedem Drucker möglich. Erprobt
wurde er bei Epson-LQ-Kompatiblen, beim Canon BJ im Alternativen
Grafikmodus und bei verschiedenen HP-Druckern.

Zum Teil vom Drucker abhängig, kann der Druck im Grafikmodus auch
daran scheitern, dass Tisch-Laufkarten zu viele Daten enthalten.
Und wenn Sie das Hilfsprogramm DOSprn einsetzen, dann beachten Sie
bitte die Informationen hier.

Wenn aus irgendeinem Grund der Druck einer Tisch-Laufkarte im Grafik-
modus abgebrochen wurde, so bleibt in Ihrem Programm-Verzeichnis eine
temporär angelegte, wahrscheinlich große Datei zurück, deren Name
mit "ZWI" beginnt und danach einige Ziffern enthält. Solche Dateien
können Sie unbesorgt löschen.

Wenn Sie in Ihrem Computer im Speicherbereich über 640 KByte eine
RAM-Disk eingerichtet haben, wird diese von SCORPROFI automatisch
genutzt und geht das Ausdrucken von Tisch-Laufkarten im Grafikmodus
viel schneller.

Die Daten, die SCORPROFI dafür braucht, werden nämlich im Normalfall
vorübergehend auf der Festplatte im Programm-Verzeichnis gespeichert.
Die Datei dafür ist mehr als 300.000 Byte groß, ihr Name beginnt mit
"ZWI" - siehe oben. Je kleiner nun der verfügbare Arbeitsspeicher ist,
desto mehr Festplattenzugriffe sind für das Ausdrucken erforderlich -
und die brauchen mit einer RAM-Disk beträchtlich weniger Zeit.



Kneipen-Turnier

Bei einem Kneipen-Turnier liegen
Boardsätze in verschiedenen Kneipen,
und die Spieler wandern von Kneipe zu Kneipe und spielen die dort
liegenden Boards. Im Unterschied zu einem anderen Turnier bleiben
also die Boardsätze immer am gleichen "Tisch" liegen.

Mit SCORPROFI können Sie ein kleineres Kneipen-Turnier problemlos und
ohne jede Besonderheit auswerten, wenn Sie es als Mitchell-Turnier auf
die folgende Art durchführen:

Die Kneipen entsprechen den Tischen und bekommen die Nummern der
dort liegenden Boardsätze. Zu Beginn spielen die Paare 101 und 201
in Kneipe 1 den Boardsatz 1, die Paare 102 und 202 in Kneipe 2 den
Boardsatz 2 usw.

Die auf Nord/Süd beginnenden Paare (Gruppe 1 oder 2) sind "Nahwanderer"
und gehen nach jeder Runde eine Kneipe (einen Tisch), die auf Ost/West
beginnenden als "Weitwanderer" zwei Kneipen aufwärts, bei gerader Knei-
penzahl beim Sprung um drei Kneipen. Auf die letzte Kneipe folgt dabei
die Kneipe 1.

Scrambeln ändert wie auch sonst nur die Spielrichtung, aber nicht die
Bewegungsweise.

Für größere Kneipen-Turniere sind besondere Turnierläufe erforderlich.
Gegenwärtig stehen diese Läufe zur Verfügung:
Runden Tische Kneipen
14 24 oder 32 8
15 20 5
15 24 8
15 oder 16 32 oder 40 8

Weitere Läufe können ins Programm aufgenommen werden, wenn Sie dem
Autor die vorgesehenen Ablaufsdaten mitteilen.

Es ist möglich, die erste Runde zum Stecken computergeteilter Hände
zu verwenden.



Turnier-Laufkarten

Turnier-Laufkarten sind
Spieler-Laufkarten, die mit den Namen der Teil-
nehmer für ein bestimmtes Turnier ausgedruckt werden.

Solche Laufkarten bekommen Sie
für ein Individualturnier
für ein Paarturnier oder für einen Durchgang eines Paarturniers
für ein Teamturnier mit zusätzlicher Paarturnier-Wertung
(für andere Teamturniere nicht, weil hier die Paare nicht
während des ganzen Turniers gleich besetzt sein müssen)
über Turniermenü: Laufkarten ,
für Paarturniere auch
über Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Laufkarten ausgeben
- auf Drucker
und für Individualturniere entsprechend.



Tausch

Wenn Sie auf einer Laufkarte eine Spalte "Tausch" und in dieser eine
oder mehrere Zahlen finden, so weist dies auf das Folgende hin:

In jeder
Runde, für die eine solche Zahl angegeben ist, ist der
Boardsatz gleichzeitig auch an dem durch diese Zahl bezeichneten
Tisch zu spielen. Deswegen wird an jedem der beiden "Relaistische"
zunächst nur der halbe Boardsatz gespielt und dann mit dem anderen
Tisch ausgetauscht.



Dreiviertel-Howell

Dieser weit verwendete Ausdruck ist eigentlich falsch. Gemeint ist
damit ein
Howell-Turnier, bei dem nicht die volle mögliche Rundenzahl
gespielt wird, sondern weniger. Meist sind es 13 Runden, und das hat
mit Dreiviertel nichts zu tun.

Deswegen verwendet SCORPROFI die Bezeichnung nicht, sondern spricht
stattdessen von einem verkürzten Howell-Turnier. Und dafür sind Sie
nicht auf irgendwelche vorgegebenen Rundenzahlen beschränkt: Sie
können die Rundenzahl für jede Tischezahl (fast) völlig frei wählen.



Howell-Paarturnierlauf: erste Runde errechnen

Für fast alle
Tische/Runden-Kombinationen von Howell-Paarturnieren
gibt es mehrere, zum Teil weit über tausend verschiedene verwendbare
Turnierläufe. SCORPROFI sucht die erste Runde dieser Läufe nach dem
Backtracking-Verfahren. Wenn diese festliegt, kann das Programm die
anderen Runden sehr schnell errechnen.

Ist ein benötigter Lauf noch nicht gespeichert oder wollen Sie einen
neu errechnen lassen, so verwendet SCORPROFI normalerweise ohne Rück-
frage einen in der Bewertung ordentlich liegenden Lauf. Dies muss
nicht der bestmögliche sein, es ist aber bei jeder Errechnung derselbe.
Falls möglich, ist es ein Lauf, bei dem in der dritten Runde keine
Boards mehr gemischt und geteilt werden müssen.
Die Chance, zu einem noch besseren Lauf zu kommen, haben Sie, wenn Sie
die Variable experte=2, setzen. Dann zeigt das Programm, mit Tisch 1
beginnend, die verwendbaren gefundenen ersten Runden, und zwar für alle
Tische Nord/Süd, Ost/West und den Boardsatz in der Form NS-OW/Satz| .
Die so gezeigten Sätze hält das Programm fest.
Akzeptiert wird der erste zulässige Lauf und dann jeder weitere, der
bei der Bewertung nicht schlechter liegt als der letzte vorher fest-
gehaltene. Dies hat zur Folge, dass bei der Suche die Anzeigen immer
langsamer kommen.

So arbeitet SCORPROFI, bis alle Läufe gefunden sind. Das dauert
umso länger, je mehr Tische es sind und je größer die Differenz
zwischen Paare- und Rundenzahl ist. In ungünstigen Fällen können
es viele Stunden sein! Deswegen können Sie die Suche jederzeit
durch Druck auf die ESC-Taste unterbrechen.

Nach dem Ende der Suche oder wenn Sie diese mit ESC unterbrochen haben,
können Sie sich die gefundenen Läufe zur Prüfung zeigen lassen. Beach-
ten Sie bitte, dass aufgrund der geschilderten Erfassungsmethode keiner
besser sein kann als der letzte, der Ihnen als erster gezeigt wird.

Sie können einen der Läufe auswählen (er wird dann gespeichert und
steht danach für alle Auswertungen zur Verfügung) oder veranlassen,
dass SCORPROFI die mit ESC unterbrochene Suche fortsetzt.



Teamturnier

Hinweise:
Team-Namen Teamzettel drucken
mehrklassiges Teamturnier ungerade Paarezahl
Team 3 Tische 1-1-Lauf Clubturnier 9 oder 15 Tische
Boardzahl pro Begegnung Korrektur Boardzahl pro Runde
Teamturnier-Auswertung Team nicht angetreten
Team scoren Probleme beim Scoren
Sonderbehandlung von Teilnehmern Teamscores korrigieren
Punktgleichheit Teamliga

Der Vermerk "(+Paarwtg.)" auf einer Teamturnier-Laufkarte zeigt,
dass der Lauf auch für ein Turnier mit zusätzlicher Paarewertung
verwendet werden kann.

SCORPROFI ermöglicht die Organisation und Auswertung von
vollrundigen Teamturnieren (Round Robin)
- es spielt jedes Team gegen jedes andere -
und von verkürzten Teamturnieren
(Schweizer System, Dänisches System, Zermelo-System)
- wenn die Zeit nicht für ein vollrundiges Turnier ausreicht.

Über
Hauptmenü: Team
kommen Sie zu den Programmfunktionen zur Abwicklung der Teamturniere,
über
Hauptmenü: Lauf - Teamturnier - Laufkarten
zum Ausgeben von Laufkarten für vollrundige Turniere.



Eingabe der Ergebnisse

Für alle Begegnungen können entweder die von den Teams errechneten IMPs
oder die von den Nord-Spielern notierten
Scores eingegeben werden, aus
denen dann SCORPROFI die IMPs ermittelt. Die Umrechnung auf Siegpunkte
geschieht in beiden Fällen durch das Programm.
(Näheres siehe unter Teamturnier-Auswertung.)

Sie können festlegen, auf welche Art Ihnen SCORPROFI die Paarungen zur
Verfügung stellen soll, für die Sie die Ergebnisse eingeben wollen.
Die Festlegung gilt, bis Sie SCORPROFI verlassen oder ein neues Team-
turnier zu bearbeiten beginnen.

Wenn das Auswahlmenü hierfür angezeigt wird, können Sie auch zum voll-
automatischen Vergeben der Ergebnisse für Testzwecke kommen. Näheres
dazu finden Sie unter Programmtest.



Sandkasten

Der "Sandkasten" ist eine Besonderheit, wenn ein verkürztes Teamturnier
im
Schweizer System oder Dänischen System mit einer ungeraden Zahl von
Teams gespielt wird:

An den letzten drei Tischen spielen die drei am schlechtesten platzier-
ten Teams - im Schweizer System solche, die noch nicht gegeneinander
gespielt haben - zwei aufeinanderfolgende Runden untereinander.

Die drei Sandkasten-Tische haben Tischnummern, die nur einmal verwendet
werden und auf die doppelt verwendeten Tischnummern außerhalb des Sand-
kastens folgen (oder auf die untere Tischnummern-Hälfte, wenn um 10
oder mehr erhöhte Tischnummern verwendet werden). Sie müssen so weit
auseinander stehen, dass nichts von einem der anderen zu hören ist.

Im Sandkasten wird so gespielt (Nord/Süd ist zuerst genannt,
die Ziffern 1 bis 3 stehen für die Nummern der Sandkasten-Teams):
erste Doppelrunde: 1A - 2B 2A - 3B 3A - 1B
zweite Doppelrunde: 2A - 1B 3A - 2B 1A - 3B

Zu Beginn der ersten Doppelrunde werden alle Boards geteilt, dann wer-
den sie ohne Austausch gespielt.

Für die zweite Doppelrunde bleiben die Boards an den Sandkasten-Tischen
liegen. Die Spieler gehen an die Tische, an denen in der ersten Doppel-
runde ihre Komplementärpaare saßen, und zwar die Nord/Süd-Paare wieder
auf Nord/Süd und die Ost/West-Paare wieder auf Ost/West. Sie spielen
dann dort dieselben Boards in gedrehter Richtung.

Wird ein Turnier mit Sandkasten voll gescort, werden also die IMPs von
SCORPROFI errechnet, so müssen die Scores für die Sandkasten-Begegnun-
gen der ersten Doppelrunde gleich danach eingegeben werden.

Dies kann Probleme bringen, wenn der Computer-Bediener selbst im Sand-
kasten spielt. Dann hat er zwei Möglichkeiten:
1. Die Komplementärpaar-Scores werden von jemand anderem eingegeben.
2. Er gibt überall beispielsweise PASS ein und korrigiert diese
Scores nach der zweiten Doppelrunde.

(In dieser Hinsicht soll SCORPROFI noch verbessert werden.)

Die Methode 2 ist auch angesagt, wenn die Sandkastenteams irrtümlich
zuerst die Begegnungen der zweiten Doppelrunde gespielt haben.

Wenn ein Turnier nach der ersten Doppelrunde unterbrochen werden soll,
dann muss diese geteilt werden:
In der ersten Doppelrunde wird die halbe Anzahl der Boards nach dem
oben genannten Spielprinzip gespielt, nach der Unterbrechung in der
zweiten die andere Hälfte in genau derselben Weise, also mit denselben
Spielern an denselben Tischen in derselben Spielrichtung. Die in den
Kurz-Doppelrunden gewonnenen IMPs werden addiert.

Mit Sandkasten sollte die Gesamtzahl der Runden eine gerade Zahl sein.
Sonst müssen in der letzten Runde die drei Teams im Sandkasten halbe
Matches spielen oder muss das am schlechtesten platzierte pausieren
(§ 33 (5) TO). SCORPROFI unterstützt keine halben Matches und wählt
automatisch die zweite Möglichkeit.



verkürztes Teamturnier

Bei einem verkürzten
Teamturnier spielt jedes Team nur gegen einen
Teil der Mitbewerber. Es gibt mehrere Methoden, trotzdem zu einer
sinnvollen Rangliste zu kommen.

SCORPROFI stellt davon das Schweizer System und das Dänische System
zur Verfügung - die weitaus am meisten gespielte Form. Hier spielen
von der zweiten Runde an immer solche Teams gegeneinander, die in der
aktuellen Tabelle möglichst nahe beisammen liegen.

Beim Schweizer System spielt jedes Team gegen jedes andere höchstens
einmal. Beim Dänischen System gibt es diese Einschränkung nicht.

Verkürzte Teamturniere sind auch solche mit Laufkarten nach dem
Zermelo-System sowie Städteturniere, bei denen die Teams einer
Gruppe (beispielsweise einer Stadt) nur gegen Teams aus anderen
Gruppen spielen.

Diese beiden Turnierarten können mit SCORPROFI noch nicht ausgewertet
werden. Die Aufnahme ins Programm ist geplant.



Teamturnier-Auswertung

Hinweis:
Teamzettel drucken

Die Ergebnisse eines Teamturniers werden meist nach dem Internationalen
Matchpunkt-Verfahren und nach Siegpunkten ausgewertet.

Danach werden zunächst für jedes Board IMPs vergeben entsprechend der
Differenz der erreichten Scores. Die positiven und negativen IMPs einer
Begegnung zwischen zwei Teams werden addiert. Die Differenz zwischen
den Summen ist dann der Maßstab für die Verteilung der Siegpunkte
(siehe Turnierordnung des DBV § 36 mit Tabelle und Turnier-Bridge-
Regeln § 78 B).

Bei der Teamturnier-Abwicklung mit Hilfe von SCORPROFI können Sie die
IMPs-Summen eingeben oder die von den Nord-Spielern notierten Scores,
aus denen dann das Programm die IMPs errechnet.



Round Robin

Hinweise: Teamturnier
mit ungerader Paarezahl
Boardzahl pro Begegnung
Korrektur Boardzahl pro Runde

Round Robin, das vollrundige Teamturnier, ist das Spielsystem, bei dem
jedes Team gegen jedes andere spielt (ähnlich die Teamliga) -
Gegensatz: verkürztes Teamturnier.

Sie können dafür Laufkarten ausdrucken über
Hauptmenü: Lauf - Teamturnier - Laufkarten
oder mit ungeraden Teamzahlen ohne Laufkarten in Mitchellart spielen.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, eine zusätzliche
Paarturnier-Auswertung vorzunehmen.
1-1-Turniere (Erklärung weiter unten) können auf zwei Durchgänge mit
denselben Paarungen aufgeteilt werden. In beiden Durchgängen spielen
sie die gleichen Boardsätze: im ersten Durchgang die ersten Boards
davon und im zweiten die restlichen.
Voraussetzung: Die Teilnehmer haben mehr als 29 Boards zu spielen,
und sie notieren nur die Scores - SCORPROFI errechnet die IMPs.

Beispiel: An 7 Tischen sind 6 Runden mit je 7 Boards zu spielen. Im
ersten Durchgang können die ersten 4 Boards gespielt werden, im zweiten
die restlichen. Falls keine 49 Boards zur Verfügung stehen, werden bei-
spielsweise beim Boardsatz 7 zuerst die Boards 25 - 28 und danach neue
Boards 19 - 21 gespielt, sonst zuerst 43 - 46 und dann 47 - 49.

Nach dem ersten Durchgang kann eine komplette Zwischenabrechnung aus-
gegeben werden, nach dem zweiten nur noch die Endabrechnung.

SCORPROFI unterstützt Round-Robin-Teamturniere an drei bis zwanzig
Tischen in folgenden Arten:

1-1 sind Läufe, bei denen die Paare jeweils gegen ein Paar aller
gegnerischen Teams spielen.
2-2 sind Läufe, bei denen die Paare jeweils gegen beide Paare aller
gegnerischen Teams spielen.

Wenn Sie die Wahl haben und keine Zwischenabrechnungen erstellen wol-
len, sollten Sie einen Lauf verwenden, bei dem die Boards nur vor der
ersten Runde geteilt und dann von (fast) allen Teams gespielt werden.
Das ist gerechter als die Methode, für jede Begegnung zwischen zwei
Teams extra zu mischen: Boards mit großen Swing-Chancen werden dann
nämlich nicht nur in dieser einen Begegnung gespielt.

Entsprechend der Tischezahl sind die folgenden Läufe möglich -
für alle Läufe außer (14) sind Laufkarten erforderlich:
3 Tische:
2-2 über vier Runden.
Vier Boardsätze werden einmal geteilt und zweimal gespielt,
ein fünfter wird zweimal geteilt und danach je zweimal gespielt
(Runden 1+2, 3+4).
Abrechnung nach Turnierende. Paarturnier-Wertung nicht möglich.

Wie 1-1 über nur zwei Runden gespielt werden kann, finden Sie
unter Team 3 Tische 1-1-Lauf.

5 Tische:
1-1 über vier Runden, fünf Boardsätze.
Ohne zusätzliche Paarturnier-Wertung:
Die Boards werden vor der ersten Runde,
wenn gewollt auch vor der dritten Runde geteilt.
Nach der zweiten Runde ist eine Zwischenabrechnung möglich.
Mit zusätzlicher Mitchell-Paarturnier-Wertung:
Die Boards werden nur vor der ersten Runde geteilt.
Die Abrechnung erfolgt nach Turnierende.

ungerade Tischezahlen von 11 bis 19: (12), (14) wie unten beschrieben
7 und 9 Tische: (12), (14), (22)
4 Tische: (11), (21), (23)
6 und 10 Tische: (11), (13), (21)
8 Tische: (11), (13), (21), (23)
12, 14 und 16 Tische: (11), (13)
18 und 20 Tische: (11)

Beschreibung der Läufe:
(11) = 1-1-Lauf, eine zusätzliche Paarewertung ist nicht möglich:
Rundenzahl = Tischezahl - 1; Boardsätze = halbe Tischezahl.
Vor jeder Runde wird geteilt.
Nach jeder Runde kann abgerechnet werden.

(12) = 1-1-Lauf, eine zusätzliche Paarewertung ist nicht möglich:
Rundenzahl = Tischezahl - 1; Boardsätze = Tischezahl.
Vor jeder Doppelrunde wird geteilt.
Nach jeder Doppelrunde kann abgerechnet werden.
(13) = 1-1-Lauf, eine Mitchell-Paarturnier-Wertung ist möglich:
Rundenzahl = Tischezahl - 1; Boardsätze = Rundenzahl.
Die Boards werden bei Turnierbeginn geteilt.
Ost/West läuft mitchellartig; die Boards laufen unregelmäßig.
Oft werden die Boards im Austausch gespielt.
Die Abrechnung erfolgt nach Turnierende.

(14) = 1-1-Lauf, eine Mitchell-Paarturnier-Wertung ist möglich:
Rundenzahl = Tischezahl - 1; Boardsätze = Tischezahl.
Die Boards werden vor der ersten Runde geteilt.
Ost/West und die Boards laufen mitchellartig;
Laufkarten sind nicht erforderlich.
Die Abrechnung erfolgt nach Turnierende.
(21) = 2-2-Lauf, eine zusätzlich Paarewertung ist nicht möglich:
Rundenzahl = 2 x Tischezahl - 2; Boardsätze = Tischezahl.
Vor jeder Runde wird geteilt.
Nach jeder Doppelrunde kann abgerechnet werden.

(22) = 2-2-Lauf, eine zusätzlich Paarewertung ist nicht möglich:
Rundenzahl = 2 x Tischezahl - 2;
an 7 Tischen 14 Boardsätze, sonst Boardsätze = Tischezahl + 3.
Vor der ersten und nach jeder vierten Runde wird geteilt.
Nach jeder vierten Runde kann abgerechnet werden.
(23) = 2-2-Lauf, eine Howell-Paarturnier-Wertung ist möglich:
Rundenzahl = doppelte Tischezahl - 1; Boardsätze = Rundenzahl.
Die Boards werden bei Turnierbeginn geteilt.
Die Abrechnung erfolgt nach Turnierende.



Ausscheiden eines Teams beim verkürzten Teamturnier

Wenn ein bereits eingegebenes Team vor Turnierbeginn entfällt, so
löschen Sie es bitte über
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren ,
indem sie es anschließend in der Teamliste markieren und danach im
Korrekturenmenü den Punkt 6 wählen.

(Der Weg über Veranstaltung - korrigieren wäre zwar auch möglich,
ist aber wesentlich aufwändiger und kann während der Teamnummern-
zuordnung zu unvollständigen Bildschirmausgaben führen.)

Das Ausscheiden eines Teams während des Turniers berücksichtigen Sie,
indem Sie im Auswahlmenü zwischen den Runden die Ziffer 6 wählen und
danach seine Teamnummer eingeben (mit der Teamnummer 0 kommen Sie ohne
Änderung der Teilnehmerliste wieder aus der Auswahl heraus).

Das ausgeschiedene Team wird mit 0 Siegpunkten als ausgeschieden
geführt; seine Ergebnisse bleiben bei den Gegnern gültig.

Achtung!
Die Streichung eines Teams kann auf normale Art nicht mehr rückgängig
gemacht werden; das ausgeschiedene Team kann also nicht mehr durch ein
anderes ersetzt werden.

Durch das Ausscheiden eines Teams wird aus einer geraden Teilnehmerzahl
eine ungerade und umgekehrt. Entsprechend wird deswegen danach mit
Sandkasten oder nicht mehr mit Sandkasten gespielt. Die folgenden Son-
derfälle können dabei auftreten:

Turnier mit Sandkasten - nach der ersten Doppelrunde scheidet ein Team
aus, das im Sandkasten spielt:
Folgen Sie bitte genau den auf dem Bildschirm gegebenen Anweisungen.

Turnier mit Sandkasten - nach der ersten Doppelrunde scheidet ein Team
aus, das nicht im Sandkasten spielt:
Der Sandkasten bleibt in der zweiten Doppelrunde unverändert.
Das am schlechtesten platzierte der anderen Teams ist spielfrei und
bekommt für diese Runde 15 Siegpunkte.

Durch das Ausscheiden wurde aus einem normalen Turnier eines mit Sand-
kasten. Die letzte Runde des Turniers wäre die erste Sandkasten-Doppel-
runde:
In der letzten Runde wird nicht mehr mit Sandkasten gespielt.
Stattdessen ist das am schlechtesten platzierte Team spielfrei.
Es bekommt 15 Siegpunkte.

Hier noch, wie Sie eine Streichung eines Teams eigentlich nicht rück-
gängig machen sollten.
Die eingegebenen Ergebnisse werden erst auf die Festplatte gespeichert,
wenn Sie den Eingabe-Programmteil auf einem vorgegebenen Weg verlassen
haben, beispielsweise im Auswahlmenü zwischen den Runden durch Wahl der
Ziffer 8. Wählen Sie hier aber die nicht aufgeführte Ziffer 0, so kom-
men Sie ohne Datenspeicherung ins Turniermenü zurück. Die seit der
letzten Speicherung eingegebenen Daten sind verloren - sowohl die
Streichung eines Teams als auch alle seither eingegebenen Ergebnisse.

Zur Stelle der letzten Speicherung kommen Sie nur zurück, wenn Sie vor-
her auch aus dem Turniermenü ins Hauptmenü zurückgehen und dort das
Turnier als altes Turnier neu aufrufen.



Eingabe falscher IMPs berichtigen

SCORPROFI lässt nicht zu, dass Sie das Ergebnis einer Begegnung doppelt
eingeben.

Eine fehlerhafte Eingabe können Sie aber berichtigen, wenn Sie alle
Resultate eingegeben haben und dann im Auswahlmenü zwischen den Runden
die Ziffer 5 (Ergebnis berichtigen) wählen.



Punktgleichheit im Teamturnier

Die Regeln, wie punktgleiche Teams zu platzieren sind, sind festgelegt
in § 37 der Turnierordnung. Nach § 37 (1) kann aber der Veranstalter
vor Turnierbeginn andere Richtlinien festsetzen.

Eine meist bessere Möglichkeit ist, punktgleiche Teams auf denselben
Rang zu setzen und damit ggf. die Clubpunkte teilen zu lassen. Dies
wird von SCORPROFI so zur Wahl angeboten - für alle Plätze oder nur
für die hinter Platz 1.

Falls die Plätze nicht geteilt werden, kann SCORPROFI bei der Festle-
gung der Rangfolge am Ende des Turniers die Entscheidung nicht immer
selbst treffen. Ist bei mehr als zwei Teams nach § 37 (2) 1 oder nach
§ 37 (2) 3 zu verfahren, so verlangt SCORPROFI von Ihnen die Festlegung
und Eingabe der Rangfolge. Dazu können Sie die Ergebnisse der punkt-
gleichen Teams extra ausgeben lassen, um sie entsprechend der Turnier-
ordnung auszuwerten.

Eine bei Turnieren im Schweizer / dänischen System mögliche abweichende
Platzierung ist, von Punktgleichen den auf den vorderen Rang zu setzen,
der die (nach den erzielten Siegpunkten) stärksten Gegner gehabt hat.
Die Informationen dazu bekommen Sie mit den Ergebnissen der punktglei-
chen Teams (in eckigen Klammern).



Nachzüglerteam einfügen

Solange noch keine Scores eingegeben sind, können Sie bei Teamturnieren
weitere Teams in eine abgeschlossene Teilnehmerliste aufnehmen über
Turniermenü: Veranstaltung - korrigieren - 4 .



Team scoren

Hinweise:
Probleme: Durchschnitt, fehlender Score, Strafpunkte
Teamturnier-Scores auf Bildschirm und Drucker
Teamscores korrigieren
Teamzettel drucken

Sie können mit SCORPROFI Teamkämpfe scoren, und zwar (wie ein Team-
turnier mit IMPs-Eingabe)
über Hauptmenü: Team - neues / altes Turnier .

Es sollte dann - wie üblicherweise beim Paarturnier - nur Nord die
Scores notieren und nach der Runde zur Auswertung geben (bei einem
verkürzten Teamturnier mit Sandkasten dort schon nach der ersten
Doppelrunde).

Einzugeben sind in beliebiger Reihenfolge der Teams
die Gegner auf Nord/Süd und Ost/West,
außerdem die Paarbezeichnung A oder B, wenn alle Paare
immer gegen beide Paare der gegnerischen Teams spielen,
und die Scores genauso wie beim Paarturnier,
wie sie für Nord/Süd geschrieben wurden.

Die Boardnummern werden vorgegeben, wie sie SCORPROFI für die Turnier-
auswertung und Laufkartenausgabe errechnet. Sollten die Ihren davon ab-
weichen, so können Sie nach Drücken der Funktionstaste F6 Ihre eigene
niedrigste Boardnummer der Begegnung eingeben.

Achtung! Werden bei einer Begegnung die Boards im Austausch ge-
spielt, so werden Sie oft die Boardnummern nicht in der
richtigen Folge auf dem Scorezettel finden, sondern die
erste Hälfte mit der zweiten vertauscht. Dann können Sie
entweder die Scores immer der richtigen Boardnummer zuord-
nen oder - auch wenn Sie schon anders einzugeben begonnen
haben - mit der Funktionstaste F7 die obere Hälfte der
Boardnummern mit der unteren Hälfte vertauschen.

Mit der Funktionstaste F3 ist das Unterbrechen der Eingaben möglich.

Falls Sie eine Paarung wiederholt aufrufen, wird sie angezeigt.

Durch Drücken der Taste A können Sie nach der Beendigung einer Eingabe
die Scores beliebiger Begegnungen ausgeben lassen. Wenn alle Scores
auch für die Komplementärbegegnung eingegeben sind, bekommen Sie so
außerdem das komplette Ergebnis in IMPs und Siegpunkten.

Scorekorrekturen können an derselben Stelle mit C oder K eingeleitet
werden.



Teamturnier mit zusätzlicher Paarturnier-Wertung

Hinweise: Teamturnier
mit ungerader Paarezahl
Boardzahl pro Begegnung

Mit einem geeigneten Lauf kann ein Turnier sowohl als Team- wie auch
als Paarturnier ausgewertet werden.

Die folgenden Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein Teamtur-
nier mit zusätzlicher Paarturnier-Wertung gespielt und mit SCORPROFI
ausgewertet werden kann:

(Es ist möglich, dass die Voraussetzungen mit Turnierläufen, die mir
nicht bekannt sind, noch verbessert werden können. Entsprechende
Hinweise nimmt der Autor dankend entgegen.)
Die Tischezahl muss eine gerade Zahl von 4 bis 16
oder eine ungerade Zahl von 5 bis 19
oder (mit duplizierten Boards) ein Mehrfaches davon sein.
Das Turnier muss vollrundig gespielt werden (Round Robin),
nicht verkürzt im Schweizer oder Dänischen System.
Jedes Team muss aus zwei Paaren, also vier Spielern bestehen;
es darf kein Team mit fünf oder sechs Spielern dabei sein.

Die Paarturnier-Abrechnung erfolgt nach der Butler-Wertung - sonst
gibt es unlösbare Konflikte über das richtige Bieten und Spielen, weil
ja beides für Team- und Matchpoint-Paarturniere unterschiedlich zu
behandeln ist.
(Die Prozent-Ergebnisse, die trotzdem ausgegeben werden, werden nach
einem Schlüssel aus den Butler-Punkten errechnet, damit diese besser
mit anderen Paarturnier-Ergebnissen verglichen werden können.)
Ein solches Turnier starten Sie über
Hauptmenü: Team - neues Turnier - vollrundig mit Zusatzwertung
Die Scores werden auf Paarturnier-Boardzetteln erfasst.

Die folgenden Turnierläufe sind möglich:

Jedes Paar soll gegen alle gegnerischen Teampaare spielen
Gespielt wird nach einem Howell-Lauf.
Jedes Paar soll nur gegen ein Paar der gegnerischen Teams spielen
Mit einer ungeraden Zahl von Teams von 7 bis 19 wird dann ein
Teamturnier in Mitchell-Art gespielt (Laufkarten nicht nötig),
mit fünf oder einer geraden Zahl (6 bis 16) ähnlich, aber mit
Laufkarten.
Die Laufkarten für diese Turnierläufe zeigen den Vermerk "(+Paarwtg.)".



Teamzettel drucken

Für Teamturniere, die mit SCORPROFI
gescort und bei denen deswegen die
Scorezettel nach jeder Runde abgegeben werden, sind die üblichen Vor-
drucke für die Erfassung der Ergebnisse wenig geeignet. Sie können des-
wegen über
Hauptmenü: Team - Teamzettel drucken oder
System - drucken - Teamturnier-Scorezettel
selbst Erfassungszettel ausdrucken, die genau auf die Anzahl der Boards
abgestimmt sind, die in jeder Runde zu spielen ist.



Teamturnier in Mitchell-Art

An einer ungeraden Tischezahl von 7 bis 19 können Sie ein
Round-Robin-Teamturnier ohne Laufkarten in Mitchell-Art spielen.
Es ist Rundenzahl = Tischezahl - 1 .

Die Eingabe der Ergebnisse ist nach jeder Runde, die Errechnung des
Standes aber erst nach Turnierende möglich.

Das Turnier kann auch als Mitchell-Paarturnier ohne Scrambeln ausge-
wertet werden.

So ist der Turnierablauf:

Am Anfang sitzt jedes Team an einem Tisch. Dessen Nummer bekommt es als
Teamnummer. An diesen Tisch kommen auch die seiner Nummer entsprechen-
den Boardsätze.
Dann wechseln die Ost/West-Paare zwei Tische abwärts, aber von Tisch 2
an den höchsten Tisch und von Tisch 1 an den zweithöchsten. Danach wer-
den die Boards gemischt, geteilt und gespielt.

Von nun an gehen nach jeder Runde die Boards und die Ost/West-Paare
abwärts:
die Boards einen Tisch (von Tisch 1 an den höchsten),
die Spieler zwei Tische (von den Tischen 1 und 2 ebenso wie oben).



Teamturnier-Scores auf Bildschirm

Hinweis: Teamturnier-Scores
auf Drucker

Wenn Sie die Anzeige der Teamturnier-Ergebnisse gewählt haben, sehen
Sie auf dem Bildschirm im Titel beispielsweise

Ergebnis Team 1 (Nord/Süd) gegen Team 2
Board N/S O/W IMPs

Darunter finden Sie in der Spalte N/S die Scores der Boards, die
das Team 1 auf Nord/Süd gespielt hat, und in der Spalte O/W die
auf Ost/West erspielten - alle mit dem Vorzeichen für Nord/Süd.

Bei Split-Scores wird in der Tabelle der Nord/Süd-Score angezeigt und
auf den für Ost/West geltenden in der Bildschirmzeile 23 hingewiesen.

Die Zahl in der Spalte IMPs zeigt für das Team 1 ohne Vorzeichen die
gewonnenen und mit dem Vorzeichen "-" die verlorenen IMPs. Für noch
nicht voll eingegebene Scores wird 0 ausgegeben.

Wenn alle Boards gescort sind, die die Teams 1 und 2 gegeneinander
gespielt haben, wird unten auf dem Bildschirm das Ergebnis der Begeg-
nung in IMPs (Plus- und Minus-Summen der Spalte IMPs) und das Gesamt-
ergebnis in Siegpunkten ausgegeben.



Team-Namen

Sie können bei der Eingabe von Teams jedem Team einen Namen zuordnen,
- beispielsweise "Berlin".

Unter diesem Namen erfolgen später die Ausgaben. Soweit sinnvoll, wer-
den ihm noch die Namen der Spieler beigefügt. Diese werden aber auf die
dem verfügbaren Platz entsprechende Länge abgeschnitten.

Wenn Sie keinen Namen zuordnen, sondern die Vorgabe bestätigen, kommen
die Ausgaben im allgemeinen nur mit den Spielernamen. Das ist zumindest
bei Clubturnieren zweckmäßiger, weil dann die Kürzung weniger drastisch
ausfällt.



Boardsätze im Teamturnier

Laut § 33 der Turnierordnung soll eine Begegnung zwischen zwei Teams
über mindestens 6 Boards gehen. Bei Clubturnieren (sowie bei Turnieren
mit Patton-Berechnung - von SCORPROFI nicht unterstützt) können jedoch
auch weniger Boards gespielt werden.

Nach der Tabelle in § 36 der Turnierordnung gilt für alle Begegnungen
mit bis zu 8 Boards dieselbe Punkteskala. Je weniger Boards es sind,
desto geringer fallen aber die IMP-Unterschiede aus und desto weniger
geben dann die
Siegpunkte das Ergebnis vergleichbar wieder.

Bei der Festlegung der Austragungsweise eines Teamturniers müssen Sie
berücksichtigen, dass eine Begegnung insgesamt über die doppelte Zahl
der Boards pro Runde geht, wenn die Paare eines Teams gegen jeweils
beide Paare der gegnerischen Teams spielen.



Teamturnier mit Howell-Paarturnier-Auswertung

Hinweis: Teamturnier
mit ungerader Paarezahl

Mit einem passenden vollrundigen Howell-Lauf kann jedes Paar gegen alle
gegnerischen Teampaare spielen und eine zusätzliche Paarturnier-Auswer-
tung erfolgen. Die Boardsätze werden dann von einem Paar gegen ein Geg-
nerpaar und mit vertauschten Richtungen vom Komplemetärpaar des Paares
gegen das Komplementärpaar des Gegnerpaares gespielt.

Die Paare spielen entsprechend dem Lauf wechselnd auf Nord/Süd oder
Ost/West und auch einen Boardsatz gegen ihr Komplementärpaar - diese
Begegnung wirkt sich nur auf die Paarturnier-Wertung aus.

Mit dem verfügbaren Algorithmus kann SCORPROFI einen solchen Lauf
gegenwärtig nur für vier und acht Tische errechnen (für höhere
Tische-Zahlen wurde es noch nicht versucht).
Ob die Auswertung mit einem von Ihnen eingegebenen Lauf klappt,
müssten Sie erproben, weil dafür gewisse Bedingungen - nicht nur
für den Dateinamen - erfüllt sein müssen.

Der Turnierlauf schneidet beim Spielrichtungen-Vergleich zwangs-
läufig schlechter ab als ein Lauf ohne Teamauswertung, weil alle
Paare kein einziges Board in derselben Richtung spielen wie ihr
Teampartner.



Teamturnier mit Mitchell-Paarturnier-Auswertung

Wenn jedes Paar gegen nur gegen ein Paar der gegnerischen Teams spielen
und eine zusätzliche Paarturnier-Auswertung erfolgen soll, so wird
bei einer ungeraden Tischezahl von 7 bis 19 nach einem Mitchell-,
bei 5 Tischen oder einer geraden Tischezahl von 6 bis 16 mit Laufkarten
nach einem mitchell-ähnlichen Lauf gespielt.

Hinweis:
Boardzahl pro Begegnung

Der Ablauf mit ungerader Tischezahl von 7 bis 19 ist geschildert unter
"Teamturnier in Mitchell-Art".

Für 5 Tische und gerade Tischezahlen (6 bis 16) gilt das Folgende:
Vor Turnierbeginn werden alle Boards gemischt und geteilt.
Es wird mit SCORPROFI gescort; die Scores sind auf Paarturnier-
Boardzetteln zu erfassen. Die Auswertung der Scores und die
Abrechnung können erst nach Turnierende erfolgen.

(An 5 Tischen erlaubt der Lauf eine Teamturnier-Zwischenabrechnung
nach der zweiten Runde. In der Praxis ist sie aber nicht möglich,
weil auf Paarturnier-Boardzetteln gescort wird.)

Die Nord/Süd-Paare spielen immer am Tisch mit ihrer Teamnummer.
Bei gerader Tischezahl spielen die Ost/West-Paare die erste Runde
am Tisch Teamnummer + halbe Tischezahl (- Tischezahl), gehen dann
nach jeder Runde einen Tisch aufwärts und überspringen dabei den
Tisch ihres Komplementärpaares.
An 5 Tischen wandern die Ost/West-Paare nach Laufkarten.
Die Boardsätze laufen unregelmäßig. Sie müssen deswegen vor jeder
Runde (von den Nord/Süd-Paaren) nach den Angaben auf ihrer Lauf-
karte geholt werden.

Wichtig:
Bei gerader Tischezahl werden in allen Runden die meisten Boards
im Austausch zwischen zwei Tischen gespielt. Sehr oft sind dies
Tische mit nebeneinanderliegenden Tischnummern. Deswegen sollten
die Tische unregelmäßig im Raum verteilt sein, nebeneinander
liegende Tischnummern möglichst weit auseinander.



Ablauf vollrundiges Teamturnier ohne Paarturnier-Wertung

gerade Tischezahl (4 bis 20)
- Spiel gegen nur ein Paar jedes anderen Teams:

Es spielen gleichzeitig
Paar A des Teams X gegen Paar B des Teams Y
und seitenvertauscht
Paar B des Teams X gegen Paar A des Teams Y
dieselben Boards im Austausch.
Vor jeder Runde werden die Boards gemischt und geteilt.
Nach jeder Runde kann mit SCORPROFI
gescort oder abgerechnet
und ein Zwischenstand ermittelt werden.

gerade Tischezahl (6 bis 10)
- Spiel gegen beide Paare der anderen Teams:

Es wird in Doppelrunden gespielt, aber vor jeder Einzelrunde
gemischt und geteilt.
Nach jeder Doppelrunde kann mit SCORPROFI gescort oder abgerechnet
und ein Zwischenstand ermittelt werden.

- Spiel gegen beide Paare der anderen Teams:

In einer Runde der Doppelrunden - Reihenfolge beliebig -
spielen gleichzeitig
Paar A des Teams X gegen Paar B des Teams Y
und seitenvertauscht
Paar B des Teams X gegen Paar A des Teams Y,
in der anderen Runde
Paar A des Teams X gegen Paar A des Teams Y
und seitenvertauscht
Paar B des Teams X gegen Paar B des Teams Y,
und zwar jeweils dieselben Boards im Austausch.
ungerade Tischezahl (7 bis 19)
- Spiel gegen nur ein Paar jedes anderen Teams:
Es wird in Mitchell-Art oder in Doppelrunden gespielt.

Ablauf mit Doppelrunden:
Vor der ersten Runde jeder Doppelrunde werden die Boards gemischt
und geteilt. Dann spielen
Paar A des Teams X gegen Paar B des Teams Y und
Paar A des Teams Y gegen Paar B des Teams Z.
Mit denselben Boards - nicht neu teilen! - spielen in der zweiten
Runde der Doppelrunde seitenvertauscht
Paar B des Teams X gegen Paar A des Teams Y und
Paar B des Teams Y gegen Paar A des Teams Z.
Dann kann mit SCORPROFI gescort oder abgerechnet und ein Zwischen-
stand ermittelt werden.

ungerade Tischezahl
- Spiel gegen beide Paare der anderen Teams:

Dem Autor ist gegenwärtig nur für 3 Tische ein Lauf bekannt, mit
dem so gespielt werden kann.
An drei Tischen werden vier Runden nach Laufkarten gespielt. Erst
nach der letzten Runde kann ein sinnvoller Stand - der Endstand -
ermittelt werden.
Eine zusätzliche Paarturnier-Auswertung ist nicht möglich.

Sollte Ihnen ein Lauf für fünf oder mehr Tische bekannt sein, so
teilen Sie ihn bitte dem Autor mit, damit er ihn noch ins Programm
aufnehmen kann.



Maus

Beim Einsatz von SCORPROFI müssen fast immer Daten über die Tastatur in
den Computer eingegeben werden - Veranstaltungsdaten, Teilnehmernamen,
Scores. Dies ist ein Grund, warum der Autor bewusst darauf verzichtet
hat, die gelegentlich an sich mögliche Anwendung einer Maus vorzusehen.

Selbst dort, wo eine Mausbedienung möglich wäre, werden Sie beispiels-
weise schneller mit dem Finger auf der Taste N sein (um Nein zu wählen)
als mit dem Mauscursor auf dem Nein-Knopf. Ähnliches gilt meist auch,
wenn Sie einen Punkt aus einem Menü auswählen müssen.

Dass trotzdem die Verwendung der Maus im Haupt- und im Turniermenü mög-
lich ist, hat seinen Grund darin, dass für diese Programmteile fremde
Programmbausteine verwendet werden, bei denen der Einsatz einer Maus
vorgesehen ist.



Pfeiltasten

Pfeiltasten sind auf Ihrer
Tastatur die (Cursor-)Tasten <- ↑ -> ↓
sowie im weiteren Sinne auch die Tasten
Bild↑ (oder Bi.↑ oder PgUp) | Pos1 (oder Home)
Bild↓ (oder Bi.↓ oder PgDn) | Ende (oder End)

Mit allen diese Tasten können Sie den Leuchtbalken bewegen, wenn Sie
aus einer Übersicht Namen, ein Stichwort, Dateien oder ein Verzeichnis
auswählen wollen, und zwar
eine Position weiter bzw.
eine Seite weiter in der gewünschten Richtung oder
zum Anfang oder zum Ende der Liste.



Jahreswechsel

Hilfe: neues Turnier mit
alter Spielerliste ausgewertet

Der Jahreswechsel ist für einige Arbeiten mit SCORPROFI ein bevorzugter
Zeitpunkt - dabei kommt es auf ein paar Tage hin oder her nicht an.

Clubpunkte-Abrechnung
Wenn sie nur einmal jährlich gemacht wird, ist nach dem Jahres-
wechsel dafür die beste Zeit:
die Turnierergebnisse sind wohl noch auf Ihrer Festplatte gespei-
chert, und sie können danach dann ausgelagert werden.
Spielerkürzel ändern
Das dürfen Sie nur, wenn die Clubpunkte-Abrechnung erstellt worden
ist und noch keine Turniere danach mit der alten Spielerliste er-
fasst wurden.

Turnierdaten archivieren
Damit es keine Kollisionen gibt zwischen Turnieren des alten Jahres
und denen des neuen mit gleichen Dateinamens-Erweiterungen, sollten
Sie nach der Clubpunkte-Abrechnung jetzt alle alten Turnierdaten
auslagern (oder löschen, wenn Sie sie bestimmt nicht mehr brauchen).



neues Jahr

Arbeiten nach dem Jahreswechsel - siehe unter
Jahreswechsel



Installation

Hinweise:
Vorversion verfügbar halten
Turnierläufe zur Auswahl

Wenn Sie dieses Stichwort lesen, haben Sie SCORPROFI bereits instal-
liert, also auf Ihrem Computer eingerichtet. Deswegen finden Sie hier
nur Hinweise zur Nachinstallation, das ist die Installation einer neuen
SCORPROFI-Version. Wichtig: Damit diese funktioniert, darf SCORPROFI
nicht gestartet sein und auch nicht in der Taskleiste liegen.

Jede Version von SCORPROFI enthält in komprimierter Form alle Programm-
und Hilfsdateien, die Sie für die Anwendung auf Ihrem Computer brau-
chen. Bei der Installation werden zuerst die alten Dateien gelöscht
(Turnierläufe und Ihre eigenen Daten aber nicht) und dann die neuen
entpackt und gespeichert.

Auch die Initialisierungsdatei wird durch eine neue ersetzt. Dadurch
ist gesichert, dass immer die neueste verfügbar ist. Ihre eventuellen
eigenen Änderungen werden bei der Nachinstallation automatisch aus der
bisher gespeicherten Datei in die neue übernommen.
(Einmalige Ausnahme: Falls im Turniertitel von Clubturnieren kein
Clubname steht, müssen Sie die Variablen clubname1 und clubname2
entsprechend ergänzen.)

Änderungen von Druckersteuerzeichen-Dateien kommen nur sehr selten
vor. Diese Dateien werden deswegen nicht überschrieben. Falls doch
einmal Änderungen erfolgten, werden die Anwender durch Hinweise in
der Beschreibung der Programmänderungen darauf aufmerksam gemacht.
Dann können sie ihre eigenen Daten in die neue Datei übernehmen.



Datei-Müll

Datei-Müll - das sind Dateien, die auf der Festplatte gespeichert
sind, aber nicht (mehr) benötigt werden. Solche Dateien sollten
gelöscht werden.

Bis jetzt ist nur ein Fall bekannt, bei dem Datei-Müll entstehen kann:
der Druck von
Tisch-Laufkarten im Grafikmodus.



Funktionstasten

Die üblichen Computer besitzen zehn oder zwölf Funktionstasten, die
mit F1, F2, F3 usw. bezeichnet sind.
SCORPROFI verwendet diese Funktionstasten wie folgt:
immer und überall:
F1 zum Aufruf der Hilfe für alle Zwecke
bei der Namenseingabe für ein Turnier oder eine Spielerliste:
F2, F3 und F4 zur Schnelleingabe von Namensteilen
F2 = Ehepaar F3 = Frau F4 = Herr
F9 zum Einsetzen eines im üblichen Zeichensatz nicht,
aber im internationalen Zeichensatz enthaltenen
Buchstabens in einen Spielernamen
bei der Namenseingabe für ein Turnier:
F6 zur Einleitung einer Namenskorrektur

Bei der Korrektur von Scores und anderer Boarddaten werden verschiedene
Funktionstasten verwendet, die dann auf dem Bildschirm zusammen mit
ihrer Wirkung genannt sind.

Mit der Funktionstaste F5 kann bei Programmtests die Vergabe eines
Scores durch das Programm veranlasst werden.



Boards mischen und teilen

Insbesondere bei Individualturnieren an wenigen Tischen sind oft auch
in späten Runden noch Boards zu mischen und zu teilen. Dies hält den
Turnierablauf unangenehm auf.

Wenn Sie in solchen Fällen schon vor Turnierbeginn alle Boards mischen
und teilen lassen, kann nachher zügig durchgespielt werden.

Dies betrifft beispielsweise die folgenden Turniere:

Individualturnier 3 Tische: geteilt wird bis zur 5. Runde
4 Tische: geteilt wird bis zur 10. oder 13. Runde



Vordrucke

Über Hauptmenü: System - drucken
können Sie Vordrucke ausgeben, die auf die Abwicklung von Turnieren
mit SCORPROFI abgestimmt sind:
zur Erfassung der Namen von Turnierteilnehmern,
die sich ohne vorherige Auslosung an die Tische gesetzt haben,
zum Notieren der Scores von Paarturnieren
Boardzettel mit verschiedenen Wahlmöglichkeiten
- auch mit aufgedruckten Computer-Teilungen,
zum Notieren der Scores von Teamturnieren
Teamzettel für die Eingabe der Scores
der Computer errechnet dann die IMPs und die Siegpunkte
Größe entsprechend der Zahl der Boards pro Runde
Auf den Score-Vordrucken ist eine Spalte zum Notieren des Ausspiels,
wenn dies nicht verhindert wird mit Hilfe der Variablen ausspiel in
der Initialisierungsdatei.



Boardzettel drucken

Für Paarturniere können Sie Vordrucke zur Erfassung der Scores ausgeben
über Hauptmenü: System - drucken - Paarturnier-Scorezettel .

Dabei haben Sie verschiedene Wahlmöglichkeiten:
- Festlegung, wie viele Scores auf den Zettel passen
- mit oder ohne Platz zum Aufschreiben der Verteilung
- Ausgabe mit aufgedruckten
Computer-Teilungen
- mit oder ohne Platz zum Aufschreiben des Ausspiels

Diese Vordrucke werden möglichst platzsparend ausgegeben. Sie müssen
deswegen dafür Papier verwenden, bei dem das darauf Geschriebene und
insbesondere ggf. die Computer-Teilungen nicht durchscheinen.



Computer-Teilungen

siehe unter
Blätter



2 und mehr Computer

Für viele Clubs wird SCORPROFI auf mehr als einem Computer eingesetzt:
im Club zur Erfassung der Turnierdaten
und zur sofortigen Ausgabe der Ergebnisse
an einem zweiten Spielort ebenso
zu Hause zur Vorbereitung größerer Veranstaltungen
und für weitere Auswertungen sowie die Clubpunkte-Abrechnung
vielleicht auch noch beim Sportwart, beim Masterpunkte-Verwalter
und und und ...

Zum wichtigsten und häufigsten Fall
- Turnierdatenerfassung im Club
Turnierdatenauswertung (Drucken, CP-Abrechnung) daheim -
finden Sie die Informationen unter
Turnier daheim auswerten.

SCORPROFI ermöglicht Ihnen die einfache Übernahme aller Daten wie insb.
Turnierdaten / Turnierergebnisse
CP-Daten, auch Spielerlisten und deren Änderungen
Turnierläufe (lesen Sie dazu bitte die Informationen dort!)

Übernahme von Änderungen der Spielerliste

Das ist unbedingt erforderlich, weil die Clubpunkte-Abrechnung nicht
korrekt erfolgen kann, wenn in den an verschiedenen Orten eingesetzten
Spielerlisten die Kürzel nicht übereinstimmen.
SCORPROFI stellt dafür die unter Spielerlisten-Änderung beschriebenen
speziellen Möglichkeiten zur Verfügung.

Übernahme von Daten allgemein

Zur Übernahme von Daten von Computer 1 auf Computer 2 legen Sie zuerst
ein geeignetes Medium (z.B. Diskette) in den Computer 1. Dann dort
Hauptmenü: System
- Turnierdaten oder CP-Daten oder Turnierläufe
- kopieren
und geben Sie die weiteren notwendigen Angaben dazu ein.
Danach legen Sie diese "Diskette" in den Computer 2 und wählen Sie dort
Hauptmenü: System
- Turnierdaten oder CP-Daten oder Turnierläufe
- kopieren oder holen oder verschieben
nebst den anderen Angaben. Nach "verschieben" werden die Daten nach dem
Kopieren auf dem Quell-Laufwerk (z.B. Diskette) gelöscht.



Druckzeilen

Die meisten Drucker drucken im normalen Zeilenabstand - 6 Zeilen pro
Zoll - problemlos 64 Zeilen auf ein Blatt DIN A 4.
Sollten es bei Ihrem Drucker weniger sein, so ändern Sie bitte in Ihrer
Druckersteuerzeichen-Datei die Variable zzeilen entsprechend ab.

SCORPROFI wählt für Druckausgaben im allgemeinen den Zeilenabstand,
bei dem die benötigten Blätter gleichmäßig und optisch ansprechend
bedruckt werden. Dabei wird die Zeilenzahl pro Seite auf maximal das
1,4-fache der durch die Variable zzeilen festgelegten Normal-Zeilenzahl
festgelegt.

Sollte das für Ihren Drucker zu viel sein - die Zeilen sind zu eng bei-
einander - so setzen Sie bitte in der Druckersteuerzeichen-Datei die
Variable blattvoll auf einen niedrigeren Wert als 140.



Abkürzungen

Im Programm und in der Hilfe werden an verschiedenen Stellen
Abkürzungen verwendet. Ein paar davon sind diese - Hinweise
auf hier fehlende senden Sie bitte dem
Autor:

DZ Durchschnitts-SZ der Partnerschaft (Paar oder Team)
EZ Erfolgszahl (Club-Rangliste)
F1, F2 u.ä. Funktionstaste F1, F2 ...
MZ Monats-Erfolgszahl (Club-Rangliste)
PZ Turniererfolg in Prozenten (Club-Rangliste)
SZ Spieler-Wertungszahl (Club-Rangliste)
TZ Turnier-Wertzahl (Club-Rangliste)



Zahlen-Eingaben

Damit es schneller geht, erfolgen viele Zahleneingaben - insbesondere
in Auswahlmenüs - nur über Ziffern ohne Enter, wenn die Zifferneingabe
eindeutig ist.

Unterschiedlich - je nach dem zulässigen Zahlenbereich - ist es, wenn
Sie in einer Zeile nacheinander verschiedene Nummern einzugeben haben
- beispielsweise Teilnehmernummern oder Laufkartendaten. Steht nach der
Eingabe einer Ziffer die Schreibmarke direkt dahinter, so erwartet der
Computer das Enter oder eine weitere Ziffer. Ist die Zahl fertig, dann
springt der Cursor eine Stelle weiter.

Besondere Zahlen-Eingaben:

beim Scoren:
Boardnummer: einziffrige mit, zweiziffrige ohne Enter eingeben,
also immer mit zwei Tastendrücken
Scores: Die Eingabe erfolgt immer ohne Vorzeichen!
- und natürlich ohne die End-Null.
Ob der Score positiv oder negativ ist, kennzeichnen
Sie mit der
Abschlusstaste.



Programmstart

Sie wissen, dass Sie SCORPROFI mit der Eingabe scprofi und dann Druck
der Enter-Taste starten können. Wenn Sie es noch einfacher haben -
beispielsweise statt scprofi nur b eingeben wollen -, dann gehen
Sie so vor:

Wenn Sie nicht schon dort sind: Gehen Sie auf die DOS-Ebene.
Gehen Sie ins C-
Hauptverzeichnis mit der Eingabe cd c:\
Eingabe copy scprofi.bat b.bat
Sehen Sie nun 1 Datei(en) kopiert oder Ähnliches auf dem Bildschirm,
so sind Sie schon fertig. Sonst folgt
Eingabe cd bat
Eingabe copy scprofi.bat b.bat
Wenn Sie jetzt nicht 1 Datei(en) kopiert oder Ähnliches auf dem Bild-
schirm sehen, so ist Ihr Computer nicht auf die übliche Weise konfigu-
riert. Der Autor hilft Ihnen dann gerne weiter.



RAM-Disk

Eine RAM-Disk ist ein Teil des
Arbeitsspeichers des Computers, der vom
Programm wie eine Festplatte verwaltet wird. Dafür kann ein Erweite-
rungsspeicher verwendet werden, das ist ein Speicherplatz, auf den ein
DOS-Programm wie SCORPROFI sonst keinen Zugriff hat.

Die Verwendung einer RAM-Disk ermöglicht gegenüber einer Festplatte
einen wesentlich schnelleren Datenzugriff. Der einzige Nachteil: Nur
solange der Computer eingeschaltet ist, sind die Daten auf der RAM-Disk
gespeichert; mit dem Ausschalten gehen sie verloren.

Die RAM-Disk kann durch den entsprechenden DOS-Befehl in der config.sys
im Expanded Memory oder im Extended Memory eingerichtet werden - das
sind zwei unterschiedliche Organisationsformen des Betriebssystems für
den Erweiterungsspeicher.

Die Datei config.sys finden Sie im Hauptverzeichnis Ihrer Fest-
platte C. Es ist eine Textdatei, die Sie mit einem Editor anschauen und
bearbeiten können. Ihre Instruktionen werden bei jedem Start des Compu-
ters ausgewertet und abgearbeitet.

SCORPROFI sieht als RAM-Disk die "Festplatte" mit der niedrigsten Lauf-
werksbezeichnung an, die maximal 5 MByte Speicherkapazität hat - wenn
es eine solche findet.

Das Programm verwendet sie dann zum Speichern übergroßer Spielerlisten
und beim Ausdrucken von Tisch-Laufkarten im Grafikmodus.



Stammverzeichnis

siehe unter
Hauptverzeichnis



Programm spinnt

Sie haben Daten eingegeben und bekommen ein Ergebnis, das völlig irr,
auf jeden Fall aber mit Sicherheit falsch ist.

Vielleicht trägt ein Programmfehler die Schuld - dann informieren Sie
bitte den
Autor. Aber schauen Sie zuerst nach, ob Sie unter einem der
folgenden Stichwörter Hilfe finden:

Clubpunkte-Abrechnung: es sind nicht alle Turniere berücksichtigt

Drucker druckt Unsinn

Sind Sie woanders auf eine unsinnige Ausgabe gestoßen?

Dann sagen Sie es bitte dem Autor, damit er diese Hinweise
ergänzen kann.



Parameter für jeden Programmaufruf

Wenn Sie einen
Parameter - sehr zweckmäßig bei SICHA - bei jedem
Programmaufruf übergeben wollen, dann sollte unter Windows dieses
Vorgehen zum Erfolg führen:

Gehen Sie außerhalb von SCORPROFI auf den Desktop. Klicken Sie mit der
rechten Maustaste auf das SCORPROFI-Icon. Danach folgen ein Linksklick
auf "Eigenschaften" und einer auf "Programm". In der Befehlszeile fügen
Sie dann nach BRIDGE1.EXE alle Parameter in beliebiger Reihenfolge ein,
jeweils getrennt durch ein Leerzeichen.



Teilnehmernamen für mehrere Spieler

Es gibt verschiedene Fälle, in denen die Verwendung eines Teilnehmer-
namens für gleichzeitig mehrere Spieler sinnvoll ist:

Ehepaare
Geschwister, Elternteil mit Kind:
Bezeichnungen wie Geschwister Müller oder
Frau Müller und Sohn
dürfen Sie nicht als Teilnehmernamen verwenden, weil
SCORPROFI sie als Namen nur eines Spielers behandeln würde,
also wie Anton Müller oder
Bernhard Christoph Dieter Sohn .



Ehepaare

Hinweis:
Neuvermählte in der Spielerliste

Bei der Eingabe von Teilnehmernamen akzeptiert SCORPROFI in allen
geeigneten Fällen Ehepartner unter einer mit "Ehepaar " beginnenden
Bezeichnung, beispielsweise "Ehepaar Müller".

Wenn Sie ein Ehepaar in eine Spielerliste aufnehmen - das ist sinn-
voll, auch wenn die Ehepartner nicht (immer) zusammen spielen -, muss
das Kürzel des Ehepaares mit E enden. Dann erstellt SCORPROFI selbst
die Datensätze für die Ehepartner, wobei das End-E beim Kürzel der
Frau durch F und bei dem des Mannes durch H ersetzt wird.

Das Trennzeichen / (Schrägstrich) wird für Ehepaar-Namen nicht
benötigt.



Kürzung von Teilnehmernamen

Wenn die Namen der Partner eines Paares oder eines Teams zusammen zu
lang sind (mehr als 32 bzw. 60 Zeichen einschl.
Trennzeichen), werden
sie wie folgt schrittweise gekürzt, bis sie in die Begrenzung passen:
Leerzeichen zu Beginn und am Ende der Namen werden entfernt
überflüssige Leerzeichen im Innern der Namen werden entfernt
Leerzeichen bei den Trennzeichen werden entfernt
(eventuell werden sie beim / später wieder eingesetzt)
von zwei übereinstimmenden Ortsnamen entfällt der erste
Namensteile werden abgekürzt:
' von der ' -> ' v.d.' ' von ' -> ' v.',
' van ' -> ' v.' 'Dr. ' -> 'Dr.'
'Professor ' -> 'Prof.' 'Frau ' -> 'Fr.',
'Herr ' -> 'Hr.', 'Fräulein ' -> 'Frl.'

Bei Doppelnamen Aaaa-Bbbb wird der vordere Teil ersetzt durch seinen
Anfangsbuchstaben und einen Punkt
alle Ortsnamen werden entfernt, wenn die Variable vorname
in der Initialisierungsdatei kleiner als 4 ist
Der vordere Teil der Einzelnamen - üblicherweise steht hier der Vor-
name - wird abgekürzt
(Vor allem in Bayern wird meist der Familienname dem Vornamen voran-
gestellt. Wenn Sie diese Anordnung verwenden, sollten Sie veran-
lassen, dass der zweite Teil des Namens abgekürzt wird:
Setzen Sie dazu bitte in der Initialisierungsdatei die
Variable vorname auf 2 oder 6)
Adelstitel werden ersetzt durch ihren Anfangsbuchstaben mit Punkt

'Dr.' wird entfernt,
'Prof.' wird entfernt,
'Hr.', 'Fr.', 'Frl.' werden entfernt,
Wenn einer der Einzelnamen kürzer ist als die anteilige zulässige
Gesamtlänge, werden sonst so viele Zeichen abgeschnitten, dass
die zulässige Gesamtlänge erreicht wird,
sonst werden alle Einzelnamen in derselben Weise verkürzt.
alle Ortsnamen werden entfernt, wenn die Variable vorname
in der Initialisierungsdatei größer als 4 ist



falsches Teilnehmerkürzel eingegeben

Hinweis: Teilnehmernamen
ändern

Wenn Sie Turnierteilnehmer mit Kurzwahl eingeben, lässt SCORPROFI nicht
zu, dass ein Spieler (genauer: ein Namenskürzel) zweimal erfasst wird.

Haben Sie das Kürzel beim ersten Mal irrtümlich eingegeben, dann ver-
fahren Sie so, wenn es später am richtigen Platz nicht angenommen wird
(auf dem Bildschirm steht "Der Spieler mit dem Namenskürzel ... "):

Enter-Taste drücken, und dann

wenn bei einem Paar- oder Individualturnier die Zeile mit der Fehlein-
gabe nicht mehr auf dem Bildschirm zu sehen ist:
anstelle des nicht akzeptierten Spielers einen Dummy eingeben
(beispielsweise NN nach Drücken der Leertaste -
ohne NN dann in die Spielerliste aufzunehmen!)
nach Beendigung der Teilnehmer-Eingabe wählen Sie im
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
zuerst den Teilnehmer mit der Fehleingabe,
dann den Dummy-Teilnehmer berichtigen

wenn die Zeile mit der Fehleingabe noch auf dem Bildschirm ist

bei einem Individualturnier:
alles läuft wie beim ersten Spieler eines Paares

beim ersten Spieler eines Paares:
Funktionstaste F6 drücken
die Nummer eingeben, die vor der Zeile mit der Fehleingabe steht
die Spieler für diese Zeile richtig eingeben
das vorher nicht akzeptierte Kürzel nochmals eingeben
und weiter wie üblich

beim zweiten Spieler eines Paares:
anstelle des nicht akzeptierten Spielers einen Dummy eingeben
(beispielsweise NN nach Drücken der Leertaste -
ohne NN dann in die Spielerliste aufzunehmen!)
wenn SCORPROFI danach die Eingabe des nächsten Teilnehmers erwar-
tet (in der letzten Bildschirmzeile steht "F6 - Teilnehmernamen
ändern"), die Funktionstaste F6 drücken
die Nummer eingeben, die vor der Zeile mit der Fehleingabe steht
die Spieler für diese Zeile richtig eingeben
Funktionstaste F6 drücken
die Nummer eingeben, die vor der Zeile mit dem Dummy steht
die Spieler für diese Zeile richtig eingeben
und weiter wie üblich

bei einem Teamturnier:
anstelle des nicht akzeptierten Spielers einen Dummy eingeben
(beispielsweise NN nach Drücken der Leertaste -
ohne NN dann in die Spielerliste aufzunehmen!)
nach Beendigung der Teilnehmer-Eingabe wählen Sie im
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
das Turnier mit der Fehleingabe und das mit dem Dummy markieren
bei beiden Turnieren dann
3 = ein Teilnehmername
wählen und die Teilnehmer richtig eingeben



Nachzügler im Howell-Paarturnier

Wenn zu einem vollbesetzten Howell-Paarturnier (Voraussetzung:
mindestens vier Tische) während der ersten Runde ein Paar kommt,
so können Sie dieses noch ins Turnier aufnehmen. Dazu wählen Sie
im Turniermenü: Veranstaltung - korrigieren
und danach die Option 4 (die Ablaufsdaten müssen eingegeben sein).

So ist zu verfahren:

An einem beliebigen Tisch, der für keines der Paare ein
Sitztisch ist,
wird eines der Paare der ersten Runde stationär ("Stationärpaar"): es
bleibt immer an diesem Tisch. Sie können festlegen, ob es alle drei
Runden (erstmals nach der zweiten Runde) seine Spielrichtung wechselt
oder immer in der gleichen Richtung spielt.

Das Wechseln der Spielrichtung macht die Spielergebnisse besser ver-
gleichbar, das Beibehalten den Turnierablauf etwas einfacher.

Mit Wechseln sollten Sie als Stationärpaar ein möglichst gewandtes
Paar auswählen. Außerdem ist festzuhalten, in welcher Richtung das
Stationärpaar in der ersten Runde spielte ("Stationärrichtung").

Von der zweiten Runde läuft es dann am Tisch des Stationärpaares so:
Das Paar, das nach seiner Laufkarte hier in der Stationärrichtung zu
spielen hätte, setzt eine Runde aus. Das andere Paar spielt entgegen-
gesetzt zur Richtung des Stationärpaares in der jeweiligen Runde. - Für
das Stationärpaar eine extra Laufkarte auszudrucken ist empfehlenswert.

Ändert das Stationärpaar seine Spielrichtung nicht, so setzt von der
zweiten Runde an immer das Paar eine Runde aus, das nach seiner Lauf-
karte am Platz des Stationärpaares zu spielen hätte.

Das Nachzüglerpaar bekommt als Nummer die Zahl der jetzt spielenden
Paare. Es ist in der ersten Runde spielfrei und läuft von der zweiten
Runde an nach der Laufkarte des Stationärpaares.



Teilnehmer ausgeben

Die Ausgabe der Teilnehmer eines Turniers kann auf den Bildschirm oder
auf den Drucker erfolgen über
Turniermenü: Teilnehmer - anzeigen bzw. ausdrucken .

Die Druckausgabe ist bei Paar- und Individualturnieren sowohl im Nor-
maldruck möglich als auch im Großdruck. Für den Großdruck muss in der
Initialisierungsdatei die Einerstelle der Variablen druckgross
druckgross=2, (nur wenn die Namen trotzdem auf ein Blatt passen)
oder druckgross=3, (Großdruck immer)
gesetzt sein.



Neuvermählte in der Spielerliste

Ein Beispiel;

Frau Amalia Berg -
Kürzel BERG - heiratet Herrn Christian Biermann -
Kürzel BIERM. Sie wählen (ist's wohl möglich?) Ebern als Familiennamen
und heißen dann Amalia Berg-Ebern und Christian Biermann-Ebern. Beide
Ehepartner sind Punktesammler, und ihre Clubpunkte-Daten sollen nicht
verloren gehen.

So gehen Sie vor:

Hauptmenü: CP - Spielerliste - Namen hinzufügen
Eingabe Ehepaar Ebern beispielsweise mit dem Kürzel EBERE - es muss
mit E enden. Für die Partner geben Sie irgendetwas Willkürliches ein,
denn die löschen Sie anschließend wieder über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Namen löschen .
Schließlich wählen Sie
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Daten ändern ,
markieren Sie BERG und BIERM und geben Sie die neuen Namen und
Kürzel ein:
bei der Frau Amalia Berg-Ebern und EBERF (endend mit F!),
beim Mann Christian Biermann-Ebern und EBERH (endend mit H!).

Danach ersetzen Sie das Kürzel Berg durch EBERF und das Kürzel
BIERM durch EBERH rückwirkend über
Hauptmenü: CP - Spielerliste - Spielerkürzel rückwirkend ändern
in den Turnierdaten, den CP-Daten und Ranglistendaten (falls solche
angelegt sind).

So bleiben alle Daten erhalten und können Sie künftig mit dem Ehepaar-
Kürzel EBERE und den Partner-Kürzeln EBERF und EBERH arbeiten.



Spielernummern

Für den Anwender von SCORPROFI werden die Turnierteilnehmer außer
durch ihren Namen auch durch eine Spielernummer gekennzeichnet
- diese wird auch als Losnummer oder Teilnehmernummer bezeichnet.

Spielernummer ist
die Paarnummer im Paarturnier
die Teamnummer im Teamturnier
die Spielernummer im Individualturnier

Wie sich diese Nummern ergeben, lesen Sie bitte unter
Gruppen.



Losnummern

Hinweis:
Losnummern vertauschen

Für den Anwender von SCORPOROFI werden die Turnierteilnehmer außer
durch ihren Namen auch durch eine Losnummer gekennzeichnet
- diese wird auch als Teilnehmernummer bezeichnet.

Losnummer ist
die Paarnummer im Paarturnier
die Teamnummer im Teamturnier
die Spielernummer im Individualturnier

Wie sich diese Nummern ergeben, lesen Sie bitte unter Gruppen.



Nachzügler in Turnier mit Karten-Stecken

Die Einfügung eines
Nachzüglers in Turnier, bei dem zu Beginn die
Teilnehmer compumtergeteilte Hände stecken, kann aufwändig oder
unmöglich sein, wenn das Karten-Stecken schon begonnen hat, denn es
darf kein Teilnehmer im Turnierverlauf Boards spielen, die er selbst
gesteckt hat.

Howell-Paarturnier mit einer Gruppe mit gerader Paarezahl:
Sobald mit dem Karten-Stecken begonnen worden ist, kann kein
Nachzügler mehr aufgenommen werden. Es ist noch kein Algorithmus
bekannt, der verhindert, dass das stationär gewordene Paar den von
ihm gesteckten Boardsatz zu spielen bekommt.

Howell-Paarturnier mit einer Gruppe mit ungerader Paarezahl:
Ist schon zu spielen begonnen worden, so kann kein Nachzügler mehr
eingefügt werden.
Sonst müssen die Teilnehmer neue Paarnummern bekommen. So gehen Sie
vor:
Festhalten, welchen Boardsatz jedes Paar gesteckt hat (es sind
die Boards, die gegen das zu dieser Zeit fehlende Paar zu spielen
gewesen wären).
Der neue Lauf ist anders, weil bei nun vollen Tischen die sonst
ersten beiden Runden nicht gespielt werden. Stellen Sie fest,
zu welchen Paarnummern welche gesteckten Boards jetzt gehören.
Jedes Paar bekommt die neue Paarnummer, die zu den von ihm
gesteckten Boards gehört.

Mitchell-Paarturnier mit zwei Gruppen (eine Abteilung)
mit ungerader Paarezahl und halbem Tisch:
Der halbe Tisch wird aufgefüllt. An ihm stecken das Paar, das hier
spielfrei gewesen wäre, und evt. (je nach Eintreffenszeit) das
Nachzüglerpaar den dortigen Boardsatz.
mit ungerader Paarezahl und Roverpaar:
Das Turnier wird verlängert um einen Tisch mit dem Roverpaar und
dem Nachzüglerpaar, die den hinzuzufügenden Boardsatz stecken.
mit gerader Paarezahl:
Das Nachzüglerpaar wird Roverpaar oder das Turnier um einen Tisch
verlängert, an dem die Nachzügler den hinzuzufügenden Boardsatz
stecken.



AB(C)-Klassen-Turniere

Wenn Ihr Club Turniere in zwei oder drei
Klassen mit Auf- und Abstieg
austrägt, verwaltet SCORPROFI für Sie die Zugehörigkeit der Spieler zu
diesen Klassen. Dazu setzen Sie in der Initialisierungsdatei die
Variable klassen=2, für A- und B-Klasse
oder klassen=3, für A-, B- und C-Klasse.

Über Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Auswertung für Bridge-Club
- A-B(-C)-Klassen-Verwaltung
erreichen Sie dafür die Programmteile
Spielerlisten nach oder mit Klassenzugehörigkeit ausgeben
Klassenzugehörigkeiten in die Spielerliste aufnehmen

Hinweis: Änderung der Klassenzugehörigkeit durch Turnierergebnisse



Club-Auswertungen

Mit SCORPROFI können Sie aus gespeicherten und eingegebenen
Turnierdaten diese clubinternen Auswertungen erstellen:

A-B(-C)-Klassen-Verwaltung
Club-Rangliste
Clubpunkte-Übersicht
Jahres(abschnitts)-Statistik
Wettbewerb "Bester Partner"



Klassenzugehörigkeit aufnehmen oder ändern

In der
A-B(-C)-Klassen-Verwaltung kommen Sie über den Menüpunkt 3 in
den Programmteil, in dem Sie die Klassenzugehörigkeit jedes Spielers in
die Spielerliste aufnehmen oder ändern können.

Möglich sind die Klassenkennzeichen A B (C) sowie 0, wenn keine Ein-
ordnung erfolgen soll. So gehen Sie vor:

Führen Sie den Leuchtbalken mit den Pfeiltasten zu dem Spieler, bei
dem die Klassenzugehörigkeit zu ändern ist. Dann geben Sie das neue
Kennzeichen ein.

Mit einem Druck auf die Funktionstaste F3 beenden Sie die Zuweisungen.



A-B(-C)-Klassen-Berechtigung verändern

Hinweis: A-B(-C)-Klassen-Berechtigung
"von Hand" ändern

Über Turniermenü: Ergebnis - A-B(-C)-Klassen-Zuweisung

können Sie nach einem Paarturnier die A-B(-C)-Klassen-Berechtigung der
mit Hilfe der zugehörigen Spielerliste erfassten Teilnehmer entspre-
chend dem Turnierergebnis ändern. Das Turnier darf aber kein Mitchell-
Turnier mit getrennten Nord/Süd- und Ost/West-Ranglisten sein.

Für die Zuweisung stehen zwei Methoden zur Verfügung:
automatisch entsprechend der Platzierung
(eine nachträgliche Korrektur ist leicht möglich)
manuell durch entsprechende Vermerke zum ausgegebenen Endstand



A-B(-C)-Klassen-Turniere: automatische Auswertung

Bei der automatischen Zuweisung entsprechend der Platzierung müssen Sie
die Fragen des Programms beantworten, welcher Klasse das Turnier zuge-
ordnet ist und wie viele Teilnehmer auf- bzw. absteigen sollen. Dement-
sprechend werden dann die Teilnehmer eingestuft.

Sind über die Grenzlinie weg mehrere Paare punktgleich, so werden sie
alle der oberen Klasse zugewiesen.

Änderungen der so zugewiesenen Berechtigungen sind möglich über den
Menüpunkt 3 der A-B(-C)-Klassen-Verwaltung.



A-B(-C)-Klassen-Turniere: manuelle Auswertung

Für die manuelle Auswertung darf das Turnier nur über einen
Durchgang
gegangen sein. Sonst ist nur die automatische Zuweisung möglich.

Beim manuellen Verfahren wird der Endstand des Turniers mit der bis-
herigen Klasseneinstufung aller Teilnehmer auf dem Bildschirm gezeigt.

Wo diese Einstufung nach Ihren Auf- und Abstiegsbedingungen zu ändern
ist, gehen Sie so vor:

Sooft es nötig ist:

Führen Sie den Leuchtbalken mit den Pfeiltasten zu dem Paar, bei dem
eine Klassenzugehörigkeit zu ändern ist.
Mit der Links- oder Rechts-Pfeiltaste können Sie zum Klassenzeichen
des anderen Spielers wechseln.

Ändern Sie die Zugehörigkeit, wo es nötig ist.

Wenn Sie alle nötigen Änderungen eingetragen haben:

Mit einem Druck auf die Funktionstaste F3 beenden Sie die Zuweisungen.



Bester Partner

Der Wettbewerb "Bester Partner" soll dazu anregen, dass die Clubspieler
nicht immer mit den paar gleichen Partnern spielen, sondern mit mög-
lichst vielen. Dazu ermittelt SCORPROFI für den Wettbewerbszeitraum für
jeden Spieler:
die Zahl und die Namen der Partner, mit denen er gespielt hat,
sein bestes Ergebnis (in Prozent) mit jedem Partner,
die Summe dieser Prozentzahlen aus seinen Partnerschaften
- sie soll der Maßstab für den Wettbewerbserfolg sein.

Ausgewertet werden Paarturniere und - wenn Sie es wünschen - Team-
turniere mit
zusätzlicher Paarewertung. Es werden nur Spieler und
Partner berücksichtigt, die in der aktuellen Spielerliste mit dem
Sammlerstatus V, C oder F gespeichert sind.

Für die Auswertung können Sie festlegen:
welche Turniere verwendet werden - alle oder ausgewählte,
die Mindestzahl der Partner zur Erlangung der Wettbewerbsfähigkeit,
wie viele Prozentzahlen maximal zur Gesamtsumme addiert werden
- hat ein Spieler mehr Partnerschaften, so werden nur die besten
Ergebnisse daraus verwendet.

Grenzen:
Für den Wettbewerb können bislang nur Turniere ausgewertet werden, die
mit der gleichen Spielerliste abgerechnet worden sind. In Clubs, die
ihre Clubpunkte-Abrechnung halbjährlich machen, kann er also nur über
ein halbes Jahr gehen.

Sie erreichen "Bester Partner" beginnend mit
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Auswertung für Bridge-Club .
Dann wählen Sie zuerst die Option
1 = Daten für den Wettbewerb neu erstellen .

Danach speichert SCORPROFI die Namenskürzel aller V-, C- und F-Spieler
in einer Datei mit demselben Vornamen wie die eingesetzte Spielerliste
und dem Dateikennzeichen .BP ("Bester Partner") im CP-Verzeichnis.

Anschließend wählen Sie die Turniere aus, aus denen der Beste Partner
zu ermitteln ist. Deren Auswertung und Speicherung in dieser Datei kann
je nach Datenmenge und Computergeschwindigkeit einige Zeit in Anspruch
nehmen. Dann aber können Sie jederzeit Wettbewerbsdaten über die Aus-
wahloptionen 2 und 3 ausgeben.



Turnier-Organisation

Hinweise:
halber Tisch oder Roverpaar?
ungleich große Abteilungen
Paarturnier mit unterschiedlichen Durchgangs-Tops

Die nachfolgenden Hinweise sollen Empfehlungen geben, wie in bestimm-
ten Situationen verfahren werden kann. Sie beruhen auf Anregungen von
SCORPROFI-Anwendern und auf den Erfahrungen des Autors. Möglicherweise
gibt es für die geschilderten Fälle auch andere und bessere Wege
- wenn Sie einen solchen kennen, so teilen Sie ihn doch bitte dem Autor
mit, damit er diese Hinweise verbessern kann.

Auch für Anregungen, für welche weiteren Situationen noch Arbeits-
empfehlungen gegeben werden sollten, ist Ihnen der Autor dankbar.

Problemlösungen für besondere Turnier-Konstellationen:

(1) Paarturnier mit nur einer Howell-Gruppe über 2 Durchgänge
(2) Paarturnier: 4x - 2 Paare
(3) Paarturnier: 4x + 1 Paare (zwei parallele Howell-Gruppen)
(4) Paarturnier mit nicht mehrmals spielfreiem Roverpaar
(5) Paarturnier mit Mitchell- und Howell-Abteilungen
(6) Paarturnier: 21 oder 25 Paare, 2 Durchgänge, 40/48 Boards
(7) Paarturnier: zwei Gruppen in einer Howell-Abteilung
(8) Teamturnier in mehreren Klassen
(9) Teamturnier an 9 Tischen

Wenn Sie ein Turnier außerhalb des üblichen Rahmens organisieren wol-
len, dann halten Sie es am besten wie ein guter Bridge-Spieler:
Machen Sie zuerst einen Spielplan.
Nach den Erfahrungen des Autors geht das am besten schrittweise so:

1. Welche Zeit steht zur Verfügung?
Welche Pausen werden für Essen, Kaffee usw. gewünscht?
In welche Blöcke soll die verfügbare Zeit unter Berücksichtigung
der Pausen aufgeteilt werden?
Diese Blöcke sollten möglichst gleich groß sein.
2. Wie viele Boards sollen gespielt werden?
Das richtet sich nach der Zeit, die für jeden Block und insgesamt
zur Verfügung steht. Pro Zeitblock von 2 bis 4 Stunden können Sie
14 bis 30 Boards spielen, das sind meist 7 bis 15 Runden.

Etwas feiner rechnen Sie
10 Minuten für die Zeit, bis es los geht (Begrüßung u.ä.)
die Zeit für die Pausen
zwischen zwei Durchgängen für die Tische-Vorbereitung
mindestens je 10 Minuten
je nach Gewandtheit des Eingebers etwa 15 Minuten für das
Eingeben der Scores nach dem letzten Durchgang
etwa 15 Minuten für die Preisverteilung
Spielzeit pro Board 6, mit ungeübten Spielern 7 Minuten,
pro Runde zum Wechseln 4 Minuten,
pro Durchgang Zeit für eine Runde zusätzlich fürs Teilen
- entfällt, wenn mit vorgemischten Boards gespielt wird
Das gibt zum Beispiel für ein Turnier von 10 bis 19 Uhr, wenn
zwei Boards pro Runde gespielt werden sollen, damit man gegen
möglichst viele andere Teilnehmer kommt,
10 Minuten Begrüßung
80 Minuten Pausen (60 mittags, 20 Kaffee)
15 Minuten Scores-Eingabe nach dem dritten Durchgang
15 Minuten Preisverteilung
120 Minuten insgesamt für die kartenfreie Zeit.
440 Minuten verbleiben dann fürs Spielen und Teilen,
das reicht für zunächst 440 : (2 x 6,5 + 4) x 2 = 52 Boards.
Davon sind fürs Teilen 3 x 2 = 6 Boards abzuziehen.
Es können also 46 Boards gespielt werden, das sind 15 Boards
pro Durchgang. Wir können somit
3 Durchgänge x 8 Runden x 2 Boards = 48 Boards
mit etwas Zeitüberschreitung einplanen.

3. Teilnehmer auf Gruppen verteilen.
Wenn nicht mehr Howell in einer Abteilung gespielt werden kann, ist
ein reines Mitchell-Turnier am einfachsten durchzuführen. Dazu müs-
sen die Paare auf eine gerade Zahl von Gruppen verteilt werden.

Untergrenze für die Gruppengröße ist die Zahl der Runden pro Durch-
gang. Sie ist um 1 zu erhöhen, wenn die Teilnehmer vor der ersten
Runde computergeteilte Verteilungen stecken.
Die Obergrenze ergibt sich aus § 24 (2) der Turnierordnung des
Deutschen Bridge-Verbandes. Danach ist ein Movement unzulässig,
bei dem ein Paar weniger als 60 % der im Spiel befindlichen
Boards spielt. Sie ist also höchstens Rundenzahl x 10 : 6 .

Im obigen Beispiel besteht somit jede Gruppe aus mindestens 8 (mit
Computerteilungen 9) und höchstens aus (8 x 10 : 6 =) 13 Paaren.
Dementsprechend sind die Teilnehmerpaare aufzuteilen.
Sind es beispielsweise 56 Paare, so ist die beste Form
6 Gruppen x 9 Paare + 2 Roverpaare.

4. Ablaufsplan erstellen.
Dieser unterscheidet sich in den Durchgängen nur durch eine jeweils
andere Verteilung der Gruppen auf die Abteilungen. Eine Möglichkeit:
1.Durchg. Gr.1-Gr.2 mit Rover 1, Gr.3-Gr.4 mit Rover 2, Gr.4-Gr.5
2.Durchg. Gr.2-Gr.3 mit Rover 1, Gr.4-Gr.5 mit Rover 2, Gr.6-Gr.1
3.Durchg. Gr.4-Gr.1 mit Rover 1, Gr.6-Gr.3 mit Rover 2, Gr.5-Gr.2

Bei Läufen mit Roverpaaren müssen Sie darauf achten, dass keines
zweimal gegen dieselbe Gruppe spielen darf - hier spielt der
Rover 1 gegen 2, 3 und 1 und der Rover 2 gegen 4, 5 und 3 - o.k.
Außerdem ist es bei mehr als einem Roverpaar sinnvoll, die "Rover-
Vertriebenen" an einem gemeinsamen Tisch gegeneinander spielen zu
lassen.



Paarturnier mit Mitchell- und Howell-Abteilungen

Bei Paarturnieren mit
Mitchell- und Howell-Abteilungen muss stets ein
grundsätzliches Problem berücksichtigt werden:
Eine Mitchell-Abteilung benötigt im Normalfall für jeden Tisch einen
Boardsatz; die Zahl der Runden spielt keine Rolle.
Eine Howell-Abteilung braucht für jede Runde genau einen Boardsatz;
die Zahl der Tische ist unbeachtlich.
(Wenn zu Turnierbeginn eine Runde beispielsweise zum Stecken computer-
geteilter Hände ausgelassen wird, zählt sie wie eine gespielte Runde!)

Beispiel:
27 Paare sind aufgeteilt auf 3 Gruppen mit je 9 Paaren.
Die Mitchell-Abteilung hat 9 Tische und braucht dafür 9 Boardsätze.
Die Howell-Abteilung muss deswegen grundsätzlich 9 Runden spielen.
Sollen es weniger Runden sein, so sind besondere Maßnahmen nötig.

Lösung 1:
Wenn die gewünschte Rundenzahl eine Primzahl ist, so kann die Mitchell-
Abteilung im Appendix-Mitchell-System spielen. Die Zahl der Boardsätze
ist dann gleich der Zahl der Runden. Es sollten Laufkarten ausgedruckt
werden.
Negativ: Es gibt (Tischezahl - Rundenzahl) Relaistische-Paare.

Lösung 2:
Sie geben zuerst als Rundenzahl die für Mitchell nötige Zahl der Board-
sätze (= Tischezahl) ein. Wenn Sie danach wieder im Turniermenü sind,
wählen Sie Boards - korrigieren
Turnier / Durchgang vorzeitig abbrechen
und geben Sie dann die gewünschte Rundenzahl ein.
Negativ: Ein Teil der Boards wird entsprechend der Differenz der
Rundenzahlen weniger oft gespielt als die anderen. Die Auswertung
erfolgt aber trotzdem korrekt.

Lösung 3:
Falls SCORPROFI es Ihnen mit entsprechenden Hinweisen anbietet, können
Sie veranlassen, dass das Programm Abteilungen mit unterschiedlichen
Boardsätze-Zahlen einrichtet.
Negativ: Die in der Howell-Abteilung nicht verwendeten Boards
werden wesentlich weniger oft gespielt als die anderen. Eine
korrekte Abrechnung ist trotzdem möglich.

Lösung 4:
Sie können als Korrektur der Veranstaltungsdaten die Teilnehmer anders
auf mehrere Gruppen verteilen.

Ein Beispiel soll nun die Vorbereitung für ein solches Turnier bzw.
jeden Durchgang davon zeigen:

30 Paare nehmen am Turnier teil. In drei Durchgängen sollen insgesamt
48 Boards gespielt werden - je acht Runden mit je zwei Boards.

Dazu müssen Sie die Teilnehmer in Gruppen von mindestens acht Paaren
(damit im Mitchell-System acht Runden gespielt werden können) und
höchstens 13 Paaren (weil alle Teilnehmer nach der Turnierordnung
60 % aller Boards spielen müssen) einteilen. Hier sind das drei Gruppen
- eine andere Wahl gibt es nicht.

Sie haben dann mehrere Möglichkeiten, die Paare zu gruppieren:

1. drei Gruppen mit je 10 Paaren:
Die Mitchell-Abteilung braucht für 10 Tische 10 Boardsätze.
Die Howell-Abteilung kann in 8 Runden nur 8 Boardsätze spielen.
Deswegen ist diese Aufteilung kaum verwendbar.

2. drei Gruppen mit je 9 Paaren und 3 Roverpaare:
Die Mitchell-Abteilung braucht für 9 Tische 9 Boardsätze.
Die Howell-Abteilung kann in 8 Runden nur 8 Boardsätze spielen.
Diese Aufteilung ist deswegen zunächst nicht verwendbar.
Es bieten sich jedoch die oben erwähnten Lösungen 2 und 3 an.

3. drei Gruppen mit je 8 Paaren und 6 Roverpaare:

Die Mitchell-Abteilung braucht für 8 Tische 8 Boardsätze.
Die Howell-Abteilung kann in 8 Runden 8 Boardsätze spielen.

Das ist scheint zuerst die beste Lösung zu sein. Sie hat jedoch bei
acht Tischen einen recht schwerwiegenden Mangel: acht Runden werden
hier mit Ruhetisch und Relaistischen gespielt. Die beiden Boards des
Satzes 1 werden deswegen in der ersten Runde an drei Tischen gleich-
zeitig benötigt. Zeitverlust ist die Folge, wenn nicht die Turnier-
leitung diesen Boardsatz vorab teilt und dupliziert und er dann
schon in der ersten Runde normal gespielt werden kann.

Wenn der Boardsatz 1 nicht vorab vorbereitet werden kann oder nicht
das etwas schwierigere System mit Ruhetisch und Relaistischen gespielt
werden soll, ist am besten somit die Verteilung der Paare auf drei
Gruppen mit je 9 Paaren und 3 Roverpaare. Dies wird im Folgenden mit
der Lösung 2 (wie oben) ausführlich geschildert:

In jedem Durchgang spielen zwei Gruppen gegeneinander Mitchell und eine
Gruppe zusammen mit den Rover-Paaren Howell, und zwar acht Runden mit
zwei Boards pro Runde.

In der ersten Runde werden in der Howell-Abteilung noch nicht alle
Boards gespielt. Die hier nicht gespielten Boards kommen darum zusätz-
lich in die Mitchell-Abteilung und müssen dort ebenfalls geteilt, ge-
spielt und dupliziert werden. So bereiten Sie die Durchgänge vor:
Eingabe Ablaufsdaten zuerst 9 Runden
Rundenzahl auf 8 vermindern über
Turniermenü: Boards - korrigieren -
>Turnier / Durchgang vorzeitig abbrechen<
für die Paare der Howell-Gruppe und die Roverpaare Turnier-Laufkarten
drucken über Turniermenü: Laufkarten
Tische vorbereiten
(9 Tische für die Mitchell-, 6 für die Howell-Abteilung)
gleichnummerige Boards zusammenlegen (bis Board 18)
in der Howell-Abteilung entsprechend den Laufkarten 1. Runde die Boards
mit den ungeraden Nummern auf die Tische legen
alle anderen Boards auf die Mitchell-Tische legen, und zwar immer die
Boards (Tischnummer x 2) und, falls noch verfügbar, das jeweils
nächstniedrigere
zu jedem Board einen Boardzettel in der entsprechenden Farbe legen



Paarturnier 10˝ oder 12˝ Tische

Mit 25 Paaren sollen etwa 48 Boards in 2 Durchgängen gespielt werden -
mit 21 Paaren läuft es mit entsprechend kleineren Zahlen analog.

Eingabe 26 (!) Paare in zwei Gruppen, darunter ein Paar N / N
erster Durchgang: 1 Abteilung Mitchell gescrambelt
erste Runde fällt weg zur Vermeidung doppelter Begegnungen
gespielt werden in 12 Runden je 2 Boards
zweiter Durchgang: 2 Abteilungen Howell mit duplizierten Boards
die spielfreien Paare spielen gegeneinander
(deswegen kein
verschobener Lauf!)
gespielt werden in 13 Runden je 2 Boards
(Die beiden Durchgänge können selbstverständlich vertauscht werden)

für beide Durchgänge: Turniermenü: Boards - korrigieren -
>Teilnehmer in allen Boardsätzen streichen<
Wenn danach Informationen auf den Bildschirm kommen, die
abschließen mit der Frage
"Ist es erforderlich, diese Notlösung zu wählen?",
dann geben Sie j(a) ein, damit keine Umsetzung erfolgt.
Eingabe der Nummer des Paares N / N

Gespielt werden dann 12 + 13 = 25 Runden; jedes Paar spielt gegen alle
anderen Paare und ist eine Runde spielfrei.



Fortsetzungsturnier

Hilfe:
Probleme beim Fortsetzungsturnier

Als Fortsetzungsturnier können Sie
1. nach einem Qualifikationsturnier (in einer Klasse oder in mehreren
parallel gespielten Klassen ausgetragen) das darauf folgende mehr-
klassige Hauptturnier auswerten.
2. aus zwei Paarturnieren, die alle Spieler mit zwei verschiedenen
Partnern gespielt haben, eine Individual-Rangliste gewinnen
(Doppel-Individualturnier).

SCORPROFI ermöglicht Ihnen die einfache Übernahme der Teilnehmer des
Hauptturniers aus den Vorturnieren sowie die Übernahme von Punkten
oder meist auch statt dessen die Übernahme der Prozente aus dem Vor-
turnier zu einem von Ihnen festgelegten Prozentsatz.

So ist der Ablauf:
Sie geben das zuerst gespielte Turnier bzw. die zuerst gespielten
Turniere ganz normal ein und werten es aus.
Für die Eingabe von Daten für ein Folgeturnier wählen Sie
Hauptmenü: Paar - Fortsetzungsturnier ,
dann zuerst den Menüpunkt 1 = neues Turnier und danach
"Einzelspieler" für das Doppel-Individualturnier
"Paare" für ein Hauptturnier nach der Qualifikation.

Damit die Ergebnisse aller Turniere richtig zugeordnet werden können,
ist es unbedingt erforderlich, dass die Namen der Teilnehmer, wenn die
Identität nicht durch die Erfassung aus einer Spielerliste (derselben
für alle Einzelturniere!) klar ist, bei jedem Turnier in genau der
gleichen Schreibweise vorliegen.



ungleich große Abteilungen

Wird in mehreren
Abteilungen gespielt, so sollten alle Boardsätze in
allen Abteilungen und deswegen ungefähr gleich oft gespielt werden. Es
gibt für jede Spieler- und Rundenzahl ein entsprechendes Movement.

Besondere Umstände - Ausfall von Teilnehmern, Raumverhältnisse, Rück-
sichten auf das Teilnehmerfeld - können aber zu Situationen führen, in
denen eine Sonderlösung mit ungleich großen Abteilungen sinnvoll oder
sogar notwendig ist.

Dem trägt SCORPROFI Rechnung, indem es diese allgemein über die Vari-
able mitchell1 in der Initialisierungsdatei zulässt oder durch Kor-
rekturen der Boardsätze ermöglicht.



Punkteübertragung für Fortsetzungsturnier

Wenn Sie für ein Fortsetzungsturnier Punkte aus dem Vorturnier übeneh-
men, müssen Sie bei der Festlegung des Prozentsatzes berücksichtigen,
wie hoch der erzielbare Top und die erreichbaren hundert Prozent bei
beiden Turnieren liegen. Ein Beispiel soll zeigen, was sonst passieren
kann.

Im Vorturnier spielten 48 Paare in zwei Mitchell-Abteilungen zehn Run-
den mit je zwei Boards: Top: 38, hundert Prozent: 760.

Die 16 besten Paare spielen im Fortsetzungsturnier A zehn Runden
Howell: Top: 14, hundert Prozent: 280.

Sie wollen das Vorturnier fürs Gesamtergebnis mit 40 Prozent bewerten
(das ist zwar hoch, aber vielleicht noch vertretbar). Wenn Sie deswegen
die Punkte aus dem Vorturnier mit 40 Prozent anrechnen, bringt jeder
Vorturnier-Top 15,2 Punkte ins Endergebnis, ein Top im Hauptturnier
aber nur 14 Punkte. Das wollen Sie bestimmt nicht!
Das Vorturnier darf sich nur angemessen aufs Endergebnis auswirken.

Das wäre beispielsweise ein Top, der gegenüber dem Hauptturnier-Top mit
40 Prozent bewertet wird. Im Beispiel:
40 % von 14 sind 5,6 Punkte. 5,6 Punkte sind 14,74 % von 38.
Somit sollte das Vorturnier-Ergebnis mit 14 oder 15 Prozent beim End-
ergebnis berücksichtigt werden.



Fortsetzungsturnier: Problem-Lösungen

1. Beim Fortsetzungsturnier spielt ein Teilnehmer mit,
der beim Vorturnier nicht dabei war (der "Neue").

Wenn Sie die Namen auf dem Bildschirm aus den alfabetisch sortierten
Vorturnier-Teilnehmernamen auswählen, ist es ganz einfach: Sie wählen
"neuen Namen eingeben" und geben dann den des Neuen ein.

Wenn Sie dagegen die Teilnehmer durch Angabe des Vorturnier-Ranglisten-
bereichs oder durch Markierung der Paare in der Vorturnier-Rangliste
festlegen, gehen Sie so vor:
Bestimmen bzw. markieren Sie so viele Paare, wie am Fortsetzungsturnier
teilnehmen. Danach wählen Sie
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
und ändern Sie den Namen eines Unbeteiligten auf den des Neuen ab.
Gegebenenfalls geben Sie für den Neuen auch noch die Vorgabepunkte ein.

2. Bei der Errechnung des Gesamtergebnisses werden die Punkte aus dem
Vorturnier nicht übernommen für Spieler, deren Namen nicht mit Hilfe
der Spielerliste erfasst und in den Turnieren im Paarnamen auf un-
terschiedliche Art
verkürzt wurden.

Da diese Konstellation in der Praxis kaum vorkommen wird - im allge-
meinen wird bei einem solchen Turnier eine Spielerliste eingesetzt -,
wurde auf eine aufwändige Umgehung des Problems im Programm verzichtet.
Deswegen ist die einzige Abhilfemöglichkeit:
Spieler in die verwendete Spielerliste aufnehmen und vor der Ein-
gabe der Daten für das Fortsetzungsturnier im Vorturnier über
Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
bei diesem Spieler den Namen mit Hilfe der Spielerliste erfassen.



mehrklassiges Teamturnier

Unser Muster-Turnier, das Sie für Ihren Bedarf sicherlich leicht abwan-
deln können, ist ein Teamturnier in drei
Klassen, nach Spielstärke
geordnet in A, B und C. Insgesamt seien es 14 Teams: je fünf in A und B
sowie vier in C. Jedes Paar jedes Teams bekommt eine Laufkarte, die Sie
ausgedruckt haben über
Hauptmenü: Lauf - Teamturnier - Laufkarten - auf Drucker
mit nachfolgender Eingabe 5 bzw. 4 Tische und der von Ihnen gewünschten
Zahl der Boards pro Runde. Sie haben die Möglichkeit, auch eine zusätz-
liche Paarewertung auszugeben. Dann wird jeder Boardsatz nur bei Tur-
nierbeginn gemischt und anschließend durchgespielt.
(Für Teamturniere mit zusätzlicher Paarewertung können Sie Spieler-
Laufkarten ausdrucken, und zwar nach Eingabe aller Teilnehmerdaten
über Turniermenü: Laufkarten .
Im allgemeinen lohnt sich dieser Mehraufwand aber nicht, wenn Sie
neutrale Laufkarten haben.)

Zuerst geben Sie die Daten für die Klasse A ein. Das geht so:
Hauptmenü: Team - neues Turnier - vollrundig (Round Robin)
wenn Sie keine zusätzliche Paarewertung wollen oder
Hauptmenü: Team - neues Turnier - vollrundig mit Zusatzwertung
wenn Sie diese wollen
(Clubturnier wählen Sie bitte nicht - das ist nur für einklassige
Turniere mit zusätzlicher Paarewertung bestimmt).

Im Folgenden ist der allgemeine weitere Ablauf geschildert. Besonderes:
[o] sagt, was nur ohne Paarewertung gilt,
[p] das nur für Teamturniere mit zusätzlicher Paarewertung geltende.
Eingabe Dateikennzeichen: Statt des Vorschlags (z.B. 481) geben Sie
beispielsweise 48a ein; dann können Sie daran die Kalenderwoche 48
und die Teamturnierklasse A erkennen.
Eingabe Turnierbezeichnung: beliebiger Text.
Wahl der Eingabeart: fast immer 1 (3 ist nur für Tests gedacht).
Eingabe Teamzahl: 5 (in dieser Klasse, der A-Klasse).
Wahl der Eingabeart der Teilnehmernamen: 1 = Auswahl aus Spielerliste.

Jetzt folgen die Eingaben für die fünf Teams:
Eingabe Teamnamen: Der vorgeschlagene Name (T001) wird meist
nicht mit ausgegeben; dann steht mehr Platz für die Spielernamen
zur Verfügung. Darum ist die Übernahme mit Enter zu empfehlen.
[o] Eingabe der Spielerzahl des Teams: kann 4 bis 6 sein.
Eingabe der Spielernamen.
Bestätigung (oder Änderung) der Team-Zusammensetzung.

Dann kommen wieder allgemeine Turnierdaten:
Eingabe Protestgebühr: bei Clubturnieren wohl keine.
Eingabe Turnierfaktor: meist 1.
Jetzt sehen Sie auf dem Bildschirm die Frage
Wie viele Tische sind für die Clubpunkte-Auswertung für Klassen
unterhalb der hier ausgewerteten zu berücksichtigen?
Diese beantworten Sie für die A-Klasse mit 9 (5 aus B und 4 aus C).
Eingabe Turnierdatum: Dieses Datum ist wichtig, wenn Sie für Ihren Club
die Clubpunkte-Abrechnung mit SCORPROFI erstellen wollen. Sie
können die Vorgabe mit Enter übernehmen oder ein anderes Datum
eingeben.
Eingabe Boards pro Runde: beispielsweise 7 für vier Runden.
[o] Festlegung der Eingabeart: 1 oder 2 .
Und dann sind Sie schon im Eingabe-Modus. Mit ESC oder 0 (null) können
Sie diesen verlassen; damit kommen Sie (nach Information über die noch
nicht gescorten Begegnungen) ins Turniermenü.

[p] Nun kommt der Hinweis auf den Bildschirm, dass die Scores auf Paar-
turnier-Boardzetteln zu erfassen sind.
[o] (Ohne zusätzliche Paarewertung sind die Scores auf Team-Scorezet-
teln zu erfassen. Diese können Sie über
Hauptmenü: System - drucken - Teamturnier-Scorezettel
selbst ausdrucken - genau auf Ihren Bedarf zugeschnitten.)
[p] Danach sind Sie im Turniermenü.
Hier können Sie den Laufkartendruck starten mit
Turniermenü: Laufkarten
oder die Eingabe der Scores mit
Turniermenü: Scores - eingeben .

Vom Turniermenü aus kehren Sie mit
Turniermenü: Hauptmenü
ins Hauptmenü zurück.

Von dort aus machen Sie dann für die B-Klasse dasselbe nur mit
den Abweichungen
Eingabe Dateikennzeichen: hier entsprechend 48b.
Wie viele Tische sind für die Clubpunkte-Auswertung für Klassen
unterhalb der hier ausgewerteten zu berücksichtigen? -
Hier sind es 4 aus C.

Und dasselbe nochmals für die C-Klasse mit dem Dateikennzeichen
48c und 0 Tischen für Klassen darunter sowie evt. abweichender
Zahl der Boards pro Runde.



duplizierte Boards

Spielen die Teilnehmer eines Turnier in mehreren
Abteilungen, so
geschieht dies in jeder Abteilung mit einem anderen Boardsätze-Satz.
Diese Sätze müssen unterscheidbar sein, am besten durch verschiedene
Farben. Dasselbe gilt für die verwendeten Boardzettel.

Damit überall dieselben Verteilungen gespielt werden und so die Ergeb-
nisse vergleichbar sind, werden die Boards dupliziert. SCORPROFI wertet
duplizierte Boards problemlos aus: Sie müssen bei Scoren nur bei jedem
Board zusätzlich die Abteilung eingeben, aus der der Boardzettel kommt.

Das Duplizieren kann auf unterschiedliche Arten geschehen.

Wenn die Karten maschinell geteilt werden, erledigt alles die Maschine.

Werden computergeteilte Blätter von Hand gesteckt, so sind für jede
Abteilung dieselben Teilungen extra auszudrucken oder zu fotokopieren.
Das Ausdrucken ist mit SCORPROFI leicht zu machen über
Hauptmenü: Blätter - für Turnier oder noch besser über
Hauptmenü: System - drucken - Paarturnier-Scorezettel
mit nachfolgender Wahl der Option 2.

Dann steckt in der Regel jede Abteilung ihre eigenen Boards in einer
vor der ersten gespielten Runde liegenden Nullrunde, nach der wie sonst
die Plätze und Boards gewechselt werden.

Den üblichen Vorgang, wenn die Karten von Hand geteilt werden, soll ein
Beispiel zeigen. Es geht davon aus, dass in 2 Abteilungen 2 Boards pro
Runde gespielt werden (bei anderen Zahlen sind Anpassungen nötig).

Am Tisch 4 sind in der ersten Runde die Boards 7 und 8 zu spielen. In
Abteilung 1 kommen beide Boards 7 und in Abteilung 2 beide Boards 8.
In jeder Abteilung wird das zu ihr gehörende Board gemischt, geteilt,
gespielt und aufgeschrieben. Dann wird die Verteilung ins andere Board
übernommen (dupliziert), auch dort auf den Boardzettel geschrieben und
dieses Board zum Spielen in die andere Abteilung gegeben.

An den anderen Tischen verläuft es analog. Nach der Runde werden wie
sonst die Plätze und Boards gewechselt.



Klasse wechseln

Wenn ein Turnier in verschiedenen
Klassen - in der Regel nach Spiel-
stärke getrennt - gespielt wird, so ist jede Klasse als selbständiges
Turnier auszuwerten. Zur Turnierdaten-Ein- und -Ausgabe ist dann der
Wechsel von Klasse zu Klasse problemlos über das Hauptmenü möglich.

Wesentlich schneller geht er aber, wenn Sie die zur Veranstaltung
gehörenden Klassen verbinden. Dazu wählen Sie, sobald die Daten für
alle Klassen angelegt sind,
Turniermenü: Veranstaltung - Klasse wechseln .
Die Auswahl durch Ihre Markierung bleibt wirksam, bis Sie SCORPROFI
verlassen oder Daten für ein neues Turnier eingeben.

Wenn diese Auswahl getroffen ist, können Sie auch während des Scorens
die Klasse wechseln. Dazu drücken Sie die Taste W, wenn das Scoren
eines Boards beendet ist (alle Scores eingegeben oder beendet mit F3).



Barometer-Turnier

Bei einem Barometer-Turnier kann man die Ergebnisse aller Teilnehmer
nach jeder Runde vergleichen. Zu diesem Zweck werden in jeder Runde an
allen Tischen dieselben Hände gespielt. Diese müssen vorher entspre-
chend der Tischezahl in die Boards kopiert werden - entweder von Hand
(sicherlich recht mühsam) oder mit Hilfe einer Mischmaschine.

Damit nicht jedes Board für jeden Tisch vorbereitet werden muss, werden
die Boards im
Austausch gespielt. Die Zahl der von jedem Board benötig-
ten Kopien ist dann nicht gleich der Tischezahl, sondern nur
Tischezahl geteilt durch Zahl der Boards pro Runde (aufrunden!).

Wenn Sie die Boards für ein Barometer-Turnier vorher vorbereiten, so
sollten Sie als Sicherheit zusätzlich eine Reserve von etwa 20 Prozent
kopieren.

Aus dem Gesagten ergibt sich, dass Sie an 4 Tischen ein Barometer-
Turnier über bis zu 7 Runden mit je 4 Boards ohne zusätzliche Kopien
spielen können.

Bitte beachten Sie: Das Spielen im Austausch benötigt mehr Zeit.

Nach jeder Runde können Sie die zuletzt gespielten Boards auswerten und
einen Zwischenstand ausgeben. Jeder Teilnehmer weiß dann immer, wie er
augenblicklich steht.

Grundsätzlich ist die Austragung als Barometer-Turnier sowohl für Paar-
als auch für Individualturniere möglich. Beim Paarturnier kann in
Howell- oder in Mitchell-Art oder beides nacheinander gespielt werden.

Mit SCORPROFI können Sie im gegenwärtigen Ausbaustand als Barometer-
Turnier Howell-Paarturniere mit 4 bis 40 Tischen auswerten. Die Runden-
zahl ist maximal theoretisch Paarezahl - 1, wegen der Programmgrenzen
aber limitiert auf 25.

Wegen der Besonderheiten der Turnierform weicht der Ablauf beträchtlich
von den üblichen Howell-Läufen ab. Beispielhaft sei er für 6 Tische im
Folgenden beschrieben:

Das Turnier beginnen die Paare 101 bis 106 auf der Ost/West-Seite und
die Paare 201 bis 206 auf der Nord/Süd-Seite. Dabei spielen die Paare
der Gruppe 1 am Tisch entsprechend ihrer Platznummer (Paar 103 an 3),
die der Gruppe 2 am Tisch, dessen Nummer mit ihrer Platznummer zusammen
Tischezahl + 1 ergibt, also das Paar 202 am Tisch 5 (5 + 2 = 7).

Nach der ersten Runde wird so gewechselt:

Am Tisch 1 bleibt das Paar 206 das ganze Turnier über auf Nord/Süd.
Das Ost/West-Paar vom Tisch 1 geht auf die Nord/Süd-Seite an Tisch 2.
Am Tisch 6 geht das Paar von der Nord/Süd-Seite auf die Ost/West-Seite.
Im übrigen gehen alle Paare der Nord/Süd-Seite einen Tisch abwärts, die
der Ost/West-Seite einen Tisch aufwärts. Sie bleiben dabei auf ihrer
Nord/Süd- oder Ost/West-Seite.

Somit folgen alle Paare außer dem Paar 206 immer dem Paar mit der
nächstniedrigen Paarnummer nach, aber das Paar 101 dem Paar 205 und
das Paar 201 dem Paar 106.

Es wäre schön und ohne Laufkarten leicht zu spielen, wenn es dazu keine
Ausnahme gäbe. Die ist aber nötig, um einen guten Lauf zu erzielen -
lesen Sie dazu bitte Bewertung - Vergleich der Spielrichtungen.

Deswegen werden an einigen Tischen die Spielrichtungen vertauscht.
An diesen Tischen spielt während des ganzen Turniers das Paar der
Nord/Süd-Seite auf Ost/West und umgekehrt. Welche Tische dies sind,
ist bei jeder Tischezahl anders und im Programm fest vorgegeben.

Es ist darum unbedingt zu empfehlen, das Turnier mit Laufkarten zu
spielen.

Beim Scoren eines Barometer-Turniers können Sie anders als sonst mit
den Pfeil-Tasten frei im ungescorten Teil der Boards navigieren, um
die Scores in beliebiger Reihenfolge eingeben zu können. Darum kann
zu dieser Zeit SCORPROFI programmtechnisch nicht erkennen, wann alle
Scores eingegeben sind. Deswegen müssen Sie bei jedem Board das Scoren
mit der Taste F3 beenden.

Danach können Sie immer den aktuellen Turnierstand auf Bildschirm und
Drucker ausgeben sowie die gespielten Boards ausdrucken lassen.



Paarturnier mit 4x - 2 Paaren

Ein Paarturnier mit 4x - 2 Paaren ist eines, bei dem 2 Plätze unbesetzt
oder 2 Paare übrig bleiben, wenn Sie die Teilnehmer auf 4
Gruppen ver-
teilen. Wie Sie am besten verfahren, ist im Folgenden beispielhaft für
38 Paare geschildert.

Sie können die Teilnehmer auf 4 Gruppen mit je 9 Plätzen verteilen und
die beiden übrigen Paare als Rover laufen lassen. Es spielen dann z.B.
im 1. Durchgang auf N/S Gruppe 1 mit Roverpaar 1 gegen Gruppe 2 und
Gruppe 3 mit Roverpaar 2 gegen Gruppe 4
im 2. Durchgang auf N/S Gruppe 1 mit Roverpaar 1 gegen Gruppe 3 und
Gruppe 4 mit Roverpaar 2 gegen Gruppe 2
im 3. Durchgang auf N/S Gruppe 1 mit Roverpaar 1 gegen Gruppe 4 und
Gruppe 2 mit Roverpaar 2 gegen Gruppe 3

Die Rover-Lösung ist problemlos immer verwendbar. Die von den Rovern
vertriebenen Paare lassen Sie an einem gemeinsamen Tisch gegeneinander
spielen - niemand muss dann aussetzen.

Im Normalfall gibt SCORPROFI automatisch den Turnierlauf mit Rover vor,
wenn Sie ein solches Turnier über drei Durchgänge spielen, weil es dann
keinerlei Schwierigkeiten mit dem gemeinsamen Tisch gibt. Nur bei zwei
Durchgängen wird Ihnen auch die Verteilung der Teilnehmer auf 4 Gruppen
mit je 10 Plätzen mit zwei unbesetzten Plätzen vorgeschlagen.

Sie sollten dann beispielsweise in den Gruppen 1 und 2 den Platz 10
unbesetzt lassen und so spielen:
im 1. Durchgang auf N/S Gruppe 1 gegen 3 und Gruppe 2 gegen 4
im 2. Durchgang auf N/S Gruppe 1 gegen 4 und Gruppe 2 gegen 3
- dabei sollten Sie scrambeln lassen, um eine ordentliche Rangliste zu
bekommen, denn die Ausgabe von zwei Ranglisten für N/S und O/W ist pro-
blematisch, weil durch das Zusammentreffen der sonst spielfreien Paare
am gemeinsamen Tisch die Richtungsgrenzen durchbrochen werden.

Falls Sie keinesfalls mit Roverpaaren spielen wollen, bietet Ihnen
SCORPROFI eine weitere Alternative mit Hilfe der Variablen mitchell1
in Ihrer Initialisierungsdatei:
Das Spielen in zwei ungleich großen Abteilungen.
Hier ist ein fertiger Vorschlag für ein Turnier über drei Durchgänge,
wenn mitchell1=8, gesetzt ist:
Die Teilnehmer werden auf 4 Gruppen mit je 10 Plätzen verteilt, die
Plätze 110 und 210 bleiben dabei unbesetzt.

1. Durchgang: auf N/S Gruppe 1 gegen 2 und Gruppe 3 gegen 4
Spielen mit ungleich großen Abteilungen:
in Abteilung 1 an 9 Tischen, in Abteilung 2 an 10 Tischen
2. Durchgang: auf N/S Gruppe 1 gegen 3 und Gruppe 4 gegen 2
Spielen mit gemeinsamem Tisch:
Paar 410 spielt auf dem Platz 210;
das in Abteilung 2 spielfreie Paar spielt in Abteilung 1 auf O/W
3. Durchgang: auf N/S Gruppe 1 gegen 4 und Gruppe 2 gegen 3
Spielen mit gemeinsamem Tisch:
das in Abteilung 2 spielfreie Paar spielt in Abteilung 1 auf O/W



Paarturnier mit nicht mehrmals spielfreiem Roverpaar

Problemstellung:
Für ein Paarturnier über mehrere Durchgänge haben sich 4x + 1 Paare
gemeldet. Sie drucken eine Laufkarte fürs Roverpaar aus und stellen
fest, dass dieses einmal spielfrei ist, weil für die Tische-/Runden-
zahl kein
Roverlauf ohne spielfreie Runde verfügbar ist. Sie wollen
aber nicht, dass ein Paar (das Roverpaar) mehrmals pausieren muss.

Beispiel: Paarturnier über 3 Durchgänge mit je 8 Runden
37 Paare in 4 Gruppen x 9 Plätzen + Roverpaar
Das Roverpaar ist spielfrei in irgend einer Runde.
Für andere Zahlen ist dieses Beispiel entsprechend anzupassen.

Es gibt mehrere Lösungen. Im Folgenden ist eine beschrieben, die Sie
sich leicht merken können.

1. Durchgang:
Es spielen, Nord/Süd zuerst genannt, die Gruppe 1 gegen Gruppe 2 und
die Gruppe 3 gegen Gruppe 4, das Roverpaar in Gruppe 3.
Das Roverpaar ist ein Mal spielfrei, spielt also in 8 Runden sieben
Mal. Folglich wird in Gruppe 3 sieben Mal ein Paar vom Rover verdrängt;
zwei Paare sind nie spielfrei - das sind die "Immerspieler". Deren
Paarnummern müssen Sie festhalten.

(Lassen Sie sich über Turniermenü: Laufkarten die Laufkarten auf den
Bildschirm ausgeben - es reicht die Gruppe 3. Aus der Anzeige sehen Sie
dann, wer nie spielfrei ist (es hängt vom Roverlauf ab).

2. Durchgang:
Es spielen die Gruppe 1 gegen Gruppe 3 und die Gruppe 4 gegen Gruppe 2,
ein Roverpaar in Gruppe 4. Das Paar 1 darf nicht nochmals als Roverpaar
laufen, weil es schon einmal spielfrei war. Es wird deswegen ausge-
tauscht mit einem anderen Paar. Als "Austauschpaar" nehmen wir ein Paar
aus der Nord/Süd-Gruppe der Rover-Abteilung, also aus Gruppe 4, mit der
gleichen Platznummer (die beiden letzten Ziffern der Paarnummer) wie
einer der "Immerspieler".
Der Austausch erfolgt über Turniermenü: B 2 K .

(Wenn in einem Durchgang zwei Paare ausgetauscht werden, spielen sie,
wie das andere zu spielen gehabt hätte, und zwar ohne ihre Paarnummer
zu ändern.)

3. Durchgang:
Der Ablauf ist entsprechend dem 2. Durchgang.
Es spielen die Gruppe 1 gegen Gruppe 4 und die Gruppe 2 gegen Gruppe 3,
ein Roverpaar in Gruppe 2. Als Austauschpaar für das Roverpaar 1 nehmen
wir wieder ein Paar aus der Nord/Süd-Gruppe der Rover-Abteilung, also
aus Gruppe 2, mit der gleichen Platznummer wie ein "Immerspieler".
Der Austausch erfolgt über Turniermenü: B 3 K .



Paarturnier mit nur einer Howell-Gruppe über 2 Durchgänge

Problemstellung:
Mit wenigen Paaren wollen Sie ein Turnier mit Unterbrechung spielen,
weil eine Mindestzahl gespielter Boards erforderlich ist und die
Teilnehmer bei ihrer Unterhaltung in der Pause nicht eingeschränkt
werden sollen.

SCORPROFI bietet keine direkte Möglichkeit, mit einer Gruppe mehr als
einen
Durchgang zu spielen. Es bietet sich aber das Fortsetzungsturnier
dafür an.

Beispiel: 11 Paare sollen in zwei Durchgängen mindestens 40 Boards
spielen. Für die Durchgänge stehen etwa 2˝ und 3 Stunden
zur Verfügung.
Ablauf (mit anderen Zahlen entsprechend):

Als ersten Durchgang spielen Sie ein normales Howell-Turnier mit
dem CP-Faktor 0 über 9 Runden mit je 2 Boards
(9 x 16 = 144 Minuten zuzüglich Zeit für Mischen und Teilen).
Der Top ist 8; 50 Prozent sind 72.

Danach spielen Sie ein Fortsetzungsturnier, wieder in einer Gruppe:
mit dem dafür vorgesehenen CP-Faktor
Gesamtergebnis für Paare
Der Top wird ebenfalls 8 sein, 50 Prozent aber 80.
Damit alle gespielten Boards gleich bewertet werden, Wahl:
für Gesamtergebnis zugrundezulegen die gewonnenen Punkte,
bewertet mit 100 Prozent
11 Runden mit je 2 Boards (11 x 16 = 176 Minuten)



zwei Gruppen in einer Howell-Abteilung

Problemstellung:
Sie wollen zwei Teilnehmer-Gruppen, die in einem
Durchgang getrennt
Mitchell spielen, in einem anderen gemeinsam Howell spielen lassen.

SCORPROFI bietet keine Möglichkeit, mehr als eine Gruppe in eine
Howell-Abteilung aufzunehmen. Aber das Fortsetzungsturnier öffnet
einen Weg zur Lösung des Problems.

Beispiel: 40 Paare in 4 Gruppen sollen nach einem Mitchell-Durchgang
einen Howell-Durchgang in zwei Abteilungen spielen.
Für die Durchgänge sind etwa 2˝ und 4 Stunden verfügbar.

Ablauf (mit anderen Zahlen entsprechend):

1. "Durchgang" - ganz normales Paarturnier

40 Teilnehmerpaare, 4 Gruppen, 1 Durchgang, CP-Faktor 0
2 Abteilungen, z.B. Gruppen 1 gegen 2 und 3 gegen 4,
9 Runden mit je 2 Boards
(9 x 16 = 144 Minuten zuzüglich Zeit für Mischen, Teilen, Duplizieren).
Der Top ist 34; 50 Prozent sind 306.

2. "Durchgang" - Start als (neues) Fortsetzungsturnier

40 Teilnehmerpaare, 2 Gruppen, 1 Durchgang, CP-Faktor nach Wunsch,
Gesamtergebnis für Paare
Der Top wird 38 sein, 50 Prozent = 532.
Damit alle gespielten Boards gleich bewertet werden, Wahl:
für Gesamtergebnis zugrundezulegen die gewonnenen Punkte,
bewertet mit 112 Prozent (38 x 100 : 34)
Losnummern zuteilen: manuell
und zwar, damit es keine Wiederholungen von Begegnungen gibt,
in jede Gruppe nur Teilnehmer aus Gruppen des Vorturniers, die
nicht gegeneinander gespielt haben (z.B. 1 und 3, 2 und 4)
2 Abteilungen, 14 Runden mit je 2 Boards
(14 x 16 = 224 Minuten + Mischen, Teilen, Duplizieren)



Paarturnier: 4x + 1 Paare in 2 parallelen Howell-Gruppen

Wenn 4x + 1 Paare auf zwei
Gruppen verteilt in zwei Abteilungen
parallel mit duplizierten Händen Howell spielen, ist die SCORPROFI-
Normallösung beispielsweise für 4 x 8 + 1 = 33 Paare:

In jede Gruppe kommen 2x = 2 x 8 = 16 Paare. Das 33. Paar kommt zu
einer der Gruppen hinzu und spielt dort in der Art eines Nachzügler-
paares. Beide Abteilungen spielen demnach an acht Tischen. - Diese
Verteilung geschieht automatisch. Es müssen Spieler-Laufkarten aus-
gedruckt werden.

Eine andere Spielweise ist: 16 Paare spielen in einer voll besetzten
8-Tische-Abteilung, die anderen 17 in einer 9-Tische-Abteilung mit
einem unbesetzten Platz. - Diese Methode wird nur zur Wahl gestellt,
wenn in der Initialisierungsdatei die Variable mitchell1 so gesetzt
ist, dass 4 darin enthalten ist (ungleich große Abteilungen zulassen).
Es kann mit Tisch-Laufkarten für acht und neun Tische gespielt werden.

Die beiden Spielarten sind ungefähr gleichwertig. Das Problem ungleich
großer Abteilungen in Mitchell-Turnieren, dass einige Boards weniger
oft gespielt werden als die anderen, tritt hier nicht auf: Die Zahl der
Boardsätze hängt bei Howell nur von der Rundenzahl ab und nicht wie bei
Mitchell von der Tischezahl.

Für den Howell-Durchgang eines Turniers mit zwei Gruppen über zwei
Durchgänge ist diese Methode nicht gut geeignet. Dann müssen nämlich
in beiden Durchgängen die Paare derselben Gruppe ein oder zwei Mal
eine Runde aussetzen und die der anderen nie. Die "Abhilfe", ein Paar
umzusetzen, bringt nichts Besseres: Dann spielt dieses Paar in beiden
Durchgängen gegen eine größere Zahl von Paaren zwei Mal.

Je nach Teilnehmerzahl sollte deswegen sollte bei solchen Turnieren
entweder die 21/25-Paare-Methode gewählt werden oder ist zu
überlegen, die Paare auf drei Gruppen zu verteilen und evt. drei
kürzere Durchgänge zu spielen.



Prozente-Übernahme für Fortsetzungsturnier

Für Fortsetzungsturniere, bei denen die Rangfolge durch die Summe der
Prozente aus den Teilturnieren bestimmt wird, gilt das Folgende:

Sie müssen festlegen, mit welchem Anteil die Prozente des Vorturniers
ins Gesamtergebnis eingehen. Beispielsweise bedeuten
50 %: Vorturnier und Hauptturnier werden mit je 50 Prozent gewichtet;
33 %: Das Vorturnier wird mit einem Drittel gewichtet, das Hauptturnier
mit zwei Dritteln = 67 Prozent.

Eine höhere Vorturnier-Gewichtung als 60 Prozent lässt SCORPROFI
nicht zu.



Teamturnier an 9 Tischen

An einem Clubabend Teamturnier an 9 Tischen zu spielen ist etwas
problematisch:

Round Robin 8 Runden:
3 BpR (Boards pro Runde) ist für einen Teamkampf viel zu wenig.
4 BpR ist auch zu wenig und braucht zu viel Zeit.
Schweizer System:
4 Runden sind zu wenig für ein Turnier mit Sandkasten.
5 Runden sind unpraktisch mit Sandkasten.
6 Runden erlauben meist nur 4 BpR - das ist zu wenig.

Deswegen bietet sich, das Turnier in 3 Gruppen mit je 3 Teams zu
spielen, 4 Runden mit 6 oder 7 BpR, mit diesen Alternativen:

A: Die Gruppen werden nach der Spielstärke gesetzt in 3 Klassen A B C.
Eine Vorbereitung ist zweckmäßig:
Material - möglichst für jede Gruppe in anderer Farbe:
3 Sätze Tischkarten 1 bis 3
3 Sätze Laufkarten Paare 1A 1B 2A 2B 3A 3B
3 Boardsätze mit 5 Boards pro BpR (z.B. 7 BpR: 35 Boards)
12 (3 Ti x 4 Ru) Teamzettel mit Platz für BpR Boards
Vorarbeiten:
Laufkarten drucken, soweit nicht vorrätig
Gruppenkennzeichen darauf vermerken
Teamzettel drucken mit Platz für BpR Boards
Tisch- und Rundenummern darauf vermerken
Team- und Ablaufsdaten in Computer eingeben

B: Die Gruppen werden gleich stark gesetzt, also jede Gruppe mit einem
starken, einem mittelstarken und einem schwächeren Team - so gut
dies möglich ist. Damit alle starken Teams die gleichen Spiel-
probleme lösen müssen, bekommen sie in ihrer Gruppe die gleiche
Teamnummer. Das Gleiche gilt für die anderen Teams. Außerdem ist
dafür erforderlich, dass in allen Gruppen die gleichen Verteilungen
gespielt werden. Dies geht mit dreifach vervielfältigten Boards oder
etwas aufwändiger durch Austausch der Boards zwischen den Gruppen:
Je ein Drittel der Boards läuft Gruppe X -> Gruppe Y -> Gruppe Z ->
- immer an den gleichen Tischnummern.
Wenn das Scoreprogramm keine andere Lösung dafür bietet, werden die
drei Gruppen getrennt abgerechnet. In den Endstand kommen alle Teams
nach ihren Siegpunkten - egal wo erworben.
Für die Turniervorbereitung gilt das unter A Gesagte.

C: Wenn weder A noch B gewählt werden soll, ist es noch möglich, ein
Ausscheidungs-Vorturnier und danach das Hauptturnier zu spielen.
1.) 3 möglichst gleich starke Gruppen mit je 3 Teams bilden
2.) Vorturnier in 3 Gruppen spielen mit 3 BpR (6 Boards pro Kampf)
3.) Bildung von 3 Klassen: A für die Sieger der Vorturniere
B für die Zweitplatzierten
C für die Drittplatzierten
4.) Hauptturnier mit 3 Klassen spielen mit 3 oder 4 BpR
(3 BpR Vorturnier + 4 BpR Hauptturnier brauchen sehr viel
Zeit, besser deswegen je 3 BpR Vor- und Hauptturnier)

Für die Turniervorbereitung gilt das unter A Gesagte. Beachten Sie
aber, dass zwei Turniere gepielt werden - Vor- und Hauptturnier.



Teamturnier mit ungerader Paarezahl

Mit jeder Tischezahl, mit der ein
Teamturnier mit zusätzlicher Paarturnier-Wertung
gespielt werden kann, kann auch ein Teamturnier mit einem fehlenden
Paar durchgeführt werden. An 4 oder 8 Tischen geschieht dies nach
einem entsprechenden teamgeeigneten Howell-Lauf (jedes Paar spielt
hier - nur für die Paare-Wertung - auch gegen sein Komplementärpaar),
an anderen Tischezahlen nach dem jeweiligen Mitchell- oder ähnlichen
Lauf.

Eines der Paare wird als freies Paar nur bei der Paarturnier-Wertung
berücksichtigt. Dieses Paar kann keine Clubpunkte bekommen. Die Zahl
der abgerechneten Teams ist 1 weniger als die volle Tischezahl.

Für die Auswertung müssen Sie in dieser Reihenfolge eingeben:
Team-Zahl: die volle Tische-Zahl, also das freie Paar voll gezählt,
dann zuerst die vollständigen Teams,
dann beim letzten Team zuerst das Einzelpaar, beim dritten
Spieler als Name eine Null (bei Verwendung einer Spielerliste
nach Drücken der Leertaste).

Das Einzelpaar läuft nach der Laufkarte des B-Paares des letzten Teams.

Die Scores werden auf Paarturnier-Boardzetteln erfasst.

Ein warnender Hinweis noch:
In jeder Runde ist ein Paar spielfrei. Je nach der Zahl der Boards, die
pro Runde gespielt werden, kann das eine recht lange Zeit sein.



Teamscores korrigieren

Bei einem Teamturnier mit
zusätzlicher Paarturnier-Wertung werden die
Scores auf Paarturnier-Boardzetteln erfasst und wie beim Paarturnier
korrigiert.

Bei einem anderen Teamturnier mit Scores-Eingabe sind Score-Korrekturen
während der Eingabe einer Begegnung möglich
- Sie führen den Leuchtbalken zum falschen Score
und geben ihn dann neu ein - (Eingabe-Modus)
oder im Anschluss daran nach Drücken der Taste C oder K
sowie später über
Turniermenü: Ablauf - korrigieren oder
Turniermenü: Scores - korrigieren (Korrektur-Modus).

Im Eingabe-Modus können Sie nur die Scores aus der Begegnung zwischen
den beiden zuletzt aufgerufenen Paaren ändern. Dagegen werden im Kor-
rektur-Modus alle von den beiden Teams gespielten und noch zu spielen-
den Boards auf dem Bildschirm ausgegeben.

Wenn noch nicht alle Scores eingegeben sind, ist es möglich, dass Sie
einen gezeigten Score nicht mit dem Leuchtbalken erreichen und deswegen
nicht ändern können. Dann müssen Sie diese Korrektur aufschieben, bis
Sie auch die anderen Scores eingegeben haben.

Tragen Sie bitte nie im Korrektur-Modus einen Score in ein leeres Feld
ein - fehlerhafte Ergebnisse könnten die Folge davon sein.



Teamturnier-Scores auf Drucker

Hinweis: Teamturnier-Scores
auf Bildschirm

Teamturnier-Scores werden beispielsweise so ausgedruckt:
Team 1 gegen Team 2
Board N/S O/W IMPs
1 490 -100 11

In der Spalte N/S stehen die vom vorderen Team (1) auf Nord/Süd und in
der Spalte O/W die von ihm auf Ost/West erspielten Scores - alle mit
dem Vorzeichen für Nord/Süd.

Die Zahl in der Spalte IMPs zeigt für das vordere Team ohne Vorzeichen
die gewonnenen und mit dem Vorzeichen "-" die verlorenen IMPs.

Eine zusätzliche Information gibt es, wenn die Teampaare jeweils gegen
beide Paare der gegnerischen Teams gespielt haben, entsprechend dem
Satz "Die Scores der A-Paare sind ein Zeichen nach links verschoben"
nach der Scores-Übersicht. Beispiel:
Team 1 gegen Team 2
Board N/S O/W IMPs
15 50 -500 11
.....
25 -1440 -690 -13
Beim Board 15 sind beide Scores nach links verschoben. Somit stammt der
Score 50 aus der Begegnung 1A-2A und folglich -500 aus 2B-1B.
Beim Board 25 ist nur der O/W-Score nach links verschoben. Somit stammt
der Score -1440 aus der Begegnung 1B-2A und -690 aus 2B-1A.



Korrektur Boards pro Runde im Teamturnier

Bei
Clubturnieren legt SCORPROFI die Zahl der Boards pro Runde entspre-
chend der Variablen boards in der Initialisierungsdatei fest. Diese
oder eine eingegebene Festlegung können Sie ändern über
Turniermenü: Veranstaltung - korrigieren oder
Turniermenü: Ablauf - korrigieren ,
solange Sie keine Scores eingegeben haben.

Falls für das Turnier keine zusätzliche Paarturnier-Wertung vorgesehen
ist, erreichen Sie das Turniermenü, indem Sie an der Stelle einer Team-
Eingabe die ESC-Taste drücken.



Schweizer (dänisches) System: nächste Runde

Nach jeder Runde können Sie in Auswahlmenüs die von SCORPROFI errech-
neten Paarungen der nächsten Runde auf den Bildschirm ausgeben oder
ausdrucken lassen.

Außerdem können Sie Informationszettel (Wegezettel) ausdrucken, die
den Teams zeigen, wo und gegen wen sie in der nächsten Runde zu spielen
haben - auf Wunsch mit zusätzlichem Platz zur Eintragung der IMPs oder
der Scores. Dazu setzen Sie in Ihrer
Initialisierungsdatei die Variable
teampaarungen entsprechend auf 1, 3 oder 5. Dann werden Sie bei jeder
Anzeige der Paarungen gefragt, ob die Wegezettel zu drucken sind.



Schweizer System

Hinweise:
Nachzügler aufnehmen
Teamnummern vertauschen
ungerade Anzahl von Teams (Sandkasten)
Ausscheiden eines Teams
Korrektur Boardzahl pro Runde
Paarungen der nächsten Runde ausgeben (Wegezettel)
Punktgleichheit
Teamturnier-Auswertung
Scoren von Teamkämpfen
Das Schweizer System ist eine Form eines verkürzten Teamturniers, wenn
aus Zeitgründen nicht alle Teams gegeneinander spielen können.

In der ersten Runde werden die Begegnungen ausgelost. Von der zweiten
Runde an spielen immer solche Teams gegeneinander, die in der aktuellen
Tabelle möglichst nahe beisammen liegen. Jedes Team spielt aber gegen
jedes andere höchstens einmal. Daraus ergibt sich zuletzt eine sinn-
volle Rangliste.

Damit nicht am Ende eines der führenden Teams dadurch einen Vorteil
hat, dass es gegen alle Konkurrenten schon gespielt hat und deswegen
zuletzt gegen ein wesentlich schwächeres Team viele Punkte holen kann,
wird oft am Schluss nach dem Dänischen System gespielt. Hier gilt beim
Erstellen der Paarungen die Bedingung "gegen jedes Team nur einmal"
nicht.
Bei der Begegnung zwischen zwei Teams (außerhalb des Sandkastens) wird
im Normalfall im Open Room und im Closed Room an Tischen mit derselben
Tischnummer gespielt - die Tischnummern beginnen mit 1. Sie können aber
durch die Variable team1 in der Initialisierungsdatei festlegen, dass
im Closed Room die Tischnummern um 10 (oder falls erforderlich ein
Mehrfaches davon) höher sind als die entsprechenden im Open.

Das besser stehende Team spielt im Open Room auf Nord/Süd, im Closed
Room auf Ost/West.

Zunächst wird an beiden Tischen die Hälfte der in einer Runde zu spie-
lenden Boards geteilt und gespielt; dann werden die Boards zwischen den
Tischen ausgetauscht.

Es ist sinnvoll, für jedes Tischepaar einen Boardsatz festzulegen.



Sonderbehandlungen in Teamturnieren

Hinweis:
Zuweisungen

Bei allen Teamturnieren sind Sonderbehandlungen von Teilnehmern nicht
immer so einfach wie bei Paarturnieren. Deswegen hier ein paar Rezepte:

Strafpunkte vergeben:
sowohl bei IMPs- als auch bei Scores-Eingabe erfolgt die Belastung über
Turniermenü: Ablauf - korrigieren - Strafpunkte abziehen

Split-Scores zuteilen:
bei Turnieren mit zusätzlicher Paarewertung wie beim Paarturnier,
bei anderen Turnieren mit Scores-Eingabe entsprechend,
bei Turnieren mit IMPs-Eingabe über
Turniermenü: Ablauf - korrigieren - Ergebnis splitten

statt 60%/40%-Wertung (Durchschnitt):
Bei Turnieren mit Scores-Eingabe geben Sie für das 60%-Paar auf
Nord +100 ein, für die andere Begegnung pass (=1). Das bringt dem
60%-Paar 3 IMPs und entspricht so etwa den 60 Prozent.

Board nicht wertbar, beispielsweise wenn nur einmal gespielt
oder einer der Scores nicht feststellbar:
Bei Turnieren mit Scores-Eingabe setzen Sie für beide Begegnungen den
gleichen Score ein, außerdem geben Sie evt. Strafpunkte (-> oben).
Damit ist das Board für die beteiligten Teams aus der Teamwertung
genommen. Für die Paarewertung ist der Ersatzscore zwar etwas will-
kürlich. Da die Teamwertung aber vorrangig ist, müssen wir damit leben
- eine andere Lösung ist nicht in Sicht.



Schweizer System: ungerade Anzahl Teams

Die gebräuchliche Art, Teamturniere im Schweizer (und auch dänischen)
System mit einer ungeraden Anzahl Teams zu organisieren, ist die
Verwendung des "
Sandkastens":

An den letzten drei Tischen spielen die drei am schlechtesten platzier-
ten Teams - im Schweizer System solche, die noch nicht gegeneinander
gespielt haben - zwei aufeinanderfolgende Runden untereinander.

Eine andere Methode ist, das am schlechtesten platzierte Team aussetzen
zu lassen (aber höchstens ein Mal während eines Turniers). Sie ist
weniger empfehlenswert, weil dieses Team dann während der ganzen Runde
arbeitslos ist. Deswegen wird sie von SCORPROFI nur unterstützt, wenn
in der Initialisierungsdatei die Variable team1 so gesetzt ist, dass
16 darin enthalten ist.



Teamliga

Eine Teamliga ist grundsätzlich ein vollrundiges Teamturnier - jedes
beteiligte Team spielt gegen jedes andere. Von einem "normalen" Team-
turnier unterscheidet sich die Liga meist in den folgenden Punkten:

1. Die Begegnungen werden nicht in einem kurzen Zeitraum - ein Abend
bis drei Tage - abgewickelt, sondern über einige Monate.
2. Die Teams spielen öfter in wechselnder Besetzung.
3. Wenn nicht die Kämpfe zeitgleich an einem Ort stattfinden und an
allen Tischen dieselben computergeteilten Hände gespielt werden -
nur in der Bundesliga üblich -, werden für jeden Kampf die Boards
neu gemischt und wird kein Kartensatz mehr als ein Mal gespielt.
4. Es werden in jeder Begegnung wesentlich mehr Boards gespielt als
in einem Teamturnier - 32 Boards ist das Übliche.
5. Die Spieler der beteiligten Teams errechnen selbst die Ergebnisse.

Für die Auswertung einer Teamliga braucht man kein Scoreprogramm.
SCORPROFI hilft Ihnen jedoch auch hier: Jederzeit, ob erst ein paar
Kämpfe gespielt sind oder schon alle, können Sie die Resultate (und
auch Strafpunkte) eingeben und die Tabelle mit allen Ergebnissen,
geordnet nach dem aktuellen Stand, ausdrucken oder speichern zur
Veröffentlichung in Rundschreiben oder im Internet.

Der Ablauf ähnelt dem bei einem
Round-Robin-Teamturnier. Wegen der
oben erwähnten Unterschiede ist jedoch bei einer Teamliga anders als
bei einem Teamturnier:

1. Es werden nur Teamnamen eingegeben, keine Spielernamen.
2. Es wird kein Unterschied gemacht zwischen Begegnungen, bei denen
jedes Paar gegen nur eines der gegnerischen Paare spielt, und
solchen mit Spiel gegen beide Gegnerpaare. Nur die gesamte IMPs-
Summe zählt.
3. Es können keine Scores eingegeben werden, sondern nur die von den
Spielern errechneten IMPs. Es sind keine mit Score-Eingaben
verbundenen Auswertungen möglich.
4. Es werden keine Clubpunkte errechnet. Alle diesbezüglichen Fragen
des Programms entfallen.



Team nicht angetreten

Ist ein Team zu einer Begegnung nicht angetreten, so bekommt sein
Gegner dafür 18 Siegpunkte zugewiesen oder eine höhere Anzahl, abhängig
von den Ergebnissen der beteiligten Teams in den anderen Runden. Damit
SCORPROFI diese Zuweisung korrekt errechnen kann, muss dem Programm das
Nichtantreten mitgeteilt werden.

Dies geschieht - soweit erforderlich nach Eingabe der Paarung - auf
unterschiedliche Weise je nach Turnierart und Scoremethode und wird
auf dem Bildschirm angezeigt:

Round Robin mit IMPs-Eingabe (auch Teamliga):
Eingabe 9999 als IMPs fürs erste Team.
Round Robin mit Scores-Eingabe:
Taste F4 drücken anstelle der Eingabe des Scores fürs erste Board.
Round Robin mit Scores-Eingabe und zusätzlicher Paarewertung:
siehe weiter unten.
Schweizer System (auch dänisch) mit IMPs-Eingabe:
Eingabe 9999 als IMPs fürs erste Team.
Schweizer System (auch dänisch) mit Scores-Eingabe:
Eingabe 99 als niedrigste Boardnummer der Begegnung.

Anschließend brauchen Sie nur noch einzugeben, welches Team nicht
angetreten ist.
Bei einem Round-Robin-Turnier mit zusätzlicher Paarewertung ist der
Ablauf etwas komplizierter. Der Fall wird aber nur selten eintreten.
Hier ist die am ehesten vorkommende Art geschildert:

Ein Paar eines Teams kann eine Runde nicht spielen. Deswegen muss die
Begegnung mit dem Team des gegnerischen Paares als "nicht angetreten"
gewertet werden. Außerdem soll die Paarewertung möglichst wenig beein-
trächtigt werden.

Die erspielten Scores werden normal eingegeben. Für die ausgefallenen
geben Sie fiktive Scores ein, die für N/S und O/W möglichst 0 Pt.
bringen (etwa der Durchschnitt der anderen Scores - siehe
Datumscore).

Zuletzt wird für die Teamwertung das Nichtantreten eingebracht über
Turniermenü: A K 3 usw.



Team 3 Tische 1-1-Lauf

Teamturniere an drei Tischen werden fast immer über vier Runden
gespielt. Das ist der 2-2-Lauf, bei dem alle Paare auf alle
gegnerischen Paare treffen.

Über nur zwei Runden - 1-1-Lauf, die Paare spielen gegen je ein
Paar der anderen Teams - kann gespielt werden, wenn in der
Initialisierungsdatei die Variable team1 so gesetzt ist, dass
in der Kennzahlensumme 1 enthalten ist.



Privatablauf

Wenn Sie bei einem Paarturnier über mehrere Durchgänge Probleme mit
unerfahrenen Teilnehmern haben, die nicht wissen, wo sie zu spielen
haben, dann können Sie für alle Paare über
Turniermenü: Ablauf - Privatablauf
Merkzettel ausdrucken, die für alle Durchgänge diese Daten beispiels-
weise in der Form
1. Durchgang: 10 bis 13 Uhr Abt.1 (rot) an Tisch 8 auf Ost/West
zeigen.

Bevor dies möglich ist, müssen die Teilnehmernamen sowie für alle
Durchgänge die
Ablaufsdaten eingegeben sein.

Es werden immer die Daten der ersten Runde ausgegeben.
Dabei wird nicht berücksichtigt,
wenn ein Paar spielfrei ist, weil es einen Aussetztisch hat oder
durch ein Roverpaar verdrängt wird,
wenn ein Paar an einem gemeinsamen Tisch gegen eines aus einer
anderen Abteilung spielt, weil beide einen Aussetztisch haben
oder durch Roverpaare verdrängt werden,
sondern immer der normale Lauf zugrundegelegt.

Das Ausdrucken kann jederzeit mit der ESC-Taste abgebrochen werden.
Dann kommen nur noch die schon vom Computer an den Druckerspeicher
übergebenen Privatabläufe.



Boards und Runden bei Clubturnieren

Zu den Turnierdaten, die SCORPROFI für
Clubturniere automatisch fest-
setzt, damit Sie nicht so viel eingeben müssen, gehört die Zahl der
zu spielenden Boards. Entsprechend dem, was in Ihrem Club üblich ist,
können Sie diese Zahl in der Initialisierungsdatei in der Variablen
boards festlegen.

Mit der darauf folgenden Variablen boards2 bestimmen Sie, ob im Zwei-
fel die durch boards festgelegte Anzahl der Boards Vorrang haben soll
oder der Grundsatz, dass gegen möglichst viele Gegner gespielt wird.
Dementsprechend setzt SCORPROFI dann die Zahl der Runden fest.

Wenn SCORPROFI eine Rundenzahl festsetzt, die Sie nicht spielen wollen
oder gespielt haben, dann gehen Sie so vor:

Wenn Sie immer eine andere Rundenzahl als die festgesetzte spielen,
dann legen Sie diese gewünschte Rundenzahl in der Initialisierungsdatei
in der Variablen boards fest, beispielsweise boards=24, .

Wenn Sie nur ausnahmsweise eine andere Rundenzahl spielen wollen, dann
haben Sie zwei Möglichkeiten:
1. Eingabe der Turnierdaten vom Hauptmenü aus nicht über Clubturnier ,
sondern über Turnier anderer Art .
2. Nach Eingabe der Clubturnier-Daten ändern Sie die Rundenzahl über
Turniermenü: Ablauf - korrigieren



Turnierlauf-Auswahl nicht mehr möglich

Sie haben für irgendwelche Tische/Runden-Kombinationen von Howell-
Paarturnieren keinen Lauf mit dem
Nachnamen H gespeichert, weil sie
immer zwischen verschiedenen Läufen auswählen wollen. Plötzlich wird
Ihnen diese Auswahl nicht mehr angeboten.

Dann haben Sie inzwischen eine neue (oder vielleicht auch wieder eine
ältere) Version von SCORPROFI installiert. Bei dieser Nachinstallation
wurde ein mit dieser Version gelieferter Lauf mit dem Nachnamen H
gespeichert, weil kein solcher vorhanden war. Und dann gibt es die
gewünschte Auswahl nicht mehr.

Zur Lösung dieses Problems müssen Sie über
Hauptmenü: System - Turnierläufe - löschen
die bei der Installation neu gespeicherten Turnierläufe löschen.

Sie erkennen die zu löschenden Läufe daran, dass zum gleichen Vornamen
außer einer Datei mit dem Nachnamen H noch weitere Dateien mit Nach-
namen Hxx gespeichert sind (xx steht hier für irgendwelche andere
Zeichen; HYx dient jedoch Sonderzwecken und gehört deswegen nicht
dazu!). Nur bei diesen Dateigruppen markieren Sie die Datei mit dem
Nachnamen H - nur diese! - mit der Leertaste zum Löschen.



Individualturnier-Sonderläufe

Hinweis: Mitchell-Individualturnier an mehr als
13 Tischen

Für die folgenden Teilnehmer/Runden-Kombinationen verwendet SCORPROFI
Sonderläufe, die nicht der sonst üblichen Art entsprechen:

60 bis 62 Spieler / 10 oder 15 Runden (15 Boardsätze)
Für 62 Spieler findet SCORPROFI nur für 10 Runden einen Lauf.
Eine Laufkarte ist nur für die Rover-Spieler (1 und 2) erforderlich.

Denken Sie sich die 15 Tische auf 3 Abteilungen aufgeteilt:
1 bis 5 in Abt. 1, 6 bis 10 in Abt. 2, 11 bis 15 in Abt. 3.
Spieler und Boards bleiben immer 5 Runden lang
(1 - 5, 6 - 10, [11 - 15]) in derselben Abteilung.
noch: 60 bis 62 Spieler / 10 oder 15 Runden (15 Boardsätze)

Die Spieler 101 - 115 spielen immer auf Nord am Tisch
entsprechend ihrer Platznummer.
Die Spieler 201 - 215 beginnen auf Ost am Tisch ihrer Platznummer.
Zur Runde 6 wechseln sie auf West, und zwar
die Spieler 201 - 210 an den Tisch (Platznummer + 5),
die Spieler 211 - 215 an den Tisch (Platznummer - 10).
[Zur Runde 11 wechseln sie auf Süd, und zwar
die Spieler 201 - 205 an den Tisch (Platznummer + 10),
die Spieler 206 - 215 an den Tisch (Platznummer - 5).]
Die Spieler 301 - 315 beginnen auf Süd am Tisch ihrer Platznummer.
Zur Runde 6 wechseln sie an den Tisch ihrer Platznummer auf Ost,
[zur Runde 11 ebenso auf West.]
noch: 60 bis 62 Spieler / 10 oder 15 Runden (15 Boardsätze)

Die Spieler 401 - 415 beginnen auf West am Tisch ihrer Platznummer.
Zur Runde 6 wechseln sie auf Süd, und zwar
die Spieler 401 - 410 an den Tisch (Platznummer + 5),
die Spieler 411 - 415 an den Tisch (Platznummer - 10).
[Zur Runde 11 wechseln sie auf Ost, und zwar
die Spieler 401 - 405 an den Tisch (Platznummer + 10),
die Spieler 406 - 415 an den Tisch (Platznummer - 5).]
noch: 60 bis 62 Spieler / 10 oder 15 Runden (15 Boardsätze)

Zu allen anderen Runden wechseln alle außer den Nord-Spielern
innerhalb ihrer Abteilung, und zwar gehen
die Ost-Spieler einen Tisch aufwärts (von 5 ->1, 10 ->6, 15 ->11),
die Süd-Spieler 2 Tische aufwärts
(von 4 ->1, 5 ->2, 9 ->6, 10 ->7, 14 ->11, 15 ->12),
die West-Spieler 3 Tische aufwärts
(von 3 ->1, 4 ->2, 5 ->3, 8 ->6, 9 ->7, 10 ->8,
13 ->11, 14 ->12, 15 ->13).
noch: 60 bis 62 Spieler / 10 oder 15 Runden (15 Boardsätze)

Die 15 Boardsätze liegen in der 1. Runde am Tisch ihrer Nummer.
In jeder Runde kommen sie innerhalb ihrer Abteilung einen Tisch
abwärts (von 1 ->5, 6 ->10, 11 ->15),
jedoch zu den Runden 6 [und 11] außerdem eine Abteilung abwärts
(von 1 ->15, 2 ->11, 3 ->12, 4 ->13, 5 ->14,
6 ->5, 7 ->1, 8 ->2, 11 ->10, 12 ->6, 13 ->7 usw.).



Sprung-Runde ändern

SCORPROFI legt den
Sprung ohne Rücksicht auf die Tischezahl so fest,
dass er dann erfolgt, wenn die Hälfte der Runden gespielt ist.

Wenn ein Turnierleiter den Sprung nicht ausführen ließ, als die halbe
Rundenzahl gespielt war, sondern erst später, so können Sie die Sprung-
Runde korrigieren über
Turniermenü: Boards - korrigieren -
>Sprung- / Scrambel-Runde ändern< .

Achtung!
Bitte beachten Sie dabei unbedingt das Folgende:

SCORPROFI "weiß", dass der Sprung erfolgt, sobald die Hälfte der Runden
gespielt ist, und speichert deswegen die Sprung-Runde nirgends. Die
Korrektur beschränkt sich darauf, dass das Programm für die Runden
zwischen der "gewussten" ursprünglichen und der als Korrektur neu ein-
gegebenen Runde die Losnummer des Ost/West-Paares (nach dem Scrambeln
ist es das Nord/Süd-Paar) um 1 verändert.

Das hat diese Folgen:

Die Sprung-Runde darf nur einmal geändert werden
(sonst ist der Weg über Turniermenü: Ablauf - korrigieren nötig).

Die geänderte Sprung-Runde wird bei der Ausgabe der Ablaufsdaten nicht
berücksichtigt; sichtbar wird sie aber an den Losnummern über
Turniermenü: Boards - anzeigen/ausdrucken .

Voraussetzung für das Gelingen der Korrektur ist, dass die Paarnummern
normal verteilt und nicht durch Umsetzen verändert worden sind. Sonst
führt die Änderung (ohne Warnung, Vorsicht!) zu falschen Ergebnissen,
wenn auf einem der zu ändernden Plätze ein Paar steht, das durch Umset-
zen dorthin gekommen ist.



Interwoven-Howell

Bei dieser Turnierform spielen zwei
Gruppen unabhängig voneinander
Howell, aber nicht in zwei getrennten Abteilungen, sondern in einer
gemeinsamen dieselben Boards. Wenn in beiden Gruppen die Zahl der
Plätze ungerade ist, spielt meist jedes Paar auch gegen das Paar aus
der anderen Gruppe mit derselben Platznummer. Sonst gibt es jedoch
keine Berührungen zwischen diesen Gruppen.

Sie können mit SCORPROFI Interwoven-Howell nutzen, um stärkere und
schwächere Paare ein gemeinsames Turnier so spielen zu lassen, dass
alle Paare (fast) nur gegen Paare aus der eigenen Gruppe spielen. Für
die beiden Gruppen gibt es dann zwei getrennte Ranglisten. Das kann bei
den schwächeren Spielern durchaus die Freude am Bridge steigern.

Ein solches Turnier - gespielt wird ein Durchgang - starten Sie nicht
als Clubturnier, sondern als ein Paarturnier anderer Art. Sie verteilen
die Teilnehmerpaare auf zwei Gruppen - in jede gleich viele Paare -,
und zwar in die Gruppe 1 die stärkeren (nur für diese Gruppe gibt es
Clubpunkte), in die Gruppe 2 die schwächeren.

Der weitere Ablauf ist fast wie sonst. Bei den Ablaufsdaten geben Sie
aber ein, dass in 2 Abteilungen zu spielen ist, und bejahen Sie die
Frage, ob Interwoven-Howell gespielt werden soll.

Sie brauchen für die beiden Gruppen unterschiedliche Laufkarten. Der
Lauf wird für alle Teilnehmer entsprechend der Gesamt-Tischezahl mit
dem Dateikennzeichen .HYI gespeichert.

Für Interwoven-Howell stehen nur bestimmte Tische/Runden-Kombinationen
zur Verfügung. Gegenwärtig sind das mit SCORPROFI die folgenden:
7 Tische 7 Runden
8 Tische 7 Runden
9 Tische 9 Runden
14 Tische 13 Runden
15 Tische 15 Runden
16 Tische 15 Runden
17 Tische 17 Runden
18 Tische 17 Runden

Wollen Sie weniger Runden spielen, so wählen Sie zuerst die mögliche
Rundenzahl und verfahren Sie dann entsprechend der Hilfe unter Abbruch.



Turnierläufe beim Arbeiten mit 2 oder mehr Computern

Hinweise:
Howell-Turnierlauf auswählen
Individual-Turnierlauf auswählen

Sicherlich arbeiten Sie nicht nur mit den bei der Installation von
SCORPROFI gespeicherten Turnierläufen. In erster Linie bei Howell- und
Individual-Turnierläufen müssen Sie dann unbedingt dafür Sorge tragen,
dass auf allen Computern dieselben liegen.

Dazu kopieren Sie immer dann, wenn Sie auf einem Computer einen Lauf
errechnet, eingegeben oder geändert haben, diesen Lauf auf die anderen:
Zuerst kopieren Sie den Lauf auf einen beweglichen Speicher
(z.B. Diskette - meist a:) über
Hauptmenü: System - Turnierläufe - kopieren
Auf allen anderen Computern holen sie ihn von diesem Speicher über
Hauptmenü: System - Turnierläufe - holen



Mitchell-Individualturnier an mehr als 13 Tischen

Bei der Errechnung von Turnierläufen für Individualturniere gibt es
Tische/Runden-Kombinationen, bei denen auch ein schneller Computer
Stunden braucht, bis er einen Lauf gefunden hat, oder für die mehr
als 30 Boardsätze benötigt werden - das ist eine der Grenzen, über
die SCORPROFI nicht hinaus kann.

Meist kann in diesen Fällen anstelle eines direkt errechneten Laufes
einer eingesetzt werden, der indirekt aus dem Lauf für die halbe
Tischezahl oder für 21 und 27 Tische aus dem 7- bzw. 9-Tische-Lauf
entwickelt wird. SCORPROFI stellt beide Berechnungsmethoden zur
Verfügung. Vergleich der Vor- und Nachteile:
Die Errechnung des Laufs geht meist bei der indirekten Methode viel
schneller. Wenn der Lauf für die kleinere Tischezahl schon gespeichert
ist, ist die Umsetzung auf die größere in Sekundenbruchteilen fertig.

Bei der direkten Errechnung findet SCORPROFI in zumutbarer Zeit für
manche Tische/Runden-Kombinationen keinen Lauf, für den höchstens die
zulässsigen 30 Boardsätze benötigt werden. Bei der indirekten Methode
ist ein solcher Fall noch nicht bekannt. Hier werden meistens weniger
Boardsätze benötigt - gut für die Vergleichbarkeit der Ergebnisse.

Unter den direkt errechneten Läufen sind oft solche, bei denen man am
Tisch auf mehr Mitspieler trifft als bei den anderen. Die Kehrseite
dieses Vorteils ist, dass beispielsweise nach jeder Runde anstatt nach
jeder dritten ein kompletter Wechsel über den Spielsaal erfolgt mit
mehr Unruhe und mehr Zeitaufwand.

In der Regel dürfte, insgesamt gesehen, der indirekten Entwicklung der
Vorzug zu geben sein. Wenn Sie auch dieser Ansicht sind, dann wählen
Sie an der entsprechenden Stelle im Programmlauf die 1.

Achtung!
Mit Ihrer Wahl legen Sie sich auch für die Zukunft fest, weil
SCORPROFI den für diese Tischezahl gespeicherten Lauf dann bei
jedem Aufruf und auch für Berechnungen von Roverläufen verwendet.
Wenn Sie später mit der anderen Berechnungsweise arbeiten wollen,
müssen Sie in Ihrer Initialisierungsdatei die Variable experte=2,
setzen oder den gespeicherten Basislauf löschen.



Roverlauf-Berechnung für Individualturniere

Wenn mit
Roverspielern gespielt wird, errechnet SCORPROFI den Roverlauf
in Stufen:

Basis ist immer ein Lauf für die entsprechende Tischezahl ohne Rover.
Existiert noch keiner, so wird er errechnet und gespeichert. In diesen
Lauf fügt das Programm die Rover ein.

Dabei wird zuerst eine Lösung gesucht,
bei der die Zahl, wie oft ein Spieler mindestens spielfrei ist, von der
Zahl, wie oft ein Spieler höchstens spielfrei ist, höchstens um 1
abweicht und
bei der jeder andere Spieler höchstens einmal Gegner links und einmal
Gegner rechts ist.

Ist kein solcher Lauf zu finden, so erlaubt SCORPROFI zunächst,
dass jeder andere Spieler zweimal Gegner links und zweimal Gegner
rechts sein kann.
In der nächsten Stufe kann jeder andere Spieler beliebig oft Gegner
sein.
Zuletzt wird auch die oben genannte Abweichung freigegeben.

Grundsätzlich haben die Roverspieler ihre spielfreien Runden zu Beginn
des Turniers. Ausnahmen sind Turniere mit 9, 10, 13 oder 25 Spielern:
dafür werden Läufe nach den Anweisungen für Turnierleiter verwendet.



3-Tische-Howell-Paarturnier mit Relaistischen

Mit dem
"normalen" Turnierlauf für ein Howell-Paarturnier an drei
Tischen ist es nicht möglich, fünf Runden mit insgesamt 25 Boards zu
spielen: die Zahl der gespielten Boards ist immer eine Zehnerzahl.
Wollen Sie 25 Boards spielen, so müssen Sie einen besonderen Lauf
einsetzen. Dieser ist normalerweise unter BRIP0305.H5 gespeichert
und hat den Nachteil, dass in der letzten Runde an allen Tischen
dieselben Boards im Austausch zu spielen sind.

Für diesen Lauf können Sie die Tisch-Laufkarten auch im Grafikmodus
ausdrucken. Außerdem ist für ihn die Lauf-Kontrolle über
Hauptmenü: Lauf - Paarturnier - Kontrolle möglich.



Mitchell-Paarturnier mit gerader Tischezahl

Bei einem
Mitchell-Paarturnier mit gerader Tischezahl kämen bei norma-
lem Wechsel die Ost/West-Paare, wenn sie über die halbe Tischezahl ge-
wandert sind, an Tische mit Boardsätzen, die sie schon gespielt haben.
Um das zu vermeiden, wird ein solches Turnier mit Ruhetisch gespielt,
wenn die Rundenzahl gleich der Tischezahl ist, und bei kleinerer Run-
denzahl mit Sprung.

Sonderfall -
wenn die erste Runde nicht gespielt, sondern zum Stecken computer-
geteilter Hände verwendet wird oder nur zum Mischen und Teilen,
damit Paare nicht zweimal aufeinandertreffen,
und die Gesamtrundenzahl (einschließlich dieser "Nullrunde") gleich
der Tischezahl ist.

Hier ist das Spielen mit Ruhetisch nicht erforderlich. SCORPROFI ver-
wendet automatisch den "Ruhetisch-Ersatz-Lauf": In der letzten Runde
treffen die gleichen Paare aufeinander wie in der Nullrunde, aber mit
anderen Boards.
Zu beachten: Die Ost/West-Paare überspringen einen Tisch, wenn die
Hälfte der Gesamtrundenzahl vorüber ist, also z.B. an zwölf Tischen
nach der fünften gespielten Runde (= der sechsten insgesamt).



Roverpaar mit Aussetzrunde

In Mitchell-Paarturnieren lässt sich bei manchen Tische-/Runden-
Kombinationen kein Roverlauf errechnen, bei dem das Roverpaar keine
Aussetzrunde hat. Geht das Turnier über mehrere
Durchgänge, so ist
dann das Roverpaar in jedem eine Runde spielfrei. Sie können das
auf die im Folgenden beschriebene Art vermeiden.

Weil das Roverpaar eine Aussetzrunde hat, gibt es in der Gruppe, in der
es spielt und in jeder Runde ein Paar verdrängt, mindestens ein Paar,
das nie verdrängt wird. Tauscht ein solches "Immer-spielen"-Paar die
Plätze mit dem Roverpaar, so ist es in einer Runde anstelle des Rover-
paars spielfrei und dieses nicht.

In der Praxis müssen Sie zuerst in der Gruppe, in der das Roverpaar
spielt, ein Paar ermitteln, das nie spielfrei ist. Am sichersten geht
das, indem Sie die Laufkarten aller Paare dieser Gruppe anschauen.

Dann tauschen Sie die Plätze des ausgewählten "Immer-spielen"-Paars
und des Roverpaars über
Turniermenü: Boards - (evt.Durchgang) - korrigieren
- Teilnehmer umsetzen .



Kneipen-Turnier 14 Runden an 24 Tischen in 8 Kneipen

In 8 Kneipen stehen je 3 Tische (1 bis 3, 4 bis 6 usw.). Für jeden
Tisch stehen 2
Boardsätze zur Verfügung - an allen Tischen der Kneipe
mit den gleichen Verteilungen.

Die Paare werden aufgeteilt auf 6 Gruppen x 8 Paare. Sie spielen in
7 Kneipen je 2 Runden. Die Paare der Gruppen 1, 3 und 5 beginnen auf
N/S, die anderen auf O/W. Scrambeln ändert nur die Spielrichtung, aber
nicht die Bewegungsweise.

Nach jeder Doppelrunde gehen 1, 3 und 5 eine Kneipe aufwärts, die
anderen eine Kneipe abwärts. Ausnahme: Nach der 4. Doppelrunde gehen
die Paare der Gruppen 2, 4 und 6 zwei Kneipen abwärts.
Wie üblich gilt immer: aufwärts kommt 1 nach 8, abwärts 8 nach 1.

In jeder Doppelrunde wird an allen Tischen zuerst der erste der Board-
sätze gespielt und danach der andere. Die Paare der Gruppe 1 spielen
zuerst gegen das Paar aus Gruppe 2 und dann gegen das aus Gruppe 6.
Entsprechend spielen 3 gegen 4 und dann 2 sowie 5 gegen 6 und dann 4.
Laufkarten sind unbedingt zu empfehlen!



Kneipen-Turnier 15 Runden an 24 Tischen in 8 Kneipen

In 8 Kneipen stehen je 3 Tische (1 bis 3, 4 bis 6 usw.). An jedem
Tisch liegt ein
Boardsatz, der in allen Runden gespielt wird.

Es sind Laufkarten erforderlich.

Die 48 Paare spielen in 7 Kneipen je 2 Runden und dann in der 8. Kneipe
eine Runde. Nach jeder zweiten Runde gehen sie eine Kneipe aufwärts
oder abwärts (abwärts nach der 8. Runde zwei Kneipen).
Wie üblich gilt immer: aufwärts kommt 1 nach 8, abwärts 8 nach 1.



Kneipen-Turnier 16 Runden an 40 Tischen in 8 Kneipen

In 8 Kneipen stehen je 5 Tische (1 bis 5, 6 bis 10 usw.). An jedem
Tisch liegt ein
Boardsatz, der in allen Runden gespielt wird.

Es sind Laufkarten erforderlich.

Die 80 Paare spielen in 8 Kneipen je 2 Runden. Nach jeder zweiten Runde
gehen sie eine Kneipe aufwärts oder abwärts (abwärts nach der 8. Runde
zwei Kneipen).
Wie üblich gilt immer: aufwärts kommt 1 nach 8, abwärts 8 nach 1.

Aus dem Lauf über 16 Runden ergibt sich durch Abschneiden der letzten
Runde der 15-Runden-Lauf.



Turnierläufe aus Datei

Über Hauptmenü: Lauf - HHJ-Turnierlauf
können Sie Turnierläufe für SCORPROFI einsetzbar machen, die in einem
speziellen (
PBN-ähnlichen) Textformat gespeichert sind. Vorgesehen
sind dafür in erster Linie Läufe aus dem Standardwerk "Movements" von
Hans-Olof Hallen, Olof Hanner und Per Jannersten.

Solche Textdateien sucht SCORPROFI im Programm-Verzeichnis im Unter-
ordner LAUFDAT. Der Dateiname beginnt mit HHJ oder SCP.

Wenn Sie einen Turnierlauf suchen, der noch nicht gespeichert ist,
wenden Sie sich bitte an den Autor. Sie bekommen ihn dann schnellst-
möglich als E-Mail-Anhang übermittelt.



HHJ-Turnierläufe

siehe unter
Turnierläufe aus Datei



besondere Turnierläufe

Turnierläufe, die eine besondere Erwähnung verdienen:

BRIP0406.HYS ist ein Lauf für vier Tische über sechs Runden mit acht
Boardsätzen, bei dem die Teilnehmer vor Turnierbeginn die Boards
stecken, die sie nicht spielen (z.B. für ein Simultanturnier).



zu viele Boards gespielt

Aus dem planmäßigen Turnierlauf ergibt sich, wie viele Boards ein Teil-
nehmer maximal zu spielen hat. Wenn einer mehr Boards spielt oder bei
einem Board eine Teilnehmernummer abgeändert und die dazu bei einem
anderen Board notwendige ergänzende Korrektur nicht vorgenommen wird,
dann kann SCORPROFI kein korrektes Ergebnis errechnen und kommt die
Fehlermeldung, dass mehr Scores als zulässig erfasst worden sind.

Das kann beispielsweise so zustandekommen - die Daten stammen aus einem
korrekten Lauf, der aber nicht mit dem auf Ihrem Computer gespeicherten
übereinstimmen muss:

Paarturnier Howell 7 Tische; das Paar 13 gibt es nicht. In der 2. Runde
müsste am Tisch 6 das Paar 6 auf N/S gegen 13 spielen. Es holt dazu
den Boardsatz 8. Statt des fehlenden Paares 13 kommt das Paar 3, und
der Boardsatz wird gespielt.

Das Paar 3 hätte in der 2. Runde am Tisch 2 den Boardsatz 4 gegen das
Paar 7 spielen müssen. Dieses Paar sitzt dort, wie es soll, auf N/S
und denkt schließlich, es sei seine spielfreie Runde.

Ergebnis:
Das Paar 3 kommt in der 4. Runde am Tisch 7 gegen das Paar 1 nochmals
auf O/W an den Boardsatz 8. Es merkt das, und der Turnierleiter
entscheidet, dass die Boards nicht nochmals gespielt werden dürfen,
sondern 60 % für Paar 1 und 40 % für Paar 3 zu werten seien.
Das Paar 6 hat in seiner Aussetzrunde gespielt. Es wird sich wundern,
wenn es in der 13. Runde nochmals gegen das Paar 3 kommt - aber
dann ist es zu spät.
Das Paar 7 wundert sich in der 9. Runde, dass es am Tisch 6 nochmals
aussetzen soll - zu spät.

Auswertung:
Sechsmal müsste jedes Board gespielt werden.
Der Boardsatz 4 wurde nur fünfmal gespielt, weil das Paar 3 nicht gegen
Paar 7 antrat: 60 % für 7, 40 % für 3.
Der Boardsatz 8 wurde sechsmal gespielt, aber einmal von den falschen
Paaren. Wenn darum in der (nicht gespielten) Paarung N/S 1 - O/W 3
das N/S-Paar auf 6 abgeändert wird, wie fälschlicherweise gespielt
wurde - dann meutert SCORPROFI später mit der Fehlermeldung, weil
das Paar 6 zu oft gespielt hat.
Richtig ist: Die Begegnung N/S 6 - O/W 3 durfte nicht gespielt wer-
den und wird deswegen gestrichen. Für die Begegnung N/S 1 - O/W 3
hat der Turnierleiter auf 60/40 entschieden.



geteilter Score

siehe unter
Split-Score



Frequenzen

siehe dazu
Boards ausdrucken



falsches Stecken von Computerhänden

Für falsches Präparieren computergeteilter Hände sind nach § 27 (2)
der DBV-Turnierordnung Strafpunkte zu vergeben. Das muss bei einem
Board geschehen, ist aber nicht bei dem möglich, das die schuldigen
Paare falsch gesteckt haben, weil sie dieses gar nicht spielen.

Am besten ist es deswegen, diese Strafpunkte beim ersten von den
Schuldigen tatsächlich gespielten Board oder Boardsatz einzugeben.
Bei einem Mitchell-Paarturnier ist das für das Nord/Süd-Paar der
nächsthöhere, für das Ost/West-Paar der übernächste Boardsatz.



Zuweisungen

Hinweis:
Durchschnitt (z.B. 40%/60%)

Es gibt Situationen, in denen der Turnierleiter für eine Begegnung
zwischen zwei Paaren oder zwei Teams anstelle eines regulär erspielten
Ergebnisses Punkte zugewiesen hat.

Im Paarturnier und im Individualturnier geben Sie solche Punkte als
Sonderbehandlung ein.

Sollen im Teamturnier beispielsweise für ein nicht gespieltes Board
nach TO § 39 (2a) IMPs gutgeschrieben werden, so vergeben Sie dafür
zwei Scores, deren Differenz die gewünschte IMPs-Zahl ergibt:
für 3 IMPs also die Scores PASS und 100 so, dass das begünstigte
Team die IMPs bekommt.



falsche Boards gesp.

Es gibt im wesentlichen die folgenden Ursachen falsch gespielter Boards
(H=Howell, M=Mitchell-Turnier):
A - H N/S hat die falschen Boards geholt.
Schuld bei N/S (falsche Boards geholt)
und O/W (Boards nicht geprüft)
B - M N/S hat die falschen Boards vom Ruhetisch geholt.
Schuld bei N/S (falsche Boards geholt)
C - M Es wurden die falschen Boards gebracht.
Schuld beim Paar, das die Boards gebracht hat
D - HM Eines der Paare spielt am falschen Tisch
die dort richtigen Boards.
Schuld beim Paar, das am falschen Tisch spielt

E - HM Eines der Paare spielt am falschen Tisch
die dort falschen Boards.
Schuld beim Paar, das am falschen Tisch spielt,
und bei dem Paar, das entsprechend A bis C für
die Boards verantwortlich ist

In allen Fällen sollten den Schuldigen
Strafpunkte abgezogen werden
wegen Spielens bzw. Bringens falscher Boards.

Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie sich das Falschspielen auf
den Boardzetteln auswirkt. xx% bedeutet im Folgenden immer Plus- oder
Minusdurchschnitt je nach dem Schuldanteil des entsprechenden Paares;
60% ist der Plusdurchschnitt.

1. Zum Zeitpunkt, als die "Falschpaare" das Board spielten, hat noch
keines dieses schon vorher gespielt

Es handelt sich um reguläres Ergebnis, das wie erspielt gewertet wird.

Wenn die Falschpaare (im Beispiel 11 und 12) später wieder an die
Boards kommen, dürfen sie es nicht mehr spielen. Ihre Gegner, die
nun keine Gegner mehr haben, bekommen dann jeweils Plusdurchschnitt
(60 %). Der Zettel sieht beispielsweise so aus:
Aus richtig Board 3 / 4
NS OW ERG.
11 3 450
8 12 420 oder anders

wird Board 3 / 4 (es müssen Spielernummern geändert werden!)
NS OW ERG.
11 12 420 die falsche Paarung, aber regulär gespielt
8 3 60% / 60%

Zwar haben 3 und 8 diese Boards nie gegeneinander gespielt, aber das
macht nichts: was rauskommt, ist richtig.
In irgendeinem anderen Boardsatz fehlt natürlich die Anschrift 11-12.
Dafür bekommen beide Falschpaare Minusdurchschnitt, bei Ursache C aber
Plusdurchschnitt.

Wenn beim "Falschspielen" nur ein Falschpaar dabei war, gilt dasselbe
entsprechend.

2. Vor dem Falschspielen durch die Falschpaare hat eines schon ein
reguläres Ergebnis erzielt

Die Runde wird nicht gewertet; stattdessen wird ein künstlicher Score
vergeben:
Board 3 / 4
NS OW ERG.
11 3 450 erspieltes Ergebnis am richtigen Platz
11 12 wird gestrichen. 12 erhält xx% und der Gegner,
der eigentlich gegen 12 dieses Board hätte spielen
müssen erhält 60%, also
8 12 60% / xx%

Wenn beim Falschspielen nur ein Falschpaar dabei war, gilt dasselbe
entsprechend:
Board 3 / 4
NS OW ERG.
11 3 450 erspieltes Ergebnis am richtigen Platz
8 11 muss ersetzt werden durch die richtige 8-Paarung
8 12 60% / xx%

3. Beide Falschpaare haben das Board zum fraglichen Zeitpunkt schon
gespielt

Das ist einfach: ihr Ergebnis wird gestrichen. Wo ihr Ergebnis fehlt,
bekommen sie Minusdurchschnitt.

4. (nach 1 oder 2) Eines der Falschpaare spielt das Board später
nochmals; seine Gegner erzielen einen einsamen Top

Auf dem Boardzettel steht beispielsweise (Paarnummern nicht korrigiert)
Board 3
NS OW ERG.
11 12 420 die falsche Paarung, aber regulär gespielt
12 3 40% / 60%
8 11 2220 (statt 60% / 40%)
Dem Paar 8 gefällt es natürlich nicht, statt des erzielten Tops mit
60 % abgespeist zu werden. Aber die Bridge-Juristen sagen:

(1) Pech gehabt. Das Boardergebnis wurde nicht regulär gespielt.
(2) Das zweite Spielen der Boards muss auf jeden Fall annulliert
werden, egal wer sich wann daran erinnern konnte. Und da 3 und 8
daran unschuldig sind, dass sie keinen gültigen Score bekommen
konnten, gibt's halt Plusdurchschnitt.
(3) Das ist halt Pech. Wenn ein Paar ein Board zum zweiten Mal spielt,
ist dies ungültig. Basta.

Und sie korrigieren:
Board 3
NS OW ERG.
11 12 420 die falsche Paarung, aber regulär gespielt
8 3 60% / 60%
Meine unmaßgebliche Meinung dazu:
Das Paar 8 hat Recht. Es hat in einem von beiden Paaren am richtigen
Platz richtig gespielten Board einen Top erzielt. Es gibt keinen
sinnvollen Grund, ihm den zu nehmen, weil sein Gegner dieses Board
nicht hätte spielen dürfen. Soll der eine Belohnung dafür bekommen,
dass er ein Board spielt, das er nicht spielen darf?
Für das Paar 11 muss eine Lösung gefunden werden: Gilt das Ergebnis
aus dem Score 420 oder das aus dem Score 2220? Meine Lösung: es gilt
das schlechtere. Wenn Paar 11 in einem Board, das es hätte kennen
können, einen schlechten Score schreibt, gehört ihm der zu Recht.
Und dann heißt es
Board 3
NS OW ERG.
3 12 Split-Score 60% für NS, +420 für OW
8 11 2220

Ich will niemand veranlassen, nach meiner Meinung zu verfahren, die von
namhaften Turnierleitern einhellig abgelehnt wird. Darüber nachzudenken
ist aber trotzdem erlaubt.

5. wie (1), aber die Falschpaare haben Boards gespielt, die beide
nicht zu spielen hatten (als Beispiel für ähnliche Situationen)

Auf den zu Unrecht gespielten Boardzetteln steht eine Anschrift zu
viel. In irgendeinem anderen Boardsatz fehlt die Anschrift der
Falschpaare. SCORPROFI kann die überzählige Anschrift nicht auswerten,
wenn eines der beiden Paare nochmals auf dem Boardzettel steht, wie es
meistens der Fall ist.

So kann dann vorgegangen werden:

Zuerst ist die überzählige Anschrift vom Boardzettel zu streichen und
danach das Board normal zu scoren. Dann wird festgestellt, wieviele
Punkte der erspielte Score den Falschpaaren gebracht hätte.

Diese Punktezahl wird ihnen zugewiesen im entsprechenden Board des
Satzes, den sie nicht gespielt haben, höchstens aber 40 %.

Wichtig:
Kein Paar darf Punkte irgendwelcher Art auf einem Boardzettel
bekommen, auf den es nicht gehört!



gleich hohe Plus- und Minus-Scores

Manche mögen es, manche mögen's nicht: Deswegen muss, um es zu ermög-
lichen, in der
Initialisierungsdatei die Variable scoren1 so gesetzt
sein, dass 2 darin enthalten ist.

Dann können Sie beim Eingeben der Scores nicht nur diese wiederholen
durch nochmaliges Drücken der Abschlusstaste. Sie können dann auch
einen gleich hohen Score mit anderem Vorzeichen eingeben, indem Sie
nur eine der Abschlusstasten für das andere Vorzeichen drücken.



Null-Punkte-Score

Nach § 25 (3) der DBV-Turnierordnung bleiben die mit einem ersatzlos
ausgeschiedenen Paar erzielten Scores gültig, wenn dieses Paar min-
destens ein Drittel der insgesamt bei dem Turnier zu spielenden Boards
oder einen vollen Durchgang gespielt hat.

Für die nicht mehr gespielten Boards bekommt das ausgeschiedene Paar
null Punkte und sein "verwaister" Gegner Plusdurchschnitt. Gegen den
Plusdurchschnitt in diesem Fall gibt es gewichtige Argumente. Besser
soll der Durchgangsschnitt nach § 28 (8) sein. SCORPROFI stellt für
beide Methoden eine einfache Eingabemöglichkeit zur Verfügung. Für den
Durchgangsschnitt entgegen der deutschen Turnierordnung muss dazu aber
die Variable scoren1 in der
Initialisierungsdatei so gesetzt
sein, dass 4 darin enthalten ist.

Die alte (und immer noch mögliche) Score-Methode für nicht mehr
gespielte Begegnungen war:
Score-Eingabe 2 = kein gültiger Score
für das verbliebene Paar z.B. Wahl 1 = Plusdurchschnitt
für das ausgeschiedene Paar Wahl 4 = Punkte-Zuteilung / 0 Punkte
Auch der Durchgangsschnitt kann auf diesem Weg zugewiesen werden.

Einfacher können Sie den Durchschnitt und die null Punkte als Score-
Eingabe zuweisen, beispielsweise als Score 6099 (ohne Abschlusstaste
danach). Darin sind die beiden ersten Ziffern für das Nord/Süd- und die
anderen für das Ost/West-Paar bestimmt, und sie haben diese Bedeutung:
60 = Plusdurchschnitt 99 = null Punkte
50 = Durchgangsschnitt (wenn scoren1 entsprechend gesetzt ist)
Andere Bestandteile der Zahlenpaare sind hier nicht möglich.



Fehler "alte Spielerliste für neues Turnier"

Ein beliebter "Fehler" beim Jahreswechsel oder sonstwann nach der Club-
punkte-Abrechnung - hauptsächlich in Clubs, die das Programm auf meh-
reren Computern einsetzen - ist die Auswertung eines Turniers der neuen
Abrechnungsperiode mit der alten Spielerliste. Dann ist in den Daten
dieses Turniers das Kennzeichen der alten anstelle des Kennzeichens der
neuen Spielerliste gespeichert.

Die Korrektur - nur für diesen Fall bestimmt! - kann erfolgen über
Turniermenü: Veranstaltung - korrigieren
und dann (je nach dem Stand der Eingaben auf unterschiedlichem Weg)
Wahl der (Information über die) Spielerliste
Achtung!
unter der Voraussetzung, dass für keinen der beteiligten Spieler das
Spielerkürzel verändert wurde.

Sollte das aber geschehen sein, so müssen Sie unbedingt an die Änderung
des Kennzeichens der Spielerliste noch das anschließen:
1. Turniermenü: Teilnehmer - korrigieren
2. Welches Paar ist zu ändern?
- das mit dem Spieler, dessen Kürzel verändert wurde
3. Wie ist der richtige Name?
- jetzt geben Sie die alten Namen nochmals ein
SCORPROFI nimmt dann die Kürzel aus der neuen Spielerliste.
4. noch eine weitere Änderung?
- n(ein) wenn in keinem weiteren Paar,
- j(a) wenn in einem weiteren Paar
ein Spieler mit geändertem Kürzel ist
Nach j(a) kommen die Schritte 2 bis 4 dann nochmals.



CP-Abrechnungsdaten für den DBV

Die mit SCORPROFI ausgegebene Clubpunkte-Abrechnung entspricht den
Anforderungen des Deutschen Bridge-Verbands. Es können alle Teile
der Auswertungen sowohl sinnvoll zusammengefasst als auch einzeln
ausgegeben werden, und zwar gedruckt oder auf den Bildschirm oder
in Dateien.

Nach Mitteilung des DBV-Clubpunkt-Sekretariats genügt es, wenn in
Papierform die Gesamtabrechnung und die gesammelten Clubpunkt-
Zertifikate eingesandt werden sowie durch E-Mail die Datei mit der
Turniere-Übersicht.



Windows

Die meisten neuen Personalcomputer werden heute mit einem Windows-
Betriebssystem geliefert, das dem Nutzer viele Dinge recht einfach
macht, manche aber auch kompliziert. Unter allen Windows-Versionen
ist auch der Ablauf von DOS-Programmen möglich.

SCORPROFI (ein DOS-Programm) kann unter allen Windows-Versionen einge-
setzt werden. Bei Windows Vista sind aber Besonderheiten zu beachten.

Unter Windows kommt es häufiger zu einem Absturz als unter DOS. Bei
älteren Windows-Versionen ist es möglich und deswegen vorzuziehen:
Mit alt-F4 Windows beenden und auf der DOS-Ebene arbeiten.

Bei einem Programmabsturz kann auch Windows mitgerissen werden.
Die folgenden Absturzursachen wurden beobachtet:

Beim Einschalten des Druckers waren schon Daten dorthin unterwegs.
Beim Drucken ging das Papier im Drucker aus (Nachladen half nichts).
Beim Drucken ohne ersichtlichen Grund.
Beim Ablauf wegen eines unter DOS harmlosen Programmfehlers.
Wenn der Computer in den Energiesparmodus wechselt (PC-Welt 8/99 S.17).



Absturz

Hinweis:
Fehlermeldungen

Ursache dafür, dass ein Programm abstürzt, also seine Arbeit nicht
korrekt beendet, kann ein Eingabefehler sein oder ein Fehler im Pro-
gramm, im Betriebssystem oder in der Hardware.

Einen Eingabefehler fängt das Programm ab, wenn der Autor ihn bedacht
hat. Einen Programmfehler sollte er schnellstens beheben - Sie sollten
ihn darüber informieren. Die Ursache im Betriebssystem liefert meist
Windows. Und die Hardware: auch ein Computer altert.



Vorversion

Leider ist es schon manchem SCORPROFI-Kunden passiert:
Er hat eine neue Version auf seinem Rechner
installiert, und dann lief
das Programm irgendwo nicht mehr so wie vorher, sondern versagte dort.

Das ist eine Folge von Murphys Computergesetzen, dass jede Programm-
änderung auch neue Fehler ins Programm bringt und diese dazu neigen,
am entgegengesetzten Ende der Fehlersuche aufzutreten.

SCORPROFI ermöglicht es Ihnen, dann noch die alte Version aufzurufen,
indem es diese vor der Installation ins Unterverzeichnis VORVERS des
Programm-Verzeichnisses verlegt (falls Sie das nicht mit dem Parameter
ohne unterbunden haben, also beispielsweise mit a:briinst c ohne ).

Verlegt werden die Programm- und Druckersteuerzeichen-Dateien sowie
die Initialisierungsdatei.

Wenn Sie in der neuen Version auf den neuen Fehler gestoßen sind,
können Sie immer mit scprofi alt oder durch Anklicken der Datei
BRIDGE1.EXE im Ordner VORVERS wieder die alte starten.
Beide Versionen benutzen denselben Datenbestand in den bisherigen
CP-, Ergebnisse- und Lauf-Verzeichnissen.

Und informieren Sie bitte den Autor über den Programmfehler.
Sie bekommen dann kostenlos eine korrigierte Version.



Kalendermonat eingeben

Ein Kalendermonat ist in zwei Teilen einzugeben
Monat und Jahr in beliebiger Reihenfolge
und dazwischen ein Trennzeichen
Leerstelle oder eines der Zeichen . , : - /

Abkürzungen sind beschränkt zulässig.
Die Eingabe 0000 bricht den laufenden Programmteil ab.
Eingaben, die nicht eindeutig sind, werden abgelehnt.



Druck beginnt erst nach (längerer) Wartezeit

Beim Drucken unter
Windows kommt es vor, dass der Drucker erst nach
längerer Wartezeit zu drucken beginnt. Das ist unabhängig sowohl vom
Computer als auch von der eingesetzten Programmversion, hängt aber
vom angeschlossenen Drucker ab. Auch anderes auffälliges Verhalten
des Programms kann damit verbunden sein.

Hauptursache dafür ist, dass der Drucker keinen oder einen zu kleinen
Datenspeicher besitzt. Dann wartet Windows vergeblich auf Meldungen,
die es braucht, um gleich die weiteren Daten abzuschicken, die der
Drucker zum Druckbeginn braucht. Dies geschieht erst nach längerem
Zuwarten.

Die im Folgenden beschriebene Methode sollte helfen.

Druckersteuerung ändern:

auf dem Desktop Doppelklick links auf: Arbeitsplatz
Doppelklick links auf: Drucker
Klick rechts auf den für SCORPROFI eingesetzten Drucker
nacheinander Klick links auf:
Eigenschaften - Details - Spool-Einstellungen ...
- Druckaufträge an Drucker leiten
alle Änderungen bestätigen mit Klick links auf: OK

Nebenwirkung:
Der Computer ist so lange mit der Druckausgabe beschäftigt, bis alle
Druckdaten zum Drucker weggeschickt worden sind. In dieser Zeit kann
er nichts anderes tun.



Drucker druckt sehr langsam

Wenn ein Tintenstrahldrucker für das Drucken eine ungebührlich lange
Zeit braucht, ist die Ursache sicherlich:

Der Drucker ist farbdruckfähig und druckt mit der Farbpatrone. Dafür
muss er Schwarz aus drei Farben mischen. Das Berechnen des richtigen
Mischungsverhältnisses braucht viel Zeit.

Setzen Sie in den Drucker eine Schwarz-Patrone ein. Außer Zeit erspart
Ihnen das auch recht viel Geld.



Turnier daheim auswerten

So können Sie auf einfache Art die im Club eingegebenen Turnierdaten
auf Ihrem Computer zu Hause auswerten (ausdrucken, CP-Abrechnung):

Sie veranlassen eine
automatische Datensicherung auf einer
Diskette oder einem anderen externen Datenspeicher.

Achten Sie bitte darauf, dass der Speicherplatz dort dafür ausreicht.
SCORPROFI gibt Ihnen einen entsprechenden Hinweis.

Diesen Datenspeicher nehmen Sie mit nach Hause und legen Sie in den
dortigen Computer ein. Dann holen Sie die Turnierdaten von ihm über
Hauptmenü: System - Turnierdaten - holen .
Danach können Sie alle gewünschten Arbeiten damit ausführen.



automatische Datensicherung auf externem Datenspeicher

Mit Hilfe der Variablen datensicherung in der
Initialisierungsdatei
können Sie auf einfache Art eine automatische Sicherung aller Turnier-
daten auf ein Datenmedium außerhalb des SCORPROFI-Ordners veranlassen,
beispielsweise auf Diskette, externe Festplatte, Speicherstift oder
Speicherkarte, nicht aber auf CD oder DVD.

Setzen Sie hier den Laufwerksbuchstaben ein, beispielsweise a oder A
für das Diskettenlaufwerk A (datensicherung=a,). Dann werden alle
Turnierdaten automatisch im Hauptverzeichnis dieses Datenspeichers
gespeichert, sobald Sie das Turniermenü verlassen.

Anstelle nur eines Buchstabens können Sie zusätzlich auch einen Pfad
einsetzen. Dann wird für die Speicherung das entsprechende Verzeichnis
verwendet.

Achtung!
Wenn Sie einen falschen Buchstaben oder Pfad einsetzen, kann das
unerwünschte Auswirkungen bis zum Programmabsturz haben.
Das Programm kann das nicht prüfen und abfangen.

Hinweis: Fehlermeldung bei der Datensicherung

Wenn Sie auf 2 oder mehr Computern arbeiten (die Turnierdaten im Club
eingeben und daheim auswerten), ist es meist sinnvoll, die Daten-
sicherung nur auf dem Computer im Club vorzunehmen.

Außer durch die Initialisierungsdatei kann die Datensicherung auch
durch einen Parameter veranlasst werden, der dem Programm beim Start
übergeben wird. Gegebenenfalls hat dieser Parameter Vorrang vor der
Festlegung in der Initialisierungsdatei.

Der Parameter muss mit "sich" beginnen. Es bedeuten
Parameter "sichX": X = Laufwerk oder Pfad für die Sicherung
Parameter "sich": Sicherung im Hauptverzeichnis des Laufwerks A.
Fehlt die Diskette, so kommen ein Hinweis und eine Rückfrage.
Parameter "sich0": Es erfolgt keine Datensicherung.

Ist für die Datensicherung nur das Laufwerk bestimmt und liegt dort
eine formatierte und nicht schreibgeschützte Diskette oder ein anderer
geeigneter Datenträger, dann werden automatisch, sobald Sie
das Turniermenü verlassen und zum Hauptmenü zurückkehren, alle Turnier-
daten im Hauptverzeichnis dieses Datenträgers gespeichert, nicht aber
der Turnierlauf, die Spielerliste und die Clubpunkte-Daten.

Falls ein Pfad festgelegt ist, erfolgt die Datensicherung in diesem
Verzeichnis.
Beispiel:
In der Initialisierungsdatei datensicherung=b:\berlin\erg,
oder der Parameter sichb:\berlin\erg
macht das Verzeichnis \berlin\erg im Laufwerk B zum Sicherungplatz.

Existiert das genannte Verzeichnis nicht, so wird es von SCORPROFI
angelegt, wenn es das Laufwerk B gibt und dieses aufnahmebereit ist
und das Verzeichnis \berlin enthält. Kann es nicht angelegt werden,
so erfolgt keine Datensicherung.

Wenn festgelegt ist, dass eine Datensicherung erfolgt, zeigt SCORPROFI
beim Programmstart, wie viel Speicherplatz dafür zur Verfügung steht.

Benötigt werden für ein Turnier etwa 3000 Byte und zusätzlich etwa
30.000 Byte für jeden Durchgang (abhängig von der Turniergröße).

Außerdem muss - wenn dort abgespeichert wird - im Hauptverzeichnis des
Datenspeichers noch genügend Platz für die Dateinamen frei sein.



Bridge-Uhr

Die in SCORPROFI eingebaute Uhr hilft Ihnen bei der Turnierabwicklung
die Zeiten einzuhalten: Sie zeigt Ihnen immer die für die Runde noch
verfügbare Spielzeit und gibt auf Wunsch ab drei Minuten vor Schluss
Tonsignale aus, die an den Zeitablauf erinnern.

Die Uhr starten Sie
aus dem Hauptmenü über System - Bridge-Uhr
aus dem Turniermenü über Ablauf - Bridge-Uhr
und erreichen Sie danach von fast jeder Stelle aus mit Umschalt + F6.
Die Rundendauer (und damit verbunden die auszugebenden Tonzeichen)
können Sie in Ihrer
Initialisierungsdatei in der Variablen uhr1
festlegen.

Im übrigen ist die Bedienung ist so einfach, dass sich Anweisungen
dazu erübrigen. Wenn Sie die Uhr vorübergehend verlassen, läuft sie
im Hintergrund weiter, solange Sie im Programm bleiben. Es werden
dann aber keine Tonsignale ausgegeben.

Achtung!

Manchmal kommen beim vorübergehenden Verlassen der Bridge-Uhr, beim
Aufruf der Hilfe mit F1 oder nach dem Abschalten der Festplatte in
einer Pause die Zeitdaten durcheinander. Dann setzt das Programm nach
einem entsprechenden Hinweis die Uhr auf die Startzeit zurück.



Initialisierungsdatei: Club-Rangliste

Für Arbeiten mit der
Club-Rangliste sind in der Initialisierungsdatei
die folgenden Variablen bestimmt:

maskerang: Festlegung des Formats der Ausgabe in eine Datei
rang1 und rangliste für besondere Wünsche setzen Sie die Summe
der entsprechenden Kennzahlen ein:
rang1: 32 = bei der Erfassung von Turnierdaten wird nicht auf
Doppelerfassung kontrolliert (Programm läuft
schneller, aber doppelte Erfassungen möglich)
rangliste: 4 = in die Rangliste kommen nur die in der Spieler-Datei
entsprechend gekennzeichneten Spieler (sonst alle)
16 = es ist möglich, Turniere zu kennzeichnen, deren Daten
nur halb gewertet werden



Initialisierungsdatei: Druckersteuerung

Für die
Druckersteuerung sind in der Initialisierungsdatei die
folgenden Variablen bestimmt:

drucker Name der Druckersteuerzeichen-Datei

tkdruck Druckumfang bei Tisch-Laufkarten im Grafikmodus
- Näheres dazu im Kommentar zur Variablen tkdruck

tkpause sorgt für den kompletten Ausdruck von Tisch-Laufkarten im
Grafikmodus, wenn das Hilfsprogramm DOSprn eingesetzt wird
- Näheres dazu im Kommentar zur Variablen tkpause

druckpause zur Behebung von Problemen beim Ausdrucken großer Tabellen
- Näheres dazu im Kommentar zur Variablen druckpause

druckersteuerung
Wenn Ihr Drucker mit den Steuerzeichen nicht zurechtkommt,
die er von SCORPROFI bekommt, so können Sie über diese
Variable veranlassen, dass er immer so druckt, wie er beim
jeweiligen Druckbeginn eingestellt ist - ohne Berücksich-
tigung der Druckersteuerzeichen, die er sonst bekommt.
Diese Notlösung sollten Sie nur übergangsweise einsetzen,
bis Sie und der Programmautor gemeinsam ein Weg gefunden
haben, Ihre Drucke sauber aufs Papier zu bringen.

druck Wenn SCORPROFI unter MS-DOS den Drucker abfragte, ob er
bereit ist, war die Antwort fast immer richtig. Unter
Windows ist sie oft falsch. Wird nun ein Auftrag an den
Drucker geschickt, der nicht druckbereit ist, so kann das
zu Problemen bis zum Absturz des Programms führen.
Deswegen erfolgt vor Druckaufträgen unter Windows eine
Abfrage auf dem Bildschirm, ob der Drucker bereit ist.
Programmbedingt kann diese Abfrage wiederholt kommen.
Falls Ihnen das lästig ist und Sie sich immer sicher sind,
den Drucker bereitzuhaben, so können Sie die Abfragen
unterbinden mit druck=0, .



Initialisierungsdatei: Clubpunkte-Arbeiten

Für die Clubpunkte-Vergabe, -Zertifikate und -Abrechnung sind in der
Initialisierungsdatei die folgenden Variablen bestimmt:

cp1 - ausgewertet wird nach der Summe der folgenden Zahlen:
1 = für Punktesammler in anderen Clubs werden keine Clubpunkt-
Sammelzertifikate ausgegeben, sondern Einzelzertifikate
für jedes Turnier
2 = für Clubpunkte-Abrechnung Mehrfachspielen berücksichtigen:
Wurden mehrklassige Turniere zeitversetzt gespielt (bei-
spielsweise die B-Klasse am Nachmittag und die A-Klasse
am Abend; bei der A-Klasse wurden die Tische der B-Klasse
mitgezählt), dann darf ein Spieler, der nacheinander in
mehreren Klassen gespielt hat, nur für eines dieser Tur-
niere Clubpunkte bekommen.
Die Berücksichtigung dieser Vorschrift erfordert zeitauf-
wändige Prüfungen. Diese sind aber nicht erforderlich,
wenn solche Turniere nie gespielt wurden.
Wurde aber auch nur ein solches Turnier gespielt, dann ist
cp1 entsprechend zu setzen.

cpart Mit dieser Variablen wird die Anwendung ausländischer
Masterpunkte-Bestimmungen anstelle der des Deutschen
Bridgeverbands festgelegt.
Sie darf bei deutschen Bridge-Clubs keinen Wert enthalten.

cpGruppe Name des Clubs auf CP-Zertifikaten

cpsignum auf CP-Zertifikate gedruckte Unterschrift

cpspieler Mit diesen beiden Variablen können Sie festlegen, wie
cpturniere viele Spieler und Turniere auf ein Blatt kommen, wenn Sie
die Clubpunkte-Abrechnung nicht mit SCORPROFI ausdrucken,
sondern in eine Datei ausgeben wollen zur Weiterverarbei-
tung mit einem anderen Programm.
Für cpspieler ist die Vorgabe 40; das Maximum ist 45.
Für cpturniere ist die Vorgabe 9; das Maximum ist 20.



speichern

Beim Gang durch die SCORPROFI-Menüs werden Sie des öfteren den Auswahl-
punkt "speichern" sehen. Dieser dient nicht dazu, die soeben eingege-
benen Daten vor dem Verschwinden zu retten - das tut SCORPROFI immer
automatisch selbst. Er ist vielmehr dazu bestimmt, Daten aus dem
Bereich, den Sie soeben gewählt haben, in eine Datei zu legen, die
mit anderen Programmen ausgegeben oder weiterverarbeitet werden kann.

Weitere Informationen: Dateiausgabe
Internet



Drucken mit modernen Computer-Ausstattungen

SCORPROFI läuft (fast) ohne Probleme unter allen Windows-Versionen
von Windows 95 bis Windows Vista. Probleme kann es aber geben, wenn
SCORPROFI etwas ausdrucken soll:

Wenn der Computer oder der Drucker nur eine
USB-Schnittstelle hat,
kann ein DOS-Programm wie SCORPROFI keine Daten zum Drucker senden.
Wenn der Drucker ein GDI-Drucker ist, "weiß" er nicht, wie ein A aus-
sieht, sondern kann er nur vom Computer bereitgestellte Grafiken aufs
Papier bringen - jeder Text muss in eine Grafik umgewandelt werden.

Für diese Probleme gibt es zwei Lösungen:
1. das Ausdrucken mit Hilfe des Shareware-Programms DOSprn,
2. das Ausdrucken über "speichern".
Informationen dazu finden Sie unter Dateiausgabe.

DOSprn ist ein englischsprachiges Programm. Sein Hauptteil lässt
sich auf Deutsch umstellen. Es macht möglich, mit beliebigen Geräte-
kombinationen aus DOS-Programmen heraus zu drucken, denn es "übersetzt"
die Druckausgaben in eine Windows-Grafik und kann sie dann über jede
Verbindung zu jedem Drucker senden.

Wenn installiert, legt sich DOSprn bei jedem Windows-Start in den
Speicher. Aktiv wird es, sobald ein DOS-Programm Druckerdaten aus-
sendet: Diese Daten werden abgefangen, in eine Datei gelegt, in die
Windows-Grafik für den Drucker umgewandelt und dorthin geschickt.

Das müssen Sie tun, um mit DOSprn arbeiten zu können:

1. Sie beschaffen sich die DOSprn-Shareware-Version durch ein kosten-
loses Download aus der Website ihres Autors (www.dosprn.com) oder
aus der des SCORPROFI-Autors (www.bridge-wiese.de).
2. Außerdem brauchen Sie im SCORPROFI-Programmverzeichnis (SCPROFI oder
BRIDGEKW) die Druckersteuerzeichen-Datei DOSprnE.PRW. Die SCORPROFI-
Versionen ab 06.05.2004 stellen diese bei der Installation bereit.
Für ältere Programmversionen kann sie aus www.bridge-wiese.de
heruntergeladen werden.
3. Sie installieren DOSprn in einem Ordner Ihrer Wahl, indem Sie die
Datei einfach starten.
4. Sie nehmen einmalig die Einstellungen für SCORPROFI vor. Informatio-
nen dafür bekommen Sie vom SCORPROFI-Autor.

5. Danach können Sie DOSprn knapp einen Monat lang erproben. Dann ist
Schluss mit Drucken und müssen Sie Ihr Programm registrieren. Die
Registrierung können Sie beim DOSprn- oder beim SCORPROFI-Autor
vornehmen.
6. Die Registrierung gilt für einen Computer unbegrenzt lange und auch
für künftige Programmversionen. Sie kann bei Bedarf auf einen
anderen Computer übertragen werden.
Wenn Sie aus mehreren Computern über DOSprn ausdrucken wollen,
brauchen Sie für jeden eine Registrierung.



Test

siehe unter
Programmtest



PBN-Format

Das PBN-Format ist ein Datenformat, das zur Darstellung von Bridge-
Händen und des Bridge-Spielablaufs - Bieten und Abspiel - geschaffen
wurde und international einsetzbar ist: Portable Bridge-Notation.

SCORPROFI verwendet eine PBN-ähnliche Notation, um Turnierläufe aus
so gespeicherten Textdateien für Turnierauswertungen einsetzen zu
können, und zur Darstellung der kompletten Spielerdaten aus der Club-
Rangliste.



Windows Vista

Das Folgende beruht auf Vista-Erfahrungen von SCORPROFI-Anwendern und
eigenen mit einem geliehenen Computer - das eigene Gerät von 2002 lebt
noch bestens und ist nicht für Vista geeignet.

1.) Installation.

Für die Installation ist ein USB-Speicherstift gut geeignet. Auf diesem
legen Sie einen Ordner an, der nicht SCPROFI heißen sollte, sondern
beispielsweise V0701 oder SCP0701. In diesen Ordner speichern Sie die
Datei !SCPROFI.EXE, die Sie von meiner Internetseite heruntergeladen
haben, oder die Datei !SCPROFI.SCP, die Sie durch E-Mail bekamen. Die
Datei !SCPROFI.SCP ist dann in !SCPROFI.EXE umzubenennen.

Nun starten Sie die Datei !SCPROFI.EXE durch Anklicken. Sie entpackt
sich, und im Ordner V0701 sind nun einige weitere Dateien.

Den so vorbereiteten Speicherstift stecken Sie in den Vista-Computer.
Dann informieren Sie sich, welchen Laufwerksbuchstaben er bekommen
hat - es kann D sein - und in welches Laufwerk SCORPROFI zu instal-
lieren ist - es sei C. Danach kann Vista auf zwei Arten installiert
werden.

A:
Über die Eingabeaufforderung oder über "Start || Ausführen" starten
Sie die Installation mit D:\V0701\briinst.bat C D .

B (vielleicht einfacher):
Der komplette Ordner V0701 wird vom Speicherstift D direkt ins
Laufwerk C kopiert. Danach wird in diesem Ordner C:\V0701 die
Installationsdatei INSTALF.BAT durch Anklicken gestartet.

Wie Sie auch vorgehen: Danach ist SCORPROFI im Ordner C:\SCPROFI
installiert. Und Sie können das Programm durch Anklicken der Datei
C:\SCPROFI\BRIDGE1.EXE starten. Oder besser: auf den Desktop eine
Verknüpfung auf diese Datei legen und danach das Programm durch
Anklicken des Verknüpfungssymbols aufrufen.

2.) Bildschirmfenster anpassen.

Wahrscheinlich ist das SCORPROFI-Bildschirmfenster klein und nicht
sehr gut lesbar. Wie Sie es Ihren Wünschen anpassen können, finden
Sie unter
Bildschirm.

3.) Tastaturbelegung.

Windows Vista ist so "gut" für deutschsprachige Gebiete angepasst,
dass die Tastatur zwar für Windows-Programme deutsch belegt ist,
für DOS-Programme aber englisch. Um dem abzuhelfen, muss die Datei
'autoexec.nt' über einen zusätzlichen Befehl einen deutschen
Tastaturtreiber laden. Dazu gehen Sie - als Administrator eingeloggt
- so vor - geringfügige Abweichungen sind möglich:

Öffnen Sie auf der Festplatte den Ordner 'C:\Windows\System32' (die
Pfadangabe gilt für die Vista-Standardinstallation auf der Festplatte
in der Partition C, sonst entsprechend). Nach Rechtsklick auf die Datei
'autoexec.nt' wählen Sie 'Öffnen' und im neuen Fenster die Option
'Programm aus einer Liste installierter Programme auswählen'. Im neuen
Fenster markieren Sie den 'Editor'. Der Inhalt von 'autoexec.nt' wird
angezeigt. Am Ende der bestehenden Einträge geben Sie als neue Zeile
ein entweder lh kb16 gr
oder - wenn damit der gewünschte Erfolg nicht eintritt -
LH KB16 GR,,%SystemRoot%\system32\keyboard.sys
(hinter GR müssen zwei Kommata stehen!).

Dann wird die Datei 'autoexec.nt' gespeichert. Dies zu tun kann
sich Vista weigern: Sie dürften nicht in diesen Ordner (system32)
schreiben; ob die Datei stattdessen im Ordner 'Dokumente' gespei-
chert werden solle. Das bejahen Sie. Sie finden dann sicherlich in
'C:Dokumente und Einstellungen\(Name)\Eigene Dateien'
die Datei 'autoexec.nt.txt'. Diese Datei benennen Sie um in
'autoexec.nt' und kopieren sie so in den Ordner 'C:\windows\system32'.
Nach der Frage, ob die alte Datei überschrieben werden solle und Sie
als Administrator handelten, die Sie bejahen, sollte der Kopierauftrag
ausgeführt werden.

4.) Drucken.

Da fast alle Vista-Computer keine Parallel-Schnittstelle mehr haben,
kann mit SCORPROFI von solchen Geräten aus nicht mehr direkt gedruckt
werden. Mit Kabeln, die den Anschluss eines Druckers mit Parallelport
an die USB-Schnittstelle eines Computers ermöglichen sollen, ist das
Drucken fast nie möglich. Deswegen verweise ich Sie auf die Informa-
tionen in meiner Webseite www.bridge-wiese.de unter
"Scoreprogramm SCORPROFI || Problemlösung: Drucken aus SCORPROFI".

Die Verwendung von DOSprn funktioniert manchmal nicht auf Anhieb.
Dazu schrieb mir der DOSprn-Autor vor einiger Zeit
"DOSPRN is compatible with Windows Vista but there are some
features. First of all you must have Administrator privileges."
Also
"DOSprn läuft unter Windows Vista, aber mit einigen Besonderheiten.
Das Wichtigste: Sie brauchen Administrator-Rechte dafür."

DOSprn benutzt normal die Datei 'C:\PRNSPL', um die DOS-Druckausgaben
zu speichern. Windows Vista verweigert aber manchmal auch Administra-
toren, in das Stammverzeichnis C: Daten zu schreiben. In solchen
Fällen muss man für DOSprn einige Einstellungen ändern.

Im Folgenden steht '%windir%' für den Ordner, wo das Windows
Betriebssystem installiert ist. Meistens ist dies 'C:\windows'.

1.) Mit einem Texteditor (z.B. 'Editor') ist die Datei
'%windir%\system32\autoexec.nt' zu öffnen. Irgendwo ist dort
der DOSprn-Aufruf zu finden, beispielsweise in der Form
'C:\PROGRA~1\DOSPRN\prn2file.com'. Dahinter schreibt man den
Parameter 'C:\TEMP\PRNSPL', dass die Zeile dann so aussieht:
'C:\PROGRA~1\DOSPRN\prn2file.com C:\TEMP\PRNSPL'.
Dann wird die Datei 'autoexec.nt' gespeichert. Dafür gilt,
was oben unter 3.) Tastaturbelegung geschildert ist.

2.) Wenn er noch nicht existiert, ist ein Ordner 'C:\TEMP'
zu erstellen.

3.) DOSprn aufrufen = DOSprn-Fenster öffnen und die Zeile
'Name temporäre Jobdatei' abändern auf 'C:\TEMP\prnspl'.

4.) Setzen Sie in der SCORPROFI-Initialisierungsdatei die Variable
dosprn1=C:\TEMP\prnspl,
- ohne Strichpunkt am Anfang, mit Komma am Ende.

Danach sollte das Drucken immer einwandfrei ablaufen.



Grafik-Tisch-Laufkarten über DOSprn drucken

Beim Druck von Tisch-Laufkarten im Grafikmodus fallen sehr viele Daten
an. Schnelle Computer errechnen diese häufig schneller, als das Druck-
Hilfsprogramm
DOSprn sie verarbeiten und speichern kann. Dann werden
die Laufkarten unvollständig ausgedruckt.

Ist das der Fall, so müssen Sie in der Initialisierungsdatei der
Variablen tkpause z.B. mit tkpause=50,
einen Wert zuweisen. Der Computer legt dann während der Errechnung der
Grafikdaten mehrmals eine entsprechende Pause ein und speichert sie in
dieser Zeit. Mit dem Wert müssen Sie experimentieren: Er hängt von
vielen Ausstattungsmerkmalen Ihres Geräts ab.

Möglicherweise bekommen Sie damit allein noch keinen sauberen Ausdruck.
Weiße Querstreifen werden beseitigt, indem Sie DOSprn aufrufen
(Rechtsklick auf das DOSprn-Symbol auf dem Bildschirm in der Taskleiste
rechts unten und Linksklick auf "Öffnen") und im Tab "Allgemein" die
Escape-Sequenzen auf Epson ESC/P abändern.

Falls die Blätter immer nur ein Stück weit bedruckt werden, ist ein
Eingriff in die Windows-Daten erforderlich. Sie finden im WINDOWS-
Ordner einen Unterordner system32, hier die Datei autoexec.nt und dort
eine Zeile, die den Text "DOSprn\prn2file.com" enthält. Diese Zeile
müssen Sie nach einem Leerzeichen mit dem Parameter /X500 ergänzen.



Club-Rangliste

Hinweise:
Berechnungsgrundlagen der Club-Rangliste
Steuerungsvariable in der Initialisierungsdatei
neue Rangliste
Ranglistendateien
Verhältnis Turnierdaten / CP-Daten / Ranglistendaten
Ranglisten-Verzeichnis
Ausgaben aus Ranglistendaten
Ranglistendaten in Turnierdaten
Spielerdaten
Turnierdaten für Ranglisten
Turnierergebnisse eingeben
Ranglistendaten sichern und holen

Mit Hilfe von SCORPROFI können Sie eine Club-Rangliste erstellen und
alle dazu gehörenden Daten eingeben, erfassen, bearbeiten und ausgeben.
Ausgangsbasis für alle Ranglisten-Arbeiten ist das Ranglistenmenü, das
Sie erreichen mit
Hauptmenü: CP - Rangliste oder mit
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Auswertung für Bridge-Club
- Rangliste

Den Berechnungsgrundlagen der Club-Rangliste liegen die Ideen zugrunde,
die bei den Wertungslisten im Schach (ELO-, DWZ- und Ingo-System) und
beim Bridge-Ranglistensystem von Ralph Wickert angewendet werden.

Wenn Sie ein neues Ranglistensystem aufbauen, muss zuerst jedem
Beteiligten eine SZ zugewiesen werden. Falls Sie von den drei Methoden
hierfür die individuelle Vergabe wählen, dann schätzen Sie für jeden
Spieler, wie viel Prozent der Punkte er mit einem etwa gleich starken
Partner in einem durchschnittlich besetzten Landesverbands-Paarturnier
erreichen kann. Das Hundertfache (gerundet) davon weisen Sie als SZ zu
- also 5500 für einen Spieler, von dem Sie 55 Prozent erwarten können.

Nach ein paar Monaten haben Sie dann sicherlich eine gute Rangliste.

Manche Arbeiten für die Club-Rangliste kommen so selten vor, dass in
den dafür eingesetzten Programmteilen durchaus noch Fehler sein können,
die sich noch nie ausgewirkt haben. Rufen Sie die folgenden Arbeiten
deswegen möglichst nur nach vorheriger Datensicherung auf:
Spieler - Daten ändern
SZ aktualisieren
Turniere - Turniere eingeben

Auch sonst ist eine wiederholte Datensicherung zweckmäßig, denn wie in
jedem Computerprogramm können auch in anderen Teilen noch unentdeckte
Fehler liegen.



Rangliste

Eine Rangliste kann (als
Turnierrangliste) den Endstand eines Bridge-
turniers zeigen.

In erster Linie gibt eine Rangliste aber einen aus möglichst vielen
Turnierergebnissen errechneten Spielstärkenvergleich wieder. Das kann
sowohl eine Club-Rangliste für die Clubmitglieder tun als auch eine
überörtliche Rangliste darüber hinaus.

Die Club-Rangliste als Spielstärkenvergleich Ihrer Clubmitglieder geben
Sie aus über Ranglistenmenü: Rangliste .

Wenn Sie dabei die Option "mit Änderungen ..." verwenden zur Ausgabe
mit den Veränderungen des letzten Monats, werden Sie vielleicht auf
einen vermeintlichen Programmfehler stoßen:

Zwei Spieler haben in diesem Monat nur Turniere miteinander gespielt,
also keiner mit einem anderen Partner. Trotzdem liegen ihre Verände-
rungen so weit auseinander, dass es nicht mehr mit Rundungsdifferenzen
oder unterschiedlichen Bewertungen der MZ in einigen Monaten erklärt
werden kann.

Die Ursache:

In der neuen SZ der Spieler ist ihre neue MZ mit einem Faktor
enthalten, der von der Zahl ihrer gespielten Turniere abhängt. Der
Abstand der neuen MZ von der alten SZ ist bei beiden Spielern gleich.

In der neuen SZ sind aber die MZ der vorangegangenen Monate nicht mehr
mit dem ursprünglichen Wertungsfaktor berücksichtigt, sondern niedriger
je nach der inzwischen verstrichenen Zeit. Wenn die Spieler in dieser
Zeit unterschiedliche MZ erreicht haben, so ist wahrscheinlich auch die
Veränderung im letzten Monat anders.



Ranglisten-Verzeichnis

Alle
Dateien, die mit der (Club-)Rangliste zu tun haben, speichert
und sucht BRIDGE-RANG im Ranglisten-Verzeichnis: Spieler-, Turniere-
und Ergebnisse-Dateien.

Standard für das Ranglisten-Verzeichnis ist das Unterverzeichnis RANG
des Programm-Verzeichnisses. Wenn Sie die Daten anderswo speichern
wollen, müssen Sie in der Initialisierungsdatei die Variable rangliste
so setzen, dass 32 darin enthalten ist. Dann richtet das Programm
entsprechende Fragen an Sie.



Spielerdaten in Ranglistendaten

Hinweise:
neue Spieler in Spielerdaten aufnehmen
Ranglisten-Spielerkürzel ändern
Spieler-Wertungszahl (SZ) ändern
Spieler-Wertungszahlen (SZ) anpassen
Ausgaben von Spielerdaten aus Ranglistendaten

Für die Erstellung und Ausgabe von Ranglisten werden für jeden Spieler
diese Daten gespeichert:
ein Spieler-Kürzel wie für eine Spielerliste
ein Kennzeichen für die Behandlung des Spielers
(Weiteres dazu unter Ausgabe-Beschränkungen)
der Name (maximal 32 Zeichen)
seine Turniererfolge in den letzten 39 Monaten

Die Erfassung der Spielerdaten erfolgt
für Namen und Spieler-Kürzel über
Ranglistenmenü: Spieler - Namen übernehmen
für die Turniererfolge über
Ranglistenmenü: Turniere - Turniere übernehmen
für Behandlungs-Kennzeichen über
Ranglistenmenü: Spieler - Daten ändern

Über Ranglistenmenü: Spieler - Daten ändern
können die Spielerdaten (ausgenommen Turniererfolge) nachträglich
geändert werden.



Ranglistendaten sichern und holen

Es ist zweckmäßig, gelegentlich die aktuellen
Ranglistendaten über
Ranglistenmenü: System - Ranglistendaten sichern
in eine anderes Verzeichnis zu kopieren. Falls danach irgendetwas nicht
ganz richtig gelaufen ist, können Sie diese Daten dann jederzeit wieder
holen und mit ihnen nochmals arbeiten.

Nach dem genannten Aufruf werden Sie gefragt, in welches Verzeichnis
die Daten zu kopieren sind. Geben Sie irgendeinen zulässigen Dateinamen
ein, beispielsweise mit einem Hinweis auf den Zeitpunkt der Sicherung.
Wenn dieser Name nichts Besonderes besagt, verwendet das Programm das
Unterverzeichnis im Ranglisten-Verzeichnis mit diesem Namen.

Falls dieses Unterverzeichnis existiert, werden nach einer Warnung
alle darin gespeicherten Daten gelöscht; sonst wird das Verzeichnis
neu angelegt. Danach werden die Ranglistendaten in dieses Verzeichnis
kopiert. Im Quellverzeichnis bleiben sie erhalten.

Wollen Sie später, ausgehend von einem früheren Zeitpunkt, die Rang-
listendaten neu erfassen oder aus einem anderen Grund nochmals mit
damaligen Daten arbeiten, dann holen Sie sie über
Ranglistenmenü: System - Ranglistendaten holen
ins Ranglisten-Verzeichnis.

Achtung!
Alle Daten in diesem Verzeichnis werden dabei gelöscht. Falls Sie
diese eventuell noch brauchen werden, müssen Sie sie vorher sichern.



Eingabe von Turnierergebnissen

Ergebnisse von Turnieren, die nicht mit SCORPROFI ausgewertet worden
sind, können Sie im Rahmen ihrer
Eingabe für die CP-Abrechnung auch
für die Rangliste verfügbar machen, oder für die Ranglistendaten
getrennt eingeben über
Ranglistenmenü: Turniere - Turniere eingeben .

Für Teamturniere mit zusätzlicher Paarewertung kann die Paarewertung
nur zu Grunde gelegt werden, wenn die Eingabe über das Ranglistenmenü
aufgesucht wird.

Weil sich an einem Teamturnier Teams mit 4 bis 6 Spielern beteiligen
können, wird dafür als Turnierart aus der Auswahl 4/5/6 die höchste
solche Zahl von Spielern eingegeben, die mindesten 50 Prozent der
Boards gespielt haben - meistens wird es wohl 4 sein.

Auf die Frage
Wie viele Punkte sind (als 100 Prozent) erreichbar?
geben Sie am besten 100 ein, wenn Ihnen die erzielten Prozente bekannt
sind, und dann anstatt der Punkte die gerundeten Prozente.

Weil SCORPROFI keine negativen Punktezahlen akzeptiert, müssen Sie zur
Eingabe der Ergebnisse eines Paar- oder Individualturniers, das nach
der Butler-Methode ausgewertet worden ist, so vorgehen:
Die Punktezahl für 100 % ist 100.
Dann rechnen Sie die Punkte in Prozente um nach den Formeln
Faktor = 10 / Zahl der maximal gespielten Boards
und für jeden Teilnehmer
Prozente = Punktezahl x Faktor + 50 .
Das gerundete Ergebnis geben Sie als Punktezahl ein.

Die nachträgliche Korrektur einer Eingabezeile, deren Richtigkeit Sie
auf die Frage "alle Eingaben dieser Zeile in Ordnung?"
bestätigt haben, ist nicht möglich.

Sie können aber die Speicherung falscher Daten verhindern, indem Sie
nach der letzten Turnierzeile die Frage
"alle Eingaben dieses Turniers in Ordnung?"
mit n(ein) beantworten.

Die Eingabe der Turnierergebnisse beenden Sie, indem Sie statt des
Datums eines weiteren Turniers einen Bindestrich eingeben.



Ranglistenmenü

Das Ranglistenmenü ist die Basis aller Ranglisten-Arbeiten.
Sie erreichen es über
Hauptmenü: CP - Rangliste oder
Hauptmenü: CP - Clubpunkte - Auswertung für Bridge-Club
- Rangliste

Von hier aus können Sie dann über
Spieler
Spielerdaten bearbeiten
Turniere Turnierdaten bearbeiten
Club clubspezifische Ranglisten-Arbeiten ausführen
Rangliste Ranglisten ausgeben
Hilfe Informationen zum Hilfe-System des Programms bekommen
System DOS-Funktionen für Ranglistendaten ausführen



Spieler (im Ranglistenmenü)

Über den Ranglistenmenü-Punkt Spieler kommen Sie zu den Programm-
funktionen zur Erfassung, Bearbeitung und Ausgabe von Spielerdaten:

Übersicht ausgeben mit allen erfassten Spielern
Erfolgsdaten der Spieler ausgeben
monateweise zusammengefasst oder
ausführlich mit allen Spielergebnissen
Spielernamen aus Spielerliste in Ranglistendaten übernehmen
Spielernamen in Ranglistendaten einfügen, die nicht unbedingt in
der aktuellen Spielerliste enthalten sind
.....

Spielerdaten ändern
SZ-Niveau eines Spielerkreises entsprechend neuen Erkenntnissen
anheben oder absenken
Spielerdaten löschen
neues System von Ranglistendaten anlegen
(z.B. für anderen Spielerkreis)
anderes Ranglistendaten-System verwenden (in anderem Verzeichnis)



Turniere (im Ranglistenmenü)

Über den Ranglistenmenü-Punkt Turniere kommen Sie zu den Programm-
funktionen zur Erfassung, Bearbeitung und Ausgabe von Turnierdaten:

für Turnierdaten,
die schon in die Ranglistendaten aufgenommen worden sind:
Übersichtsliste mit allen erfassten Turnieren ausgeben
Ergebnisse ausgewählter Turniere ausgeben
Turniere-Daten ändern
Turniere-Daten löschen

für Turnierdaten,
die noch nicht in die Ranglistendaten aufgenommen worden sind:
Ergebnisse gespeicherter Turniere übernehmen
Ergebnisse nicht gespeicherter Turniere
eingeben



Club (Ranglistenmenü)

Über den Ranglistenmenü-Punkt Club kommen Sie zu den Programm-
funktionen für clubspezifische Ranglisten-Arbeiten.

Gegenwärtig ist der Aufruf des Monatsabschlusses verfügbar, der ein
paar Arbeiten nacheinander für Sie erledigt:

Von dem Monat an, für den bisher die neuesten Turnierdaten in den Rang-
listendaten enthalten sind, bis zum Endmonat, den Sie eingeben, werden
alle noch fehlenden
Turnierdaten in die Ranglistendaten übernommen.
Dann wird die Rangliste für den Endmonat ausgedruckt mit den Verände-
rungen der SZ aller Spieler im letzten Monat.



Turnierdaten in Ranglistendaten

Hinweis:
Monatsabschluss (mit Übernahme von Turnierdaten)

Damit Ranglisten erstellt werden können, müssen Turnierergebnisse
erfasst oder eingegeben werden. Dies geschieht
über Ranglistenmenü: Turniere - Turniere übernehmen
bzw. über Ranglistenmenü: Turniere - Turniere eingeben

Nur bei übernommenen Turnieren können Sie veranlassen, dass von Ihnen
ausgewählte, beispielsweise Übungsturniere mit gemischten Paaren aus
erfahrenen und unerfahrenen Spielern, nur halb gewertet werden. Dazu
müssen Sie in Ihrer Initialisierungsdatei die Variable rangliste so
setzen, dass 16 darin enthalten ist.

Die Daten werden in Ranglisten-Dateien gespeichert, und zwar
die Turnierdaten in einer Turniere-Datei
- für jedes Kalenderjahr eine neue -
die Turnierergebnisse in einer Ergebnisse-Datei
- für jeden Kalendermonat eine neue -

Vorher prüft das Programm im Normalfall, ob das neu aufzunehmende
Turnier schon in den Ranglistendaten enthalten ist. Das benötigt Zeit,
kann aber mit Hilfe der Variablen rang1 in der Initialisierungsdatei
unterbunden werden. Dann läuft das Programm schneller, aber doppelte
Erfassungen sind möglich.

In den folgenden Fällen wird das Ergebnis eines Spielers nicht wie
erspielt in die EZ übernommen, sondern gekappt:

Der Partner war um 2000 Punkte oder mehr schlechter und
das Ergebnis liegt um mindestens 10 % unter dem Soll: EZ -1000.
Der Partner hatte keine SZ und
das Ergebnis liegt um mindestens 3 % unter dem Soll: EZ -300.
Der Partner war um 2000 Punkte oder mehr besser und
das Ergebnis liegt um mindestens 20 % über dem Soll: EZ +2000.
Liegt ein Individualturnier-Ergebnis unter dem Soll, so hängt die
Kappung von der TZ ab. Die EZ ist mindestens 0 bei einer TZ unter
4000, mindestens -1000 bei einer TZ über 5000 und mindestens
-(TZ-4000) dazwischen. Beispiel: TZ 4678, EZ mindestens -678.

Das Übernehmen von Turnierdaten kann nur aus Verzeichnissen erfolgen,
in denen nicht mehr als 500 Turniere gespeichert sind. Sollten in einem
Ausnahmefall mehr gespeichert sein, so müsste zunächst ein Teil davon
in ein anderes Verzeichnis verschoben werden und die Übernahme dann
nacheinander aus beiden Verzeichnissen erfolgen.

Bei Fortsetzungsturnieren sind die Daten aller Turnierteile getrennt
zu übernehmen oder einzugeben.



Ausgaben aus Ranglistendaten

Hinweise:
Club-Rangliste ausgeben
Ranglistendaten in Turnierdaten
Ausgabe-Beschränkungen für Ranglistendaten

Aus den gespeicherten Ranglistendaten können Übersichten verschiedener
Art ausgegeben werden. Zu ein paar davon folgen hier Erläuterungen.

Ranglistenmenü: Spieler - Daten ausgeben - zusammengefasst
Für alle Spieler oder nur die, die Sie in der Spielerübersicht (nicht)
markieren, bekommen Sie eine Übersicht über alle in den vorangegangenen
36 Monaten erzielten MZ. In Klammern wird bei jeder vermerkt, aus wie
vielen Turnieren sie ermittelt worden ist.
Bei der Ausgabe auf Drucker werden diese Daten auch bei der ausführli-
chen Ausgabe (siehe unten) mit ausgegeben.

Ranglistenmenü: Spieler - Daten ausgeben - ausführlich
Für die ausgewählten Spieler werden für einen festgelegten Zeitraum
alle erfassten Turnierergebnisse ausgegeben:
Tag, Turnierart, TZ, die aktuelle SZ des Spielers, die durchschnitt-
liche SZ ("Mitte") der Partnerschaft (Paar oder Team), der erreichte
Prozentsatz und die erzielte EZ.
Bei der Ausgabe auf Drucker wird diesen Daten die oben beschriebene
MZ-Übersicht vorangestellt.



Abkürzungen bei Ranglistendaten

Für Ranglistendaten werden die folgenden Abkürzungen verwendet:
EZ = Erfolgszahl
Entsprechend der SZ, mit der ein Spieler sich an einem Turnier betei-
ligt, der SZ seines Partners im Paarturnier oder aller Partner im
Teamturnier sowie der TZ des Turniers erwarten wir von ihm als Erfolg
das Erzielen eines bestimmten Prozentsatzes der erreichbaren Punkte.
Ist DZ die durchschnittliche SZ der Partnerschaft, so liegt die Erwar-
tung um (DZ - TZ) : 100 Prozent über 50 Prozent
bzw. um (TZ - DZ) : 100 Prozent unter 50 Prozent.
In die Erfolgszahl EZ kommt der tatsächlich erreichte Erfolg entspre-
chend dem erreichten Prozentsatz PZ:
EZ = 100 * PZ - (DZ - TZ) = TZ + 100 x PZ - DZ

MZ = Monats-Erfolgszahl
Aus den EZ eines Monats wird für jeden Spieler eine Monats-Erfolgszahl
ermittelt, indem die Durchschnitts-EZ (Summe geteilt durch die Anzahl
der EZ) zur SZ addiert oder von ihr abgezogen wird.

SZ =
Spieler-Wertungszahl
Durch die SZ wird die Spielstärke eines Bridge-Spielers ausgedrückt.
Je stärker er spielt, desto höher ist seine SZ.

TZ = Turnier-Wertzahl
Die TZ zeigt, wie stark ein Turnier besetzt ist. Sie ist der Durch-
schnitt der SZ aller Teilnehmer.



Spieler-Wertungszahlen (SZ) anpassen

Systemgemäß sollen die SZ der Rangliste zeigen, wie viel Prozent der
Punkte der Spieler mit einem ungefähr gleich starken Partner in einem
durchschnittlich besetzten Landesverbands- oder Bezirks-Paarturnier
etwa erreichen wird - diese Zahl mit 100 multipliziert. Bei einem
Spieler mit der SZ 5500 erwarten wir also 55 Prozent.

Wenn die Auswärts-Erfolge Ihrer Spieler besser oder schlechter sind
als erwartet, so liegt das Niveau ihrer SZ zu niedrig oder zu hoch.
Sie können es dann verbessern über
Ranglistenmenü: Spieler - SZ anpassen .
Dies ist insbesondere der Fall, wenn Sie beim Einrichten der Rangliste
bei der SZ-Festsetzung zu hoch oder zu niedrig gegriffen haben, oder
wenn eine Anzahl Neulinge dazu gekommen sind, deren Spielstärke sich
inzwischen verbessert hat.

Die SZ-Anpassung ist für alle oder für ausgewählte Spieler der Rang-
liste möglich, und zwar für alle um denselben Wert. Dieser Wert ist
positiv oder negativ - das SZ-Niveau wird angehoben oder abgesenkt.

Den Änderungswert können Sie eingeben oder vom Programm errechnen
lassen. Fürs Zweite hier ein paar Hinweise:

Der Änderungswert wird ermittelt aus den auswärtigen Turnierergebnissen
von Paaren, deren beide Partner in der Rangliste enthalten sind. Außer
deren Namen müssen Sie eingeben die
TZ des Turniers (die Vorgabe 5000
unterstellt ein normales Landesverbands-/Bezirksturnier) und die dort
erreichten Prozente.

Es ist zweckmäßig, die Anpassung auf diese Art nur in größeren Zeit-
abständen vornehmen (etwa halbjährlich) und wenn wenigstens 10 bis
20 solche Turnierergebnisse zur Verfügung stehen.

Bei allen Anpassungen ändert das Programm alle SZ der Spieler, auch die
in weit zurückliegenden Monaten, aber keine gespeicherten Turnierdaten.
Sie werden also nur für die Zukunft voll wirksam.
Sie sollten die Anpassung immer nur zu Beginn eines Monats durchführen,
wenn alle bisherigen Turniere, aber noch keine neuen erfasst sind
(z.B. nach dem Monatsabschluss).



Ausgabe-Beschränkungen für Ranglistendaten

Die Ausgabe von Ranglistendaten erfolgt grundsätzlich mit allen darin
enthaltenen Spielern bzw. für alle diese Spieler oder die vorher von
Ihnen ausgewählten. Ihre Auswahl treffen Sie aus einer Liste mit allen
gespeicherten Spielernamen.

Es ist aber möglich, den Spielerkreis einzugrenzen mit den Variablen
rangclub und rangliste in Ihrer Initialisierungsdatei und mit dem
für jeden Spieler gespeicherten
Spielerbehandlungs-Kennzeichen, das
ist eine Zahl von 0 bis 8.

Die folgenden Ausgabe-Beschränkungen stehen zur Verfügung:

nur ausgewählte Spieler berücksichtigen:
Kennzahl 4 in die Variable rangliste nehmen
+ Spielerbehandlungs-Kennzeichen bei diesen Spielern auf 1 setzen
ausgewählte Spieler nicht berücksichtigen (z.B. verstorbene):
Spielerbehandlungs-Kennzeichen bei diesen Spielern auf 8 setzen



Ranglisten-Spielerkürzel ändern

Für einen ordnungsgemäßen Ablauf ist es erforderlich, dass in den Rang-
listendaten nur Spielerkürzel verwendet werden, die aus einer Spieler-
liste übernommen worden sind. Sonst können die aus den Turnierdaten
übernommenen Ergebnisse nicht zugeordnet werden.

Wird in den CP-Daten ein Spielerkürzel geändert, z.B. wegen Heirat, so
können vorangegangene Turnierdaten und die Ranglistendaten entsprechend
geändert werden über
Hauptmenü | CP | Spielerliste | Spielerkürzel rückwirkend ändern .



neue Spieler in Spielerdaten aufnehmen

Die Aufnahme beliebiger neuer Spieler in die Club-Rangliste kann nur
aus einer Spielerliste erfolgen
über Ranglistenmenü: Spieler - Namen übernehmen .

Falls Sie (bei "... hinzufügen" oder der Option 1 bei "... übernehmen)
eine Anfangs-SZ zuweisen müssen, wird für Bridge-Neulinge eine im
Bereich 2500 bis 3000 richtig sein. Für Spieler mit einiger Erfahrung
und gute Spieler hat sich das folgende Verfahren bewährt:

Der neue Spieler spielt eine Zeit lang ohne SZ mit, bis ein paar
Ergebnisse mit ihm angefallen sind. Nach den erreichten EZ bzw. den
erreichten Gewinnprozenten im Verhältnis zur TZ wird nun seine SZ
eingeschätzt und für den ersten Monat seiner Beteiligung aufgenommen.

Danach löschen Sie
über Ranglistenmenü: Spieler - Daten ändern - 99
mehrmals nacheinander vom neuesten Monat an rückwärts alle Turnierdaten
bis einschließlich dem Monat, in dem der neu aufzunehmende Spieler
erstmals dabei war.

Zuletzt sind dann
über Ranglistenmenü: Turniere - Turniere übernehmen
alle Turniere vom zuletzt gelöschten Monat an neu zu erfassen.

So kommt der neue Spieler in die Ranglistendaten, vom Anfang seiner
Mitwirkung an, beginnend mit der vorgegebenen SZ.

Die Bestimmung der Anfangs-SZ können Sie dem Programm übertragen, wenn
die Spieler in Ihrer Spielerliste enthalten sind, und zwar
über Ranglistenmenü: Spieler - Namen übernehmen
mit nachfolgender Wahl der Option 3. Dazu sollten die Neuen durch-
schnittlich während der letzten paar Monate insgesamt fünf oder mehr
Turniere gespielt haben.

Dann errechnet SCORPROFI, ausgehend von einer Anfangs-SZ 2500, von dem
von Ihnen bestimmten Monat an aus allen seitherigen Turnieren eine
End-SZ. Diese legt es als Anfangs-SZ einer neuen derartigen Errechnung
zugrunde, und das so lange, bis bestimmte Bedingungen für den Unter-
schied zwischen den jeweiligen Anfangs- und End-SZ erfüllt sind.

Dazu werden jedes Mal die Ranglisten-Turnierdaten vom Anfangsmonat an
gelöscht und dann neu erfasst und ausgewertet. Das bringt mit sich,
dass es bis zum Ende der Arbeit recht lange dauern kann unter Umständen
gleiche oder ähnliche Bildschirmanzeigen wiederholt erscheinen.
Theoretisch ist auch das Auftreten einer Endlosschleife möglich -
hoffentlich werden wir davon verschont.

Schließlich können Sie über
Ranglistenmenü: Spieler - Namen übernehmen
mit den Optionen 2 und 3 noch den neuen oder allen Spielern dieselbe
Anfangs-SZ zuweisen und damit beispielsweise eine Rangliste für die
Erfolge in einem begrenzten Zeitraum erstellen.



Spieler-Wertungszahl (SZ) ändern

Hinweis:
Spieler-Wertungszahlen (SZ) anpassen

In allen folgenden Fällen gilt:

Änderungen einer SZ wirken sich nicht auf schon abgerechnete Turnier-
daten aus, sondern nur auf künftige. Eine Rückwirkung können Sie durch
Löschen und Neuerfassen von Turnieren so erreichen:
1. Löschen Sie über Ranglistenmenü: Spieler - Daten ändern - 99
mehrmals nacheinander vom neuesten Monat an rückwärts alle Turnier-
daten bis einschließlich dem Monat, von dem an die neuen SZ gelten
sollen.
2. Ändern Sie die SZ.
3. Über Ranglistenmenü: Turniere - Turniere übernehmen
erfassen Sie vom zuletzt gelöschten Monat an alle Turniere neu.

Über Ranglistenmenü: Spieler - Daten ändern - 8
können Sie einem Spieler eine neue SZ zuweisen.
Diese Zuweisung wirkt, wie wenn dieser Spieler von dem anzugebenden
Monat an mit dieser SZ neu in die Spielerdaten aufgenommen worden
wäre: für ihn werden alle Turnierergebnisse unwirksam, die aus der Zeit
vor diesem Monat stammen.

Diesen Nachteil besitzt das folgende Verfahren nicht:

Über Ranglistenmenü: Spieler - SZ anpassen - 2
können Sie die SZ ausgewählter Spieler verändern. Die Änderungen wirken
sich auf die TZ von später ausgewerteten Turnieren aus (nicht aber auf
frühere) sowie auf die älteren EZ und MZ der ausgewählten Spieler.

Beispiel:
Sie erhöhen ab Mai die SZ des Spielers Hans Maier von 5500 auf 5600.
Dadurch werden alle Daten von Hans Maier um 100 erhöht. In den
zurückliegenden Turnierdaten wird Hans Maiers SZ aber nicht verändert.



Ranglistendaten in Turnierdaten

Wird eine
Club-Rangliste geführt und ist im Ranglisten-Verzeichnis die
Spieler-Datei gespeichert, so werden mit den Turnierergebnissen auch
die zugehörigen Ranglistendaten ausgegeben: die Turnierzahl TZ, die
Spielerzahlen SZ der Teilnehmer und deren Erfolgszahlen EZ in diesem
Turnier. Voraussetzung: In der Initialisierungsdatei ist die Variable
rangdaten=2, gesetzt - das ist ihr Vorgabewert.

Aus Platzgründen werden die Ranglistenzahlen nur beim Ausdrucken in die
Ergebnisse aufgenommen, nur bei Individualturnieren auch in die Bild-
schirmanzeige. Fürs Speichern in eine Textdatei legen Sie in den
Variablen maskeergH und maskeergT in der Initialisierungsdatei fest, ob
und wo die Ausgabe erfolgt.



Simultanturnier

Hinweis:
Karten-Stecken mit vorgegebenen Verteilungen

Ein Simultanturnier wird an verschiedenen Orten mit denselben
Verteilungen in einer Art gespielt, dass die Teilnehmer die Hände
vorher nicht kennen können - meist deswegen (ungefähr) gleichzeitig.
Für die Auswertung gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Scoren über alle Spielorte, als wäre es nur ein Turnier
2. Scoren nach Tabelle: für jeden Score werden die für das betreffende
Board aus einer Tabelle abgelesenen Punkte zugewiesen

Für Simultanturniere werden meist dieselben Turnierläufe verwendet wie
für andere Paarturniere. Besonderheiten gibt es dann nicht.

Gemeinsam ist aber allen Simultanturnieren ein Nachteil, verdeutlicht
an einem Beispiel:

Ein großer Club beteiligt sich an einem Simultanturnier und spielt es
in zwei Klassen Pik und Karo. Nach der Auswertung finden sich die
starken Pik-Spieler in der gleichen Rangliste wie die schwächeren
Karo-Spieler. Der Pik-Sieger kam unter den Spielern seiner Stärke
auf schöne 63 Prozent, der Karo-Sieger aber auf extreme 69 Prozent.

Fazit: Die erzielten Prozentsätze zeigen keine korrekte Rangfolge für
das Turnier, wenn die Spielstärke in den teilnehmenden Gruppen sehr
unterschiedlich ist. Und das ist wohl bei fast allen diesen Turnieren
der Fall.
Die oben genannte Methode 2 wird gelegentlich für europa- oder weltweit
ausgetragene Turniere verwendet, bei denen die Verteilungen aus einem
früheren Meisterturnier stammen und die Scores wie dort bewertet wer-
den. Solche Turniere können mit SCORPROFI nicht ausgewertet werden.

Eine Programmerweiterung für Simultanturniere nach Methode 1, mit deren
Hilfe Sie selbst Simultanturniere durchführen und auswerten können, ist
in Arbeit und soll möglichst bald zur Verfügung gestellt werden.

Schon jetzt können Sie aber für diese nach der Methode 1 ausgewerteten
europa- oder weltweit ausgetragenen Simultan-Paarturniere in Ihrem Club
SCORPROFI einsetzen:
WBF- und EBL-Simultanturniere (Veranstalter in England)
Roy-René-Simultanturniere (Veranstalter in Frankreich)



SCORPROFI-Simultanturnier

Damit ein Simultanturnier an verschiedenen Spielorten mit SCORPROFI
oder KW-BRIDGE ausgewertet werden kann, muss an allen Orten alles
Folgende zutreffen:

Für die Turnierauswertung wird SCORPROFI oder KW-BRIDGE eingesetzt.
Die Eingabe der Teilnehmernamen erfolgt über Spielerlisten.

Es werden Paarturniere ausgetragen, bei denen die gleichen Boards
gespielt werden (entweder vordupliziert oder vor Spielbeginn von den
Teilnehmern nach Boardzettel-Ausdrucken gesteckt).

An jedem Spielort werden nach Turnierende mit Hilfe des Scoreprogramms
die Daten der Turniere und die Spielerliste als E-Mail-Anhang erfasst
oder auf eine Diskette kopiert und damit an den Auswerter gesandt.



WBF- und EBL-Simultanturniere

Von England aus werden welt- oder europaweit WBF- und EBL-Simultantur-
niere organisiert, bei denen computergeteilte Hände über alle Tische
gescort werden. Ihr Club kann sich an einem solchen Turnier beteiligen,
ein Movement nach Wahl spielen und das Turnier mit SCORPROFI auswerten.

Die Auswertung erfolgt zunächst wie immer. Nach dem Turnier bekommen
Sie das Turnierergebnis in der von den Veranstaltern benötigten Form
über Turniermenü: E S R W .

Ausgegeben werden ins Unterverzeichnis SIMULTAN im Programm-Verzeichnis
die vier Dateien C.TXT, P.TXT, R.TXT und E.TXT. Diese können Sie auf
Diskette dem Veranstalter schicken oder - viel besser - übers Internet
mit dem Programm ECATSFTP.EXE zum Veranstalter uploaden; dann finden
Sie wenig später die Auswertung des Turniers im Internet bei
www.ecatsbridge.com/BiB/b10/default.asp .

Das Uploadprogramm bekommen Sie im Internet als selbstentpackende Datei
bei www.ecatsbridge.com/BiB/b7/default.asp?page=FTP+Client
- Auspacken und Installieren bereiten keine Probleme.

Für's Einsenden auf Diskette müssen Sie wahrscheinlich die Dateien
umbenennen (im Windows-Explorer Dateinamen mit der rechten Maustaste
anklicken und dann mit links auf "Umbenennen" klicken), und zwar
C.TXT in nWBF + 'C' und die anderen entsprechend (immer mit dem
richtigen Buchstaben am Ende).



Simultanturniere Roy René

Von Frankreich aus werden über Europa hinaus die Roy-René-Simultan-
turniere organisiert, bei denen nach pädagogischen Gesichtspunkten
ausgesuchte Hände gespielt und über alle Tische gescort werden. Wenn
Ihr Club sich an einem solchen Turnier beteiligt, können Sie es nach
einem Movement Ihrer Wahl spielen und mit SCORPROFI auswerten.

Die Auswertung erfolgt zunächst wie immer. Nach dem Turnier bekommen
Sie das Turnierergebnis in der von den Veranstaltern benötigten Form
über Turniermenü: E S R R .

Ausgegeben wird ins Unterverzeichnis DATAUSG im Programm-Verzeichnis
eine Datei, deren Name auf dem Bildschirm angezeigt wird. Diese senden
Sie als E-Mail-Anhang an den Veranstalter - auch die Adresse dafür
sehen Sie auf dem Bildschirm.



neue Rangliste

Hinweis:
neue Spieler in Spielerdaten aufnehmen

Eine Club-Rangliste kann neu begonnen werden
1. wenn zum ersten Mal für einen Kreis von Bridgespielern, meist im
Club, die Spielstärke in Zahlen erfasst werden soll
2. zum Erfassen und Vergleich von Turniererfolgen in einem begrenzten
Zeitraum

Zuerst ist jedem Spieler eine Anfangs-SZ (Spieler-Wertzahl) zuzuweisen
- der Ausgangspunkt für alle folgenden Berechnungen. Sie kann entweder
individuell festgelegt werden (welches Ergebnis in Prozenten kann man
von ihm in einem durchschnittlich besetzten Landesverbands-Paarturnier
mit einem gleich starken Partner erwarten? - diese Zahl mal 100) oder
für alle Spieler gleich (in den meisten Clubs wohl etwa um 4500).

Mit SCORPROFI läuft das über
Ranglistenmenü: Spieler - neue Rangliste
und dann weiter mit einer der Optionen je nach dem, für welchen oben
genannten Zweck Sie welche Methode einsetzen wollen.

Bei Wahl der Option 3 nimmt Ihnen SCORPROFI das für die Option 1
erforderliche Bestimmen der Anfangs-SZ ab. Dazu sollten die Turnier-
ergebnisse von wenigstens einem halben Jahr verwertet werden können.
Dann errechnet das Programm, ausgehend von einer Anfangs-SZ 4500, vom
Anfangsmonat an aus allen seitherigen Turnieren eine End-SZ. Diese legt
es als Anfangs-SZ einer neuen derartigen Errechnung zugrunde, und das
so lange, bis bestimmte Bedingungen für den Unterschied zwischen den
jeweiligen Anfangs- und End-SZ erfüllt sind.

Dazu werden jedes Mal die Ranglisten-Turnierdaten vom Anfangsmonat an
gelöscht und dann neu erfasst und ausgewertet. Das bringt mit sich,
dass es bis zum Ende der Arbeit recht lange dauern kann unter Umständen
gleiche oder ähnliche Bildschirmanzeigen wiederholt erscheinen.
Theoretisch ist auch das Auftreten einer Endlosschleife möglich -
hoffentlich werden wir davon verschont.



Berechnungsgrundlagen der Club-Rangliste

Der Führung der Club-Rangliste liegen die Ideen zugrunde, die bei den
Wertungslisten im Schach (ELO-, DWZ- und Ingo-System) und beim Bridge-
Ranglistensystem von Ralph Wickert angewendet werden.

Danach hat jeder Bridgespieler eine Spielstärke, die als Zahl ausge-
drückt werden kann - wir wollen sie Spieler-Wertungszahl (SZ) nennen.
Je stärker er spielt, desto höher ist seine SZ.

Und jedes Turnier weist eine Besetzung auf, eine Durchschnitts-Spiel-
stärke, die sich aus den Wertungszahlen der Teilnehmer ergibt.
Genauer:
Der Turnier-Wertzahl (TZ) ist der Durchschnitt der SZ aller Teilnehmer.

Das Bewertungssystem geht nun von der Vorgabe aus, dass ein Paar, des-
sen durchschnittliche
SZ genau der TZ eines Turniers entspricht, norma-
lerweise in diesem Turnier 50 Prozent der möglichen Punkte erreichen
wird. Schneidet es besser ab, so verbessern beide Spieler ihre SZ ent-
sprechend; bei einem schlechteren Ergebnis fallen ihre SZ.

In Zahlen:
In einem Paarturnier mit der TZ 5400 spielt der Spieler A (SZ 5500)
mit dem Spieler B (SZ 5100). Die Durchschnitts-SZ dieses Paares ist
(5500 + 5100) / 2 = 5300.
Von diesem Paar erwarten wir ein Ergebnis von
(5300 - 5400) / 100 = 1 % weniger als 50 Prozent, also 49 Prozent.
Wenn sie 52,5 Prozent erreichen, so erzielen beide für dieses Turnier
eine Erfolgszahl (EZ) von (52,5 - 49) x 100 = +350.

Schachturniere dauern mehrere Tage, Bridgeturniere nur Stunden.
Deswegen müssen die Bridge-Erfolgszahlen anders behandelt werden
als solche beim Schach.

Das SCORPROFI-Ranglistensystem geht so vor:
Aus den EZ eines Monats wird für jeden Spieler eine Monats-Erfolgszahl
(MZ) ermittelt, indem die Durchschnitts-EZ (Summe geteilt durch die
Anzahl der EZ) zur SZ addiert oder von ihr abgezogen wird.
Dieser MZ wird als Wert (Faktor) zugewiesen die Zahl der gespielten
Turniere, maximal aber 6.

Aus den alten und der neuen MZ wird so eine neue SZ errechnet:

Damit die letzten Ergebnisse höher bewertet werden als die früheren,
werden die Werte (Faktoren) der MZ stufenweise nach jeweils sechs oder
zwölf Monaten meist um 1 vermindert. So wird der anfängliche Wert 1
nach zwölf Monaten null, die 2 nach einem Jahr 1 und einem weiteren
null. Höhere Anfangswerte werden spätestens nach 30 Monaten 1 und nach
36 Monaten null.

Die neue MZ und die MZ der vorangegangenen maximal 35 Monate werden mit
ihren zugehörigen Werten multipliziert, die Werte und die Produkte
getrennt addiert. Zuletzt wird die Summe der Produkte durch die Summe
der Werte geteilt. Das Ergebnis ist die neue SZ, mit der der Spieler in
die Turniere des nächsten Monats geht.



Internet

Hinweis:
SCORPROFI-Ausgaben ins Internet stellen

Das Internet ist ein weltweites Computernetzwerk, das Ihnen ermöglicht,
1. Verbindung mit anderen angeschlossenen Computern bzw. deren Nutzern
aufzunehmen,
2. Informationen jeder Art aus frei zugänglichen Quellen zu holen und
3. selbst Informationen für andere Internetnutzer bereitzustellen.

Beispiele:

1. Sie können dem Autor von SCORPROFI jederzeit durch E-Mail eine
Nachricht, aber auch Dateien zukommen lassen, um schnell irgend-
welche Probleme zu klären.

2. Sie können aus seiner Website www.bridge-wiese.de oder aus Links,
die Sie dort finden - das sind Hinweise auf andere Websites, auf die
Sie durch einfaches Anklicken kommen können -, vielerlei Bridge- und
andere Informationen bekommen, die Sie sonst vielleicht lange suchen
müssten. Zum Beispiel im "Turnierkalender" zu bevorstehenden Bridge-
turnieren, über "Scoreprogramm KW-BRIDGE" auch zu SCORPROFI und über
"Bridge-Club Göppingen" zu diesem Verein.

3. Wenn Sie selbst Informationen über das Geschehen in Ihrem Bridgeclub
ins Internet stellen wollen, hilft Ihnen SCORPROFI dabei: Sie können
Turnierergebnisse in Dateien speichern, die für die Aufnahme in eine
Website vorbereitet sind. Näheres dazu finden Sie hier.



Homepage

Eine Homepage ist die Startseite einer
Website.

Hierher kommen Sie, wenn Sie die Website im Internet aufrufen.
Von hier aus erreichen Sie die Informationen, die die Website bereit-
hält, indem Sie auf die dafür bestimmten Links klicken - das sind
markierte Stichwörter oder grafische Elemente, die der Autor dafür
bestimmt hat.

(Immer wenn Sie den Mauszeiger über einen Link führen, verwandelt
sich der Pfeil in der Regel in eine Hand und können Sie sich dann
weiter klicken.)



Website

Eine Website ist ein Speicherplatz im
Internet, auf dem Daten der
unterschiedlichsten Arten gelagert werden können. Der Zugriff darauf
ist entweder jedermann erlaubt oder nur nach Eingabe eines Passworts
möglich, entweder kostenlos oder kostenpflichtig. Für die Verarbeitung
auf Ihrem Computer brauchen Sie ein Browser-Programm - auf den meisten
Geräten ist dafür Microsofts Internet Explorer installiert.

Kostenlose Bridge-Informationen finden Sie im Internet beispielsweise
vom Deutschen Bridge-Verband unter
www.bridge-verband.de ,
vom Bridge-Verband Baden-Württemberg unter
www.bridge-baden-wuerttemberg.de
und vom Autor dieses Scoreprogramms unter
www.bridge-wiese.de .



Clubdaten ins Internet stellen

Turnierergebnisse, Club-Ranglisten, Bester-Partner-Listen und andere
Daten können von SCORPROFI in Dateien gespeichert werden, die für die
Veröffentlichung im Internet vorbereitet sind.

Alle diese Dateien enthalten Tabellen irgendeiner Art. Alle Umlaute
und das ß stehen darin im dafür speziellen HTML-Format - als Text für
Normalsterbliche kaum lesbar. Sie werden aber mit einem sogenannten
Browser-Programm lesbar, beispielsweise mit dem Internet Explorer von
Microsoft, wenn die Daten in einer Datei mit dem Dateikennzeichen .HTM
oder .html stehen.

Die Internet-Textdateien (Dateikennzeichen: .HOM) sind für das Einfügen
in eine bestehende HTML-Datei gedacht. Für die Darstellung als Tabelle
werden keine Tabs verwendet, sondern immer eine entsprechende Anzahl
Leerzeichen. Deswegen muss die Ausgabe auf den Bildschirm mit Hilfe der
HTML-Befehle pre und /pre sowie mit einem nicht-proportionalen
Zeichensatz (z.B. Courier) erfolgen.

Die Internet-HTML-Dateien (Dateikennzeichen: .HTM) können eigenständig
in eine Website gestellt oder in eine andere Seite aufgenommen werden.
Sie sind mit den erforderlichen HTML-Befehlen für die Tabellen-Darstel-
lung formatiert.

Mit Hilfe der Variablen dateiausgabe in Ihrer Initialisierungsdatei
können Sie festlegen, dass Sie nach einer entsprechenden Frage die
Internetdatei auch auf einen beweglichen Datenträger kopieren können.
Das hilft Ihnen, wenn die Datei von einem anderen Computer aus ins
Internet gestellt werden soll.

Nicht fürs Internet vorbereitet, aber mit Einschränkungen ebenfalls
dafür verwendbar sind die Windows-Textdateien. Ihr Dateikennzeichen ist
.ANS, wenn nicht in der Initialisierungsdatei durch die Variable
dateiANSI ein anderes festgelegt ist. Die Umlaute und das ß haben hier
das übliche Format. Sie werden möglicherweise vom Browser nicht richtig
ausgegeben.



Bridgemate

Das Bridgemate Pro Scoresystem (BPS) ist ein System zur Erfassung der
bei einem Bridgeturnier anfallenden Scores mit Hilfe kleiner elektro-
nischer Tischgeräte ("Bridgemates"). Die Ergebnisse werden überprüft
und drahtlos durch Funk zu dem Computer übertragen, auf dem das Turnier
vorbereitet und ausgewertet wird.

Weiter unten finden Sie Links zu den Informationen für die
Bridgemate-Anwendung. Hier noch drei besondere Hinweise:

Programmversionen von BMPFTP, BMPro/BCS und SCORPROFI
mehrklassige Turniere mit Bridgemates erfassen
Programmabsturz beim Bridgemate-Einsatz.

Die folgenden Informationen finden Sie in ähnlicher Art auch in Text-
dateien im Unterordner INFO\BriMate dieses Scoreprogramms, und zwar
in BMVorb.txt, welche Voraussetzungen im Computer erfüllt sein und
wie SCORPROFI und der Computer (einmalig) vorbereitet werden müssen,
damit Bridgemate eingesetzt werden kann,
in BMSCP.txt, wie die Auswertung eines Bridgeturniers mit Bridgemates
abläuft - beschrieben für die BMPFTP-Version 1.1.15 und die BMPRO-
Version 1.6.16,
in BMFehl.txt, welche Fehlerquellen Ihnen bei der Verwendung von
Bridgemate drohen,
in BMTL.txt, welche besonderen Zugriffsmöglichkeiten der Turnier-
leiter mit seinem TL-Schlüssel besitzt.



Bridgemate-Einsatz: Voraussetzungen und Vorbereitung

Damit
Bridgemate verwendet werden kann, muss SCORPROFI mit Windows im
Hintergrund laufen, also nicht unter reinem DOS. Dies ist notwendig,
weil die Bridgemate-Programme BMPFTP.EXE und BMPRO.EXE Windows-
Programme sind und die drei Programme für den Datenaustausch eine
gemeinsame Plattform brauchen.

Beachten Sie bitte die Informationen zu den Programmversionen von
BMPFTP, BMPro/BCS und SCORPROFI.
Dann führen die folgenden Vorbereitungen zum Erfolg:

(1) Stellen Sie den Namen Ihres Computer fest. Dies geht unter-
schiedlich unter den Windows-Versionen, beispielsweise über
1. Linksklick auf "Start"
2. Mauszeiger auf "Einstellungen"
3. Linksklick auf "Systemsteuerung"
4. Linksklick auf "Netzwerk"
5. Linksklick auf "Identifikation"
oder
4. Linksklick auf "System"
5. Linksklick auf "Computername"
- und der Computername ist auf dem Bildschirm zu sehen.

(2) Setzen Sie in der SCORPROFI-Initialisierungsdatei die Variable
bridgemate1 auf den Computernamen aus (1), beispielsweise so:
bridgemate1=Notebook, (mit Komma am Ende!)

Sobald die Variable bridgemate1 gesetzt ist, legt SCORPROFI im
Programm-Verzeichnis einen Unterordner BRIMATE an. Diesen verwendet
es für den Datenaustausch mit Bridgemate, und darin sollten auch die
dafür notwendigen Programme BMPFTP.EXE und BMPRO.EXE liegen.

Deswegen:

(3) Installieren Sie Programme BMPFTP.EXE (Version 2.2.4)
und BMPRO.EXE (Version 2.5.1) oder neuere Versionen
in den Ordner C:\SCPROFI\BRIMATE .
(Wenn das Scoreprogramm nicht im Laufwerk C gespeichert ist, ist
C durch den richtigen Buchstaben zu ersetzen. Ist es im Ordner
BRIDGEKW gespeichert, so ist dieser statt SCPROFI zu verwenden.)

Die dafür erforderlichen Dateien können Sie aus dem Internet
herunterladen beispielsweise über www.bridge-wiese.de ||
Scoreprogramm SCORPROFI || Bridgemate und SCORPROFI .



Bridgemate-Einsatz: Turnier-Abwicklung mit SCORPROFI

Arbeiten in SCORPROFI

(1) Eingabe der Turnierdaten (Veranstaltung, Teilnehmer, Ablauf)
in den Computer.

(2) Übergabe der Daten für Bridgemate über Turniermenü: B B .

Diese Daten werden als Textdateien gespeichert
1.) im SCORPROFI-Unterordner DATAUSG in der Datei BMINPxxx.TXT -
xxx steht für das
Dateikennzeichen der Turnierdaten -,
2.) im Unterordner BRIMATE unter BMINPUT.TXT.

Kommunikation von SCORPROFI mit Bridgemate
- stets im SCORPROFI-Unterordner BRIMATE

(3) Start des Bridgemate-Hilfsprogramms BMPFTP[.EXE] (Linksklick).

(4) falls erforderlich (normalerweise ein Mal):
in die Zeile "BMPro Verzeichnis" eintragen (auch möglich über
"Wechsel des BMPro-Verzeichnisses") C:\SCPROFI\BRIMATE\BMPro.exe
- C und SCPROFI stehen dabei für das Laufwerk und den Ordner, wo
SCORPROFI installiert ist.

Kommunikation von SCORPROFI mit Bridgemate

(5) Linksklick auf "Alle Ergebnisse einlesen" oder
"Start Ergebnisübertragung" oder ein ähnliches Feld.

Damit bewirken Sie:
1.) Erstellung der Turnierdatendatei BMInput.bws,
2.) Start des Bridgemate-Hauptprogramms BMPRO,
3.) Übernahme der Ablaufsdaten des Turniers in BMPRO,
4.) Das Programm BMPFTP bleibt in Bereitschaft.

Es folgen die

(6) Arbeiten mit dem Bridgemate-Hauptprogramm BMPRO:
die Eingabe der im Turnier erzielten Scores und alles
andere entsprechend dem Bridgemate-Pro-Handbuch.
Damit die Eingaben auf den Bildschirm und
in die Datei BMInput.bws übernommen werden,
muss der Status (umschaltbar mit F4) immer
auf "Datenübertragung vom Server" stehen.

Während dieser Arbeiten können Sie beliebig oft die mit Bridgemate
erfassten Daten in SCORPROFI übernehmen und verarbeiten:

Kommunikation von SCORPROFI mit Bridgemate

(7) in BMPFTP Linksklick auf "Alle Ergebnisse einlesen".

Sie werden übernommen in die Dateien BMInput.bws und BMRDATA.TXT.

Arbeiten in SCORPROFI

(8) gespeicherte Daten übernehmen über Turniermenü: S V .

Sie werden gespeichert im SCORPROFI-Unterordner DATAUSG in die
Datei BMOUTxxx.TXT - xxx ist das Dateikennzeichen der Turnierdaten.

(9) Ausgabe der erfassten Scores und ihrer Auswertungen auf Bildschirm
oder Drucker. Zwischenstände werden nach den erzielten Punkten
geordnet. Die Rangfolge nach den Prozenten kann davon abweichen,
wenn bis dahin die Boards ungleich oft gespielt worden sind.

Die von (6) bis (9) beschriebenen Tätigkeiten können während des
Turniers beliebig oft wiederholt werden und geben dann Auskunft über
die Entwicklung des Turniererfolgs der Teilnehmer.



Bridgemate-Fehlerquellen

Wie immer bei der Arbeit mit SCORPROFI und bei allen anderen Arbeiten
gibt es auch bei Bridgemate Fehlerquellen, die man tunlichst vermeiden
sollte. Hier ein paar aus dem bisherigen Erfahrungsschatz:

Alleinspieler falsch eingegeben:
Wenn als Alleinspieler beispielsweise Nord anstatt Ost eingegeben wird,
steht nachher der Score auf der falschen Seite, und das Turnierergebnis
ist verfälscht. Wie wenn er auf der falschen Seite auf den Boardzettel
eingetragen worden wäre - nur bemerkt es später wahrscheinlich niemand.

nachträglich einzugebender Score:
Wenn aus irgend einem Grund ein Ergebnis geändert werden muss und dies
nicht mehr vom Turnierleiter direkt am Bridgemate getan werden kann, so
ist es möglich, es im Programm BMPro in der großen Tabelle "Ergebnisse"
zu tun: Rechtsklick in die betreffende Zeile, Ergebnis ändern.

Dagegen spricht, dass diese Tabelle für die Turnierteilnehmer tabu ist,
weil sie Ergebnisse sehen könnten, die sie nicht sehen dürfen, mehr
aber noch, dass die Änderung fehlerträchtig ist, wenn sie nicht von
einer sehr erfahrenen Person vorgenommen wird.

Deswegen ist besser: Die notwendige Änderung notieren und nach dem
Übernehmen aller Ergebnisse nach SCPORPROFI im Korrekturmodus eingeben.

Board in falscher Richtung gespielt:
Nord/Süd haben die Ost/West-Hände gespielt und umgekehrt - das kommt
immer mal wieder vor. Bridgemate bietet dafür keine Lösung. Deswegen
muss der Turnierleiter das notieren und nach dem Übernehmen aller
Ergebnisse nach SCPORPROFI beim betroffenen Score die Losnummern mit
der Funktionstaste F6 vertauschen.

Split-Score:
Auch hierfür hat Bridgemate keine Lösung. Deswegen muss der Turnier-
leiter nach dem Übernehmen aller Ergebnisse nach SCPORPROFI die Split-
scores in betroffene Boards im Korrekturmodus eingeben.

Board nicht gespielt:
Wenn für irgendeinen Score "nicht gespielt" ins Bridgemate eingegeben
worden ist, lässt SCORPROFI seinen Platz offen. Solange ein Ergebnis
fehlt, gibt das Programm aber kein Turnierergebnis aus. Zuerst muss
der offene Platz gefüllt werden. Das geschieht im Turniermenü über
"Scores | korrigieren". Falls danach immer noch keine Ergebnisausgabe
möglich ist, verfahren Sie so:
1. Notieren Sie nach "Scores | korrigieren" vom Board des
"nicht gespielt" alle Scores und Sonderbehandlungen.
2. Wählen Sie die Korrekturmöglichkeit 2 = alle Scores ... löschen.
3. Scoren Sie das Board neu, die vorherige Lücke gefüllt.

gespeicherter und tatsächlicher Ablauf stimmen nicht überein.

Turnier (Durchgang) vorzeitig abgebrochen.

Programmabsturz beim Bridgemate-Einsatz.



Bridgemate-Einsatz: Turnierleiter-Eingriffe

Die folgenden Ausführungen beschreiben die Arbeit mit Bridgemate I.
Für die Bridgemate II lesen Sie bitte das deutsche Handbuch dafür.
Dem Turnierleiter sind diese Eingriffe an den Bridgemates vorbehalten:
1. Turnierergebnisse ändern und berichtigte Scores eingeben.
2. Informationen zum Turnierablauf holen.
3. Einstellung der Bridgemate-Geräte ändern.

Dazu muss er den TL-Schlüssel in die Öffnung an der Rückseite des
Bridgemates einstecken, wenn das Gerät eine Eingabe erwartet. Es
erscheint dann das Turnierleiter-Menü, aus dem die geplanten Hand-
lungen gestartet werden.

Durch Herausziehen des TL-Schlüssels werden die Arbeiten beendet.

1. Turnierergebnisse ändern und berichtigte Scores eingeben.

1.1 Eingegebenes Ergebnis löschen: Taste 3.

Der Turnierleiter kann eingegebene Ergebnisse löschen, aber nur solche
der laufenden Runde sowie solche von vorangegangenen Runden, wenn noch
keine aus späteren Runden eingegeben worden sind.
(Beispiel: In der dritten Runde können Ergebnisse der zweiten Runde
gelöscht werden, wenn noch keines aus der dritten eingegeben worden
ist.)

Dafür wird die 3-Taste gedrückt, die Aufforderung "Ergebnisse löschen?"
mit OK bestätigt, die Boardnummer eingetippt und mit OK quittiert.
Konnte das Ergebnis dieses Boards gelöscht werden, so zeigt das Display
"Board gelöscht", sonst springt das Bridgemate ohne Meldung zum TL-Menu
zurück.

Wurde für die laufende Runde noch kein Ergebnis eingegeben und eines
der Runde davor gelöscht, so muss dieses durch ein neues ersetzt
werden. Erst danach können Ergebnisse der laufenden Runde eingegeben
werden.

1.2 Eingegebenes Ergebnis korrigieren.

Zuerst muss das Ergebnis gelöscht werden, wie es oben unter 1.1
beschrieben ist. Dann wird der TL-Schlüssel vom Bridgemate entfernt.

Ist die Löschung nicht möglich gewesen - keine Meldung "Board gelöscht"
- so muss die Korrektur später im Scoreprogramm vorgenommen werden.
Sonst wird das richtige Ergebnis auf die übliche Art eingegeben.
Bridgemate behandelt Begegnungen mit gelöschtem Ergebnis wie solche
ohne Ergebniseingabe.

1.3 Künstlichen berichtigten Score (40%, 50%, 60%) eingeben: Taste 1.

Ist für das Board schon ein Ergebnis eingegeben, so muss dieses
zuerst gelöscht werden, wie es oben unter 1.1 beschrieben ist.
Bridgemate behandelt Begegnungen mit gelöschtem Ergebnis wie
solche ohne Ergebniseingabe.

Zuerst ist das betroffene Board durch Eingabe der Boardnummer und
Bestätigung mit OK aufzurufen. Der Cursor springt auf KONTR_.
Jetzt erst wird mit dem TL-Schlüssel das TL-Menu aktiviert.

Nach Drücken der 1-Taste erscheint die Frage: "Berichtigter Score?"
Mit OK bestätigen.

Als nächstes ist für beide Paare NS und OW die Turnierleiterent-
scheidung einzugeben. Man kann wählen zwischen 40% (dafür die
Taste 4 drücken), 50% (Taste 5) und 60% (Taste 6). Andere Eingaben
werden nicht akzeptiert. Eingaben immer mit OK bestätigen.

Im Display erscheint wieder das TL-Menu. Nach dem Abziehen des
TL-Schlüssels wird unter KONTR das berichtigte Ergebnis gezeigt.
Dieses wird vom Bridgemate zum Server geleitet und gespeichert.

2. Informationen zum Turnierablauf holen.

2.1 Überblick über alle Ergebnisse eines Boards: Taste 2.

Der Überblick über alle Ergebnisse eines Boards kann erwünscht sein,
wenn eine Eingabe durch OST bereits bestätigt worden ist, aber dennoch
Zweifel darüber bestehen.

Nach dem Drücken der 2-Taste, OK auf "Ergebnis Übersicht?", Eingabe
der Boardnummer und OK erscheint eine Übersicht über die Alleinspieler-
nummern, Himmelsrichtungen, die gespielten Kontrakte und deren Ergeb-
nisse. Die IMPs werden hier nicht gezeigt.

Von diesen Daten wird nichts geändert.

2.2 Übersicht über ausstehende Scores: Taste 5.

Aus dem TL-Menu ist einfach festzustellen, welche Ergebnisse der Runde
noch nicht eingegeben sind: Drücke die 5-Taste und bestätige
"Fehlende Boards?" mit OK. Das Bridgemate zeigt dann alle fehlenden
Boards an.

2.3 Bridgemate-Status feststellen: Taste 4.

Sollte der Überblick verloren gegangen sein, welches Bridgemate zu
welchem Tisch in welcher Gruppe gehört, dann ist diese Information
über das TL-Menu mit der Taste 4 zu bekommen.

Die Frage "Status?" ist mit OK zu beantworten.
Es wird angezeigt, zu welcher Gruppe und an welchen Tisch das
Bridgemate gehört. Nach erneutem OK wird die Runde angezeigt, in
der man sich befindet, welche Paare an diesen Tisch gehören und
welche Boards in dieser Runde zu spielen sind.

3. Einstellung der Bridgemate-Geräte ändern.

3.1 Rücksstellen des Bridgemates: Taste 10.

Nach Drücken der 10-Taste und Bestätigen der Frage "Rückstellen?"
mit OK werden alle Eingaben im Bridgemate zurückgestellt.

3.2 Änderung des Gruppen-Buchstabens und/oder der Tischnummer

Nützlich wenn zusätzlich geliehene Bridgemates eingesetzt werden
oder mehr Tische als Bridgemates vorhanden sind.
Wenn im Display angezeigt wird "Bridgemate Pro .....":
TL-Schlüssel einstecken.

Es werden angezeigt der eingestellte Gruppen-Buchstabe und
daneben +/- sowie darunter die Tischnummer.
Mit den Tasten + und - kann der Buchstabe verändert werden.
OK bestätigt den angezeigten.
Mit der Cancel-Taste kann die Tischnummer gelöscht werden.
Neue Tischnummer eingeben. Mit OK bestätigen.
Kanalnummer mit OK bestätigen.

3.3 Kontrast-Änderung im Bridgemate-Display: Tasten + und - .

Der Kontrast im Display des Bridgemates kann im TL-Menu durch mehr-
faches Drücken der Tasten + oder - heller oder dunkler eingestellt
werden.



Programmabsturz beim Bridgemate-Einsatz

Wenn der Computer oder BMPro.exe abgestürzt ist - warum auch immer -,
so gibt es für die drei Bridgemate-Daten-Lagerplätze diese Möglich-
keiten:

Programm BMPro.exe:
Die Daten sind nicht mehr gespeichert.
Festplatte:
Meistens sind Daten in der Datei BMInput.bws gespeichert [1],
nur selten nicht [2]. Gespeicherte Daten sind in der Regel aktuell.
Server:
Meistens sind die bisher eingegebenen Daten noch gespeichert [A],
aber nach Spannungsausfall nicht [B], wenn nicht vier Batterien im
Server eingelegt sind.

So können Sie die Daten für die Weiterarbeit bereitstellen:

Starten Sie BMPro.exe neu.
Wählen Sie über "Datei || öffnen" die Datei BMInput.bws (im
Unterordner BriMate des SCORPROFI-Programmordners).

Fall [2]:
Die Wahl ist nicht möglich - es ist keine Datei BMInput.bws da.
Dann geht es so weiter:
"Server" erlaubt, über "Tische zeigen || Scores zeigen" die
Scores anzuschauen. Werden eingegebene Ergebnisse angezeigt?
Dann haben wir den

Fall [2A]:
Leider bietet Bridgemate keine Möglichkeit, die Daten auf einfache Art
vom Server ins Programm BMPro.exe zu übernehmen - beispielsweise über
"Scores übertragen" oder über eine Statusänderung und nachfolgende
Synchronisierung. Ich hoffe, dass das bald besser wird.

Bis dahin ist so zu verfahren:

Trennen Sie die Verbindung zwischen Server und Computer - der Server
darf aber nicht von der Stromversorgung genommen werden!

Übernehmen Sie die Turnierdaten vom Computer zu Bridgemate über
SCORPROFI-Turniermenü: B B || BMPFTP.exe starten und Daten nach
BMPro.exe übernehmen.
Der Server kann nicht gefunden werden, weil er nicht verbunden ist.
Aber die Datei BMInput.bws wird wieder erstellt.

Jetzt den Server wieder mit dem Rechner verbinden und in BMPro aufrufen
"Server || Tische zeigen || Alle Tische markieren || Scores übertragen"
- die Frage "Sind Sie sicher, dass die Ergebnisse aller markierten
Tische in der Turnierdatei gespeichert werden sollen?" bejahen.

Extrem selten ist wohl der
Fall [2B]:
Die Turnierdaten sind weder auf der Festplatte in der Datei BMInput.bws
noch im Server erhalten geblieben. Dann existieren nur noch die schon
mit Turniermenü: S V nach SCORPROFI übernommenen, alle anderen sind
verloren.

Fall [1]:
"Datei || Öffnen" geht - alle in BMInput.bws gespeicherten
Ergebnisse werden im großen Ergebnisse-Fenster aufgelistet.
"Server" erlaubt, über "Tische zeigen || Scores zeigen" die
Scores anzuschauen. Werden eingegebene Ergebnisse angezeigt?
Dann haben wir den
Fall [1A]:
Stimmen Serverdaten und Ergebnissefenster überein?
"Turnier || Rechner mit Server synchronisieren" stellt über
"Synchronisierung" und Markierung "Im Rechner hinzufügen" und
"Im Server hinzufügen" die Übereinstimmung her.
Es können weitere Ergebnisse in die Bridgemates eingegeben werden.

Fall [1B]:
"Server || Tische zeigen" zeigt "Anzahl Tische im Server: 0". Somit
enthält der Server keine Daten mehr und müssen ihm diese wieder
zugeführt werden. Das geht über
"Turnier || Rechner mit Server synchronisieren ||
Wiederherstellung".
Danach folgen Anzeigen "Hinzufügen ..." alle Tische und "Score
aktualisieren ..." alle Ergebnisse.

Unter Windows 98 kommt danach gegenwärtig noch eine Meldung
"Laufzeitfehler '7': Nicht genügend Speicher". Der Klick auf OK lässt
BMPro abstürzen. Aber es ist noch nichts verloren:
Starten Sie BMPro.exe neu.
"Turnier" ist grau - es ist keine BMInput.bws geöffnet.
"Server || Tische zeigen || Scores zeigen" zeigt die Scores an, die
bei der Synchronisation offensichtlich in den Server übernommen worden
sind.
"Datei || öffnen" geht - alle in BMInput.bws gespeicherten Ergebnisse
werden im großen Ergebnisse-Fenster aufgelistet, und sie stimmen mit
denen im Server überein.

Es können weitere Ergebnisse in die Bridgemates eingegeben werden.



Bridgemate einsetzen für mehrere Klassen

Mehrere
Klassen einer Veranstaltung werden von SCORPROFI jede als
selbständiges Turnier ausgewertet. Jedes dieser "Turniere" kann auf
einem eigenen Computer mit angeschlossener Bridgemate-Hardware ver-
arbeitet werden.

Es kann aber auch mehr als eine Klasse gleichzeitig auf nur einem
Computer erfasst und abgerechnet werden. Die gegenwärtigen Voraus-
setzungen dafür sind:

Es handelt sich um genau zwei Klassen.
In beiden Klassen wird nur in einer Abteilung gespielt - egal ob
Howell oder Mitchell, egal welches Movement.

Dann ist - ganz kurz beschrieben - so zu verfahren:

Die beiden Klassen sind zwei getrennte Turniere.
Vom Hauptmenü aus die Turnierdaten der Klasse (Pik) eingeben.
Vom Hauptmenü aus die Turnierdaten der Klasse (Coeur) eingeben.
Turniermenü: V W und diese beiden Turniere
durch Markieren mit der Leertaste miteinander verbinden.
Turniermenü: B B übergibt die Turnierdaten an die Bridgemates,
und zwar für beide Turniere gleichzeitig.
Von da an läuft die Auswertung wie bei jedem anderen Turnier.
Jedes Turnier = jede Klasse ist in den Bridgemate-Daten eine
eigene Gruppe, die von SCORPROFI zusammen übernommen und
getrennt verarbeitet wird.



Geschehener Ablauf weicht vom eingegebenen Ablauf ab

Dies ist beispielweise der Fall, wenn in einem Mitchell-Turnier
zu spät oder zu früh die Ost/West-Paare einen Tisch überspringen
oder gescrambelt wird. Im Folgenden schildere ich das für ein
8-Tische-Turnier, bei dem der Sprung nach der vierten Runde
erfolgen sollte, aber schon nach der dritten geschah. Für andere
Turniere und Vorgänge ist analog zu verfahren.

Zuerst lief alles normal:
1.) SCORPROFI: Eingabe der Turnierdaten || Turniermenü: B B j(a).
2.) BMPFTP: Start Ergebnisübertragung.
3.) Bridgemates: Ergebnisse eingeben.

Vielleicht kam zwischendurch auch schon
4.) BMPFTP: Alle Ergebnisse einlesen.
5.) SCORPROFI: Scores von Bridgemate holen ||
irgendwelche Datenausgaben.
6.) Bridgemates: weitere Ergebnisse eingeben.

Schon nach der dritten anstatt nach der vierten Runde überspringen
die Ost/West-Paare einen Tisch. Irgendwann wird das Missgeschick
festgestellt.

Wenn jetzt schon Ergebnisse der vierten Runde eingegeben sind -
mit falschen Ost/West-Paaren! -, ist so zu verfahren:
7.) BMPFTP: Alle Ergebnisse einlesen.
8.) Die Datei BMRData.txt im Ordner \SCPROFI\BriMate sichern,
beispielsweise auf einem Speicherstift. Sie enthält alle bis-
herigen Eingaben - am Ende die zuletzt eingegebenen Ergebnisse.

Dann oder sonst sofort kommen die Reparaturen:
9.) SCORPROFI Turniermenü: A K || mit Scores löschen einverstanden
(von Bedeutung, wenn die obigen (4) bis (6) geschehen sind):
j(a) || tatsächliche Ablaufsdaten eingeben.
10.) z.B. Sprung-Runde ändern über SCORPROFI Turniermenü: B K 2 1.
11.) SCORPROFI Turniermenü: B B j(a).
12.) BMPFTP: Neues Movement einspielen.
13.) Bridgemate Pro: Turnier || ab Runde [hier 4] ||
Jetzt aktualisieren || Bericht schließen.
14.) Bridgemate Pro: Turnier || Daten vom Server übernehmen.
15.) Bridgemates: weitere Ergebnisse eingeben, wie wenn nichts
Besonderes vorgefallen wäre.

Bitte nicht vergessen: Wenn (7) und (8) geschehen sind, müssen alle
Ergebnisse, die nicht aus den unveränderten Runden stammen, nochmals
eingegeben werden - wie üblich am zugehörigen Tisch
Boardnummer, Kontrakt, Alleinspieler, evt. Ausspiel, Ergebnis.
Zu finden sind diese Daten zeilenweise in der Textdatei BMRData.txt
in der (8)-Datensicherung in der Reihenfolge
1, Tisch, Runde, Board, N/S-Paar, O/W-Paar,
Alleinspieler, Kontrakt, Ergebnis, Ausspiel, Score
- alles Nachfolgende ist unwichtig.
Im Beispiel ist das zuerst gespeicherte O/W-Paar falsch!



Programmversionen von BMPFTP, BMPro/BCS und SCORPROFI

Wenn Sie Bridgemates einsetzen, so müssen die verwendeten Programm-
versionen von BMPFTP, BMPro/BCS und SCORPROFI zusammenpassen.

Es hat sich gezeigt, dass dies nicht der Fall ist bei der Kombination
BMPFTP Version vor Version 2.1 - BMPro Version vor Version 2.2
- SCORPROFI Version aus 2011 .

Zu einer SCORPROFI-Version ab 2011, die für die Bridgemates II
verwendet werden kann, müssen deswegen neue Bridgemate-II-Programm-
versionen installiert werden, auch wenn nur alte Bridgemate-Geräte
eingesetzt werden.



vorzeitiger Abbruch bei Bridgemates-Einsatz

Hier treffen zwei Arbeiten aufeinander:

1.) Wenn beispielsweise die Zeit nicht mehr reicht, ein Turnier wie
geplant zu Ende zu spielen, können Sie es über
Turniermenü: Boards - korrigieren -
>Turnier / Durchgang vorzeitig abbrechen<
mit der Antwort auf die Frage des Programms nach der gewünschten
Rundenzahl vorzeitig beenden. SCORPROFI löscht dann aus dem Lauf
die nicht mehr gewünschten Runden; die anderen bleiben gleich,
schon eingegebene Scores erhalten.

2.) Die Bridgemate-Hard- und Software weiß vom Turnierabbruch nichts.
Sie können aber wie auch sonst mit dem Programm BMPFTP jederzeit
die Ergebnisse zum Abruf durch SCORPROFI bereitstellen, so hier
nach der letzten tatsächlich gespielten Runde. Dann werden sie über
Turniermenü: Scores - von Bridgemate holen
zum Scoreprogramm übernommen.

Diese beiden Arbeiten müssen in dieser Reihenfolge vorgenommen werden.
Sonst stehen anschließend in den Boards alle ursprünglich vorgesehenen
Paarungen, aber nur die bis zu Abbruch erspielten Scores. Eine direkte
Berichtigung ist nicht möglich. Wenn Sie diesen Zustand erreicht haben,
müssen Sie so verfahren:

1.) Im Order \SCProfi\Brimate sind zwei Dateien gespeichert, die Sie
irgendwohin sichern, beispielsweise auf einen USB-Speicherstift:
BMInput.bws und BMRData.txt .

2.) Rufen Sie in SCORPROFI das Turnier bzw. seinen abgebrochenen
Durchgang auf:
Turniermenü: Ablauf - korrigieren .
Sie lesen die Informationen und beantworten die Frage
"Soll die Korrektur durchgeführt werden?"
mit Ja und geben danach die ursprünglichen Ablaufsdaten wieder ein.

Dies ermöglicht den folgenden weiteren Ablauf.

3.) in SCORPROFI:
Turniermenü: Boards - in Bridgemate übernehmen .
Nach einer Bildschirmanzeige etwa wie
"Die im Bridgemate-Ordner C:\SCPROFI\BriMate gespeicherte Datei
BMInput.TXT trägt ein älteres Datum als die entsprechende Datei
in den SCORPROFI-Turnierdaten. ...
Es soll deswegen
1 = die Datei BMInput.TXT ersetzt werden und auch eine
eventuell dort noch gespeicherte Datei BMRData.TXT
2 = die Arbeit mit den gespeicherten Turnierdaten
fortgesetzt werden
3 = die Arbeit abgebrochen werden
gewählt:"
geben Sie bitte 2 ein.

4.) in SCORPROFI:
Turniermenü: Boards - korrigieren -
>Turnier / Durchgang vorzeitig abbrechen<
und Eingabe der gewünschten Rundenzahl.

5.) in BMPFTP: Start Ergebnisübertragung .
6.) die beiden unter (1) gesicherten Dateien wieder in den Ordner
\SCProfi\Brimate zurückspeichern.
7.) in BMPFTP: Alle Ergebnisse einlesen .

8.) in SCORPROFI:
Turniermenü: Scores - von Bridgemate holen
- jetzt sollten Sie das Turnier korrekt abschließen können.